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Benutzerbild von abigail89
Kaninchen
 
Registriert seit: 13.06.2013
Beiträge: 3.693
abigail89 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
abigail89 eine Nachricht über ICQ schicken
Geschrieben am 03.07.2017, 16:28

Wahnsinn was da alles raus gekommen ist
Kann ich verstehen dass das jucken muss- da kannst du ja ein Kissen mit füllen



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Liebe Grüße von den Stupsnasenhasen

"Was heißt 'zähmen'?", fragte der kleine Prinz. "Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache", sagte der Fuchs. "Es bedeutet: sich 'vertraut machen'."
(Antoine de Saint-Exupéry)

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Benutzerbild von Minerva
Kaninchen
 
Registriert seit: 19.10.2013
Beiträge: 42.082
Minerva befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2017, 16:59

Aspi wurde halbiert!!!



__________________
Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist ein Geheimnis,
aber jeder Augenblick ist ein Geschenk.



Benutzerbild von Moja
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 13.07.2016
Beiträge: 500
Moja befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.07.2017, 17:23

Uh sieht aus wie geschoren...
Tyson und Toffy lassen sich auch nicht gerne bürsten, finden die einfach doof...Tyler glaube ich fand das immer ganz toll...
Kannst einen Aspipullover von stricken...



__________________
Gone but not forgotten Tyler 2005-04.05.2017
http://img5.dreamies.de/img/797/b/s2uqjfeip6y.jpg
Toffy 03.08.2016 - 06.08.2024
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Geändert von Moja (03.07.2017 um 17:29 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.07.2017, 22:35

Ich bin ein bisschen durch... Die Familie ist aus dem Urlaub zurück und hat sich voller Elan auf mein Anwesen gestürzt. DIe Nachtschicht zum Hausputzen (ich bin Nachtputzer ) mit anschließendem Frühaufstehen zwecks Tierarztbesuch mit Sir Henry war nicht so ganz ohne. Das Katertier hinterlässt seit etlichen Tagen wahre Stinkbomben im Katzenklo, nur teilweise ungeformt, aber echt zum Fußnägelaufrollen. Er bekommt jetzt Pro-Kolin zum Aufbau der Darmflora. Ich werde vermutlich mal zusehen dass ich ihm einen gescheiten Darmaufbau angedeihen lasse. Sitze ja mehr oder weniger an der Quelle, was THP angeht
Jedenfalls hab ich ihm heute den Kratzbaum hergerichtet, damit er auch wirklich dran kratzen kann. Bisher war noch die Decke drum als Höhle, die er aber schon lange nicht mehr benutzt. Also Decke ab und Sisalseil dran.




Zumindest während und kurz nach dem Aufbau hat es ihn sehr interessiert. Jetzt gerade liegt er neben mir auf dem Sofa und pennt... Ich will auf jeden Fall das Sofa noch mit Sisalteppich ausrüsten, den hab ich bei Ebay gesehen, als billige Reststücke. Das Geräusch, wenn die Katzenkrallen in den Sofastoff fahren, ist einfach widerlich *schüttel* und er muss lernen, seine Krallen abzuwetzen. Wenn ich nicht in kurzen Abständen schneide, bleibt er immer damit hängen, weil sie lang und rund wachsen.
Alles in Allem bin ich jedenfalls sehr zufrieden mit seiner Entwicklung und ganz guter Hoffnung, dass er sogar irgendwann mal medikamentenfrei leben kann.




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.07.2017, 22:52

Das größte Bauprojekt war der Hühnergarten. Ich habe leider feststellen müssen, dass es nicht klappt, Wachteln und Zwerghühner in der Voliere zusammen zu halten. Die Hühner waren ja friedlich und haben den Wachteln nichts getan, aber dennoch haben die Wachteln das Legen eingestellt. Also Entscheidung, Hühner müssen raus. Zunächst in den Fertigstall, der eigentlich nur zum Gluckenseparieren gedacht war. Auf Dauer kommt da sicher noch was anderes. Und der Auslauf muss natürlich begrenzt und gesichert werden, damit die Minihuhns nicht unverhofft zum Hundesnack werden...
Es ist ein relativ einfacher Zaun aus Holz und Volierendraht geworden.


Das Törchen mag ich unheimlich gern. Eigentlich ne ganz einfache Konstuktion, komplett aus Zeug, das ich noch rumliegen hatte.
Außenansicht


Ist noch nicht restlos fertig, ich muss weitere Halbrundriegel kaufen, um die Drahtränder endgültig zu befestigen. Eigentlich waren die Dachlatten dafür gedacht, die ich noch auf Halde hab, aber die Halbrundriegel find ich schöner. Außerdem sind die schon kesseldruckimprägniert, ich spare also das Streichen, und auf den Rundungen bleibt das Regenwasser nicht stehen.
Hier der Stall, der auf einem Ziegel"fundament" steht.


Die beiden Hühner sind gestern Abend umgezogen. Ich hab sie oben ins Stroh gesetzt, wo sie sich erstmal unsichtbar gemacht haben. Wenig später waren sie aber schon unten und haben fleißig gescharrt und Viecher eingesammelt. Für die erste Eingewöhnung mussten sie natürlich drin bleiben, es hätte sich auch kaum noch gelohnt sie rauszulassen für die kurze Zeit bis zur Dämmerung.
Irgendwie hatte ich heute früh Herzklopfen, als ich die Tür aufgemacht habe

Ich hatte Bedenken, ob sie nicht ausbüchsen würden. Eigentlich gibt es dafür keinen Grund, aber da ich keine Erfahrung mit Hühnern habe und von den Wachteln nur "Achtung, bloß nicht rauslassen!" gewohnt bin, war mir doch etwas komisch zumute. Zuerst wollten sie gar nicht so recht raus, war alles so ungewohnt. Aber nach einer halben Stunde haben sie die Schwelle doch überschritten.


Das hohe Kraut gefällt ihnen gut, glaub ich. Die beiden hängen immer zusammen wie angeklebt. Ich muss wohl noch 1-2 Hennen dazuholen, damit sie sich wohler fühlen. Womöglich werden sie auch mutiger, wenn der Hahn erwachsen ist und den Beschützer gibt. Bei der Henne rechne ich in 2-3 Wochen mit dem Legebeginn, da freu ich mich schon drauf! Sie heißen übrigens jetzt Marianne und Rudi
Vor dem Einsperren hatte ich ein bisschen Bammel, wie gut würde ich die Zwei wieder in den Stall kriegen? Die sind viel, aber nicht zahm. Würden sie den Stall als Nachtquartier akzeptieren? Aber es ging dann leichter als gedacht, sie sind tatsächlich bei Aufregung (mein Treiben) in Richtung Stall gezogen und nach einiger Diskussion auch reingegangen. Als ich später die Kaninchen gefüttert habe, saßen sie nebeneinander oben am Ende der Leiter, gemütlich im Stroh aneinandergekuschelt, die Äuglein fielen immer wieder zu ^^. Die Stange im Haus fehlt noch, die muss ich schnell noch einbauen. Aber in der Voliere haben sie auch nicht auf dem Ast geschlafen, den ich ihnen angeboten hatte.




Geändert von Angora-Angy (04.07.2017 um 22:57 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 04.07.2017, 23:09

Die kleinen Ks sind jetzt sehr viel außerhalb der Wurfkiste unterwegs

Was Aspi sehr aufregt! In dem Alter fallen sie bei ihm wohl immer in die Kategorie "zu bejagende Schadnager" (die Schadnagerkontrolle steht ja so im Rassestandard). Ist schon etwas nervig, wenn er dann vorm Gehege steht und kläfft... Die großen Kaninchen interessiert das schon nicht mehr wirklich, aber die Kleinen stieben dann so lustig davon... Er springt dann auch in den Gemüsegarten und von dort aus in Sohnemännchens Reich unter dem Baumhaus. Das haben wir (Papa und ich) dann heute auch mittels Zaunaufrüstung unterbunden, denn der Kerl trampelt dabei das Gemüse kaputt...
Mama hat sich gestern und heute um den Gemüsegarten und die überall wachsenden Kräuter gekümmert. Das eklige Unkra- ähm ich meinte die liebevoll biologisch aufgezogene Brennnessel wurde geerntet und in Bündeln zum Trocknen aufgehängt

Rainfarn hatte ich schon vor einigen Tagen gesammelt.

Der ist allerdings hauptsächlich als Smokertabak gedacht, er wird von vielen Imkern dafür verwendet. Soll den Bienen gut tun.
Die Eschenäste von meiner Bekannten sind inzwischen fast trocken.

Sobald ich das restliche Heu, das wir lose eingefahren hatte, gepresst hab, kommen sie auch auf den Heuboden, um im Winter verfüttert zu werden.


Für die Hunde hab ich eine ambitionierte Neuanschaffung getätigt.

Bisher hat nur Sohnemännchen damit gespielt, ich hatte noch keine Zeit die Hunde durch zu schicken. Heute hat Papa den Rasenmäher ausgeführt und viel über unsichtbar rumliegende Heustricke geschimpft, die sich ums Messer gewickelt haben Waren vielleicht 3 oder 4, das kann schonmal passieren, dass die unbemerkt runterfallen... Jedenfalls sieht es im Moment halbwegs ordentlich aus und es ist schon erstaunlich wie viel mehr Platz ist, wenn der Urwald gerodet ist




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.07.2017, 17:02

Heute war die lange überfällige Bienendurchsicht dran. Ging schon gut los, als ich mit der Schubkarre voller Imkerequipment ankam, da hat sich Huhn Marianne derart erschreckt, dass sie schimpfend auf den Zaun zum Nachbarn geflogen ist - grob geschätzt 2m hoch... Ich hab schon befürchtet dass sie auf der anderen Seite runterspringt. Aber mit einem langen Stock konnte ich sie doch wieder auf die richtige Seite runterscheuchen. Die beiden haben dann den Rest der Zeit in ihrem sicheren Stall zugebracht (aus eigenem Antrieb).
Die Bienen haben sich gut entwickelt. Leider hat einer meiner beiden Ableger von Ende Mai nicht erfolgreich eine Königin nachziehen können. Es gibt mehrere sogenannte Nachschaffungszellen, in denen neue Königinnen herangezogen werden. Das sind diese tropfenförmigen, nach unten zeigenden Gebilde

Aber ohne frische, befruchtete Eier ist es gar nicht möglich, eine Königin zu ziehen. Nach 6 Wochen können sie keine frischen Eier mehr haben, außer denen, die die sogenannten Afterweiseln legen. Das sind Arbeiterinnen, die durch das Fehlen des Königinnenpheromons selbst anfangen Eier zu legen, die sind aber natürlich unbefruchtet und es entstehen nur Drohnen. Sieht man auf dem Bild, die hoch gewölbten Zelldeckel sind typisch für ein drohnenbrütiges Volk, deshalb nennt man das auch buckelbrütig. Aus unbefruchteten Eiern kann aber ja keine funktionsfähige Königin schlüpfen. Ein kleines Rätsel, an dem ich noch dran bin. Das Volk hat eine neue Brutwabe mit frischen Eiern bekommen, mal sehen ob das jetzt klappt.
Der zweite Ableger ist gut angegangen, ich hab die Königin auch gefunden und gezeichnet


So muss ein Brutnest aussehen. Flache, glatte Zelldeckel und es gibt auch reichlich offene Brut vom Ei bis zur Made (sieht man auf dem Foto nicht) und natürlich reichlich Bienenmasse, die ja nur da sein kann, wenn täglich mehr Bienen schlüpfen als natürlicherweise sterben.

Auch die Wirtschaftsvölker sehen sehr gut aus. Bei denen hab ich aber nicht jede einzelne Wabe angeschaut, sondern nur auf Vorhandensein von Brut Stichproben gezogen und geprüft ob sie noch genug Platz zum Bauen haben. Und den haben sie. Auf dem kleineren Volk ist kein Honigraum, dort werden normale Waben mit Honig gefüllt. Ich hab kurz überlegt ob ich beim Onkel Doktor frage, ob ich seine Schleuder benutzen darf, aber es ist auch nicht schlecht, genug natürliches Futter für den Winter zu haben.
Das andere Volk hat die Flow Frames drauf. Ich hab jetzt die besagten 6 Wochen nicht aufgemacht, nur durch die Fenster geguckt, und da war nie Honig zu sehen. Ich ging davon aus, dass meine Völker einfach zu schwach ins Jahr gestartet waren und nicht wirklich was eintragen konnten. Ich hab mich also damit abgefunden, keinen Honig zu bekommen und mich stattdessen gefreut, dass meine Völker überlebt haben und sich gut entwickeln. Ihr könnt euch also denken, wie ich mich bei diesem Anblick gefühlt habe

Ich hab den Frame kaum raus bekommen, nicht nur weil er unten mit Wachs festgebaut war, sondern weil er sauschwer war ^^ Alle Frames sind gut gefüllt, nur eben nicht bis ganz zum Rand, so dass man es durchs Fenster hätte sehen können. Ganz durchtriebene Biester, diese Bienen! In einem solchen Frame können schnell mal 3kg Honig sein, 7 Frames im Honigraum - ich hab ihn beim Runterheben fallen gelassen... Nicht tief, ich war schon fast dort wo ich ihn abstellen wollte, da bin ich mit einer Hand aus der Griffmulde gerutscht. Die Kiste fiel auf die Seite und die Flow Frames bogen sich, es lief einiges an Honig aus. Da ich abgehobene Zargen immer auf einen umgedrehten Beutendeckel stelle, lief der Honig also in diesen Deckel statt sich im Gras zu verteilen - das ist schonmal gut. Verkleckerter Honig kann nämlich Bienen anderer Völker anlocken und dann kann es passieren, dass ein Volk ausgeräubert wird, wenn es die Angreifer nicht abwehren kann. So konnte ich den Honig sogar noch in eine Schüssel gießen, es waren etwa 2 EL. Ich habe mein erstes Honigtoast 2017 gegessen ^^
Hoffentlich ist der Schaden im Honigraum nicht zu groß... Ende Juli werde ich dann ernten. Und zwar diesmal mit einem geschlossenen System, um nicht wieder Bienenpampe im Honigeimer zu haben. Das muss ich aber erstmal basteln...




Geändert von Angora-Angy (05.07.2017 um 17:06 Uhr).

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Beiträge: 2.189
Kaninchenherz28 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.07.2017, 18:23

Wow, bei dir ist ganz schön viel los! Soo viele Tiere... und allen geht es gut bei dir



__________________
Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!



Benutzerbild von Adabei
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Adabei befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.07.2017, 21:58

Wow das ist ja wirklich erfreulich dass du soviel Honig hast!
Da hast du bestimmt dann auch für den Winter genug für dich und die Bienen
LG




Benutzerbild von Adabei
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Registriert seit: 09.11.2015
Beiträge: 1.987
Adabei befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.07.2017, 22:00

Wow das ist ja wirklich erfreulich dass du soviel Honig hast!
Da hast du bestimmt dann auch für den Winter genug für dich und die Bienen
LG




Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2017, 21:52

Ich warte noch ganz gespannt, bis die im Fenster sichtbaren Zellen verdeckelt sind. Den Honig sieht man jedenfalls schon schön glänzen

Dann wollen ein paar Kollegen aus dem Imkerverein kommen und zusehen. Die meisten haben von dem System gelesen und gehört, aber noch nicht live gesehen wie es funktioniert. Füttern werde ich die Bienen trotzdem müssen, aber diesmal probiere ich ein Rezept aus, das mir der großzügige Königinnenspender verraten hat. Er kocht aus einer großen Vielfalt an Wiesenblumen einen Tee und rührt damit den Zucker an. Somit haben die Bienen keine so einseitige Nahrung wie bei reinem Zuckerwasser, denn sie nehmen noch ganz viele Inhaltsstoffe der Blumen mit auf.

Derweil hat sich mein Bauernhof wieder erweitert. Ich habe heute drei Hennen und einen Junghahn abgeholt.

Hier sitzen sie noch etwas verschreckt in der Transportkiste. Das bläuliche ist der Hahn, er ist ein Araucana-Maran-Mix und würde, wenn er eine Henne wäre, olivgrüne Eier legen. Das vererbt er natürlich.
DIe beiden dunklen Hennen sind reinrassige Javanesische Zwerghühner, die dritte ein Mix davon. Javaneser legen türkisblaue Eier ^^ Der Züchter sagte, wenn ich den Hahn an die Hennen verpaaren würde, kämen Hühner raus, die pfefferminzgrüne Eier legen. Was die Mixhenne legt, wird sich zeigen, wahrscheinlich auch was bläulich-grünes. Legereif sind sie, sind 2016 geschlüpft. Ich kann also schon in den nächsten Tagen mit den ersten Eiern rechnen, wenn sie die Reise und die Futterumstellung verdaut haben. Fürs Erste sitzen sie im Quarantänestall



Futter gefunden und gleich probiert. Heute gabs erstmal nur Gerste. Morgen gibts dann die hauseigene Mischung aus Leinkuchenmehl, Gerste, SBK etc. Demnächst werde ich wahrscheinlich aber nochmal umstellen, ich hab ein pelletiertes Futter gefunden, das ohne Soja hergestellt wird. Für Hühner sind Pellets nicht schädlich für die Verdauung wie für Kaninchen, hindert sie aber daran, einzelne Komponenten auszusortieren. Damit nehmen sie nämlich dann nicht mehr die nötigen Mengen bestimmter Anteile auf, die sie für die Eiproduktion brauchen. Da sie aber das Eierlegen nicht willentlich einstellen können, geht die Eierzeugung dann an die Körpersubstanz. Sie also zu zwingen, alles zu fressen was sie fressen müssen, dient somit dem Schutz der Tiere. Ich hab mir zwar jetzt zwei alte Bücher über die Geflügelhaltung gekauft (1921 und DDR 1955), auf Dauer werde ich mich sicher wieder dem selbstgemachten Futter zuwenden, aber fürs Erste schaue ich mal, ob ich das Legeergebnis der Wachteln durchs Pelletfutter verbessern kann.
Denen hab ich heute den nervigen Stresshahn wieder rausgenommen. Der ist einfach zu überdreht und schreckhaft, macht die Mädels verrückt und stresst sie. Das ist nicht gut. Der Neue ist viel gechillter.

Den hat mir der Hühnerzüchter für lau mitgegeben, nachdem ich ihm mein Leid geklagt habe ^^ Auch der kleine Kerl sitzt im Q-Stall, hat aber -nachdem er mit etwas Hilfe endlich seinen Karton verlassen hat - sofort angefangen die Einstreu zu untersuchen, zu fressen und mich zu begutachten. Der anderen hat immer sofort als erstes hysterisch flatternd versucht zu entkommen...

Derweil halten die kleinen Ks nicht viel vom Wetter

Sie kennen ja noch keinen Regen, seit sie die Wurfkiste verlassen haben war es schön. Und es hat viel geregnet über Nacht - ENDLICH!!! Dem Garten hat das gut getan.


Meine Tomoffel gedeiht sehr gut, ist die erste Tomate die Früchte dran hat.
Die anderen Tomaten wollen wieder alles überwuchern...




Kaninchen
 
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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2017, 22:02


Ich hab vor zwei Jahren Wildtomaten als Jungpflanzen von der SchulgartenAG der Schule meines Sohnes gekauft. Die haben alles überwuchert, ich konnte nicht alles ernten und im nächsten Jahr haben die runtergefallenen Samen ausgetrieben. Da ich letztes Jahr dann überhaupt nichts im Garten machen konnte, war das Tomatendickicht noch schlimmer - und das Resultat wächst auch dieses Jahr ungezügelt überall. Ich hab schon gejätet was das Zeug hält...

Die ersten Bohnen zeigen sich auch schon



Und meine heißgeliebten Zucchini dürfen auch nicht fehlen!



Hab auch gelbe, aber die hab ich vergessen zu fotografieren... Eigentlich wollte ich mir eine Zucchinipfanne zum Mittag machen, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen und jetzt hab ich auch keinen Hunger mehr.

Der Porree, den ich letztes Jahr vergessen habe zu ernten, blüht jetzt und füttert die Bienen ^^

Und als alte Kräuterhexe brauch ich natürlich auch Ringelblumen!

Die Silphie fängt an zu blühen. AUch wieder Bienenfutter und nach der Blüte Kaninchenfutter.


Ach ja, oben vergessen: Ich hab ein Legenest für meine Wachteln gebaut

In der Hoffnung, dass sie es annehmen und die Mäuse vielleicht ein bisschen beim Eierklauen behindert werden. Hab dieser Tage ein Ei gefunden, das halb in einem Mäuseloch steckte. Passte nicht durch ^^ Hab das Loch natürlich gleich gestopft, aber die Biester finden immer neue Schlupflöcher...




Geändert von Angora-Angy (10.07.2017 um 22:17 Uhr).

Kaninchen
 
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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.07.2017, 22:19

Die Kohlpflanzen stehen zu eng. Es sind Kohlrabi und Rosenkohl, die wir aus den Saatschalen rausholen mussten. Da der Garten ein Jahr lang brach lag, war udn ist es mühsam Beete zu säubern. Darum war das Beet für die Jungpflanzen erstmal nur so knapp und weiteres Graben geht immer nur schrittweise... Der Mangold hat sich ebenfalls selbst ausgesät und wächst nun überall dazwischen. Auch nicht schlimm, man muss halt drüberweg storchen, um nicht zu viel zu zertreten, aber er schmeckt prima ^^


Der Apfelbaum ist fleißig




Benutzerbild von Olga
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Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2017, 06:39

Wow. Toll Angy. Ein richtiges kleines Selbstversorger-Paradies.



__________________
Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich.
.................................................. ..............





Benutzerbild von Adabei
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Adabei befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2017, 08:31

Cool deine Neuzugänge
Da fiel mir wieder Max und Moritz ein ... ihrer Hühner waren 3 und ein stolzer Hahn dabei .

Der neue Wachtelhahn ist auch hübsch und vor allem toll wenn er chillig ist.
Dein Gemüse gedeiht toll! Düngst du auch mit Kompost?

LG




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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2017, 08:37

Sind ja eigentlich 4 Damen und 2 Herren... aber stimmt, so bisschen passt das. Der kleine Gockel scheint sich gerade seiner Männlichkeit bewusst zu werden. Ich bin nicht sicher aber ich glaube heut früh hat er schon gekräht. Kann natürlich auch ein anderer Hahn in der Nachbarschaft gewesen sein. Gegenüber den neuen, die doch ein kleines bisschen größer sind, hat er sich jedenfalls mächtig aufgeplustert und den Junghahn auch gehörig gescheucht. Ich hab sie früh aus dem Q Stall zum Hühnergarten getrieben, ging auch prima, aber über Nacht werde ich die wieder zurück bringen. Das Ställchen ist zu klein für alle und Rudi verteidigt es. Der junge Hahn ist vorhin mal neugierig rein und hat Prügel bezogen... Ich werde den alten Buchtenstall umbauen, da passen dann alle rein und er ist neutrales Terrain.




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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2017, 08:41

Ach ja, natürlich dünge ich nur mit wirtschaftseigenem Dünger! Sprich Kompost, der hauptsächlich aus Mist besteht. Ich hab mir ein Buch über Geflügelhaltung vom 1921 gekauft, hauptsächlich wegen der Fütterung, denn damals hatten sie kein sojahaltiges Sackfutter und dennoch Eier. Da drin wird der Düngerertrag als wesentlicher Wirtschaftsfaktor der Hühner aufgelistet, dem ist ein eigenes Kapitel gewidmet!




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Moja befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2017, 13:51

Ui da ist ja mächtig viel los bei dir...und so tolle Hühner, bin schon auf die ersten Eierbilder gespannt.

Dein Gemüsegarten gefällt mir auch und dann so eine große Vielfalt...wir hatten früher mal Himbeeren im Garten.
Jetzt haben wir noch einen Kirschbaum und einen Johannisbeerenstrauch und meine Nichte hat noch Petersilie im Garten, leider gibt sie davon nichts ab...

Und unsere Jungs durften jetzt schon ein paar mal hier oben im Ersten Stock frei rum rennen nachdem wir alles Kaninchensicher gemacht hatten.



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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2017, 17:05

Ich fürchte ich werde hier dann jeden Tag Ostern haben... Als ich vorhin heim kam, hat es fürchterlich angefangen zu schütten und ich bin als erstes hinter gelaufe, um nach den Hühnern zu sehen. Es gibt ja genug Unterstellmöglichkeiten, ich wollte nur sichergehen dass auch jedes Tier eine findet. Und da waren keine Hühner zu sehen! Ich bin ja mit Hühnern noch nicht so vertraut und kann sie daher nicht so einschätzen, hab mich schon durchs Dorf rennen sehen... Letztlich fanden sich allesamt, alte wie neue, friedlich beisammen unter den Himbeeren ^^ Das Chabopärchen hatte es sich die letzten Tage immer unter dem alten Kaninchenstall gemütlich gemacht, aber offenbar war die Gesellschaft der neuen Tiere doch so angenehm, dass man das weniger trockene Quartier vorzog. Wobei die Himbeeren doch schon sehr dicht sind. Wenn die da jetzt reineiern, hab ich ein Problem...




Kaninchen
 
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Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.07.2017, 22:57

Und zum Abend durfte ich tatsächlich auf Hühnerjagd gehen... Aspi hat sich aufgeführt wie ein Irrer, als ich vom Schafescheren (ja genau ^^) nach Hause kam. Eine Henne gackerte noch im Gemüsegarten rum, von Aspi in Schach gehalten. Eine zweite auf der angrenzenden Wiese. Die anderen zwei waren erstmal nicht zu sehen - später hab ich sie im Nachbargarten gesichtet. Die sind Nachbars Hühnern hinterher... Ich hab geklingelt und durfte auf Hühnerjagd gehen. Alleine... Der Nachbar war nämlich schon bettfertig.... *Dinge die die Welt nicht sehen will* Der Hund meinte, ich wolle seine Hühner klauen... Aber ich durfte dann doch gehen ohne gefressen zu werden
Ich hätte sie ein paar Tage eingesperrt lassen müssen. Sie fühlen sich noch nicht zuhause und da nützt die Standorttreue noch nichts. Also bleiben sie jetzt ein paar Tage drin. Derweil werd ich den alten Q-Stall für die Hühner umbauen. Der ist doppelwandig und mit ebensolchen Holztüren statt der Gittertüren und einer Stange statt der oberen Etage müsste er für eine Handvoll Zwerghühner taugen...



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