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"wieso stellst du dich jetzt auch gegen mich Fluse? dich hat man auch nicht gemeuchelt nur weil du an selkie geglaubt hast!" |
"Ich traue CCC auch am wenigstens. Bei Wolf Nummer 2 bin ich mir allerdings noch total unschlüssig. Fluse stand kurz auf Selkies Seite, aber vielleicht hat das nichts zu sagen. Und ihr beide, Jinro und Hasenkaninchrn habt euch beide schon vehement dagegen gewährt Werwolf zu sein. Dir habe ich gestern jetzt erst einmal getraut Jinro. Vielleicht sollten wir uns erst einmal über einen Werwolf einig werden." |
Ich habe nicht an Cupcake geglaubt CCC, ich wäre beinahe auf Selkie hereingefallen. Und bei dir hatte ich vor den lauter werdenden Vermutungen gegen dich und Cupcake bereits ein schlechtes Gefühl. |
"Genau, Fluse hatte Selkie verteidigt. Allerdings hätte ich bei Selkie auch nicht erwartet, dass sie ein Wolf ist. Daher kann es Fluse auch einfach genauso gegangen sein." |
Verteidigt ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber ich hatte Selkie für etwas trottelig gehalten, wie sie mehrmals hintereinander über einen Eimer fiel. Ich dachte so ungeschickt kann kein Werwolf sein. Da hatte ich mich aber wohl geirrt und bin froh, dass LouisAbby uns Sicherheit geben konnte. |
"man wird sich ja noch irren dürfen!" aber wieso sich weiter rechtfertigen mein Schicksal scheint ja eh besiegelt " Ich geh rüber zu Hasenkaninchen falls ihr mich sucht" die Kaninchen beruhigen mich, mit den schönen Ohren und süssen Stupsnasen |
Ja darf man, ich tat es ja auch schon. Ich hoffe ich irre mich diesmal nicht. |
"Oh, wenn ihr nur sprechen könntet, ihr Wackelnasen. Hat sich beim Getragenwerden irgendein Träger werwolfig angefühlt? Hattet ihr bei jemandem Angst?" Gedankenverloren flausche ich Queen Elisabeth II. Gestern konnte ich wenigstens noch mit Loloona reden. Sie ist tot. Taro ist weg. Bei der ganzen Suche nach den Kaninchen hätten wir ihn sonst auch gefunden. Loloona habe ich gemocht. Sie hat mir auch getraut. Sie hätte mir jedenfalls Taro anvertraut. Wenn morgen die anderen Menschen nicht an so viel an ihrem Grab rumwuseln, werde ich mich in Ruhe verabschieden. Das heißt, wenn ich heute Nacht nicht von den Monstern gefressen werde. Viele raunen, daß sie CCC am meisten mißtrauen. Aber die letzten zwei Wölfe werden bestimmt versuchen uns zu manipulieren. Ich glaube nicht, daß meine Meinung heute noch etwas verändern würde. So schließe ich mich dem Geraune an und bin auch für CCC. Mögen wir hoffentlich richtig liegen. "Ob ihr wirklich richtig liegt, seht ihr, wenn der Wolf draufgeht!" Herrje, was spazieren mir für Gedanken durchs Hirn. Diese Situation setzt mir so zu! Was ist, wenn wir falsch liegen? Mir ist schlecht. Wen werden die Monster heute Nacht fressen? Ich zittere. Ob die anderen wieder in meiner Hütte schlafen wollen? |
"du auch Hasenkaninchen?" auch wenn es nur symbolisch gewesen wäre, hätte ich mich gefreut zu wissen das wenigstens einer mir vertraut |
*Gong Einige Augenblicke Geduld bitte |
Wie erstarrt steht CCC in der Tür zu Hasenkaninchens Haus. „Ihr habt euch also alle gegen mich verschworen!“ Erschreckt schaut Hasenkaninchen auf. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass jemand sie aufsuchen würde. Sie hebt beschwichtigend die Hände. „Nein, CCC… so ist es sicher nicht…“ CCC stößt ein schnaubendes Lachen aus. „Es ist genauso! Ich wusste lange nicht, wo ich hingehöre. Ich zog von einem Ort in den anderen, wusste selbst nicht, was ich suche. Und dann“, ein träumerischer Ausdruck tritt in ihre Augen, „dann kam ich hierher. Und da war er“, bei den letzten Worten wird ihre Stimme so kalt, dass Hasenkaninchen sich tiefer in das Stroh kauert. Ihr wird klar, dass sie nicht wegkann. CCC steht in der einzigen Tür und das Fenster ist von außen fest mit Läden verschlossen. „Er war ein Mensch wie kein anderer. Er war etwas Besonderes! Ich weiß sehr wohl, dass die anderen ihn eigentümlich genannt haben, aber mich hat er fasziniert. Er wusste, was er wollte, was er vom Leben erwartete. Er stand zu seinen Überzeugungen. Ich wäre gestorben für ihn, aber IHR… IHR habt ihn getötet! Verraten und verkauft! Du hast ihn Freund genannt! Aber WO WARST DU??“ CCC spricht sich in Rage, ihre Stimme wird immer lauter. Ihr Gesicht ist wutverzerrt und sie macht einen Schritt auf Hasenkaninchen zu. „Er war unschuldig! Ihr habt ihn verraten!“ „Dann bist du ein Mensch?“, fragt Hasenkaninchen mit zitternder Stimme. „Ihr habt ihn verraten“, wiederholt CCC, als hätte sie nichts gehört. „Und dann habe ich euch verraten.“ Ein wölfisches Grinsen legt sich auf ihr Gesicht. „Ich bin zu ihnen gegangen, ich habe mich ihnen angeschlossen, sie haben mich in ihr Rudel aufgenommen und dann habe ich Rache genommen… und die ist noch nicht beendet!“ Damit macht sie einen weiteren Schritt. Hasenkaninchen sitzt bleich und zitternd im Stroh, die Kaninchen rennen panisch klopfend hin und her. Sie kann sich nicht rühren, sie kann nur in das aufgerissene Maul starren… CCC springt, ihre ausgestreckten Hände werden zu Pranken… mit einem dumpfen Krachen stürzt sie zu Boden. Mit angstgeweiteten Augen blickt Hasenkaninchen auf. In der Tür stehen Fluse und Namii, angeführt von Jinro. Er hält einen silbernen Dolch in der Hand. Der andere steckt bis zum Heft in CCCs Rücken. Bitte die PN des Wolfes. |
Tag 7 bis Donnerstag 19:00 Uhr* *außer es gibt Einwände, dann bitte im Regelthema melden Eine kleine erschöpfte Gruppe versammelt sich in Hasenkaninchens Küche. Jetzt ist es gar nicht mehr so voll. Da sitzen sie, die verbliebenen Vier. Becher mit heißen Getränken vor sich und starren schweigend auf den roh behauenden Holztisch. CCC war nicht unschuldig, so viel ist klar, und doch klebt ihr Blut an ihrer aller Händen. “Wir sollten schlafen…“ „Ja, du hast recht.“ Stühle rücken. Alle sind viel zu erschöpft, um sich noch um Wachposten oder sonstiges zu kümmern. Stumm verziehen sie sich in die Ecken der Wohnstube und in ihre Schlafsäcke. Das Licht wird gelöscht und bald erfüllt nur noch ruhiges Atmen den Raum. Jinro liegt wach und starrt an die dunkle Decke. Wenn er die Augen schließt, ziehen unweigerlich die Leichen der letzten Tage an ihm vorbei. Knisterndes Feuer, ein Windspiel aus Knochen im Baum. Schreie, der Geruch nach Blut. Er seufzt, so wird es mit dem Schlaf nichts werden. Im Dunkeln tastet er nach seinem Koffer. Irgendwo im Seitenfach war doch… klein, bunt… es wird schon helfen. Nach und nach kommen die Gedanken zur Ruhe und fröhlichere Bilder tauchen auf. Er genießt es, die warme Sonne auf der Haut, das Rauschen der Wellen, das Klicken des Türschlosses – Moment! Jinro hebt den Kopf und lauscht mit klopfendem Herzen in die Dunkelheit. Das war doch echt… oder? Leise, um die anderen nicht zu wecken, erhebt er sich. Die Haustür ist tatsächlich nur angelehnt. Er schaut zurück, aber es zu dunkel, um zu erkennen, wessen Schlafsack leer ist. „Wartet hier, ich bin gleich zurück“, raunt er den Schlafenden zu und schlüpft durch die Tür. Die Straße ist leer, nur ein weißes Kaninchen mit einer großen Taschenuhr hoppelt Richtung Dorfplatz. Jinro schüttelt energisch den Kopf und folgt ihm. Im Wind quietscht das Schild der Schenke. „Typisch“, brummelt Jinro, „wir haben doch gesagt, wir bleiben zusammen! Aber nein, sich heimlich über die Schnapsvorräte hermachen wollen.“ Er überquert den Dorfplatz, schlägt einen Bogen um ein Mädchen mit einer roten Haube und will gerade die Schenk betreten, als er hinter sich ein Knurren hört. Langsam dreht er sich um und grinst erleichtert. Neben Rotkäppchen steht ein Wolf. „Ach ja“, seufzt er, „immer wieder für eine Überraschung gut die kleinen bunten.“ Er wendet sich wieder ab. „Bleibst du wohl stehen?!“ Jinro dreht sich verwundert um. „Ja, bitte?“ Normalerweise sprechen sie nicht mit ihm. „Komm her und stell dich deinem Schicksal!“, knurrt der Wolf. Geifer tropf von seinen spitzen Fangzähnen. „Nein, leider keine Zeit dafür. Einer unserer Gefährten ist auf Abwegen. Ich will aufpassen, dass ihm nichts geschieht. Aber vielleicht“, er deutet auf Rotkäppchen, „kann die junge Dame Ihnen weiterhelfen.“ Einen Augenblick folgt der Wolf verwirrt Jinros ausgestrecktem Arm mit dem Blick. Seine Geduld ist strapaziert. Die letzten Tage haben dem Rudel herbe Verluste eingebracht. Er hat seine Freunde verloren und sieht sich nun ganz allein. Neben einem leichten Hungergefühl ist es vor allem der Hass, der ihn umtreibt. Und nun steht vor ihm der Mann, scheinbar verwirrt und nicht ganz bei sich, aber gefährlich. Er hat sich als Wortführer, als Manipulator und am Ende als instinktsicher erwiesen. Alleine macht das Spielen keinen Spaß, also spart der Wolf sich jedes weitere Wort. Mit einem Knurren und einem Sprung begräbt er Jinro unter sich. Knochen brechen, doch außer einem wohligen Kribbeln, kommen keine Signale in Jinros zugedröhntem Gehirn an. Mit einem verklärten Grinsen beobachtet er, wie der Wolf mit seinen mächtigen Kiefern seine Kniegelenke zermalmt und sauber die Unterschenkel an die Seite stapelt. Als er sich seinen Armen zuwendet, lässt der Blutverlust langsam seinen Blick verschwimmen und das Bewusstsein schwinden. Der letzte klare Gedanke: „Was für ein Trip.“ zerfasert in der Dunkelheit. Der Wolf stillt lustlos seinen Hunger. Es ist nur ein kleiner Triumpf, aber er will seinen Brüdern ein Denkmal setzen. Also spießt er den Kopf auf einen stabilen Ast. Mitten auf dem Dorfplatz soll er die anderen am Morgen begrüßen. Ihre Gesichter werden eine Freude sein. Die übrigen Extremitäten werden schön darum drapiert. Mit einem letzten zufriedenen Blick auf sein Werk trottet er zurück zum Lager, um sich leise wieder in den Schlafsack zu verkriechen. Die Abstimmung: Fluse: Namii Namii: Fluse Hasenkaninchen: Namii |
Ich wache nach einem eher unruhigen Schlaf auf und blicke mich um. Der Schlafplatz neben mir ist leer. Jinro. Hoffentlich ist er nur bereits aufgestanden. Ich gehe raus und schreie. Nein nicht Jinro, bei ihm war ich mir doch relativ, dass er ein Mensch ist. |
Mich fröstelt. Davon werde ich wach. Wach! Das heißt ich lebe noch. Wurde nicht gefressen. Aber warum zieht es? Wieso ist die Tür offen??? Ich bin schlagartig hellwach. Wir hatten doch gesagt, wir bleiben alle drinnen. Da ist was passiert! Jinros Sack ist leer, sehe ich im ersten Tageslicht. Ich renne raus und schlage lang hin. Ich stecke ja in einem geliehenen Schlafsack! Hatte ich vergessen. Aua, meine Nase blutet. Verzweifelt reiße ich am Reißverschluß und als der durch den hektischen Ansturm verhakt, ziehe ich den Beitel aus dem Ärmel und schlitze ihn von innen auf. Dabei schreie ich die anderen beiden wach und renne nun wirklich aus der Hütte. Auf dem Dorfplatz sehe ich Jinro. Ich schreie. Schreie alle Angst, Verzweiflung und Wut der letzten Tage in das Dorf und renne wie aufgezogen um Jinro. "Ich habe mich nicht genug bedankt für gestern!" Er hat mich gerettet und trotzdem habe ich noch an ihm gezweifelt. Habe überlegt, ob er nicht seinen Kameraden geopfert hat, um den Schein zu waren und ihm am Ende das alleinige Überleben zu sichern. Ich habe ihm Unrecht getan! Ich raufe mir wild die Haare und renne zurück zur Hütte. Ich packe Namiis Kopf und starre ihr in die die erwachenden Augen. "Ist da ein Werwolf drinnen? Sagt es mir ihre Augen!" Dann wiederhole ich das bei Fluse. "Wenn wir heute die Falsche lynchen, sterben alle Menschen und die Bestie triumphiert!" Ich bin voller Entsetzen. Ich stürze aus der Hütte und renne in den Wald. |
Ich höre einen Schrei und schnelle hoch. Die Schlafplätze von Fluse und Jinro sind leer. Warum haben wir gestern nur keine Wache bestimmt? Vermutlich waren wir einfach alle viel zu kaputt von den Ereignissen der letzten Tage. Ich stehe auf, gehe nach draußen und treffe auf eine verstörte Fluse. Ich blicke mich um. Erschrocken bleibt mein Blick an Jinro hängen oder an dem was noch von ihm übrig ist. "Oh nein!" Ich blicke Fluse an. "Jinro hatte ich mittlerweile mein Vertrauen geschenkt." Ein Zittern durchläuft mich. "Wer von uns ist nur der letzte Wolf?" Meine Stimme wird gegen Ende immer brüchiger. Wem der beiden kann ich nur trauen? |
Ich blicke die anderen Beiden an und sehe die gleichen Fragen in ihren Augen. Wer auch immer hier noch ein Wolf ist, er verstellt sich gut. |
"Fluse, hattest du auch das Gefühl Hasenkaninchen hat mit dir gesprochen, bevor du wach geworden bist?" Verwirrt blicke ich mich um. "Ist sie noch in der Hütte?" Ich schaue mich kurz drinnen um. "Nein, dort ist sie nicht mehr. Wo steckt sie nur? Mir kam es so vor als hätte sie mich gefragt, ob ich ein Werwolf bin." Seltsam, ich habe doch gar nichts von Jinros Pillen genommen. "Was machen wir jetzt? Können wir bitte, ähm, Jinro bestatten?" |
Ich bin auch verwirrt. Ob Hasenkaninchen versehentlich eine Pille eingeworfen hat... |
Ich renne und schreie und schreie und renne. Mir peitschen Zweige ins Gesicht und ich stolpere über Wurzeln. Weg! Einfach weg hier! Einfach so lange laufen, bis ich irgendwo herauskomme. Wenn die Städter das nicht hinbekommen, mag das so sein, aber ich lebe hier! Ein Wald verändert sich nicht einfach. Aber meine Kaninchen! Ich kann sie nicht einfach sich selbst überlassen. Ich werde langsamer und weine nun statt zu schreien. Langsam, unendlich langsam drehe ich mich um und gehe zurück. Hier und da, säbele ich mit meinem Taschenmesser einen Ast für meine Tiere ab. Sie haben sich gestern so erschrocken. Eine Werwolfverwandlung direkt in ihrem Zuhause. Und ich erst. Wie sie nur Zentimeter vor mit aufschlug. Mir gehen diese Bilder nicht aus dem Kopf. Mit hängenden Schultern schleppe ich mich zur Hütte zurück und gehe zu den Kaninchen ins Gehege. "Guckt mal, was ich für euch habe. Frische Knabberäste!" Wenigstens ihr sollt es gut haben. "So ein Werwolf. Ist das ein Mensch, ein Tier oder ein Monster?" Ich rolle mich bei den Kaninchen ein und will mich einfach nur noch wegschlafen. |
Ich hole dann mal Spaten. Jinro war zwar manchmal merkwürdig drauf, aber er hat treu mit uns gegen die Werwölfe gekämpft. Ich wüsste gerne wen er noch am ehesten verdächtigt |
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