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Nicht so viel Kartottenkraut!!Hallo! Alle die das jetzt lesen werden, fals sie es noch nicht wissen über etwas wichtiges informiert: In dem Karottenkraut ist viel calcium drinne, darum nicht so viel davon den hasen geben! Ich hoffe das ihr auf mich hört! .:!:.
__________________ Für alle mit Kummer: http://www.kummerpage jimdo.com ![]()
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Calcium führt, wenn ich es noch richtig weiß in sehr großen Mengen Zu Nierensteinen, oder?
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Bei gesunder Ernährung wird Calcium durch Antioxidative gebunden und dann mit dem Urin ausgeschwemmt. Wenn dein Kaninchen also gelegentlich mal Vitamin C, Zitronensäure oder ähnliches frisst ist Calcium eigentlich kein Problem. Oder anders gesagt: Kohl, Tomate, Gurke, Brokkoli einfach zu Möhrenkraut dazulegen und ein Kaninchen kann davon so viel fressen wie es will. Wenn man allerdings Trockenfutter verfüttert und nicht auf den Wasserhaushalt seines Tieres achtet, dann besteht wirklich das Risiko von Steinen.
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Ahja danke, ich wusste es nur noch so halb. Sorry und danke für die Aufklärung.
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!300 Jahre Domestizierung hinterlassen eben Spuren. Unter anderem einen weniger stark ausgeprägten Überlebensinstinkt, der auf die Futterselektion wirkt. Ein Wildkaninchen würde auch heimische Giftpflanzen erkennen und nicht fressen, Hauskaninchen nicht unbedingt.
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Früher dachte ich auch, dass man nicht zuviel Karottengrün geben darf, aber mittlerweile füttere ich es in großen Mengen, seitdem ich weiß, dass es bei einer abwechslungsreichen und wasserhaltigen Ernährung mit viel Grün- und Frischfutter kein Problem darstellt. Möhrengrün ist ein super Kanichenfutter .
__________________ Liebe Grüße Vani ![]() nickiundtimmi.de.tl Bei antsößigen und beleidigenden Beiträgen bitte die Meldefunktion benutzen! ---------------------------------------- "Western ist nicht nur eine Reitweise, sondern auch eine Lebenseinstellung" - Westernreiterin aus Leidenschaft!
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Also ich denke, dass es bei der ad-libitum Ernährung kein Problem sein dürfte? Ich gebe Karottengrün aber nicht so oft, aber das leigt daran, dass ich das nciht so oft kriege. Luisa
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Zitat:
ich habe dazu etwas andere Erfahrungen gemacht. Meine Kaninchen lebten immer tagsüber freilaufend im Garten (ich halte Kaninchen "schon immer", meine ersten Beiden bekam ich im Alter von drei Jahren) und hatten Zugriff auf sämtliche Gitpflanzen, die dort wuchsen. An Vergiftungen ist eines gestorben, im Gegenteil sie waren ausgesprochen robust und gesund. Vor einigen Jahren entdeckte ich dann das Internet als Informations-Quelle und erfuhr lauter Sachen, die sich mit meiner damaligen Ernährung garnicht vertrugen. Die Zwetschgenäste und Pfirsichbaumäste, aber auch die Kirschäste sollten demnach giftig sein - und meine Kaninchen hatten sie seit Jahren regelmäßig gefressen. Kaninchen sollten angeblich nicht selektieren können, da sie ja domestiziert sind usw. usf. Da ich eben ganz andere Erfahrungen hatte, machte ich mich auf die Suche nach Informationen und wollte die genauen Hintergründe wissen. Viel Fachliteratur, tagelange Recherchen, nächtelange Grübeleien und Fingerspitzengespür und Durchhaltevermögen bei der Beoachtung und Beurteilung der Beobachtungen haben mir dann tiefe Einblicke in die Kninchenernährung gewährt. Heute habe ich neben den vielen Erfahrungen auch das Wissen angesammelt um vieles was ich beobachtet hatte auch erklären zu können. Und so weiß ich, dass Kaninchen noch garnicht so lange domestiziert sind. Sie sind sogar ausgesprochen kurze Zeit domestiziert (im Vergleich zu den anderen Haustieren) und ihre Fähigkeiten, die sie in der Natur haben, sind ausgesprochen gut ausgeprägt. Jedes Kaninchen kann selektieren. Probleme gibt es nur wenn Kaninchen völlig fehlernährt werden, ungesundes Futter bekommen (Aromen usw. beeinflussen die Fähigkeit zu selektieren negativ) oder zu wenig zu fressen bekommen. Ein Kaninchen, dass langsam an das Selektieren der Nahrung herangeführt wird und rund um die Uhr eine tolle Auswahl an natürlichen Nahrungskomponenten bekommt, kann ausgezeichnet selektieren. Besser als der Mensch. Und so weiß das Kaninchen, dass es Zwetschgenäste essen kann und Möhrengrün gesund ist. Möhrengrün ist garnicht so kalziumreich wie oft verbreitet und dadurch, dass es ca. aus 80% Wasser besteht, wird das Calcium wieder ausgezeichnet ausgeschieden und gelangt nicht konzentriert in die Organe (so dass es schädlich werden kann). Meine Mümmelmänner lieben Karottengrün und ich halte es für ein ausgesprochen gesundes Winterfutter. Da sind sich meine Kaninchen und ich einig. ![]()
__________________ ![]() www.kaninchenwiese.de
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Ich wollte das auch nicht glauben, das unsere Hauskaninchen sich mit dem selektieren beschäftigen. Aber sie tuen es und machen es im großen Masse bei mir im Freilauf. Ich wußte gar nicht das soviele Pflanzen attraktiv für die Ninchen sind, zum leidwesen meiner Mama. Aber mir egal, die Hoppler gehen vor. ;-) Dieses selektieren haben sie aber nur "bekommen" da ich die Ernährung mit Hilfe von Viola´s Seite umgestellt habe. Meine Ninchen selketieren sogar das geschnippelte Gemüse aus, bzw. den "Müll" (Blätter vom Kohlrabi und Co) aus, wenn sich damal ein nicht geniessbares untegemischt hat, wie Zwiebel/Porree. Die Tiere können das, wir müssen nur ihren "Urinstinkt" wieder wachkitzeln mit gesunder und ausgewogener Ernährung. Melanie
__________________ Kommt Zeit kommt Rat. Meine Homepage: kaninchen-island.de.tl
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!@saloiv So wie du das Verhalten deiner Kaninchen beschreibst stellt sich das für mich wie eine Mischung aus erlernter Selektion und Toleranz dar. Für die Selektion muss ein Tier ja zwangsweise einmal etwas fressen, was ihm schadet, in einer Menge, die nicht tötet. Das klappt auch sicher bei vielen schwach reizenden Pflanzen. Ich frage mich nur, ob deine Tiere Belladonna, Fingerhut oder ähnliches auch durch ihren wiedererlangten Instinkt ablehnen würden, oder ob es dann Verletzte gäbe. Wildkaninchen können solche Gefahrenquellen durch Gruppenverhalten erlernen. Wie machen das Hauskaninchen? Da weiß potentiell niemand um die Giftigkeit der Pflanze. Und du hast recht, gegenüber Hunden, Katzen und Nutztieren sind Hauskaninchen noch sehr sehr jung in ihrer Domestizierungsgeschichte. Aber das Einzüchten von Domestizierungsmerkmalen (Hängeohren, Fellfärbung) und Verhalten (Wesensmerkmale, Schreckhaftigkeit) ist schon recht weit.
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Ich bin auch von der Selektionsfähigkeit von (Haus)Kaninchen überzeugt. Dieses Austesten "neuer" Pflanzen funktioniert genauso wie bei den wilden Artgenossen. Es wird ein winziges Stückchen probiert und so über einige Zeit "getestet". Ausserdem lernen junge Kaninchen natürlich von den Eltern. Ich habe einige typische Giftpflanzen, unter Anderem Fingerhut, im Garten, die teilweise auch genutzt werden. Meine Kaninchen erfreuen sich bester Gesundheit.
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Natürlich sollte man Kaninchen nicht gerade mit Eibe nd Co. in Berührung bringen, wobei selbst bei solchen Pflanzen viele Kaninchen problemlos damit umgehen können. Aber da hier Unfallgefahr besteht, weil diese Pflanzen doch extrem giftig sind, sollte man niemals das Selektionsvermögen in diese Richtung ausreizen. Also hochgiftige Pflanzen nicht erreichbar für Kaninchen aufstellen und Kaninchen erst mal ad libitum mit einer Vielfalt an Futterpflanzen ernähren, so dass sie hier Selektion erlernen, bevor man "problematischere" Pflanzen in erreichbarerer Nähe aufstellt (Pflanzen die nur in größeren Mengen giftig und in kleineren gesund sind).
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Wär ja eigentlich ein interessantes Thema für eine Umfrage. Auch was bei verschiedenen Ernährungsformen (ad libitum, rationiert, usw.) für Erfahrungen gemacht wurden. Dies natürlich nur bei den "Garten und Freihaltern". Giftpflanzen direkt anbieten wird ja seinen Kaninchen hoffentlich keiner.
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Zitat:
Du bist schon eher der direkte Menschentyp, oder? Lol ![]()
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Tipps, wie man die Selektion bei Kaninchen anlernt wären mir sehr willkommen. Füttere ad libidum, allerdings in reiner Innenhaltung. Bislang setzen wir auf bedingte Konditionierung und Ablenkung, so dass giftige Zimmerpflanzen verschont werden. Wenn man den Kaninchen beibringen könnte erst gar nicht solche Pflanzen fressen zu wollen wäre das klasse. e: @ondeia: Ja, könnte man so sagen.
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!@Jirno, ich hätte wirklich nie gedacht das Kaninchen selektieren können. Als ich mit zwei Damen im Jahre 2009 angefangen bin, dachte ich, ich wäre rein für die Selektierung verantwortlich. Aber nach einigen netten Mails und nach "studieren" der Internetseite von Saloiv, wurde ich eines besseren belehrt. Ich habe einige Pflanzen im Garten die giftig sind. Erst waren sie gesichert, aber seid der Umstellung werden sie ignoriert. Ich würde aber nie meinen Tieren giftige Sachen direkt in den Napf geben. Melanie
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Die Seite habe ich jetzt mal angesehen, Die beschriebene ad libdium Fütterung ist eigentlich genau das, was ich auch tue. Wie leite ich da jetzt den Lernprozess der Selektion ein? Denn wie du ja richtig sagst: ich kann denen nicht einfach Drachenbaum oder Yukkapalme auf den Teller legen.
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AW: Nicht so viel Kartottenkraut!!Okay, für Innenhaltung kann ich nicht viel helfen. Ich kann nur von der Situation bei mir reden. Sie haben einfach die Pflanzen, mal kurz angeknabbert, so ein Probebiss, die haben einen "Idioten" vorgeschickt. Und seid dem werden die Giftpflanzen gemieden. Viola kannste hier nochmal helfen? :-) Melanie
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