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Loloona 17.05.2020 15:59

"LouisAbby, bist du dir sicher, dass es Selkie war? Und du hast keinen der anderen erkannt? Das mit meinem Fuß tut mir übrigens sehr Leid."
LouisAbby scheint eine Verbündete zu sein. Und ich definitiv kein Monster, puh.

LouisAbby 17.05.2020 16:12

Ich spüre die misstrauischen Blicke. Sie zweifeln an mir... "Ich weiß, nach den Ereignissen der letzten Tage, ist es schwer, überhaupt noch an etwas zu glauben. Aber spätestens seit gestern Abend weiß jeder von uns, was passieren kann, wenn jemand irrtümliche Anschuldigungen gegen andere erhebt." Ich versuche Jinros Blick aufzufangen. Er weiß doch am Besten, wovon ich spreche... In meinem Kopf tauchen Bilder von Diabis und blusheeps brennenden Körpern auf. "Ich weiß, was mich erwartet, wenn ich euch nicht überzeugen kann. Warum sollte ich also durch falsche Beschuldigungen die Aufmerksamkeit auf mich lenken, anstatt mich unauffällig zu verhalten? Weil ich die Wahrheit sage!" Ich beginne zu schwitzen, als mir klar wird, dass ich mir wahrscheinlich gerade mein eigenes Grab schaufle.
"Aber achtet genau darauf wem ihr Glauben schenkt. Wenn mir was zustoßen sollte, wisst ihr ja nun genau wohin ihr euren Blick, oder vielmehr eines eure Messerchen zu wenden habt. Und was ihr dadurch verloren habt.", zitiere ich Jinros ANsprache von gestern.
"Vier von uns neun Überlebenden , sind nicht das, was sie vorgeben zu sein. Eine davon ist Selkie. Und mindestens eine der Personen, die die Nacht nicht mit uns in der Hütte verbracht haben, ist auch schuldig. Das schwöre ich bei meinem Leben", beende ich meine Rede.

Hasenkaninchen 17.05.2020 16:13

Ich traue LouisAbby. Und seien wir mal ehrlich. Wenn es 4 Monster sind, müssen alle Nichtmonster zusammenhalten. Wenn wir unsere Verdächtigungen verteilen sind wir morgen alle tot.
Ich hatte bei Selkie von Anfang an kein gutes Gefühl.

Namii 17.05.2020 17:43

Ich sehe Selkie davon gehen und höre Louisabby immer wieder beteuern, dass sie die Wahrheit sagt.

Sie hat natürlich Recht, warum sollte sie sich mit diesen Anschuldigungen öffentlich an den Pranger stellen, wenn sie sich auch bedeckt halten könnte. Aber wie nur hat sie ausgehalten diesem Schauspiel gestern Nacht ohne Regung beizuwohnen? Oder sind diese Bestien im Blutrausch nicht sehr aufmerksam? Das erscheint mir ein wenig suspekt.

Aber nichtsdestotrotz hoffe ich, dass sie die Wahrheit spricht und wir dieses Mal die richtige Entscheidung treffen.

"Ich hoffe sehr, deine Geschichte entspricht der Wahrheit und Selkie hat etwas mit den Morden zu tun." Nachdem ich die Worte ausgesprochen habe, wird es mir schwer ums Herz. Ich hoffe, wir tun heute nicht wieder jemandem Unrecht.

Ich wende den Blick von Selkie ab und atme tief durch.

Fluse77 17.05.2020 18:00

Habe ich mich mit Selkie geirrt und LouisAbby spricht doch die Wahrheit.

Hey Jinro wo bleibst du, hast du vielleicht auch ein paar Pillen, die einen die Wahrheit erkennen lassen....

Jinro 17.05.2020 18:25

"Wie sagt man so schön, Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit. Aber ich würde es nicht auf ein Experiment ankommen lassen wollen. Wenn schon die Pillen nicht gewirkt haben, dann wird so etwas schwaches wie Alkohol wohl auch nicht helfen. Die vier müssen eine wirklich hohe Toleranz haben."

LouisAbbys Ansprache hat mich nachdenklich gestimmt. Sie spricht, wie ich, von einer Gruppe und dann direkt von vier. Das klingt plausibel, aber sind deswegen auch ihre übrigen Angaben richtig? Ich weiß genau wie es sich anfühlt sich so fatal zu irren.

"Bist du dir sicher, dass Loloona nichts mit der Gruppe zu tun hat? Hast du vielleicht noch jemand anderen erkannt, der auch geschlafen hat? Und hast du nur Selkie klar erkannt?"

CCC 17.05.2020 18:28

Die Anderen scheinen alle LouisAbby zu glauben. Ich kenne sie nicht wirklich. Aber wenn die Anderen ihr vertrauen, sollte ich dies auch tun.


"Selkie, wie konntest du nur soviel leid anrichten... "

Ich wende mich zum Rest der Gruppe. "Es wird Zeit sich eine andere Unterkunft herzurichten, ich kann dort, wo Teekannenloser gestorben ist, nicht mehr schlafen"

LouisAbby 17.05.2020 18:57

Erleichtert höre ich, dass mir doch einige glauben wollen. "Wie gesagt, es war sehr dunkel in der Hütte. Ich konnte leider keine Gesichter erkennen, nur die ungefähre Richtung, wo sie aufstanden und sich wieder zum Schlafen hinlegten. Und es kam definitiv jemand von draußen herein." Ich zögere. "Das heißt Hasenkaninchen oder Cupcake gehören auch zu diesen Kreaturen. Vielleicht sogar beide." Auch wenn mir beide zustimmten, spielte mindestens eine der beiden ein falsches Spiel. Doch wer, außer Selkie, gehörten noch zu diesen Monstern? Ich hatte darüber die ganze restliche Nacht gegrübelt, aber ich konnte niemand anderen mit Sicherheit identifizieren. Mein Gefühl sagte mir, dass Namii, Fluse und Cupcake, die anderen drei Monster waren. Doch bei so einer wichtigen Entscheidung, kann man sich doch nicht auf seinen Bauch verlassen...
Ich war erleichtert und traurig zu gleich, was sich sehr komisch anfühlte. Erleichtert, dass mir die meisten glaubten, aber traurig über das, was vermutlich bevor stand. Ich streichelte liebevoll Taros Kopf und er drückte sich begeistert gegen mein Bein.

Namii 17.05.2020 19:08

"Meinst du einer der beiden könnte noch dazugehören? Aber letztlich wissen wir doch gar nicht wer gestern Abend in den Wald gestürmt ist, nachdem Bluesheep ins Feuer gefallen ist. Ich konnte jedenfalls niemanden unter der Kaputze erkennen. Natürlich könnte es einer von ihnen sein aber wir sollten uns nicht zu sicher sein."

Hasenkaninchen 17.05.2020 19:20

"Ich bin kein Monster. Ich bin auch nicht in den Wald gestürmt, als die Unschuldigen verbrannten. Da war ich in meiner Hütte bei meinen Kaninchen.
Ich bin entsetzt, daß du mich verdächtigst LouisAbby, nur weil ich in meiner Hütte war. Dein Schluß ist falsch LouisAbby. Es müssen nicht Cupcake oder ich gewesen sein. Es war bestimmt die Person, die davongestürmt ist, die von außen kam, wie Namii gesagt hat.
Ich habe ein gutes Gefühl bei dir gehabt. Du kannst doch nicht so kurz denken!
Aber ich traue dir trotzdem weiter. Verdenken kann man sich mal. Mein Bauch sagt, du bist ehrlich. Ich hoffe meine wenig genutzte Menschenkenntnis irrt sich nicht.

Bitte, wenn ich sterbe in den nächsten Tagen, kümmert euch um meine Kaninchen. Die, die überleben. Nehmt sie bitte mit und bringt sie gut unter."

Fluse77 17.05.2020 19:27

Ich hoffe es ist die richtige Entscheidung, dass wir LouisAbby Vertrauen.

Wenn ich hier überlebe, werde ich mich um deine Kaninchen kümmern Hasenkaninchen. Aber ich hoffe wir finden heraus wer hier ein Wolf ist und du kannst dich selber um deine Tiere kümmern (sofern du wirklich nicht zu denen gehörst)

LouisAbby 17.05.2020 19:28

Ich dachte über die Worte von Namii und Hasenkaninchen nach. Wenn wir doch nur mehr wüssten, dann könnten wir gleich zwei dieser Bestien an einem Tag ausschalten. Erschrocken über meine eigenen Gedanken, verzog ich das Gesicht. Ist es schon so weit gekommen, dass ich darüber nachdenke, wie man möglichst viele Verdächtige umbringt? Diese schreckliche Situation, macht aus uns allen Monster...

Hasenkaninchen 17.05.2020 19:28

Ich schwöre beim Leben meiner Kaninchen!

Hasenkaninchen 17.05.2020 19:31

Mir schlägt das so sehr auf die Nerven! Wie sollen wir das alles nur aushalten? Ich laufe wieder zu meinen Kaninchen, setze mich ins Stroh und wiege meinen Oberkörper vor und zurück.
Ich fürchte mich bis ins Mark.

LouisAbby 17.05.2020 19:46

Die Sonne geht schon wieder unter, auch dieser Tag neigt sich dem Ende zu. Ich denke darüber nach, Taro sein Halsband abzunehmen und ihn im Wald laufen zu lassen. So hätte wenigstens er eine größere Überlebenschance. Doch das wäre sinnlos. Er würde wieder zurück kommen und mich suchen. Stattdessen wende ich mich betrübt an Loloona. Sie ist die Einzige, der ich jetzt noch vertraue. "Würdest du dich bitte um Taro kümmern, falls mir etwas passiert? Und wenn das alles hier vorbei sein sollte...könntest du ihn dann zum Hof meiner Großeltern bringen? Es ist das Nachbardorf. Etwa 2 Stunden entfernt in Richtung Süden." Ich streichle wieder Taro und er wedelt mit dem Schwanz.

Jinro 17.05.2020 19:47

"Würde ich auf mien Buachgefühl hören, würde ich fast das gleiche wie du sagen, LouisAbby. Aber so ganz traue ich dem nicht mehr, denn gestern habe ich mich von der Auseinandersetzung zu sehr blenden lassen und rein meinen Bauch entscheiden lassen, ohne es richtig zu durchdenken."

Hasenkaninchen scheint tatsächlich ein wenig angefasst zu reagieren. Man sieht deutlich, wie sich ihre Gesichtsfarbe ändert. "Brauchst du was um runter zu kommen? Ich hab noch ein paar Benadryl und ein Beutelchen Gras. Vielleicht hätte ich das mal mit Diabi rauchen sollen." Gedankenverloren starre ich einen Moment in die Leere.

"Da fällt mir ein, ich muss noch nachgucken, woran ihr euch da gestern bedient habt. Und mir zu Sicherheit noch ein kleines Blättchen Löschpapier einstecken. Wenns mich erwischen sollte, dann will ich wenigstens geistig entschweben."
Das wir dem Mörderteam noch entkommen, erscheint mir sehr schwer.

Selkie 17.05.2020 19:56

Kurz dachte ich mein trick würde funktionieren. denke ich grimmig. naja meine Zeit ist dann wohl abgelaufen "Louisabby wir sehen uns in der geisterwelt. Die Rache wird sicher blutig werden. Meinen Freunden wirst du ein Festmahl sein."

selkie

Fluse77 17.05.2020 19:57

Wenn wir 2 auf einmal erwischen könnten wäre es toll, aber ich fürchte die Nacht ist schon zu nah

dangerschaf 17.05.2020 20:01

*DingDong
Bitte warten, der nächste freie Wolf ist für Sie reserviert...

dangerschaf 17.05.2020 21:26

Die letzten Worte scheinen gesprochen. Nur der Bach gurgelt unberührt vor sich hin. Wird sich der gestrige Abend wiederholen? Haben Sie sich wieder mitreißen lassen? Aber nein… DAS: "Die Rache wird sicher blutig werden. Meinen Freunden wirst du ein Festmahl sein." war ein Geständnis. Hasenkaninchen ist davon gestürmt, aber die anderen stehen gemeinsam am Flussufer.
„Na, was ist jetzt?!“ Selkie scheint völlig furchtlos. Herausfordernd geht sie einen Schritt auf LouisAbby zu. „Großmäulig Leute beschuldigen, aber keinen Mumm in den Knochen, es durchzuziehen!“ Sie macht noch einen Schritt. Ein gelbliches Glimmen tritt in ihre Augen.
LouisAbby scheint in einer Schreckstarre gefangen. Sie sitzt im Gras, die Knie angezogen und eine Hand in der Streichelbewegung eingefroren. Taro hebt aufmerksam den Kopf. Seine dunklen, treuen Augen wandern zwischen Frauchen und Selkie hin und her. Sein Nackenfell sträubt sich und ein tiefes Knurren steigt in ihm auf.
Selkie bleibt abrupt stehen. Ihre Augen verengen sich zu Schlitzen und nun ist das Glühen in ihnen nicht mehr zu übersehen. Die Mundwinkel verziehen sich zu einem breiten Grinsen und unter den ungläubigen Blicken der Umstehenden werden lange, spitze Eckzähne sichtbar.
Taro springt auf und baut sich vor LouisAbby auf. Ihre Augen sind angstgeweitet, doch sie kann sich nicht rühren.
„Geh aus dem Weg, dummer Hund! Ich habe Hunger!“, knurrt Selkie mit rauer Stimme. Sie scheint auf die Knie zu fallen, doch mit schweren Pranken berührt sie den Boden, schüttelt sich und eine unglaubliche Verwandlung wurde vollzogen. Noch bevor auch nur jemand Luft holen kann, stößt Taro ein wütendes Bellen aus und stürzt sich auf Selkie. Überrascht verliert sie das Gleichgewicht und fällt unter dem Aufprall auf die Seite. Taro nutzt seine vielleicht einzige Chance und verbeißt sich in Selkies Hals. Seine Kiefer schließen sich wie Schraubstöcke. Selkie stemmt sich hoch, versucht ihn abzuschütteln. Doch dann gibt es ein Reißen von Fell, Haut und Muskeln. Taro fliegt durch die Luft und Selkie bricht blutend zusammen.

Die PNs von Hellseherin und Wölfen bitte

dangerschaf 17.05.2020 22:25

Tag 5 bis Montag 22:30 Uhr*
*außer es gibt Einwände, dann bitte im Regelthema melden

„Keine Sorge, es geht ihm gut.“ Loloona legt LouisAbby eine Decke um Schultern und reicht ihr eine dampfende Tasse Tee. „Es ist alles okay.“
LouisAbby streichelt Taro, sie kann es immer noch nicht glauben, dass er es geschafft hat.
Draußen ist mittlerweile die Nacht aufgezogen. Eigentlich wollten sie eine neue Unterkunft suchen, aber nach dem sie mit eigenen Augen Selkies Verwandlung beigewohnt hatten, sah sich niemand mehr im Stande noch ein neues Lager zu suchen und zu sichern.
Das Lager von Teekannenloser hatten sie schweren Herzens geräumt und notdürftig gesäubert.
„Sie werden mich holen, oder?“ Mit Tränen in den Augen schaut LouisAbby zu Loloona auf. Sie holt tief Luft. „Ich… ich weiß es nicht.“
Draußen wird es immer dunkler und nach und nach schläft einer nach dem anderen ein. LouisAbby hat sich eng an Taro gekuschelt und starrt in die Dunkelheit. An Schlaf ist nicht zu denken. Sie lauscht seinen Atemzügen und nimmt seinen warmen, vertrauten Geruch in sich auf. Noch einmal sieht sie, wie er sich mutig vor sich stellt. Wie er sich völlig ohne Angst auf den Werwolf gestürzt hatte. Jetzt ist es an ihr mutig zu sein. Sie hat alles getan, was in ihrer Kraft stand. Nun bleibt ihr nur noch den anderen etwas Zeit zu verschaffen. Langsam setzt sie sich auf. Alle scheinen zu schlafen. Ein letztes Mal vergräbt sie ihr Gesicht in Taros Fell, dann nimmt sie seine Leine und schiebt das Ende unter Loloonas Kopfkissen.
„Bleib, Taro. Bleib hier und sei tapfer… und pass auf sie auf.“ Damit erhebt sie sich und schleicht aus der Schenke. Ohne einen Blick zurück, geht sie über den Marktplatz Richtung Wald.
Es dauert nicht lang, dann hört LouisAbby hinter sich das Knirschen und Knacken. Sie bleibt stehen und dreht sich um. Drei riesige Wölfe stehen vor ihr. Sie dachte, sie wäre auf den Anblick vorbereitet, doch als die drei die Köpfe in den Nacken legen und ein durchdringendes Heulen den Wald erbeben lässt, geben ihre Beine nach und sie spürt Tränen auf ihren Wangen. In den durchdringenden Ton stecken Schmerz und Trauer. Dann verändert sich der Ton und geht in ein grollendes Knurren über. Drei glühende Augenpaare richten sich auf sie.
Sie springen gleichzeitig auf sie und diesmal erstickt kein barmherziger Biss ihren Schrei. Sie spürt die Krallen, die ihre Haut zerfetzen und halb wahnsinnig vor Angst und Schmerz sieht sie ihr eigenes Blut über den Waldboden spritzen, als eine Pranke durch ihre Bauchdecke bricht. Schließlich umfängt selige Dunkelheit ihren Geist und noch einmal sieht den Hof ihrer Großeltern und den großen Hund, der über die Wiesen tollt.
Das Mahl fällt heute klein aus. Hunger haben sie nicht wirklich. Dazu sitzt der Verlust zu tief. Zu dritt schleifen sie den ausgeweideten Körper zurück auf den Dorfplatz und lassen ihn vor der Tür der Schenke liegen.
„Es soll ihnen eine Warnung sein.“


Die Abstimmung:
Jinro: Cupcake
Loloona: Cupcake
Fluse: Cupcake
CCC: Jinro
Cupcake: Jinro
Namii: Cupcake
Hasenkaninchen: Cupcake

Loloona 18.05.2020 07:31

Taro leckt mir immer wieder über das Gesicht. Als er merkt, dass ich wach werde, beginnt er zu winseln. Er läuft kurz Richtung Tür, kommt aber wieder zu mir zurück. Dann fällt mir auf, dass AbbyLouis nicht auf ihrem Platz liegt. Plötzlich zieht Taro an der Leine, die unter meinem Kopfkissen hervorschaut. Er will LouisAbby suchen! Aber sie wird doch wohl nicht freiwillig rausgegangen sein, wenn die Leine unter meinem Kissen liegt?
Ich lege Taro die Leine an, gehe mit ihm leise zur Tür und werfe einen kurzen Blick auf die anderen. Bis auf Louisabbys und meinen Schlafplatz sind alle anderen Plätze belegt, es scheinen auch alle noch zu schlafen. Leise öffne ich die Tür. Taro stürmt sofort hinaus und stolpert dabei fast über die Überreste seiner Besitzerin. Er läuft aufgeregt um sie herum und winselt immer verzweifelter; es klingt fast so, als ob er weint.
Da Taro keine Anstalten macht wegzulaufen, lasse ich die Leine los und gehe wieder rein. Ich schleiche zwischen den Schlafplätzen umher und betrachte jeden einzelnen Schlafenden. Mist! Kein Tropfen Blut, nicht ein matschiger Fleck zu entdecken. Wie machen die das nur?

Ich nehme mir LouisAbbys Decke und gehe wieder raus. Zunächst beruhige ich Taro und nehme ihm die Leine ab. Dann versuche ich irgendwie, sein Frauchen auf die Decke zu kriegen. Als ich das geschafft habe, beginne ich die Decke Richtung der Gräber am Fluss zu ziehen. Taro knurrt, als einer der Schlafenden anfängt zu schnarchen. "Psst, Taro, später! Erst kümmern wir uns um dein Frauchen." Der Hund weicht mir keinen Millimeter von der Seite und zieht hin und wieder an der Decke, als ob er helfen will. Am Fluss angekommen schnappe ich mir einen der herumliegenden Spaten und fange an, ein Grab auszuheben. Taro gräbt eifrig mit und wirft mir gelegentlich einen fragenden Blick zu.
Als ich eine Pause brauche, setze ich mich ins Gras. Taro kommt zu mir und ich streichle ihn. "Es tut mir Leid, dass wir deine Besitzerin nicht retten konnten. Sieht so aus, als müsstest du erstmal bei mir bleiben. Wieso ist sie nur raus? Wieso hat sie gestern verraten, dass sie die anderen belauscht hat? Wieso kam sie nicht zu mir, wenn sie wusste, dass ich unschuldig bin? Mit dir zusammen wären wir drei gewesen. Wir hätten Selkie in eine Falle locken und erledigen können." Ich fange an zu weinen und Taro leckt mir über das Gesicht. "Wir sollten überlegen, wie wir die anderen Monster erledigen können." Nachdenklich nehme ich den Spaten in die Hand und schaue Richtung Schenke, Taro knurrt. "Wenn dein Frauchen richtig lag, sind es noch drei, also sollten wir uns einen guten Plan überlegen. Wem können wir trauen? Und wem nicht? Taro, wirst du die Bestien erkennen, die sich heute Nacht aus der Schenke geschlichen haben?" Taro schaut mich an und bellt. "Also heißt das 'Ja'? Okay, aber erst sollten wir dein Frauchen beerdigen und anschließend unsere Verbündeten sammeln und einen Plan schmieden." Zusammen graben wir weiter.

Fluse77 18.05.2020 07:40

Ich werde langsam wach, habe ich da was gehört. Als ich mich umblicke fehlen LouisAbby, Loloona und Taro. Ich fürchte das Schlimmste nach den Informationen B
von LouisAbby.

Ich stehe auf und trete vor die Tür. Dort sehe ich Blut und Schleifspuren, denen ich folge. Ich sehe Loloona und Taro ein Grab ausheben.

Hallo Loloona, es ist das Schlimmste passiert, oder? Die anderen Wölfe haben LouisAbby getötet?

Kann ich dir helfen?

Loloona 18.05.2020 07:44

"Ja, und sie scheint freiwillig rausgegangen zu sein. Ich frage mich, wieso. Dort drüben liegen noch Spaten."

Fluse77 18.05.2020 07:55

Ich glaube sie wollte uns schützen und ist deshalb raus gegangen. Es war ja leider zu erwarten, dass die Wölfe sie angreifen. Hätten wir irgendetwas tun können um sie zu schützen.

Schluchzend nehme ich einen Spaten und fange an zu graben.

Namii 18.05.2020 08:25

Ruckartig schrecke ich hoch. Langsam kommt die Erinnerung an gestern Abend wieder. Die Geschichten mit den Werwölfen sind wirklich wahr. Selkie war ein Werwolf... ein Werwolf!

An Schlaf war heute Nacht nicht wirklich zu denken und doch scheine ich immer wieder weggedämmert zu sein. Ich blicke über die Schlafstätten. Wer gehört noch zu Selkie? Unwillkürlich schüttelt es mich. Wir schlafen mit Monstern unter einem Dach und wissen nicht, wer uns hintergeht. Ich sehe, dass die Schlafstätten von Louisabby, Loloona und Fluse bereits leer sind und stehe auf. Mich beschleicht ein ungutes Gefühl. Haben die Wölfe Selkies letzte Worte wahr gemacht?

Ich trete auf die Veranda, blicke auf Blutflecken direkt vor der Tür und sehe die anderen am Fluss ein Grab ausheben. Ich seufze. Armer Taro! Er war gestern so tapfer. Ich gehe zu den anderen hinüber.

"Hat es heute Nacht wirklich Louisabby getroffen?" sage ich traurig zu den anderen. "Was machen wir jetzt? Wir müssen unbedingt herausfinden wer noch zu Selkie gehört." Ich blicke hinüber zu dem Bach. "Glaubt ihr Louisabby hatte auch mit ihren anderen Vermutungen Recht und wir sollten Cupcake und Hasenkaninchen im Auge behalten? Auch mich scheint sie verdächtigt zu haben. Was ist, wenn wir gar nicht wissen in was für Monster wir uns nachts verwandeln?" Ich erzittere. "Aber wir müssten das doch wissen oder nicht?" frage ich unsicher.

"Und was haltet ihr von Jinro? Ob er Diabi wirklich nur versehentlich an den Pranger gestellt hat oder war es ihm doch von Nutzen?"

Fluse77 18.05.2020 08:51

Ich bin sehr verunsichert, wer die anderen Wölfe sein können. Und wieso war LouisAbby so sicher, dass Cupcake ud /oder Hasenkaninchen ein Werwolf sein könnte. Mein Gefühl tendiert zu Cupcake oder CCC, aber ich habe gestern beinahe Selkie geglaubt.

Loloona 18.05.2020 08:53

"Ich bin mir nicht sicher. Bei Hasenkaninchen habe ich ein gutes Gefühl. Sie kümmert sich mit so viel Liebe um ihre Kaninchen, ich kann sie mir nicht als Monster vorstellen. Wenn LouisAbby Recht hat, und auch einer der Bewohner eines der Monster ist, muss es Cupcake sein. Jinro finde ich auch merkwürdig. Fährt los, um die Polizei zu holen, die angeblich hinter ihnen ist, natürlich mit Zeugen im Auto. Und kurz vor dem Dorf verschwinden die Polizisten? Was, wenn er Komplizen hatte, die den Wagen in einen Hinterhalt gelockt haben? Bei CCC habe ich ein komisches Bauchgefühl, sie hält sich immer gern im Hintergrund. Gut, das mache ich auch. Aber ich schwöre, dass ich bei Fremden anfangs immer sehr schüchtern bin!"

Hasenkaninchen 18.05.2020 09:00

Örks!

5kg Kaninchen sind auf meinem schlafenden Bauch gelandet. Dadurch bin ich schlagartig wach. Ich bin also im Gehege eingeschlafen. Meine Augen brennen. Ich erinnere mich langsam. Ich saß weinend im Gehege. Dabei muß ich eingeschlafen sein.
Ich streichle den langohrigen Übeltäter und überlege. Wie finden wir heraus, wer noch zu den Monstern gehört? Bestimmt wird uns LouisAbby nicht mehr helfen können und Taro ist nun Waise. Die Werwölfe werden sich das nicht gefallen lassen haben.
Ich möchte gar nicht rausgehen und das bestätigt bekommen. Schon wieder rollen Tränen. Hoffentlich sind meine Kaninchen morgen nicht auch Waisen.
Ich denke, es war ein Fehler von mir, von Jinro Abstand zu nehmen bei den Verdächtigungen.

Fluse77 18.05.2020 09:01

Jinro mit seinen Drogen und seinem Verhalten, ist schon merkwürdig. Ist er so gestört, weil ein Werwolf in ihm schlummert oder sind es andere Probleme. Ich war mit ihm im Auto unterwegs, aber er hat uns nichts getan

Namii 18.05.2020 09:14

"Das stimmt. Allerdings war auch Selkie mit euch unterwegs und sie hat euch nichts getan." überlege ich weiter. "Ja, CCC und Cupcake sind beide sehr stille Personen. Wer weiß, ob sie sich mit Absicht zurückhalten. Vielleicht ist es aber auch nur Zufall."

Loloona 18.05.2020 09:17

"Wer soll es sonst sein? Angenommen, LouisAbby hatte Recht, dann gibt es noch drei Werwölfe unter uns. Wer?"
Ich setze mich zu Taro, der sich neben das Grab gelegt hat. "Armer Taro. Wir werden dein Frauchen und die anderen rächen, versprochen!"

Hasenkaninchen 18.05.2020 09:30

Ich stelle den Eimer in den Leiterwagen und packe meine Sense. Heute will ich so wenig oft wie möglich da raus.

Ich öffne die Tür und zuckel zum Bach. Da sind die Menschen! Nicht alle aber einige der Menschen! Ich bleibe automatisch stehen. Sie legen ein neues Grab an. Und Taro winselt. Es ist also wahr. Und sie sind mißtrauisch und verdächtigen.

Vorsichtig setze ich meinen Weg fort. Loloona traue ich. LouisAbby war sich so sicher, daß sie ihr Taro anvertraut hat. Bei den anderen bin ich unsicher. Warum blicken mich manche so merkwürdig an. Auch welche, die gestern noch gesagt haben, dass LouisAbbys Gedankengang bezüglich dem dazugekommenen Wolf nicht richtig war.
Mein Gesicht ist bestimmt mindestens so skeptisch. Was macht das alles nur mit uns.

Am Bach schöpfe ich Wasser und pflücke eine schöne weiße Blume. Dann gehe ich trotz der Menschen zu Louis Abbys Grab und lege die Blüte darauf.
Taro darf an meiner Hand schnuppern und dann kraule ich ihn. "Du Armer"
"Es ist gut, daß du dich um ihn kümmerst Loloona. Wenn du etwas brauchst oder nicht mehr mit den Monstern in einer Hütte sein willst, kannst du gerne zu mir kommen."

Dann ziehe ich weiter um Futter zu sensen.

Fluse77 18.05.2020 09:39

Das Schlimme ist, dass es jeder sein kann. Da LouisAbby mit Selkie richtig lag, vertraue ich dir Loloona und Taro.

Ich bin gespannt was unsere stillen Mitstreiter heute machen. Aber ob uns das hilft.

Wenn wir heute keinen Werwolf enttarnen, wird es so gut wie keine Hoffnung mehr für uns geben....

Loloona 18.05.2020 09:40

"Danke, Hasenkaninchen. Ich könnte etwas Futter für Taro gebrauchen. Ob ich in deiner Hütte schlafen werde, weiß ich noch nicht. Ich werde Taro nicht alleine lassen, das habe ich LouisAbby versprochen. Ich kann nicht sagen, wie er auf deine Kaninchen reagieren wird. Nicht, dass er ihnen Angst einjagt oder sie frisst."

Hasenkaninchen 18.05.2020 09:44

"Ja, das denke ich auch Fluse, dann sind wir fällig."

Mir kommt eine Idee! Eilig sense ich das Futter, bollere so schnell nach Hause, daß etwas Wasser aus dem Eimer schwappt und versorge die Tiere. Dann schnappe ich mir Schreibzeug, setze mich ins Stroh und schreibe auf, was hier passiert ist.
Sollten am Ende nur Werwölfe übrig sein und irgendwann noch mal Menschen hierher kommen, dann sollen sie wissen, was genau hier passiert ist und was die Sagen von früher berichten. Vielleicht hilft ihnen das oder wenn doch noch Polizei herfindet, kann sie die Bestien nachträglich richten. Das erleichtert mich auf eigentümliche Weise.
Aber wo soll ich das Werk verbergen, damit es die Wölfe nicht aber die anderen bestimmt finden?

Hasenkaninchen 18.05.2020 09:47

"Ich habe noch Fleisch im Eiskeller. Das sollten wir erst etwas warm werden lassen, denke ich. Mit Hunden kenne ich mich nicht sonderlich aus.
Wenn du wirklich bei mir schlafen möchtest, dann sperren wir die Kaninchen in ihr Gehege und Taro darf nur in die Hütte und die Werkstatt und nicht ins Gehege."

Loloona 18.05.2020 09:58

"Das klingt super, Hasenkaninchen, danke. Würdest du etwas Fleisch rauslegen? Ich werde jetzt mit Taro Gassi gehen, sofern ich ihn vom Grab wegkriege. Ein wenig die Beine vertreten würde uns beiden gut tun, glaube ich. Wir kommen dann später zu dir. Komm, Taro."
Taro folgt mit nur widerwillig. Was mache ich nur mit dir? Soll ich dich hier behalten, damit du mit uns kämpfen kannst? Oder soll ich dir eine Notiz ans Halsband knoten, damit du nach Hause laufen und Hilfe holen kannst? Aber was, wenn die Werwölfe dich einholen und abpassen? Das würde ich mir nie verzeihen. Also gut, du bleibst bei uns. Wenn es sein muss, sperre ich dich weg, damit dir nichts passiert.
Als ich stehen bleibe, schaut Taro mich fragend an. "Guter Junge, du musst uns sagen, wer die Werwölfe sind, damit wir dein Frauchen rächen können. Nachher gehen wir zu Hasenkaninchen und du kriegst was leckeres zu essen, damit du genug Kraft hast, uns zu helfen."

Hasenkaninchen 18.05.2020 10:04

Ich steige in den Eiskeller runter und hole etwas Fleisch für Taro herauf. Wie viel so ein stattlicher Hund wohl ißt?

CCC 18.05.2020 11:13

Ich erwache von den Stimmen draussen ich sollte auch aufstehen. Was wohl wieder los ist?


Draussen sehe ich das neue Grab, Taro sitzt davor.
"LouisAbby!".
Der einzigen Person der wir trauen können ist Loloona, immerhin hatte LouisAbby auch bei Selkie recht


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:04 Uhr.



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