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Maddros hoppelnde Fellbüschel auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Maddro
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.04.2016
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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.05.2018, 21:51

Bei Tabsy habe ich die starke Befürchtung, dass sie an die Wunde gehen würde. Sie ist heute auch schon fleißig am Buddeln gewesen in der Toilette. Da würde ich nur mit Pflaster wahrscheinlich gleich eine Krise kriegen.

Aber 7 Tage ist schonmal ein guter Richtwert. Vielleicht werden wir den Body unter Aufsicht auch mal abnehmen, da können wir im Notfall eingreifen.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.04.2016
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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.05.2018, 22:35

Die rote Diva teilt aus!

Von geschwächter Kaninchendame nach Kastra-OP ist jetzt absolut nichts mehr zu merken.
Als wir heute Nachmittag aus dem Garten wiederkamen, gab es ein riesen Tara im Gehege. Tabsy und Maja jagen sich im Stall (der hat natürlich 2 Eingänge) im Kreis. Ein lautes Klatschen hat sie dann auseinanderschrecken lassen.

Ich dachte erst Maja hat nun doch ihre Chance genutzt und ist auf Tabsy los, aber nein... Tabsy sucht Maja auf, um sie zu jagen. Maja ist nun noch zurück gezogener und Tabsys Body hat Blessuren. Oh man.



Außerdem gehen Tabsy jetzt schon wieder die Haare auf der Nase aus. Das war in den vergangenen 4 Wochen komplett nachgewachsen, ohne Behandlung (Pilze, Milben wurden nach Untersuchung ausgeschlossen). Ich bin ratlos.





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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.04.2016
Beiträge: 400
Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 21:05

Heutige Tagesbilanz:

Massig Fellflug!

Tabsy hat jetzt 5 Löcher im Body, jedes Schlappohr hat kleine Bissverletzungen und das eine Ohr an der Wurzel eine 0,5 cm Wunde. Diese war allerdings schon getrocknet, als ich sie entdeckt habe.

Maja hat wieder nach Gehegeöffnung direkt den Weg ins Wohnzimmer gesucht und hat am rechten unterem Augenlid einen Schlitz.

Darf ich beide mit Bepanthen Augen- und Nasensalbe behandeln, oder eher nicht?

Die zwei drehen so am Rad...
Nur der liebe Freddy hält sich raus, rennt brav weg bei Bedarf und kommt zu Tabsy zum Kuscheln.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 21:29

Vielleicht macht es Sinn, das frisch kastrierte Mädel einfach noch eine Zeit lang abgetrennt zu lassen? Ich hab meine von Vornherein 10 Tage von der Gruppe getrennt gelassen, schon allein um sie Zwangserholen zu lassen. Die Hormone müssen ja auch noch abgebaut werden...evtl. macht es ja Sinn sie dann noch eine gewisse Zeit durch Gitter zu trennen...außer es war nicht der Grund der Kastra, dass sie Aggressiv war.



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Registriert seit: 24.04.2016
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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 22:14

Gerti, genau das haben wir gerade eingerichtet. Tabsy haust jetzt im Vorraum vom Gehege. Sichtkontakt ist leider nicht möglich, da wir extra Holzbretter vor die unteren 50 cm des Geheges angebracht haben, weil wir dachten, dass sich Tabsy beim Nagen am Gitter vielleicht ihre Nase aufscheuert.

Kurz nachdem ich hier die letzte Nachricht geschrieben habe, kam Maja (wahrscheinlich aufm Rückweg vom Toilettengang im Gehege) gefolgt von Tabsy ins Wohnzimmer gerannt. Einiges hin und her, anspringen, und dann Maja auf der Seite und Tabsy geht auf ihren Bauch los.
Das ging alles ganz schnell. Das kann nur zu viel Stress 4 Tage nach der Kastra sein.
Tabsy hat eine neue Ohrwunde davon getragen, Maja ist zum Glück ok.

Ich werde mal gucken, dass Freddy morgen stundenweise zu Tabsy kann, wenn sie ihn lässt.

Nachdem Maja im Januar zur Not-OP musste wegen eines Gebärmuttertumors, hatten wir bei Tabsy einen Vorsorgeultraschall machen lassen. Der TA hat auch bei ihr Veränderungen feststellt, also haben wir einen Termin zur Kastra vereinbart. Dass Tabsy in den letzten Monaten Maja gegenüber immer aggresiver wurde, hat sich so nebenbei entwickelt. Tabsy ist nur noch mit aufgestellten Schwanz unterwegs, buddelte wie verrückt und war phasenweise sehr unruhig. Na hoffentlich gibt sich das mit dem Abbau der Hormone wieder.
So schlimm war es noch nie, nichtmal zur VG Zeit.




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.05.2018, 22:27

Das ist gut so. Auch wenn es bei manchen problemlos funktioniert, ist es so der sichere Heilungsweg. Unnötiger Stress ist bestimmt nicht sonderlich förderlich für die Heilung...nicht dass dann irgendwelche anderen unbekannten Baustellen explodieren (Parasiten, Pasteurellen....man weiß ja nie sicher, was in so Tierchen schlummert).
Später könnt ihr bestimmt einfach mal anfangen ihre Gehegetür zu öffnen, dass sie Ausflüge machen kann und die anderen in ihren jetzigen Bereich kommen und nach Bauchgefühl wieder komplett zusammen lassen. Aber jetzt lass sie erst einmal komplett heilen und ann kannst du langsam daran denken sie wieder zusammen zu lassen.



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Registriert seit: 24.04.2016
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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.05.2018, 19:26



Weiß gar nicht, ob ich mich über diesen Anblick freuen kann oder nicht... Ohne Tabsy kann man endlich wieder richtig relaxen. Maja bewegt sich auch viel selbstbewusster im Gehege und kommt zur Futterraufe.

Tabsy geht es soweit ganz gut. Den Body konnten wir abnehmen, sie lässt die Wunde in Ruhe und scheint richtig froh, sich wieder anständig putzen zu können.



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Benutzerbild von Rolle_Rolle
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Registriert seit: 09.07.2013
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Rolle_Rolle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.05.2018, 20:40

Ich drücke die Daumen, dass Tabsy nicht mehr so auf Krawall gebürstet ist, wenn die Hormone erst mal richtig abgebaut sind.



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Betsy69 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.05.2018, 21:39

Ich drücke auch die Daumen, dass die Drei nach einer Pause wieder zueinander finden.
Alles Gute für euch.



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Registriert seit: 24.04.2016
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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.05.2018, 21:23

Ich bräuchte mal bitte dringend euren Rat.

Seit der Trennung der 3 vor 8 Tagen ist die aktuelle Wohnsituation so:

Tabsy vorne auf ca 3,5qm, Freddy und Maja hinten im Gehege auf 9qm.



Tabsy bekommt täglich Auslauf, allerdings pinkelt und köttelt sie außerhalb mittlerweile alles voll, sodass das sehr unangenehm ist. Gestern beim Saubermachen ist es dann leider passiert, dass Maja aus dem Gehege gerannt ist. Sie vermisst ihren Auslauf.
Tabsy war zu dem Zeitpunkt im Flur. Ich konnte gar nicht so schnell hinterher und über's Absperrlattenrost, da sind Tabsy und Maja schon aufeinander losgestürmt. Sie drehten sich im Kreis, massig Fellflug, Maja wieder auf der Seite, Tabsy mit neuer Ohrwunde. Ich musste sie mit den Füßen trennen...





Danach gab es im Gehege kein Halten mehr. Beide jagdten sich auf und ab, rannte eine auf ihrer Seite vor, kam die andere hinterher. Wir haben dann das hintere und erste Gehegeelement mit großen Handtüchern zugehangen, damit sie sich nicht mehr sehen können. Erst dann sind beide zur Ruhe gekommen.

Was sind nun eure Vorschläge für das weitere Vorgehen?
Tabsy geht es 11 Tage nach ihrer Kastra super, sie wird aber auch uns gegenüber zunehmend aggresiver.

Da Maja und Tabsy so stark aufeinander reagieren, ist es da ratsam 6 Wochen vor erneuter Vergesellschaftung zu warten, bis sich Tabsys Hormone abgebaut haben? Wie ist das Verhalten der beiden einzuschätzen, wenn beide vollkommen fit sind? Wäre das für eine Vergesellschaftung normal oder auch schon grenzwertig?

Ich hoffe sehr, dass mich vielleicht jemand etwas beruhigen kann. So habe ich die beiden noch nie erlebt. Ich mache mir jetzt schon Sorgen, dass wir uns von einer der beiden trennen müssen...




Benutzerbild von Maddro
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 24.04.2016
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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.05.2018, 22:09

Das Trauerspiel nimmt leider kein Ende. Tabsy mussten wir heute wieder in die Tierklinik bringen.

Nachdem Tabsys OP nun 4 Wochen her ist und Tabsy von Maja und Freddy seit 3 Wochen getrennt, wollten wir gucken wie sich die zwei Damen mit Gitter dazwischen begegnen. Sie lagen jetzt immer ruhig nebeneinander durch die Holzplatten getrennt, konnten sich aber durch einige Schlitze beschnuffeln. Keine zeigte mehr Aggressionen. Außerdem merkte man mittlerweile ganz deutlich, dass Tabsy ein Partner fehlt.
Nach den Beißvorfällen davor, wollten wir sie logischerweise nicht einfach zusammen setzen. Wir dachten, dass das Gitter einen gewissen Schutz bieten würde. Dem war leider nicht so. Tabsy und Maja beschnuppern sich erst ganz lieb am Gitter und einen Moment später haben sie sich mit den Mäulchen ineinander verbissen.
Maja ist ohne Verletzungen davon gekommen, Tabsys Unterlippe ist einmal der Länge nach gerissen und dann vom Unterkiefer abgerissen. Sie wurde jetzt in der Klinik genäht und bleibt über Nacht dort.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen Verletzungen und weiß wie die Chancen stehen, dass das gut verheilt? Die TA meinte, es kann sein, dass die Naht nicht hält, dann müsse man es so verheilen lassen. Es könne jedoch sein, dass Tabsy mit der Nahrungsaufnahme Probleme bekommt.

Ich bin fix und fertig und habe jetzt echt Angt die drei jemals wieder zusammen zu lassen. Wie soll man denn bei so aggressiven Damen vorgehen, wenn selbst bei der Gittermethode solche Verletzungen entstehen?




Benutzerbild von gerti
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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 20:32

Das reißt ja auch nicht ab mit den Sorgen. Wie sieht es denn inzwischen aus?



Irgendwann wirst du wohl die Gittertüren aufmachen müssen und versuchen sie zu vergesellschaften....evtl. mit viel Freilauffläche. Nach Gefühl evtl nachts anfangs noch trennen. Ich hoffe, dass es einfach klappt....irgendwann dürfte es ja auch mal wieder entspanntere Zeiten geben!



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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.05.2018, 21:00

Tja, wie sieht es aus.. Das ist schwer zu sagen.
Wir haben Tabsy am Sonntag aus der Tierklinik abgeholt und sie macht bisher einen recht fitten Eindruck und frisst selbstständig. Zwar nicht ganz so viel wie sonst, aber das ist bei über 30°C seit vergangenem Wochenende und Mangel an Wiese auch nachvollziehbar.
Gestern waren wir zur Kontrolle. Die Ärztin meinte, es fängt an zu verheilen, es ist jetzt aber eine Entzündung drin. Wir spülen nun 2x täglich mit Betaisodona und Antibiotika und Schmerzmittel bekommt sie auch noch. Nächster Termin ist am Samstag.
Es sieht noch geschwollen und rot aus, außerdem bildet sich weißer Belag an den Nähten, den wir mit einem Wattestäbchen entfernen sollen.

Hier mal Fotos, ich hoffe man erkennt was. Eine Nahaufnahme wollte ich euch lieber ersparen.





So wie es aussieht, wird es wohl noch einige Wochen dauern, ehe das verheilt ist.
Wenn's soweit ist, werden wir noch engmaschiges Gitter besorgen (mein Fehler, darauf hatte ich davor nicht geachtet ) und die 3 erstmal durchs Gitter zusammenbringen. Erst wenn sie dort nebeneinander friedlich sind, wage ich eine richtige Zusammenführung im Gehegezimmer und Flur. Neutrales Gebiet gibts in unserer Wohnung nicht mehr. Bis dahin hat Tabsy ihre Hormone auch vollständig abgebaut. Sie tut mir nur echt Leid so ganz allein.




Benutzerbild von Rolle_Rolle
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Rolle_Rolle befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 31.05.2018, 21:06

Gute Besserung! Hoffentlich heilt alles komplikationslos ab.



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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.06.2018, 18:35

Gestern waren wir zur Kontrolle mit Tabsy. Es sieht etwas besser aus. Die Rötung ist weg. Wir geben jetzt noch einmal am Tag Metacam. Das Antibiotikum konnten wir absetzen, sollen aber noch zweimal am Tag spülen.
Wir hatten mal wieder eine andere TA. Das ist immer doof in der Tierklinik, unser kaninchenerfahrener TA dort ist momentan auf Nachtschicht. Trotzdem fühlen wir uns in der Tierklinik immernoch besser aufgehoben als bei jedem anderen TA, den wir bisher in seiner Praxis aufgesucht haben.

Tabsy wir wohl einen bleibenden Schönheitsfehler behalten: ihr Maul hängt offen. Aber so lang sie dadurch nicht eingeschränkt ist, ist das nicht schlimm. Ich hoffe nur, dass die Ablagerungen, die wir momentan 2x am Tag entfernen mit Abheilung der Wunde auch verschwinden.

Gestern war ich im Postkartenkaufrausch.





Kaninchen
 
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Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2018, 17:22

Hiffentlich geht es Tabsy bald wieder gut!

Die Postkarten sind ja cool Die dritte habe ich mal von meiner Mama zum Geburtstag bekommen



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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2018, 19:09

Leider zu früh gefreut, mussten heute mal wieder in die Klinik. Die Lippe ist wieder mehr angeschwollen, hängt stark runter und ein dicker weißer Belag hat sich gebildet. Die neue TA hat das Weiße weggemacht und es wird eingeschickt, da die Antibiotikabehandlung bisher zu wünschen übrig lässt. Wenn es sich dabei um Eiter handelt, erfahren wir vielleicht mehr.

Die TA und der Chirurg, der Tabsy genäht hat, befürchten stark, dass die Wunde nekrotisch ist. So richtig konnten sie es nicht sagen, da man durch den dicken Grind nicht viel erkennen kann. Jedenfalls meinte der Chirurg, dass nicht genug Haut/Lippe da ist, um abzuschneiden und nochmal zu nähen.

Wir sollen bis Freitag (nächste Nachkontrolle) wieder Antibiotika geben, Schmerzmittel sowieso und Spülen. Ich hoffe so sehr, dass es besser wird. Andernfalls trocknet die Lippe wohl ab.

Kann denn ein Kaninchen problemlos ohne Unterlippe leben? Vielleicht hat jemand auf dem Gebiet Erfahrung?




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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2018, 19:48

Ich würde dir empfehlen medizinischen Honig zu besorgen und diesen mehrmals täglich auftragen. Vorher kannst du mit 3% Wasserstoff per Wattestäbchen den Belag etwas ablösen. Dieser Wundbelag wird eine Pseudomembran sein, die sind ziemlich fest drauf. Wenn du den medizinischen Honig draufgibst, halte sie noch etwas (ich leg die Tiere immer mit viel Geduld und Ruhe) mit dem Bauch nach oben auf die Oberschenkel und sie bleiben, dann auch meist brav liegen, bis ich fertig bin.
Evtl. macht es sogar Sinn die Wundfläche mit aufgetröpfeltem Lokalanästhetikum zu befeuchten, mit dem scharfen Löffel ankratzen und dann mit 1-2 Tackerklammern zu fixieren und regelmäßig zwischen den Klammern mit Hilfe einer stumpfen Kanüle und mit medizin. Honig gefüllter Spritze etwas in die Zwischenräume zu geben....so handhabe ich es bei "blöden klaffenden" schlecht heilenden Wunden....wäre halt gut, wenn es engmaschig gemacht und kontrolliert wird, damit die Wundheilung die richtige Richtung einlegt.



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Maddro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2018, 20:18

Gerti, vielen Dank für die Tipps.

Medizinischen Honig werde ich mir morgen aus der Apotheke besorgen. Ist der immer so dünnflüssig, dass ich diesen auf eine Spritze aufziehen kann, oder muss ich da auf etwas achten?

Habe ich einen Vorteil, wenn ich Wasserstoffperoxid besorge im Vergleich zu dem Betaisodona, was wir schon hier haben? Ich kenne mich mit beiden nicht wirklich aus, aber sie sollen beide die Wunde desinfizieren, oder?

Leider lässt sich die Wunde nicht Tackern, so wie du es dir vermutlich vorstellst. D.h. der Längsriss nach unter wurde genäht (hätte vllt auch getackert werden können) und ist jetzt vergrindet. Der Abriss der Lippe vom Unterkiefer ist genau durch die Zähne begrenzt, da gehen keine Klammern rein. Der Chirurg soll die wohl angenäht haben, aber da die Lippe jetzt so hängt, zweifle ich daran, dass das gehalten hat (allerdings sehe ich auch nirgends abgerissene Fäden o.ä.)




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gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.06.2018, 21:40

Bei der Wärme bleibt der medizinische Honig normal schön flüssig. Du kannst die Tube auch etwas in die Sonne legen. Ich mach dann eine 1ml Spritze auseinander, halte den Finger auf den Spritzenaufsatz, dass nichts durchläuft und füll dann aus der Honigtube in die Spritze, Stempel wieder vorsichtig draufstecken...(Finger von der Nadelöffnung runter, sonst bekommst du den nicht rein) und steck die stumpfe Nadel drauf. Ich nimm das dann solange her, bis sie leer ist und füll wieder eine neue Spritze auf.
Wasserstoff hat den Vorteil, dass es bei eitrigen Sachen aufschäumt und sich damit auch Belag anlöst. Ich reib dann mit dem Wattestäbchen auch mit sanften Druck hin, damit es sich immer etwas mehr löst. Der medizinische Honig bildet auch Wasserstoff und hält die Wunde feucht.
Betaisodona ist auch nicht schlecht, aber Honig wirkt besser.
Ja, die Wunde kann ich mir nicht gut vorstellen...aber hier wurden schon Wunden nach Tagen getackert, wenn der doofe Belag unten war, einfach um zu fixieren. Kannst ja mal ein Foto machen....



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Geändert von gerti (04.06.2018 um 21:42 Uhr).
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