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dangerschaf 15.05.2020 21:25

Wahllos zieht Jinro einige große Töpfe aus den Schränken und stellt sie auf den Herd. Die anderen haben derweil ein paar Zutaten zusammengetragen. Kartoffeln, Möhren, was die kärglichen Speisekammern so hergeben. Nur nach Fleisch steht niemandem so wirklich der Sinn. Diabi hat nun auch die Schenke betreten.
„Und du bist sicher, dass du weißt, was du da tust?“, ihr spöttischer Tonfall ist nicht zu überhören. Jinro hält in der Bewegung inne und schaut kurz auf das große Kochmesser in seiner Hand, dann legt er es demonstrativ auf die Arbeitsplatte und dreht sich zu ihr um.
„Was willst du?“
„Nichts...“, unauffällig versucht Diabi die Blicke der Umstehenden zu erhaschen, „ich frage mich nur, ob ich die einzige bin, die sich Sorgen macht, ob in diese Suppe nicht vielleicht ein paar deiner privaten ‚Kräuter‘ geraten.“ Der ein oder andere nickt zustimmend. „Und dann… dann schlafen wir am Ende alle tief und fest und du geht’s deinen morbiden Interessen nach. Leichen, Spuren, Forensik.“ Jetzt schaut Diabi die anderen offen und herausfordernd an. „Begreift ihr nicht, was er mit euch macht??“ Sprachlos ob dieser Unterstellung starrt Jinro sie an. In die Stille hinein öffnet sich knarrend die Tür der Schenke und die schmächtige Gestalt von Blusheep huscht herein. Angelockt von den lauten Stimmen gesellt er sich zu ihnen und tritt nun vorsichtig an Diabi heran, die vor Wut schäumt. Zögernd fasst er sie beim Arm.
„Hey… lass es gut sein.“
Sie fährt herum. „Und es ist okay, wenn er mich beschuldigt?!“
„Du brauchst also einen Beschützer?“, nun ist es Jinros Stimme, die vor Spott trieft. Blusheep bedenkt er nur mit einem abfälligen Blick. „Lass uns vor die Tür gehen und das klären, mir reicht es jetzt!“
„Ja, bitte!“ Diabi stürzt zur Tür. „Ich mach dich fertig!“ Blusheep versucht noch einmal ihre Hand zu fassen, doch sie schüttelt ihn nur ab und stürzt auf den Dorfplatz.
Statt ihr nachzusetzen, wendet Jinro sich mit ernstem Gesicht an die übrige Gemeinschaft. Die meisten sind hier versammelt und er wählt seine nächsten Worte mit Bedacht.
„Erkennt ihr es jetzt?“ Er macht eine Handbewegung Richtung Tür. „Sie ist das Böse. Sie schürt die Unruhe, sie streut Verdächtigungen und sie schreckt nicht vor Drohungen zurück! Was hat sie vor, wenn ich da jetzt rausgehe? Was glaubt ihr?“ Er macht eine Pause, um seine Worte wirken zu lassen. „Und wenn ich mich ihr nicht stelle, über wem wird sich dann heute Nacht ihr Zorn entladen?“ Ein unsicheres Murmeln geht durch die Reihen. „Wollt ihr sie wirklich weiter frei rumlaufen lassen?“ Mit entschlossenen Schritten geht Jinro zur Tür. Die Hand auf der Klinke dreht er sich noch einmal langsam um. „Oder ergreifen wir die Gelegenheit und stoppen sie jetzt und hier?“ Damit geht und ist nicht verwundert, als er hört, wie Stühle rücken und Schritte ihm folgen.
Diabi steht draußen auf dem Dorfplatz. Da die Dämmerung aufzieht, hat sie das Lagerfeuer erneut entfacht. „Kommst du endlich?“
Doch nicht nur Jinro tritt da aus der Schenke. Diabis Augen verengen sich. Plötzlich scheinen Einheimische und Touristen sich einig geworden zu sein. Schulter an Schulter schreiten sie über den Platz.
„Hey, Leute! Was soll denn das jetzt?“ Eine Gestalt löst sich aus der Gruppe und tritt zwischen sie und Diabi. „Wir wissen doch nichts genaues.“
Schweigend geht Jinro weiter, die anderen folgen ihm. Entschlossen tritt Blusheep ihm nun entgegen und seine Stimme ist so laut wie nie zu vor. „Hör auf, Jinro!“
„Geh aus dem Weg. Sie ist verloren und du weißt das.“ Damit geht er weiter und überlässt es, den dunklen Gestalten hinter ihm, ihn grob aus dem Weg zu stoßen.
Blusheep hebt den Kopf aus dem Matsch und stemmt sich hoch. Alles ist verschwommen, seine Brillengläser sind nass und verschmiert. Hektisch versucht er sie an seinem Hemd zu trocknen, währenddessen erkennt er schemenhaft, wie die Menschen weiter vorrücken. In dem Schein des Feuers sieht er wie Diabi zurückweicht. Dann treten Schatten in sein Sichtfeld und verdecken sie.
„Was tut ihr??“ Diabis Stimme ist grell und ihre Panik schießt Blusheep durch Mark und Bein. Er drückt sich die Brille auf die Nase. Aufspringen und losrennen ist eins. Schubsend und drängelnd kämpft er sich durch die Gruppe. Hier und da ertönen Rufe: „Brennen soll sie!“
Dann sieht er Diabi. Mehrere Hände haben sich in ihre Kleidung gekrallt und zerren an ihr herum. Sie wehrt sich und schreit und plötzlich ist sie frei. Einen Moment steht sich und verliert dann das Gleichgewicht, sie wankt und stürzt rückwärts in die Flammen.
„DIABI!“ Blusheep wirft sich nach vorn, doch es ist schon zu spät. Das Feuer hat Diabis Kleidung ergriffen. Ein letzter beherzter Schritt bringt Blusheep an ihre Seite. Niemals könnte er sie diesem Schicksal alleine überlassen. Ein letztes Mal treffen sich ihre Blicke. Nun ist zusammen, was schon lange zusammengehörte. Kurz halten sie sich noch gegenseitig aufrecht, dann brechen sie zusammen. Die Stille, die folgt, lastet schwer auf den Schultern der Menschen. Sie alle warten, warten auf ein Zeichen, das ihnen offenbart, dass sie das richtige getan haben. Doch nichts passiert. Nur der stechende Geruch von verbranntem Fleisch zieht über sie hinweg.
Plötzlich ist ein trockenes Schluchzen zu hören. Die Erstarrung löst sich und alle wenden sich um. Eine Gestalt in einem dunkeln Umhang steht wie versteinert und starrt in das Feuer. Er wurde vom Feuer verschluckt. Die Welt gerät aus den Fugen und stürzt zusammen. Er war immer unerreichbar und doch das Zentrum allen Denkens und Handelns. Er gab dem Leben Sinn und eine Ordnung.
„He… geht es dir gut?“ Die Gestalt gibt keine Antwort. Ihr Gesicht ist tief in unter einer Kapuze verborgen. Doch in ihren Augen spiegelt sich der Widerschein des Feuers. Als würde der Hass sichtbar, der gerade in ihrer Brust auflodert. Diese Menschen haben ihn verraten. Haben gemordet. Sie verschulden den Tod eines Unschuldigen. Wortlos wendet die Gestalt sich ab. Etwas Wildes ist in ihr erwacht, der Wunsch nach Rache, der Wunsch nach Blut. Langsam und wie in Trance erreicht sie den Waldrand und verschwindet im dunklen Unterholz.

Die PNs von Hellseherin und Wölfen (das sind jetzt vier ;) )bitte.

dangerschaf 16.05.2020 09:50

Tag 4 bis Sonntag 20:00 Uhr*
*außer es gibt Einwände, dann bitte im Regelthema melden.




Eine dunkle, stumme Menschenmenge steht auf dem Dorfplatz. Als das Feuer immer weiter runterbrennt und ein kalter Wind auffrischt, kommt etwas Bewegung auf. Betretene Blicke werden ausgetauscht, aber niemand traut sich, der Gestalt in den Wald zu folgen.
Jinro bekommt davon nichts mit. Noch immer starrt er ins Feuer. Eine Information rüttelt beharrlich an seinem Gehirn: Sie waren unschuldig.
„Jinro?“ Jemand stößt ihn an. Jinro gibt ein paar unverständliche Wortfetzen von sich und macht einen Schritt auf das Feuer zu.
„Hey!“ Mehrere Hände packen ihn grob. „Du kannst nichts mehr tun!“
„Lasst uns reingehen!“ Sie gehen Richtung Schenke und ziehen Jinro ohne viel Feder lesen mit sich.
„Passt bloß auf ihn auf.“ Die Wärme des Gastraums scheint sie willkommen zu heißen. Wieder werden Stühle gerückt. „Setzt ihn dahin.“
„Der ist nicht ganz bei einander.“ Zu zweit sind sie bemüht Jinro auf den Stuhl zu drücken. Eine dritte Person tritt heran und spricht eindringlich auf ihn ein.
„Du musst runterkommen, Mann!“ Über die Schulter ruft sie: „Schaut in sein Gepäck, ob er noch irgendwas zur Beruhigung hat.“ Reißverschlüsse gehen auf und zu, Hemden und Hosen werden achtlos beiseite geworfen.
„Hier“, ertönt es schließlich und eine 50er Packung Schlaftabletten rutscht über die Tischplatte.
„Da, nimm die.“ Jinro spürt, wie ihm ein paar Pillen in die Hand gedrückt werden. „Und dann verzieh dich auf dein Lager.“
In der Stube kehrt Ruhe ein. Irgendwie ist die Schachtel anschließend von Hand zu Hand gewandert. Niemand ist mutig genug, sich den Alpträumen zu stellen, welche die Nacht zweifelsohne für sie bereithält. Schnell zieht sich jeder in sein Lager zurück und jeder Augenkontakt und jedes überflüssige Wort werden vermieden. Alle stehen viel zu sehr unter Schock und jeder muss auf seine Weise mit den furchtbaren Ereignissen des Abends zurechtkommen. So fällt es auch niemandem auf, dass nicht jeder, der sich an den Tabletten bediente, diese auch schluckt.
„Ich glaube, sie schlafen.“ Eine Gestalt erhebt sich von ihrem Lager und streckt sich. Viel größer und muskulöser, als sie sein dürfte.
„Was hab ich einen Hunger!“ Sie schaut sich um und zieht zischend die Luft ein. „Die hier riecht gut!“ Geschmeidig bewegt sie sich zu einem Schlafsack ein paar Meter weiter.
„Warte“, unterbricht sie eine raue Stimme. „Wir müssen erst alle zusammenrufen. Wo sind denn deine Manieren?“ Die andere Gestalt legt den Kopf in den Nacken und stößt ein durchdringendes Heulen aus. Kurz darauf öffnet sich die Tür und ein Windstoß trägt kühle Nachtluft herein.
„Na dann… Wohl bekomm `s.“
Ein schneller Biss in den Hals beendet Teekannenlosers Leben, ohne dass sie noch einmal erwacht. Das Blut spritzt bis auf die benachbarten Schlafsäcke. Scharfe Krallen zerfetzen erst ihr Hemd und dann ihre Bauchdecke. Innereien werden herumgereicht und jeder nimmt sich das beste Stück. Zwar ist nun ein Maul mehr zu stopfen, doch stehen sie von den letzten Nächten noch so gut im Futter, dass sie gar nicht alles schaffen.
„Sei es drum“, stößt eine der Gestalten hervor, „Haben sie wenigstens was zum Verbuddeln.“
Mit einem ausgiebigen Rülpsen legt er das Herz wieder an seinen Platz zurück.




Die Abstimmung:
Jinro: Selkie
LouisAbby: Selkie
Loloona: Selkie
Fluse: Selkie
CCC: Selkie
Cupcake: LouisAbby
Selkie: Selkie
Namii: Selkie
Hasenkaninchen: Selkie

Hasenkaninchen 16.05.2020 12:24

Diese Menschen werden mir immer unheimlicher. Gestern Abend sind sie erst in die Schenke gegangen und man hörte sie streiten bis zu mir in die Hütte. Dann kamen sie auf den Dorfplatz und machten Feuer und raunten.
Ich bin nicht rausgegangen. Ich hatte Angst! Dann wurde es wieder still. Ich traue mich kaum rauszugehen, um Kaninchenfutter zu holen. Aber ich muß, die Raufen sind leer!

Also hole ich meinen Leiterwagen und meine Sense und öffne vorsichtig die Außentür des Schuppens, und linse hinaus.

Ich kann niemanden sehen. Gerade wäre mir wirklich wohler, ich hätte einen Schutzhund bei mir. Auf der Wiese am Waldrand sense ich Futter. Hier gibt es viele leckere Kräuter für die Tiere. Immer wieder blicke ich über die Schulter zum Dorf zurück. Wieso schlafen die denn noch alle?

Möglichst schnell fahre ich meine Ausbeute zurück und füttere meine Kaninchen. Ich sehe ihnen dabei zu, wie sie an den Raufen fressen. Das Geräusch ist so toll, wenn sie die Halme aus den Raufen zupfen und kauen. Aber es kann mich nicht wirklich entspannen. Ob diese Nacht wieder etwas passiert ist? Wann ist dieser Alptraum vorbei?

Selkie 16.05.2020 12:34

Mit dröhnenden Kopfschmerzen erwache ich. Diese Schlaftabletten waren wohl nicht die beste Idee.
Ich rappel mich langsam auf und fasse dabei in was klebriges. Ih gitt was ist das? Ich schaue auf meine Hand. Rot. Ist das Blut?

Selkie 16.05.2020 12:40

Ich sehe mich um und mein Blick fällt auf einen zerfetzten Körper. Der zwischen den Schlafsäcken liegt.
Mir entfährt ein Schrei...
nein die Schlaftabletten waren wirklich keine gute idee

Hasenkaninchen 16.05.2020 12:41

Weiterleben. Das muß ich! Was würde ich normalerweise tun? Ohne diese Touristen und die Toten?

Die nächste Verpaarung! Ich überlege und lasse dann Queen Elisabeth II. in das Gehege von, in dem auch der aktive Rammler Henry Tudor lebt. Etwas Pikant, denke ich. Das wäre in Menschen die Urur……...Enkelin mit dem Ururur…...opa.
Dann gehe ich mit dem Eimer los, um frisches Quellwasser zu schöpfen und einige Zweige zu schneiden. Danach muß ich mich endlich wieder um meine Aufträge kümmern! Ich muß es schaffen, mich zu konzentrieren! Ab und an muß auch ein Aussteiger Geld verdienen.

Hasenkaninchen 16.05.2020 12:42

Ich bin keine 5m weit gekommen, als ich einen erschütternden Schrei aus der Schenke höre. Ich erstarre mitten im Gehen und zittere.
Es ist also wieder Schlimmes geschehen!

Fluse77 16.05.2020 13:06

Ich schrecke vom Schrei von Selkie auf, Autsch mein Schädel. Der Schnaps war wohl keine gute Idee.
Was ist Selkie, ich folge ihrem Blick und schreie ebenfalls. Nein nicht Teekannenlpser nicht schon wieder ein unschuldiges Opfer.

LouisAbby 16.05.2020 13:08

Ich schrecke auf und blinzle verwirrt. War das ein Schrei? Ich sehe Selkie zwei Schlafsäcke weiter aufrecht sitzen und auf einen Haufen aus Schlafsack und blutbefleckter Kleidung starren. Ich begreife sofort. Es ist wieder passiert... In einer vollbesetzten Hütte... Und wir haben geschlafen, während nebenan jemand zerfleischt wurde. Erinnerungen an den gestrigen Abend blitzen auf. Wir sind nicht viel besser als diese mordenden Bestien, denke ich verbittert. Ich beginne zu zittern und starre kreidebleich auf Selkies Rücken. Da bemerke ich, dass Taro immer noch lang ausgestreckt neben mir liegt. Ich schüttle ihn vorsichtig, doch er rührt sich nicht. Ich schüttle ihn immer heftiger und bekomme langsam Panik, als er immer noch nicht aufwacht. Mir kommen die Tränen, als ich mit dem schlimmsten rechne, doch dann sehe ich, dass sich sein Brustkorb gleichmäßig hebt und senkt. Er scheint nur tief zu schlafen, stelle ich erleichtert fest. Das bedeutet, jemand hat ihm gestern heimlich auch eine von den Tabletten untergejubelt. Jemand, der oder die ihm gestern etwas zu Essen zugesteckt hat, weil er so sehr gebettelt hat. Mein Blick wandert zu einem bestimmten Schlafsack...

CCC 16.05.2020 13:10

Als ich erwache, ist mir ganz schwindelig. Diese Schlaftabletten nehm ich nie wieder! Ich fühl mich als wäre der verrückte Forensiker mit seinem Wagen über mich gefahren.

Ich strecke mich und seh mich um. Als ich die Gräueltat sehe, spring ich auf, renne raus, und muss mich fast übergeben.

Hasenkaninchen 16.05.2020 13:14

Noch ein Schrei!

Hilfe! Ich brauche Hilfe! Mühsam löse ich mich aus der Starre und renne zu blusheeps Hütte. Ich hämmere an die Tür.

"Blusheep! Hilf mir! Die Touristen schreien! Ich will ihnen nicht alleine begegnen!"

Als ich keine Antwort bekomme drücke ich die Klinke. Die Tür geht auf! Bei Blusheep??? Nein! Nicht schon wieder! Kapelle und Schenke erscheinen vor meinem inneren Auge.
Mit weichen Knien gehe ich weiter, aber ich finde blusheep nicht tot in seiner Hütte. Und auch keine andere Leiche. Puh.

Aber wo ist er?
Wieso sollte er zu den Fremden gegangen sein?
Ich traue mich nicht, in die Schenke zu gehen.

In der Küche fällt mein Blick auf seinen Knoblauchzopf. Ich schäle mir ein paar Zehen und esse sie roh. Wenn mich so ein Ungetüm frißt, stinkt es am nächsten Tag sosehr nach Knofel, daß die anderen wissen, wer es war und es töten können!

Jinro 16.05.2020 13:22

Die Wirkung der Pille ist schon vor einer Stunde verflogen, doch noch immer sträubt sich alles in mir dagegen die Augen zu öffnen und mich dem neuen Tag zu stellen. Immer wieder sehe ich die zuckenden Flammen vor meinen geschlossenen Augen, rieche den klebrigen Gestank verbrannten Fleisches, doch am schlimmsten sind die Echos der Geräusche. Das geräuschvolle Schmatzen, als die aufkochenden Gallertmasse Diabis Augen platzen ließ. Das Brutzeln und Zischen der Haut, das Knacken der aufplatzenden Knochen. Kalter Schweiß bedeckt meinen Körper. Und dann haben sie sich auch noch an meinen Pillen vergriffen und zielsicher das komplett falsche gegriffen. Meine Gedanken gleiten dahin, als Selkies Schrei mich dazu zwingt mich nun endgültig der Realität zuzuwenden. Ich stemme mich mühevoll auf und sehe, dass der metallische Blutgeruch nicht nur eine Fatamorgana war.

"Shit!"

Selkie 16.05.2020 13:28

ich muss hier weg denke ich. Die Kopfschmerzen sind vergessen. Ich stehe auf und stürze aus der Hütte. Ich will hier einfach nur weg. Weg von all dem Blut, dem verbrannten Fleisch und dem Tod.

Hasenkaninchen 16.05.2020 13:31

Durch die offene Tür von blusheeps Hütte sehe ich eine Touristin aus der Schenke laufen.

Ich würde einfach gehen, aber ich kann meine Kaninchen doch nicht zurücklassen.

Selkie 16.05.2020 13:40

Draußen an der frischen Luft atme ich erstmal tief durch. Mein Blick fällt zur Feuerstelle und Erinnerungen an die schrecklichen Tide die sich dort ereignet haben durchzucken mich.
Überall in diesem Dorf herrscht nur Tod und Zerstörung. Ich will hier einfach nur noch weg.

Ich sehe Hasenkaninchen vor blusheeps Hütte stehen. Was hat sie wohl da zu suchen?

Hasenkaninchen 16.05.2020 13:46

Sie schaut mich an!
Ob sie weiß, wo blusheep ist? Soll ich sie ansprechen? Sie wäre beinahe über den Eimer gestolpert, den ich habe fallen lassen, als ich zu blusheeps Hütte gerannt bin. Den Eimer brauche ich, ich muß ja noch Wasser schöpfen. Ob sie bald weggeht? Oder soll ich mich trauen?

Ich nehme all meinen Mut zusammen und gehe vorsichtig zu der Frau, schaue sie die ganze Zeit an, auch als ich nach dem Eimer angel.

"Ist blusheep bei euch in der Schenke? Warum habt ihr geschrien? Ist wieder jemand tot?"

Loloona 16.05.2020 14:32

Als ich aufwache realisierte ich, dass ich noch lebe. Mich haben die Monster diese Nacht also nicht geholt. Ich mache die Augen auf und schaue mich um. Jinro steht angewidert vor einem der Schlafplätze. Oh nein! Schnell springe ich auf und gehe zu ihm. Überall ist Blut und die Leiche sieht definitiv angefressen aus. Mein Blick schweift durch den Raum. Zusammenbleiben hat wohl nichts gebracht. Hat irgendjemand Blut am Körper oder der Kleidung?

Ohne ein Wort zu sagen gehe ich an die frische Luft und sehe draußen Hasenkaninchen und Selkie stehen. Was bereden sie da? Haben sie etwas zu verbergen? War in dem Eimer Wasser, mit dem sie sich Blut abgewaschen haben?

Namii 16.05.2020 14:44

War das ein Schrei? Warum habe ich so schreckliche Kopfschmerzen? Ich glaube ich hatte einen Alptraum. Ich war als Tourist in einem eigentlich verlassenen Dorf.... Schrei? Moment mal! Erschrocken setze ich mich auf. Autsch, mein Kopf. Das war gar kein Traum. Wir sind wirklich in diesem furchtbaren Dorf. Wer hat geschrien? ich blicke mich suchend um und sehe Jinro vor einer Schlafstätte stehen. Ist das Blut?! Oh, nein..

Schwankend komme ich auf die Beine und gehe hinüber. "Ist das... Teekannenloser?" Frage ich mit zittrigen Stimme. "Es ist schon wieder jemand gestorben?"

CCC 16.05.2020 14:50

Ich schau zu Jinro
"sollen wir ein Grab vorbereiten oder willst du dieses Opfer auch wieder begutachten?"

Ich kann Teekannenlosers Überreste nicht anschauen, der Anblick ist einfach zu grausam

Selkie 16.05.2020 14:58

Langsam dringen Hasenkaninchens Worte zu mir vor
Blusheep... Sie fragt nach blusheep.
"nei- Nein" stammel ich. "blusheep ist nicht on der Schenke. Er ist ins Feuer gesprungen"

"geh nicht in die Schenke... So viel Blut. Alles voller Blut"


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:05 Uhr.



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