 | Kaninchen | | Registriert seit: 09.08.2009
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Geschrieben am
01.07.2014, 12:53
| | | | Meiner Ansicht nach reicht das nicht - tägliche Wundkontrolle sollte bei einer Bauchwunde dieser Größe eine Selbstverständlichkeit sein. Die Gefahr dass sich unter dem Body eine Entzündung oder gar ein Aufreißen der Wunde versteckt ist meiner Meinung nach zu hoch um wirklich auf die täglichen Kontrollen zu verzichten. Auch muss der Body, falls er verschmutzt, natürlich gewechselt werden um die Infektionsgefahr an der Wunde so gering wie möglich zu halten.
Holzpellets würde ich großflächig in einer solchen Situation gar nicht einsetzen, die sind zu hart für sie um trotz der Wunde bequem darauf liegen zu können - eigentlich sind sie bereits für gesunde Kaninchen schon sehr hart wenn man keine Überstreu nutzt. Lediglich im Klo wäre das machbar. Zitat: |
Ich kann es nur jedem empfehlen.Sie war oft Scheinschwanger und daher auch sehr zickig,außerdem hat man bei der OP 2 Zysten gefunden.Man hätte das wohl nie erkannt und wer weiß was daraus geworden wäre.
| Mit dieser Aussage wäre ich doch ein wenig vorsichtig. Auch bei meiner Jule ging es gut, aber ich weiß auch von Häsinnen die unter der OP verstorben sind oder erhebliche Gesundheitsprobleme zurückbehalten haben. Zysten sind per se übrigens erst einmal nicht problematisch, nur wenn sie zu groß werden und platzen, kann die freiwerdende Flüssigkeit im Bauchraum zum Problem werden. Solche Zysten sind wahrscheinlich sehr viel häufiger als du jetzt denkst, und sie bilden sich durchaus in einigen Fällen auch spontan zurück, so dass es sich mehr oder weniger um einen Zufallsbefund handeln dürfte.
Man sollte für jede Häsin gründlich abwägen, ob diese Operation Sinn macht oder nicht. Es ist und bleibt eine Einzelfallentscheidung, eine generelle Empfehlung dafür oder dagegen kann es nicht geben weil viel zu viele unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden müssen. |