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Neues Kaninchen nach TotHallo liebe User, ich bin neu in diesem Forum und hoffe, dass dieser Beitrag in dem richtigen Thema gelandet ist. Ich habe seid Anfang des Jahres 2 männliche Löwenköpfchen (Bernd & Columbus), die ich sehr liebe. Vor einigen Wochen habe ich beschlossen, den beiden noch jeweils ein Weibchen hinzuzuholen. Das haben wir dann auch gemacht und die Vergesellschaftung mit Bernd, Columbus und en beiden "neuen" Babyhäschen Lilly (Zwergkaninchen) und Molly (Löwenköfpchen) lief ohne Probleme. Sie haben sich auf Anhieb verstanden und kuschelten schon nach wenigen Minuten miteinander. Wir haben für die 4 auch ein neues Gehege gebaut, wo wir sie dann nach der Vergesellschaftung untergebracht haben - sie finden es klasse! Gestern morgen lag Lilly tot im Gehege und wir wissen leider nicht warum. Wir sind noch sehr geschockt und traurig. Lilly war ein sehr zutrauliches Kaninchen und kam immer angehoppelt, wenn wir am Gehege vorbeigingen - ein richtiges Kuschelkaninchen. Heute wollen wir sie dann beerdigen gehen. So groß meine Trauer doch ist, so mache ich mir trotzdem Gedanken, wie es jetzt weiter gehen soll. Montags gehe ich zunächst erstmal mit allen Hasen zum Tierarzt, da ich nicht weiß, ob Lilly an einer Krankheit gestorben ist oder nicht. Dennoch weiß ich nicht, ob ich den dreien jetzt noch ein Mädchen hinzufügen soll (da ich ja jetzt 2 ca. ein Jahr alte Männchen und nur noch ein Babyweibchen habe) oder nicht. Sie leben nun auch gerade mal seid 2 Wochen in der Konstellation zusammen. Wäre es besser für die drei, wenn ich für sie noch ein Weibchen hole oder sollte ich es bei der Konstellation belassen? Ich würde mich über eure Antworten sehr freuen Liebe Grüße Tine P.S. Links auf dem Bild sind Bernd & Columbus und rechts Molly (Löwenköpfchen) und meine verstorbene Lilly...
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| Hallo, das tut mir sehr leid für dein Kaninchen,den selben Fall hatte ich vor einigen Jahren auch mal... Man darf Babykaninchen nicht mit ausgewachsenen Kaninchen zusammenhalten. Die Babykaninchen sollten mind. 4Monate alt sein bevor sie zu älteren Kaninchen kommen. Ich würde vllt ein neues Weibchen holen welches gleichalt wie das andere ist (bitte nicht im Zooladen,im Tierheim oder Kleinanzeigen warten genügend auf ein neues Zuhause) und die Beiden dann erstmal noch getrennt von den Rammlern halten bis sie wirklich größer und widerstandsfähiger sind.
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| Hallo ihr Lieben, danke für eure Antworten. Ja wir waren auch wirklich schockiert über ihren Tod... Wir haben die beiden kleinen gerademal seid 2 Wochen! Haben sie privat gekauft. Ich hoffe inständig, dass es keine Krankheit war, die die anderen Hasen auch betreffen könnte. Die beiden waren ungefähr 10 Wochen alt, als wir sie vor 2 Wochen bekamen. Wir waren leider noch nicht mit den beiden beim Tierarzt, da ich in anderen Foren gelesen habe, dass eine paar Tage andauernde Quarantänezeit mit einer ausgiebigen Beobachtung der neuen Hasen inkl. deren Kode zureichen würde und das haben wir auch getan. Dass Erwachsene nicht mit kleinen Kaninchen zusammengeführt werden sollten, wusste ich nicht, habe auch in anderen Quellen (und ich hatte mich vorher eigentlich gut informiert) nichts gelesen. Allerdings schon, dass es keinen Welpenschutz gibt und deshalb die Hasen auf keinen Fall vor allem in den ersten Tagen unbeobachtet bleiben sollten. Wir hatten die Häschen alle zunächst auf neutralem Boden über einen Tag beobachtet und dabei gab es von Beginn an keinen einzigen Kampf - nicht mal den Versuch dessen. Und auch, als wir die das neue gemeinsame Gehege setzt haben, gab es nie Probleme - sie waren und sind auch immer noch sehr liebevoll zueinander. Ich hatte jetzt das Glück ein neues Heim für die 4 bauen zu können, so dass niemand Besitzansprüche festmachen konnte. Meine Angst ist jetzt jedoch: Wenn sich jetzt rausstellt was ich hoffe) dass alle 3 Hasen gesund sind und ich warte noch eine Weile ehe ich wieder ein Mädchen dazuhole, dass sie dann ausgeschlossen wird, weil sie die einzige ist, die keine Besitzansprüche im Gehege ausmachen kann oder sie allein dazukommt. Deshalb hatten wir auch noch zwei Weibchen dazugeholt. Allerdings habe ich auch Angst, dass die beiden, wenn Molly geschlechtsreif ist, sich um sie "streiten" und auch dann wieder ein Hase aus und vor ist. Deshalb hatte ich vorher so im Kopf, dass es das beste wäre nach einem ausführlichen Gesundheitscheck gleich bald noch ein Weibchen zu den dreien zu gesellenschaften. Die Idee von Fluffys finde ich prinzipiell sehr gut, allerdings möchte ich die drei nun nicht mehr trennen, da sie sich wirklich richtig gut verstehen und super glücklich zusammen sind. Als ich die kleine mal rausgenommen habe, haben Bernd und Columbus sie gleich gesucht. Ich bin zwar noch voller Trauer, möchte aber auch für die anderen Kaninchen auch in Zukunft das beste und habe Angst um sie. Und bin nun etwas ratlos, weil ich auch oft gelesen habe, dass Gruppen, deren beider Geschlechtsanteil gleich ist, es quasi mehrere "Pärchen" gibt, für gewöhnlich am harmonischten sind. Danke für eure Antworten! Liebe Grüße Tine
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| Hallo, das tut mir sehr leid. Da sich die drei sehr gut verstehen, halte ich irgendeine Trennung in der Gruppe auch für sinnlos. Wie es weitergeht, kannst du wirklich auch erst in ein paar Monaten entscheiden, dann siehst du ja auch, ob jemand "fehlt". Wie viele Mädels oder Jungs in einer Gruppe sind oder ob man eine gerade oder ungerade Anzahl von Tieren hat, hat nichts mit der Harmonie in der Gruppe zu tun, die hängt allein mit den Charakteren zusammen. Ich habe auch zwei Kastraten und ein Weibchen und da streitet sich keiner um das Mädel bzw. ghibt es auch kein Pärchen innerhalb der Gruppe. In zwei Wochen kommt sogar noch ein dritter Kastrat dazu. Wenn du zum Tierarzt gehst, nimm auf jeden Fall Köttel mit. Dazu sammelst du Köttel von drei aufeinanderfolgenden Tagen und am besten aus verschiedenen Ecken, wenn sie mehrere Kloecken haben, sodass von jedem ein bisschen was dabei ist. Junge Kaninchen sind manchmal mit Kokdizidien befallen und die können bei so jungen Tieren tödlich sein, deshalb sollte das unbedingt ausgeschlossen werden, vor allem zum Wohle des anderen Babys. Alles Gute!
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| Wie sich eine Gruppe entwickelt, hängt mehr von den Charakteren der Nins ab als von der Geschlechterverteilung. Grundsätzlich ist es, wenn man auf die Geschlechter schaut, so dass Häsinnen untereinander oft zickiger sind als Kastraten. Ich würde auch sagen, lass die drei jetzt zusammen. Allerdings musst du weiterhin sehr gut beobachten, nicht immer brechen Rangordnungsstreitigkeiten am Anfang aus. Ich hatte schon frohlockt bei meiner Vergesellschaftung was ich doch für eine Traum-VG hätte - zusammen fressen, vorsichtiges beschnuppern, keine Aggressionen, eine ganze Woche lang. Dann kam ich morgens zum Füttern und in jeder Ecke saß ein Nin, das ganze Gehege war voller Fell. Danach brauchte ich einige Tage äußerst stabile Nerven, denn fliegende Nins hatte ich vorher noch nie gesehen. Es war schon wirklich spektakulär wie sie sich gegenseitig angesprungen haben, vor allem Jule und Leo - später ein absolutes Traumpaar übrigens. Das Problem bei Kaninchen unter ca. 16 Wochen: sie sind sowohl von der Haut her als auch von der Wirbelsäule eben noch sehr empfindlich, in Einzelfällen kommt es daher zu tragischen Verletzungsmustern. Stammt Molly aus dem selben Wurf wie Lily? Da sie von privat sind - was weißt du über die Eltern und den Grund des Wurfes? Hast du bereits Kontakt zu den vorherigen Besitzern aufgenommen, ob aus Lilys Wurf noch weitere Geschwister verstorben sind oder Gesundheitsprobleme haben? Leider ist auch deine Info, man könne auf den Tierarztcheck verzichten, nicht richtig. Ich weiß auch nicht wo du sie her hast, denn in den Foren in denen ich unterwegs bin wird grundsätzlich geraten sowohl eine 2wöchige Quarantänefrist einzuhalten (es sei denn man weiß sehr genau wo ein Nin herkommt und weiß, dass dort regelmäßige Untersuchungen und auch Kotproben durchgeführt werden) als auch einen Tierarztcheck (incl. Sammelkotprobe) durchzuführen. Fürs nächste Mal weißt du also Bescheid. Deine Angst vor einer weiteren VG müsste jetzt bereits genauso groß sein wie später, denn Revieransprüche haben deine drei "Übriggebliebenen" bereits jetzt. Schließlich haben sie bereits alles markiert. Es macht also keinerlei Unterschied, ob du jetzt oder später darüber nachdenkst ein weiteres Nin dazuzuholen. Deshalb: bitte abwarten, wie sich die Gruppe entwickelt. Übrigens bin ich absoluter Fan einer bestimmten Dreiergruppe die aus einer Häsin (schneeweißer Zwergwidder), und zwei Kastraten besteht (der eine ein grauer Zwergwidder, der andere ein schwarzer Riese) - super harmonisch, die Kuschelfotos der drei sind Zucker pur! Da kuschelt jeder mit jedem, egal ob es die Jungs untereinander sind, oder das Mädel mit einem der Jungs - oder alle drei. Es ist also längst nicht zwangsläufig so, dass eine solche Gruppe einen zum 5. Rad am Wagen macht. Übrigens kam der Große später dazu, die beiden Schlappohren waren ein sehr harmonisches Duo bis dahin, trotzdem wurde ein hervorragend funktionierendes Trio daraus.
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| Ich glaube, ich weiß, welche Dreiergruppe du meinst Der große Peter ist toll ![]() Genauso funktioniert meine (Noch-)Dreiergruppe eigentlich auch, nur hin und wieder jagen sich die beiden Jungs ein wenig, danach wird aber gleich wieder gekuschelt... Ich hätte da von mir aus kein viertes mehr zugesetzt, aber manchmal kommt es eben anders als man es plant.
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Genau die Gruppe meine ich! Ich finde, das ist ein super Beispiel dafür, dass die so viel verschrieenen Dreiergruppen absolut harmonisch sein können. Und ja, Peter der Große ist klasse *schmacht* - die anderen beiden aber auch!
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| Mein kastrierter Rammler war damals auch super lieb zu dem Babyhasen,hat sie geputzt usw! Und trotzdem lag sie ein paar Tage später tot im Stall ohne erkennbare Wunden! Ich weiß nicht wodurch er sie getötet hat evtl ständig bedrängt so dass die kleine an Herzversagen gestorben ist? Aber es ist eben passiert. Ich würds mir überlegen ob du da jetzt bei dem anderem Weibchen auch noch abwartest. Ich würde wie gesagt ein zweites holen und die zwei Kleinen dann 4-6 Wochen noch getrennt von den Großen halten.
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So wie ich das lese, ist keineswegs sicher woran die Kleine damals starb, und es kommen auch sehr viele andere Todesursachen auch in Frage. Wie z. B. eine plötzliche Aufgasung aufgrund eines nicht entdeckten Kokzidienbefalls, ein angeborener Herzfehler, ein Gendefekt wegen nicht fachgerechter Zuchtversuche, eine Vergiftung, ein Ersticken und vieles andere. Denn wenn du sie hättest obduzieren lassen, wüsstest du ja wie sie zu Tode kam - und ohne Obduktion ist eine Todesursache immer nur zu vermuten, außer sie ist wirklich offensichtlich.
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| Ja zu 100% kann ich es natürlich nicht sagen,damals habe ich auch noch auf eine Krankheit getippt obwohl sie einen ganz normal,gesunden Eindruck machte,weder aufgegast noch sonst was war. Aber inzwischen habe ich eben häufiger von solchen Vorfällen gelesen wo es immer die Kombi ausgewachsene/Babykaninchen war wo die Jungtiere plötzlich ohne erkennbaren Grund tot waren,da besteht ja bestimmt ein Zusammenhang?
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| Ich gehe davon aus dass du solche Fälle möglicherweise gezielter wahrgenommen hast, weil sie am besten zu der von dir erlebten Situation passen. Sind keine Verletzungen vorhanden, ist die "Chance" dass auch andere Todesursachen mit gleich großer Wahrscheinlichkeit oder sogar größerer Wahrscheinlichkeit in Frage kommen relativ groß. Insbesondere bei noch sehr jungen Kaninchen kann ein verdeckter Kokzidienbefall zum Beispiel zu ebenso raschem Tod führen wie Herzfehler, eine unbemerkte Infektion wie z. B. eine atypische Lungenentzündung oder auch ein Gendefekt. So kommt z. B. bei der Verpaarung zweier Typschecken ein gewisser Anteil an sogenannten Weißlingen zustande. Diese Weißlinge tragen das Scheckungsgen zweifach. Dies führt nicht nur zum weitgehenden Verschwinden der gewünschten Scheckung, sondern auch zu Missbildungen unter anderem am Verdauungstrakt ("Megacolon-Syndrom"). Solche Weißlinge oder Chaplins sterben fast immer jung, nur selten erreichen sie überhaupt die Geschlechtsreife. In all diesen Fällen hat das Partnertier nichts mit dem Versterben zu tun! Allenfalls vielleicht noch beim angeborenen Herzfehler - jedoch könnte hier auch ein gleichaltriges Partnertier oder Umgebungsfaktoren den entscheidenden Stress ausgelöst haben. Trotzdem ist natürlich nicht wegzudiskutieren, dass es ein Risiko für ein sehr junges Kaninchen ist, mit einem bereits erwachsenen Tier vergesellschaftet zu werden.
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| Hallo, vielen Dank euch für eure zahlreichen Antworten. Ich war heute beim Arzt mit den 3 süßen. Der Tierarzt meinte zu mir, dass man ein Befall von Krankheiten, v.a. Kokdizidien am Kode der Hasen schon erkennen würde - er glaubt nicht, dass eine Untersuchung besonders viel bringen würde, meint aber ich könne es trotzdem tun (und hat mir auch geraten, den Kode von 3 verschiedenen Tagen zu nehmen etc. Molly und Lilly waren nicht aus dem gleichen Wurf - Lilly war etwas jünger. Sie sind nicht geimpft (glaube ich) - allerdings hatte mein Tierarzt mir bei Bernd und Columbus gesagt, dass das nicht unbedingt nötig sei bei Kaninchen, die drinnen leben, da nur irgendeine Krankheit mit M, dessen Namen ich jetzt vergessen habe, wenn überhaupt schlimm für die Kaninchen werden könnte, da diese evtl über Fliegen übertragen werden kann. Und das bräuchte ich ja dann erst im Frühjahr machen. Wogegen impft ihr eure Kaninchen denn alle sonst noch? Ich werde den Test aber auf jeden Fall trotzdem sicherheitshalber machen- er meinte er auch zu mir, dass es sinnvoller gewesen wäre, eine Obduktion des toten Kaninchens durchzuführen, als jetzt alle möglichen Krankheiten an den dreien zu testen. Allerdings meinte er wie gesagt nach einem "Kurzcheck", dass er nicht glaubt, dass sie irgendwie krank wären. Bei der Gelegenheit habe ich ihnen auch gleich einmal die Krallen schneiden lassen (den großen) die waren sehr lang und ich hatte Angst sie zu verletzen- allerdings fanden sie das natürlich nicht so witzig. Aber ich denke, dass sie sich jetzt wohler fühlen. Na ja ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die 3 noch Probleme bekommen -wir haben sie die 2 Wochen in denen sie jetzt zusammen leben ausgiebig beobachtet und es gab wie gesagt keinerlei Probleme - nicht mal im Ansatz. Allerdings hätte ichs schon gern, dass 2 der Kaninchen jeweils im gleichen Alter wären so wie Fluffys das vorgeschlagen hat. Hätte aber wie gesagt bei der Möglichkeit Angst, dass ich die glückliche Gruppe trennen muss (wenn ich nach Fluffys Variante gehen muss). Die kleine ist auch ein sehr aufgewecktes und durchsetzungsfähiges Häschen und nicht scheu oder schüchtern gegenüber den anderen beiden. Liebe Grüße
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| Tine: So weit ich weiß, kann man irgendeinen Befall nicht unbedingt mit bloßem Auge am Kot erkennen. Matschkot tritt nicht unbedingt immer auf bzw. kann er, wenn er auftritt, auch andere Ursachen haben. Deshalb ist es auf jeden Fall eine gute Idee, da auf Nummer sicher zu gehen. Trennen würde ich die Gruppe jetzt auch nicht. Warte lieber noch 4 Wochen, bis die Kleine etwa 4 Monate alt ist, und hol dann eine Gleichaltrige dazu, das ist dann kein Problem mehr. Außerdem kannst du bis dahin Krankheiten ausschließen. Fluffys: Ich glaube, dass allein die Zeichnung eines Kaninchens noch nichts darüber aussagt, ob es ein Chaplin ist oder nicht. Es können auch bei der Verpaarung "Schecke + x" oder einfach "x + y" verschiedene Muster herauskommen, die dann wie die eines Chaplins aussehen, aber nur bei "Schecke + Schecke" wäre es tatsächlich einer... Aber es wäre natürlich eine Erklärung für den plötzlichen Tod.
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| Bitte, zieh einen anderen Tierarzt zu Rate. Deiner hat etwas - nun ja - problematische Ansichten ![]() Nein, Kokzidienbefall kann man nicht zwangsläufig am Kot erkennen - Kaninchen sind saubere Tiere, und putzen sich möglicheweise matschigen Kot weg. Auch entwickeln sich Kokzidien zyklisch, so dass die Symptome nicht jeden Tag gleich heftig auftreten, wenn der Befall noch gering- bis mittelgradig ist. Gerät aber die Darmflora ins Ungleichgewicht, kann das binnen ein oder zwei Tagen zur explosionsartigen Vermehrung kommen und damit zu möglicherweise lebensgefährlichen Zuständen Ich habe den Befall bei meinen auch erst bemerkt, als Wuschel üblen Durchfall hatte. Auch die Aussage, nur eine der Erkrankungen wäre für Innennins überhaupt problematisch (mit M am Anfang meint er die Myxomatose) und die müsse erst im Frühjahr geimpft werden ist sehr kritisch zu sehen! Schau mal im Forum, der letzte Myxomatosefall liegt erst wenige Tage zurück! Außerdem wird auch RHD (die Rabbit Haemorrhagic Desease, oder auch Chinaseuche) von Fluginsekten übertragen! Ihre Todesrate ist extrem hoch, die Impfung das einzige was man dagegen tun kann - behandelbar ist RHD nicht. RHD und Myxomatose sollten grundsätzlich auch bei Innenkaninchen geimpft werden. Und zwar, nachdem über eine Sammelkotprobe von 3 Tagen sichergestellt ist, dass die Nins weder Kokzidien noch Würmer haben, und sie auch sonst gesund sind! @ Fluffys: Keks3006 hat Recht, allein das Aussehen ist kein Beweis dafür dass die Kleine tatsächlich ein Chaplin war, allerdings besteht wegen ihres Aussehens durchaus die Möglichkeit - sagen wir: es ist nicht auszuschließen. Und damit gilt: im Zweifel für den Angeklagten, die Möglichkeit dass dein Kastrat nichts mit ihrem Tod zu tun hatte, ist mit einer nicht von der Hand zu weisenden Wahrscheinlichkeit gegeben.
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| Ich werde auf jeden Fall die nächsten 3 Tage den Kode sammeln und ihn dann zum Arzt bringen (der schickt es ja auch nur ein) und auf Kodizite untersuchen lassen und natürlich die Kaninchen genauer beobachten die nächste Zeit. Zu warten bis Molly circa vier Monate alt ist und bis dahin auch jegliche Krankheiten ausschließen zu können und am besten alle 3 zu impfen wäre bis dahin ja noch sehr wichtig. Damit für den Fall, dass wir uns für ein weiteres Weibchen dann entscheiden, auch wirklich alle gesund sind und sich nicht noch gegenseitig in irgendeiner Art und Weise anstecken können. Wie sagen mein Freund und ich immer: "Alles für die Hasen" :-)
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| Frag doch mal telefonisch herum - für diese Untersuchungen braucht man nicht zwangsläufig ein externes Labor. Ich weiß hier allein bei uns von 2 Tierarztpraxen absolut sicher, dass sie auf Kokzidien, Hefen und Würmer direkt in der Praxis untersuchen können, denn eine "Wissenschaft" ist das nicht - man muss nur wegen der Kokzidien und Würmer ein Floatinggerät haben. Nur wenn es um bakterielle Infektionen wie E. Coli oder Clostridien geht, geht bei den kaninchengeeigneten Tierärzten hier der Kot in ein Labor. Kann der TA direkt in der Praxis untersuchen, hat man das Ergebnis oft wesentlich schneller, weil die Transportwege und eine Informations-Zwischenstation wegfallen.
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