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Ich nehme doch recht verdattert den Spaten entgegen und schaufel das Grab zu. Die Beiden verdrängen das Erlebte auf ihre Art. Aber gesund ist das ständige Saufen nicht und für uns nicht hilfreich. Wir bräuchten ihre Unterstützung im Kampf gegen den Werwolf, Diabi und Selkie haben überlebt. Wie? Was haben sie damals gemacht? Wollen oder können sie uns nicht helfen? |
Abgelenkt von den Damen mit der Schippe (Warum benutzt man sowas überhaupt?) drehe ich mich ein wenig und lese weiter: "Paragraph 17: Sind Eindeutigkeiten erkennbar, müssen der/die Dorfvorsteher/in unverzüglich weitere Maßnahmen zur Bewältigung einleiten." Das ist nun das erste Mal, bei dem ich mich selbst Frage: "Und welche sollen das sein?" |
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Ruhig Lopodunum, ganz ruhig. Wir schaffen das zusammen, säusele ich hinter der Stute knieend und versuche, mir meinen Druck nicht anmerken zu lassen, während ich mit der Hand versuche den Kopf des Fohlens auf die Vorderläufe zu sortieren. Was ist das nur für ein Tag. Erst verliert mein bester Zuchthengst ein Eisen, nun liegt bei Lopudunum das Fohlen falsch! Eigentlich wollte ich noch Futter im Nachbardorf holen und zu allem Überfluß müßte ich längst auf der Dorfversammlung sein! Es soll um das versiegende Silberbergwerk gehen, hat die Dorfvorsteherin gesagt. Seit ich weiß, daß die Mine weniger hergibt, habe ich sofort die Zucht der Grubenponies eingestellt und züchte nur noch die großen Arbeits- und Schlachtrösser. Insorfern ist es für mich nicht so schlimm, die Versammlung zu versäumen. Aber einen Rüffel bekomme ich sicherlich von der Dorfvorsteherin dafür. Endlich liegt alles richtig und das Fohlen kommt! Es scheint die Tortur erstaunlich gut überstanden zu haben und versucht gleich seine Beine zu sortieren. Dann kann ich endlich los! Sir Peter, den Hengst, nehme ich gleich mit zu Namii, damit sie ihm ein neues Hufeisen anfertigen kann. Dann spare ich mir einen Weg und schaffe vielleicht noch die Fahrt zum Nachbardorf später. Mit Sir Peter laufe ich von meinem etwas abseits gelegenen Gestütlein zum Dorf. Er wird kurz vor dem Dorf unruhig und auch ich merke, daß etwas nicht stimmt. Überall laufen aufgeregt Menschen herum. Ich versuche, mir einen Überblick zu verschaffen, was passiert ist. |
"CCC wir haben uns das nicht eingebildet. Die meiste Zeit waren wir nüchtern. Und es gab sie Wirklich die Werwölfe. Wir haben sie mit eigenen augen gesehen..." Hicks Zu Diabi nuschel ich "Ich hoffe du erinnerst dich noch an unser versprechen. Sollte einer von uns ein Werwolf sein, bringen wir uns gegenseitig nicht um. Also fressen verboten nur trinken erlaubt." |
So gehe ich dann in meine kleine grüne Hütte zurück. Ich mag die Farbe grün. Sie ist aus Holz und gerade gestern frisch gestrichen. Aus Holz, nicht sehr stabil. Aber an der Tür ein Griff aus Silber sowie der Rahmen, ebenso an den Fenstern. Tassen und Kaffee werden vorbereitet. Irgendwo habe ich noch ein paar Haferflockenplätzchen. Alles wird eingepackt und so mache ich mich auf den Weg zurück zu den anderen. Als erstes reiche ich Selkie eine Tasse "Der Kaffeschnaps, Prost!" |
Das Grab ist verschlossen. Sollen die anderen es schmücken. Ich sollte vielleicht erst mal kalt duschen. Bei der Versammlung sollte ich wohl halbwegs nüchtern sein. Und hat nicht jemand etwas von Kaffee gesagt? Egal erstmal duschen. Ob die anderen wohl auf mich warten? Egal wenn ich es verpasse ist das vielleicht besser.. Ich wanke zu meiner Hütte |
Hallo Sindarina hier ist der Tee, schüttest du mir bitte einen Kaffee ein. Ich setzte mich mit Sindarina und Selkie ans Dorfrund und warte auf die Anderen |
Unterwegs wird mir eine Tasse Kaffee in die Hand gedrückt. Magie? Gedankenübertragung? |
Zitat:
Mit Schwung breite ich eine robuste Decke vor uns aus und stelle die Tassen, den Kaffee und die Plätzchen griffbereit für alle hin. "Greift zu!" |
Ich bitte Fluse um einen Tee. Der wird meinen immer noch leicht rebellierenden Magen beruhigen und ist allemal besser als der Alkohol, dem hier so reichlich zugesprochen wird. Es scheint mir, wir haben ein ernsthaftes Problem, und das löst man nur mit einem klaren Kopf. |
Ich bitte auch um eine Tasse Tee und warte weiter ab. Nach unserer Versammlung sollte ich mich an die Arbeit in der Schmiede begeben, damit ich noch einige Werkzeuge fertig bekomme, die wir wohlmöglich zusätzlich als Waffen nutzen können. Ich bin mir nicht sicher, ob diabi und selkie uns helfen können und werden. Sie scheinen nicht gern an das Vergangene erinnert zu werden. |
Ich sehe, wie sich Bewohner an einer Decke versammeln. Dorthin gehe ich und höre unterwegs Menschen von Werwölfen und der toten Dorfvorsteherin erzählen. Kann das wahr sein? Hier schien mir alles recht friedlich, seit ich hergezogen war. Bestimmt erfahre ich gleich mehr. Ich mache mir Sorgen. Ich setze mich auf die Decke und stecke Sir Peter heimlich einen der Haferkekse zu. So ein Pferd ist einfach beruhigend. |
Da ist auch Namii. Ich beuge mich zu ihr hinüber. Sir Peter hat sich ein Hufeisen abgetreten. Kannst du ihm nachher bitte schnell ein Neues anfertigen? Er soll meinen Wagen heute Nachmittag ziehen. |
Da mir niemand erklären wollte, was hier vorgefallen ist, habe ich mir das meiste aus den Gesprächsfetzen zusammen reimen dürfen. Ungläubig schüttel ich den Kopf. Die Dorfvorsteherin ist tot? Von einem Werwolf getötet? Mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken. Kann das überhaupt sein? Diabi und Selkie sind schon gut am Trinken. Hoffentlich saufen die sich nicht um ihren Verstand. Wie ein Blitz schießt es durch meinen Kopf. Ich hab da doch noch... Vater hat mir vererbt... So schnell mich meine Füße tragen renne ich zu meinem Häuschen zurück. In fliegender Hast überwinde ich die Treppe zum Dachboden. "Hier irgendwo war doch die Truhe..." murmel ich vor mich hin. Ganz hinten, in der letzten Ecke steht eine alte Holztruhe. Bevor ich sie öffne, blase ich erst einmal eine dicke Staubschicht fort. Trotz all der Jahre knarrt sie beim Öffnen nicht. Vorsichtig schlage ich das alte Leinen beiseite und entnehme den Langdolch. Zwar ist es kein richtiges Schwert, aber eine ernstzunehmende Waffe. Silbern ruht er in meiner Hand, leicht und gut ausbalanciert ist er. Schnell ist der dazugehörige Waffengurt umgeschnallt und er in seiner Scheide verstaut. Nun bin ich gewappnet. Schnell eile ich wieder zurück zum Dorfplatz, atemlos komme ich dort an. Nach einer kurzen Verschnaufpause bitte ich um einen Kaffee. Ratlos schaue ich die anderen an. "Was sollen wir nun tun?" |
Ich zitiere: "Laut Paragraph 5: Sollte der oder die Dorfvorsteher/in aus triftigen Gründen verhindert sein, ist unverzüglich eine Vertretung zu bestimmen, sofern dies nicht aus anderen Regelungen bereits hervorgeht. Zusatz: Im Notfall und ohne vorherige Regelung übernehmen folgende Bürger in absteigender Reihenfolge die Vertretung: Wirt Schmied Köhler. Wir warten also auf den Wirt, auf Ella_Finn sowie eigentlich auf alle anderen zum Schmieden eines Plans." |
So aufgewühlt wie die anderen sind, scheint das wirklich ernst zu sein! Die Vorsteherin tot! Von Werwölfen zerrissen! Mich packt die nackte Angst. Was sollen wir tun? Ich frage in die Runde auf der Decke: Wer kennt sich gut aus? Fallen die auch Tiere an oder müssen wir nur die Menschen schützen? Wie schützt mach sich vor Werwölfen? |
"Hallo Hasenkaninchen, wenn ich später wieder rüber in die Schmiede gehe, kann ich ihm gern ein Hufeisen aufnageln." Ich sehe wie Arren auf uns zu kommt. Sie hat bereits einen Dolch angeschnallt. Ich denke, das ist eine gute Idee. Und spreche laut aus: "wer sich ebenfalls bewaffnen möchte, ist nachher in meiner Schmiede herzlich Willkommen. Ich denke, ich kann nahezu uns alle mit einer Waffe oder Behelfswaffe ausstatten." |
"Dann bleibt wohl nichts anderes als abwarten." Ich setze mich zu den anderen auf die Decke. Fast könnte man meinen, es wäre alles normal und wir picknicken nur. |
Ein wenig zu spät, ich hatte heute einfach zu viel zu erledigen, eile ich zum Dorfrund. Normalerweise komme ich nie zu spät, ausgerechnet heute... Das seltsame, auf dem Dorfrund herrscht Tumult, einige rennen hin und her wie aufgescheuchte Fliegen, zwei sind hastig mit einem Spaten und einer Flasche in Richtung Wald unterwegs, hinter mir in der Ferne kann ich wen mit einem Pferd erkennen. Ich gehe weiter und komme an dem Haus von Sindarina vorbei, der Duft von Kaffee und das Summen von Stimmen erreicht mich. Das mit der Flasche kann nur Selkie gewesen sein, seit ich hier bin, habe ich sie selten nüchtern gesehen. Da scheinbar keiner mehr an der Versammlung teilnimmt bzw. alle sich verteilt haben, mache ich bei Sindarina halt und klopfe an den Türrahmen, die Türe steht offen. Ich trete ein und sehe Fluse77. Kann mir jemand erklären, was geschehen ist? |
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