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Jinro 22.09.2012 15:54

Zitat:

Zitat von Tinachen (Beitrag 407551)
Katzen vergraben ihre "Hinterlassenschaften" fein säuberlich. Der meiste Aufwand bei Hunden entsteht so weit ich weiß bei der Beseitigung eben dieser = Hundesteuer.
Wenn die Hunde keine Beisser sind, könnten die wegen mir auch gerne frei herumlaufen:D
Katzen die verantwortungsvolle Halter haben sind selbstverständlich kastriert und vermehren sich deshalb nicht unkontrolliert.

Hundesteuer ist als kommunale Direktsteuer vor allem zur Aufbesserung der Finanzen gedacht, weshalb sie ja gerade massiv erhöht wird. Hat nix mit tatsächlichem Nutzen oder Kosten zu tun.;)

Von den 7,9 Mio Haushalten in Deutschland mit Katze scheint ein Großteil wenig verantwortungsbewusst zu sein, allein in Hannover gibt's 10.000 Streuner aus Wildvermehrung.

LuLu03 22.09.2012 16:05

Ich störe ungern aber ich muss meine vorfreude herauslassen!

Es wird wohl jemand einziehen noch ist es noch nicht ganz fest aber... wir freuen uns schonmal...

Schlappohren AHOI :D

Jinro 22.09.2012 16:07

Bilder, Name, Bilder, Farbe, Bilder, erwähnte ich Bilder?

Süzzerteddy 22.09.2012 16:07

Zitat:

Zitat von LuLu03 (Beitrag 407556)
Ich störe ungern aber ich muss meine vorfreude herauslassen!

Es wird wohl jemand einziehen noch ist es noch nicht ganz fest aber... wir freuen uns schonmal...

Schlappohren AHOI :D

*JUBEL* ich freu mich jetzt auch :D kanns kaum erwarten live fotos zu sehen und so *-*

Tinachen 22.09.2012 16:08

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 407555)
Hundesteuer ist als kommunale Direktsteuer vor allem zur Aufbesserung der Finanzen gedacht, weshalb sie ja gerade massiv erhöht wird. Hat nix mit tatsächlichem Nutzen oder Kosten zu tun.;)

Von den 7,9 Mio Haushalten in Deutschland mit Katze scheint ein Großteil wenig verantwortungsbewusst zu sein, allein in Hannover gibt's 10.000 Streuner aus Wildvermehrung.

Gerade in Städten ist die Beseitigung von Hundekot ein sehr großer Kostenfaktor.

Das die Leute so verantwortungslos sind ist sehr traurig. Bei dem Versuch der Beseitigung dieses daraus entstehenden Elends sind aber nicht die öffentliche Hand beteiligt, sondern Privatleute, Tierschutzvereine oder ähnliche Organisationen, die so gut wie ausschließlich von privaten Spenden organisiert und unterhalten werden also eigentlich auch wieder keinem Steuerzahler der es nicht möchte auf der Tasche liegen.

LuLu03 22.09.2012 16:08

Zwergwidder, leichte Löwenkopfmähne, wunderschönes hellbraun creme, blaue Augen!
Bilder Folgen!

Jinro 22.09.2012 16:16

Zitat:

Zitat von Tinachen (Beitrag 407559)
Gerade in Städten ist die Beseitigung von Hundekot ein sehr großer Kostenfaktor.

Mag ja sein, trotzdem richtet sich die Steuer nicht nach diesen Kosten, sondern nach dem Gesamtdeckungskonzept - man darf also so viel davon für beliebig anderes verwenden wie man will. Listenhunde kosten ja auch einfach mal mehr, obwohl die sicher nicht mehr scheißen. Davon ab zahlt man Straßenreinigungsgebühr. Es spräche nichts dagegen Katzen steuerpflichtig zu machen, eben weil diese Steuer keine kostengebundende ist.

e: Was die private Organisation von Tierschutz angeht: Spenden lassen sich steuerlich geltend machen. Als ob man das nicht nutzen würde.^^

Lady_Dynamite 22.09.2012 18:00

Also zum Thema Katzen: Ich bin auch kein Katzenfreund, und ich denke Annistar hat diesen Vergleich eben gebracht, um die Käfighaltung von Kaninchen anzuprangern, da die Leute ja dazu tendieren, Kaninchen in Käfige zu sperren und Katzen laufen zu lassen, wobei beide Tierarten ja einen ähnlichen Bewegungsdrang haben.

Und:Ja, ich mag auch keine Katzen:D bzw ich würde selber keine haben wollen. Wenn ich bei jemandem zu Besuch bin, der eine Katze hat, die gerne mit mir spielen und schmusen mag, tu ich das natürlich. Aber Katzen sind total gemeine Tiere, die kleinen Tieren die Wirbelsäule brechen um sie noch ein bisschen zu quälen. Nicht sehr nett :rolleyes:

Tinachen 22.09.2012 18:27

Katzen sind doch keine gemeinen Tiere. Da tust Du ihnen aber unrecht. Ich finde es zwar auch nicht schön, dass sie nach dem Beutezug oft noch mit den Tieren spielen. Es gibt dazu die Theorie das sie das deshalb machen um nach dem anstrengenden, Adrenalin ausstoßenden Beutezug von der Anspannung runterzukommen. Sich also sozusagen abreagieren. (Das hilft natürlich dem Mäuschen auch nicht viel). Meist wird die Katze aber ganz schnell den Todesbiss setzen und dann erst mit dem Körper spielen. Das hört sich jetzt zugegebenermassen nicht schön an aber so ist die Natur halt nunmal. Wenn man dann noch weiß das eine wildlebende Katze, die nicht vom Menschen gefüttert wird lebenserhaltend mindestens acht Mäuse täglich fressen muss, sieht man das sie gar keine Zeit zum "spielen" hat.

Applejack 22.09.2012 18:28

Meld mich kurz mit der Bitte, nicht arg so viel zu schreiben, Bilder genügen, so´Schlappohrbilder zum Beispiel.
Das Dely und Das Paddy gehen jetzt tanzen......

Blume 22.09.2012 18:32

Da ich jetzt auch weg bin, gibts von mir weder was zu lesen noch Bilder :D

Tinachen 22.09.2012 18:32

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 407561)
Mag ja sein, trotzdem richtet sich die Steuer nicht nach diesen Kosten, sondern nach dem Gesamtdeckungskonzept - man darf also so viel davon für beliebig anderes verwenden wie man will. Listenhunde kosten ja auch einfach mal mehr, obwohl die sicher nicht mehr scheißen. Davon ab zahlt man Straßenreinigungsgebühr. Es spräche nichts dagegen Katzen steuerpflichtig zu machen, eben weil diese Steuer keine kostengebundende ist.

e: Was die private Organisation von Tierschutz angeht: Spenden lassen sich steuerlich geltend machen. Als ob man das nicht nutzen würde.^^

Mal völlig abgesehen vom Steuerverteilungsmodus, bzw aus völlig anderen Gründen wie sie für Dich wichtig sind, könnte ich mir bei näherer Betrachtung vorstellen das eine Katzensteuer gar nicht so schlecht wäre. Womöglich würde nämlich genau so eine Abgabe das Katzenelend eindämmen.

Jinro 22.09.2012 18:35

Und wenn man bedenkt, dass ein 50kg Hund, wenn er nicht von Menschen gefüttert wird 1,5 Säuglinge bräuchte um satt zu werden, sollte man nicht so rumheulen, wenn mal wieder ein Spielplatz bejagt wird.

Aber Katzen sind ja nur Regulierungstiere, da ist es ja egal, wenn sie ein halbes Dutzend Kleintiere jagen. Als Hundehalter handelt man sich hier in der Schonzeit 800€ Strafe ein, wenn man ohne Leine im Wald erwischt wird, hängt dabei ein Eichhörnchen aus den Mundwinkeln (natürlich tierlieb mit einem Haps totgebissen) überspringt man spielend die 1.000€, Eingriff ins Jagdrecht.

:D

e: Natürlich wäre eine Steuer regelungspolitisch sinnvoll. Hunde kosten hier ~150€ wenn man einen hat und ~220 je Hund ab dem zweiten. Listenhunde jenseits von 800€/Jahr. Das dient einzig der Selektion. ;)

Tinachen 22.09.2012 18:42

Na bitte bei dem Gewichtsvergleich sind wir doch schon wieder bei dem was an Menge hinten rauskommt :p;)

Lady_Dynamite 22.09.2012 18:45

Zudem hab ich schon des öfteren gehört, dass freilaufende Katzen ein Problem für bedrohte Kleinvogelarten sein können.

Ich fände es sowieso sinnvoll, Haustiere zu besteuern, allein aus dem Grund, weil man als Tierhalter immer ein potenzieller In-Anspruch-Nehmer von Tierheimplätzen und somit Geldern ist, die man vorher ohne selbige Steuer nicht eingezahlt hatte. Das würde auch diese gedankelose "Uns-ist-langweilig-kaufen-wir-uns/unserem-Blag(ja, ich mag nicht nur keine Katzen, ich mag auch keine Kinder:D)-ein-Haustier"Philosophie eindämmen bzw das daraus resultierende Leid lindern.

Edit: Gerade bei hundkatzemaus: 30.000 Straßenkatzen allein in Berlin O.o

Jinro 22.09.2012 18:52

Zitat:

Zitat von Lady_Dynamite (Beitrag 407622)

Ich fände es sowieso sinnvoll, Haustiere zu besteuern, allein aus dem Grund, weil man als Tierhalter immer ein potenzieller In-Anspruch-Nehmer von Tierheimplätzen und somit Geldern ist, die man vorher ohne selbige Steuer nicht eingezahlt hatte. Das würde auch diese gedankelose "Uns-ist-langweilig-kaufen-wir-uns/unserem-Blag(ja, ich mag nicht nur keine Katzen, ich mag auch keine Kinder:D)-ein-Haustier"Philosophie eindämmen bzw das daraus resultierende Leid lindern.

Tierheime sind zu 95% Privatvergnügen, da ist nix mit direkten Steuereinnahmen. Umgekehrt gibt es Gemeinden, die einem zB. die Hundesteuer für einige Jahre erlassen, wenn man einen Hund aus dem örtlichen Tierheim nimmt. Es gibt also passive Subvention durch Kostenerlass und absetzbare Spenden, die die Steuerlast drücken.

Tinachen 22.09.2012 18:57

Ich glaub ja das z. B. zu viel Gift im Garten, keine zusammenhängenden Lebensräume, Bebauung, usw., usw. wesentlich mehr zur Minimierung mancher Tier(Vogel)arten beitragen als eine Katze.

Jinro 22.09.2012 19:03

Zitat:

Zitat von Tinachen (Beitrag 407627)
Ich glaub ja das z. B. zu viel Gift im Garten, keine zusammenhängenden Lebensräume, Bebauung, usw., usw. wesentlich mehr zur Minimierung mancher Tier(Vogel)arten beitragen als eine Katze.

Es geht ja gerade darum, dass urbane Ökosysteme gestört werden. Die Vögel, die in einer Kleinstadt leben haben kein Problem mit Gift, Bebauung usw. usw. Aber mit der steigenden Anzahl an Hauskatzen schon. Oberflächliches suchen gibt zB: http://www.welt.de/wissenschaft/article12907904/Katzen-gefaehrden-Fortbestand-heimischer-Singvoegel.html

Tinachen 22.09.2012 19:20

Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 407634)
Es geht ja gerade darum, dass urbane Ökosysteme gestört werden. Die Vögel, die in einer Kleinstadt leben haben kein Problem mit Gift, Bebauung usw. usw. Aber mit der steigenden Anzahl an Hauskatzen schon. Oberflächliches suchen gibt zB: http://www.welt.de/wissenschaft/article12907904/Katzen-gefaehrden-Fortbestand-heimischer-Singvoegel.html

Schwieriges Thema, wobei ich denke das die "Wahrheit" wie immer in der Mitte liegt.

Wo fängt man an wo hört man auf. Hat die eine Tierart mehr Lebensberechtigung oder die Andere. Allein diese Frage kann sicher nicht ausreichend beantwortet werden.

Jinro 22.09.2012 19:33

Zitat:

Zitat von Tinachen (Beitrag 407646)
Schwieriges Thema, wobei ich denke das die "Wahrheit" wie immer in der Mitte liegt.

Wo fängt man an wo hört man auf. Hat die eine Tierart mehr Lebensberechtigung oder die Andere. Allein diese Frage kann sicher nicht ausreichend beantwortet werden.

Die falschen Fragen. Stehen Haustiere unter Obhut und trägt der Halter Verantwortung für eventuelle Eingriffe seiner Tiere? Ab wann begehen Tiere Eingriffe? Wie reguliert man die?;)


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