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Freilandhaltung bei Abwesenheit auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Arha
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.10.2013
Beiträge: 140
Arha befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 14:23

Freilandhaltung bei Abwesenheit


Hallo,

ich beschäftige mich gerade intensiv damit, wie unser neu eingezogener Dr. Snuggles nach seiner Kastra-Einzelhaft und mit der noch zu findenden Partnerin dann nach draußen umziehen kann, damit ich mein Arbeitszimmer wieder bekomme.


Fakt ist, es gibt ja mehr oder weniger zwei Varianten, die in Frage kommen:
  • Außengehege mit gesichertem, großem Freilauf
  • Freilandhaltung, kleineres Gehege, dafür den gesamten Garten nutzbar machen
Hier stellt sich mir aber die Frage, wie macht ihr zweiteres, während ihr arbeiten seid? Ist bei euch immer jemand da, der zwischendrin mal nach den Kaninchen schauen kann, während sie mehr oder weniger "frei" im Garten rumhoppeln? Oder geht das nur, wenn immer jemand daheim ist, der sie dann "festsetzen" kann, wenn er zb. einkaufen geht? Bei uns ist es halt so, dass wir beide berufstätig sind, sprich, ca. 8 Stunden am Tag ist keiner von uns zu Hause, das kann auch mal noch länger werden, die Nins wären also so lange unbeobachtet frei im Garten. Auf der anderen Seite: selbst, wenn man zuhause ist, würde man sie ja nicht den ganzen Tag im Garten überwachen?

Ich liebäugele tatsächlich mit der zweiten Variante, weil ich ein Verfechter von "möglichst viel Freiraum für das Tier" bin und auch gerne selbstständige Entscheidungsmöglichkeiten bieten will, ohne zu viel vorzugeben, habe aber Bedenken wegen der langen Abwesenheitszeiten.

Kurzum: mich interessieren eure Erfahrungen zu dem Thema sehr, zumal ich ja noch reichlich Zeit für die Planung und Umsetzung habe, da jetzt vor dem Winter keine Außengewöhnung mehr stattfinden kann.

Lg
Arha

PS: Ich hoffe, ich bin im richtigen Unterbereich gelandet und falls es schon ein Thema mit diesem Inhalt gibt, bitte ich um den Link, ich habe bisher explizit nix gefunden, obwohl ich schon den ganzen Tag lese!



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Benutzerbild von Bibi&Tina
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 14:35

Interessantes Thema mit dem ich mich momentan auch wieder beschäftige

Grundsätzlich sind unsere Kaninchen tagsüber mehr oder weniger unbeobachtet. Das sehe ich prinzipiell auch als unproblematisch an. Schwierig wirds nur - bei uns zumindest - im Winter. Da gehen wir aus dem Haus, wenn es noch dunkel ist und kommen oft auch erst im Dunkeln wieder zurück. Da es bei uns Marder und Füchse gibt, will ich die Kaninchen vor allem im Winter (=Futterknappheit bei den Raubtieren) nur im Hellen raus lassen.

Wie würde das denn bei euch aussehen?



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Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein. (Arthur Schopenhauer)



Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 14:36

Ich kann nur sagen,wenn man einmal Ninchen frei im Garten hoppeln,hüpfen und springen gesehen hat,wird man nix anderes mehr wollen
Klar,besteht ein gewisses Risiko bei dieser Art der Haltung.Aber für die Ninchen gibt´s nix schöneres.Das Gelände sollte aber rundum eingezäunt sein und genügend Versteckmöglichkeiten für die Ninchen bieten.
Ich habe meine beiden langsam dran gewöhnt und sie anfangs immer nur für kurze Zeit frei laufen lassen.Mittlerweile lasse ich sie von morgens bis spätnachmittags unbeaufsichtigt draussen.Und es ist nie was passiert.
Minnie z.B. genießt es nachmittags stundenlang unter der Hecke zu sitzen und von da aus die Welt "draussen" unbemerkt zu beobachten.Und jeden morgen,wenn ich sie rauslasse wird erstmal eine Kontrollrunde gedreht,hier und da geschnüffelt und geknabbert und ausgiebig gehoppelt.Ausbruchversuche haben sie keine unternommen.Die wissen schon,wo ihr Revier aufhört und fühlen sich da zuhause.
Für nachts habe ich aber auch ein mardersicheres Gehege,wo ich meine Ninchen dann abends immer einsperre.Das akzeptieren sie aber auch ohne großes Murren.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 10.10.2013, 14:38

Freilandhaltung bei längerer täglicher Abwesenheit würde ich persönlich nur für größere Kaninchen wählen. Sie sind nicht ganz so gefährdet durch Raubtiere wie kleinere Nins. Und gerade im Winterhalbjahr ist man oft ja erst im Dunklen daheim, und zu dieser Zeit sind die Marder dann teils auch schon unterwegs.

Ich habe aus Sicherheitsgründen die Variante eines festen, gesicherten Geheges gewählt und zusätzlich wenn ich da war noch Freilauf angeboten. Bei mir musste dafür allerdings ein steckbares Gehege (ca. 10 zusätzliche qm) herhalten als Jule noch lebte, denn die wäre mir sonst ausgebüxt. Sie war äußerst temperamentvoll und ihr hätten die 100 Gartenquadratmeter die ich bieten kann nicht gereicht. Mein Flummi-Ninchen war eine echte Ausbrecherkönigin. Wuschel und Leo waren eher brav, die konnte man auch so laufen lassen. Obwohl Leo durchaus ein Schlitzohr war Nur mein Swiffer-Nin war wirklich brav - oder dusselig, wer weiß?




Benutzerbild von Arha
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.10.2013
Beiträge: 140
Arha befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 14:49

Oho, erst mal danke für eure Antworten, das ging ja echt fix

Unser Garten ist eh schon relativ gut eingezäunt, da müsste nur an einigen Stellen noch nachgearbeitet werden. Mit nem guten Pflanzenbuch bewaffnet müsste ich dann auch noch alles schädliche und giftige eliminieren, aber auch das sollte kein Problem sein.

Ein sicheres Gehege für Nachts ist natürlich ein Muss, das wird es auch geben, die Frage ist halt nur, wie groß es dann ausfallen wird, wenn sie eh tagsüber den ganzen Garten nutzen könnten.

Besonders im Winterhalbjahr empfinde ich es auch als schwierig. Morgens könnte man mit einer Zeitschaltuhr am Ausgang lösen, mein Freund ist da Tüftler und Bastler, er hat das auch am Hühnerhaus meiner Mutter so geregelt. Nur abends in der Dämmerung sehe ich dann das Problem, denn da ist es wirklich so, dass wir oftmals erst im Dunkeln wieder daheim sind. Das stellt dann tatsächlich ein Problem dar, das ich wirklich noch gar nicht in meiner Betrachtung einbezogen hatte. Danke, Bibi&Tina für die Gedankenanregung.

Auf der anderen Seite hat janh natürlich auch Recht, ich denke schon, dass die Nins diese Freiheit auf jeden Fall genießen würden, ist ja bei meiner Katze zum Beispiel nicht anders, sie genießt alle Freiheiten der Welt, kann kommen und gehen, wann sie will, aber es bleibt auch da die Gefahr, dass ihr irgendwas passiert. Das kann man bei den Nins dann ja auch nur eingrenzen aber nie ganz vermeiden.

@Lupine: Wo fängt bei dir ein größeres Kaninchen an? Riesenschecken und Co? Snuggles ist zwar kein ganz kleiner Zwerg, aber besonders groß auch nicht. Freilauf dann nur bei Anwesenheit ist halt im Winterhalbjahr auch recht schwierig, da hat man ebenfalls die Dunkelheit als Gegner und kann ja auch nicht stundenlang mit im Garten sitzen.

Letztendlich steht und fällt diese ganze Idee auch damit, wie sich Snuggles und die noch zu findende Freundin dann auch mit meiner Katze vertragen, wenns da schon Probleme geben sollte, kann ich den unbegrenzten Freilauf vermutlich eh abhaken. Wie gut, dass für Überlegungen und Planungen und Tests noch ein paar Monate zeit sind




Benutzerbild von Bibi&Tina
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 14:57

Hehe witzig, die Überlegung mit der Zeitschaltuhr hatten wir auch
Aber für das "Abendproblem" ist uns dann eben auch keine Lösung eingefallen. Im Moment leben die Kaninchen noch bei meinen Eltern im Garten und meine Mutter ist bereits in Rente. Da ist das also kein Problem.
Aber für unser Haus im Bau haben wir uns jetzt für die Variante mit dem großen, komplett sicheren Gehege entschieden



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.10.2013
Beiträge: 140
Arha befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:00

Im Grunde ginge vielleicht auch eine Katzenklappe, chipgesteuert. Aber ich bin mir nicht sicher, ob man Kaninchen auch chippen lassen kann (vermutlich ja) und ob die das dann auch lernen. Müsste man die KLappe so einstellen, dass sie abends dann nur noch in eine Richtung funktioniert und dann braucht man drinnen irgendwie ein Lockmittel, dass die herrschaften reinlockt

Ja, für abends dann einen "Schließer" zu haben, ist schon praktisch. Vielleicht könnte ich die Nachbarstochter überzeugen, die liebt Tiere über alles und sittet schon immer unsere Katze, wenn wir mal im Urlaub sind. Aber jeden Abend diese Lösung zu finden, wird auch schwierig. Alternativ könnt ich natürlich auch einfach schwanger werden und dann daheim beim Nachwuchs bleiben dann gäbe es auch kein Kaninchen-zu-Bett-bring-Problem mehr. (nicht ganz ernst gemeint).

Bibi&Tina: wie groß plant ihr das Gehege denn dann? Und komplett aufrecht begehbar?




Geändert von Arha (10.10.2013 um 15:02 Uhr).

Benutzerbild von Bibi&Tina
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:03

Ich denke, wenn man auf "Fremde" angewiesen ist, ist das immer so ne Sache mit der Zuverlässigkeit. Da würd ich glaub ich trotzdem ständig wie auf heißen Kohlen sitzen, aus Angst dass es doch mal vergessen wird

Hinter unserem Haus bleibt eine Fläche von 6,5 x 5m. Die soll dann komplett gesichert und aufrecht begehbar sein.



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Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 10.10.2013, 15:08

Größere Kaninchen fangen bei mir so ca. bei 3,5 bis 4 Kilo an. Meine Wuschel hatte zu ihren besten Zeiten 2,7 Kilo, das war mir noch etwas zu heikel. Hier gibt es nämlich z. B. Katzen, die Nins gern als Spielzeug missbrauchen würden.

Chip und Katzenklappe wäre eine Überlegung wert - aber man müsste das vermutlich dann kombinieren mit einem Anreiz auch ins Gehege zu gehen. Also quasi die Nins an ein Signal gewöhnen das etwas besonders leckeres jetzt gereicht wird (Haferflocken zum Beispiel), und dann einen Futterautomaten entsprechend ausrüsten. Sozusagen automatisches Kaninchen-einsperren. Irgendwie eine spaßige Vorstellung



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.10.2013
Beiträge: 140
Arha befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:10

Okay, bei nem Neubau stell ich mir das einfacher vor, da kann man es direkt von vornherein mit in den Garten einplanen. Unser Garten ist schon sowas von zugebaut und verwachsen, dass wir den Winter über mit rausrupfen und abbauen beschäftigt sein werden. Ich mach mal ein Bild, sobald ich mal im hellen und trockenen daheim bin, damit man sich von den Gegegebenheiten besser ein Bild machen kann.

@Lupine: grins: genauso hatte ich mir das auch gedacht, mit Futterautomat. Setzt natürlich voraus, dass man sie vorher gut auf dieses reingehen kondtioniert hat, aber das klappt ja bei anderen Tieren auch ganz gut. Klar, ein Restrisiko bleibt immer, aber für den Komfortgewinn der Kaninchen würde ich das wohl in Kauf nehmen.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 10.10.2013, 15:12

Denkt bei aufrecht begehbaren Gehegen bitte an die örtlichen Bauvorschriften. Es wäre gar zu ärgerlich, wenn ihr die nicht beachtet und dann aus irgendeinem Grund auffliegt. Sei es Nachbarn die sich über irgendwas ärgern, oder die bei uns in der Gegend alle paar Jahre mal stattfindenden Luftbildauswertungen. Bin mal gespannt was die Nachbarn hier im Neubaugebiet noch alles wieder abreißen müssen, hier stehen eine Menge Carports/Überdachungen und Gartenhäuser an Stellen, wo sie eigentlich nicht stehen dürfen. Besonders die Vorschriften zur Grenzbebauung sind da für manchen schon zum Fallstrick geworden.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:13

Die Frage hat etwas tief Philosophisches (Wieviel Gefahr mute ich meinen Kaninchen zu), ist hochinteressant und lässt sich pauschal nicht beantworten, weil die Gefahrensituation an einem bestimmten Ort, die Strukturierung des Geländes und der Buddelehrgeiz des Kaninchens nicht überall gleich sind.
Meistens besteht die Gefahr aus Hunden und Katzen, nur sehr selten aus Füchsen oder Mardern, und nur in exotischen Ausnahmefällen aus Greifvögeln. Bei Hunden und Katzen ist die Grösse der Kaninchen de facto ganz egal; bei allen anderen Gefahren spielt sie eine gewisse Rolle, nur spielen diese Gefahren selbst bei der Diskussion um stundenweisen Gartenfreilauf meistens keine grosse Rolle.
Wenn man die Kaninchen unbeaufsichtigt (und "nicht im Garten sitzen" ist de facto: Unbeaufsichtigt) im Garten laufen lässt, dann sollte prinzipiell ein Schutz vor solchen Feinden vorhanden sein. Also entsprechende Häuschen, Versteckmöglichkeiten oder Gehegezugänge einrichten, dann haben es die Kaninchen leichter, vor einer Gefahr abzuhauen.

Jedoch - hilft auch nur eingeschränkt. Bei sehr grossen Kaninchen, etwa französische Widder, Schecken und so, kann da, wo ein Kaninchen rein kann, auch ein Fuchs, ein Marder oder eine Katze hinein (wobei die Gefahr durch die Katze bei dieser Grössenordnung ein einmaliger Biss ist, nicht die Tötungsabsicht, Nachstellen, in den Bau eindringen usw.). Für sehr kleine Kaninchen kann eine Europalette mit geschlossener Decke bereits die sichere Lösung sein.
Leider, leider können sich die Kaninchen in solchen Strukturen natürlich auch abends verstecken, wenn sie in's Nachtgehege sollen

Und dann können sich die Kaninchen noch einen Bau graben, sagen wir: während Deiner Teamsitzung, und dort können sie sich ebenfalls verschanzen - gegen Feind und Nachtgehege.

Ich habe sehr viele Hunde in der Umgebung, meine eigenen vier Katzen, Füchse in der Scheune über die Wiese und irgendwo saust ein Marder herum. Ich mache dennoch Gartenfreilauf (und tagsüber sitzt niemand im Gehege), drumherum ist ein ein Meter hoher Zaun, die Kaninchen haben zwei Eingänge in's Gehege und dort massenhaft Versteckmöglichkeiten. Mir ist das Risiko bewusst, ihnen nicht; sie geniessen einfach die vielen Beschäftigungsmöglichkeiten und die grosse Freiheit.
Wobei es eine Einschränkung gibt: Im Winter, wenn es spät hell und früh dunkel wird, müssen sie leider im relativ sicheren Gehege bleiben. Eben wegen der Gefahren Fuchs und Marder lasse ich sie nach Möglichkeit nicht im Dunkeln frei im Garten laufen. Ihre Chancen würden in's Bodenlose sinken.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:14

Zitat:
Zitat von Arha Beitrag anzeigen
Im Grunde ginge vielleicht auch eine Katzenklappe, chipgesteuert.
Wenn es auf der Flucht schnell gehen muss, geht die Klappe nicht schnell genug auf. Das würde ich nicht riskieren.




Benutzerbild von Arha
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.10.2013
Beiträge: 140
Arha befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:18

@Lupine: bei den Bauvorschriften bin ich vom Fach, da würde also alles bedacht werden. Aber du hast schon recht, das muss man mitbedenken. Die können nämlich örtlich auch sehr unterschiedlich sein.

@April: auch interessante Gedanken die sich mit meinen decken. Restrisiko bleibt egal bei welcher Haltungsform, man muss es für sich ja abwiegen. Und die Katzenklappensteuerung wäre nur für das gezielte abends reingehen. "Draussen" sollten sie natürlich auch noch die angesprochenen "sicheren verstecke" bekommen, die sie schnell aufsuchen können, allerdings für abends dann eben den "weggeschlossenen". Das klingt irgendwie blöd, aber vielleicht versteht man, was ich meine?




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.10.2013, 15:29

Meine leben auch im 200qm großen Garten mit gesichertem Nachtgehege. Morgens dürfen sie Winter wie Sommer um 6.00 Uhr (am WE etwas später) raus. Abends müssen sie ins Gehege, sobald die Dämmerung kommt.

Du könntest ein großes, gesichertes Gehege bauen und den Garten auch sichern. Unter der Woche dürfen sie halt dann im Winter nicht in den Garten, sondern nur am WE, wenn ihr zuhause seid. So kannst du sie bei Dämmerung einsperren. Und von Frühjahr bis Herbst können sie ganztags auch den Garten benutzen, denn da ist es ja länger hell.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:38

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Und von Frühjahr bis Herbst können sie ganztags auch den Garten benutzen, denn da ist es ja länger hell.
Da haben Fuchs und Marder auch besseres Nahrungsangebot



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Benutzerbild von Bibi&Tina
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 23.10.2012
Beiträge: 554
Bibi&Tina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:38

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Denkt bei aufrecht begehbaren Gehegen bitte an die örtlichen Bauvorschriften. Es wäre gar zu ärgerlich, wenn ihr die nicht beachtet und dann aus irgendeinem Grund auffliegt. Sei es Nachbarn die sich über irgendwas ärgern, oder die bei uns in der Gegend alle paar Jahre mal stattfindenden Luftbildauswertungen. Bin mal gespannt was die Nachbarn hier im Neubaugebiet noch alles wieder abreißen müssen, hier stehen eine Menge Carports/Überdachungen und Gartenhäuser an Stellen, wo sie eigentlich nicht stehen dürfen. Besonders die Vorschriften zur Grenzbebauung sind da für manchen schon zum Fallstrick geworden.
Bei uns soll es nur einen kleineren geschützten Bereich geben (mit entsprechender Überdachung) und der Rest dann eben "nur" mit Draht gesichert.



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Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 10.10.2013, 15:44

Zitat:
Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Meine leben auch im 200qm großen Garten mit gesichertem Nachtgehege.
Deine sind auch eine Größenklasse wo eine Katze vermutlich lieber das Weite sucht




Benny
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 10.10.2013, 15:48

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Deine sind auch eine Größenklasse wo eine Katze vermutlich lieber das Weite sucht
Die beiden Widder haben am Schluß auch so gelebt.

Unser Garten ist allerdings von keiner Seite einsehbar, da er rundum durch eine Thujenhecke geschützt ist:

Hier mal ein Foto, da kann man die "Umzäunung" des Kaninchengartens sehen. Rechts, wo man die Gehwegplatten sieht, steht parallel zur Hecke das Haus:




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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 06.12.2012
Beiträge: 991
april befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2013, 15:56

Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Deine sind auch eine Größenklasse wo eine Katze vermutlich lieber das Weite sucht
Hat mit der Gefährlichkeit von Katzen nichts zu tun - eine verunsicherte oder sich bedroht fühlende Katze beisst auch bei einem 6-kg Kaninchenapparat, der dann eine krasse eitrige Entzündung abbekommt und Gliedmassen verlieren könnte - so bei mir passiert.



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