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Langsam folge ich den Andern nach draussen. Der Tumult lässt mich nichts gutes ahnen. "omg Streicher... Fluse..." flüstere ich. Mir strockt der Atem, mir wird schlecht. |
Ein Schrei reißt mich aus dem Schlaf. Ich brauche einen Moment um zu realisieren, dass er nicht aus meinem Traum stand, sondern von einem meiner Mitstreiter. Langsam erhebe ich mich und reibe mir die Augen. Nach meiner Nachtwache, während der - bis auf ein wenig Geschnarche - absolute Ruhe herrschte, konnte ich noch eine Zeit nicht einschlafen, da mir der seltsame Tod unseres Magiers nicht aus dem Kopf ging. Langsam gehe ich nach draußen zu den anderen. Bei dem Bild, was sich mir bietet, wird mir plötzlich schlecht und ich renne zum nächsten Busch, um mich zu übergeben. Als ich wieder einen klaren Kopf fassen kann, gehe ich zu den anderen und versuche sie zu beruhigen. "Während meiner Nachtwache war alles ruhig, was ist während der zweiten Nachthälfte geschehen?" |
Ich komme flink auf die Beine, laufe nach draußen und sehe das große Unglück, was die Nacht gebracht hat. Wir haben heute Nacht gleich drei Menschen verloren, drei Gruppenmitglieder. Ich wende mich Loloona zu und antworte ihr mit Tränen in den Augen: "Bei mir und Sindarina war alles ruhig. Alle lagen friedlich in ihren Lagern, es hat hier mal geraschelt, dort hat sich mal jemand umgedreht. Aber sonst ist nichts gewesen." Mein tränenverschleierter Blick wandert Richtung Wald, wandert über die Bäume und entdeckt dort zwei Amseln, die in einer Baumhöhle ein Nest errichten. "Es wäre dann wohl wieder an der Zeit, Gräber auszuheben. So langsam geht mir das echt auf den Nerv. Wir müssen diese Werwölfe schnappen!" |
Gedämpft klingen Stimmen an mein Ohr. Mein Kopf dröhnt, ich fühl mich völlig benommen. Die Stimmen klingen unruhig. Ich öffne die Augen, sehe verschwommene Gestalten um mich her. Ein Gewirr aus Menschen und Stimmen. Ich ahne schlimmes. Langsam rappel ich mich auf. Sindarina kommt durch die Tür. Sie stützt jemanden. Wortlos rücke ich einen Stuhl beiseite. Es ist Selkie, die sie darauf sinken lässt. Ich suche Sindarinas Blick. Was ist geschehen? ZUmindest Selkie lebt noch. Langsam erfasse ich die gesamte Szene um mich her. Noch mehr Gestalten kauern an der Tür. Von Draußen kommen Würggeräusche. |
Dankend blicke ich dangerschaf an und schüttel dabei meinen Kopf, wende mich ab und ziehe sanft, aber bestimmt Applejack auf die Beine. Dabei sehe ich, wie andere wieder dabei sind Gräber auszuheben. Als auch Applejack wieder in der Schenke sitzt, nehme ich mir die gesammelten Vorräte vor und teile diese auf. Ab jetzt gibt es kein gemeinsames Kochen und Trinken mehr. Niemand soll uns noch einmal betäuben! |
Schweigend setze ich mich dazu und beobachte Sindarinas Handeln. Sie teilt alle Vorräte auf 12 Haufen. Da trifft mich der Schlag. "Zwölf?? Es hat heute Nacht zwei Opfer gegeben?" |
Ich schnappe mir eine Schaufel und fange an, ein Grab auszuheben. Schon wieder. Dabei beobachten mich die Amseln von ihrem Ast. "Würde mir jemand helfen?", frage ich, noch immer mit Tränen in den Augen. Ich blicke über die Schulter und sehe Sindarina mit Applejack in der Schenke verschwinden. Diabi erblicke ich unter einem Baum sitzend. |
Ich höre dangerschaf und meine unvollständig zusamenhanglos geflüsterten Sätze "Streicher.... Tee.... betäuben.... Fluse..." zu mehr bin ich einfach nicht in der Lage. |
Warte Honeymouse, ich helfe dir. Unsere Mitstreiter sollen würdig bestattet werden. Bei mir und CCC war auch alles ruhig, als wir Wache geschoben haben. |
Während ich auf die 12 Vorrats Haufen Blicke... und den Kopf schüttele laufe ich zu Honeymouse und helfe ihr die Gräber auszuheben. "ich helfe dir sage ich. Meinst du es gibt eine Möglichkeit nach Hause zu kommen." |
Viele andere Gespräche dringen an mein Ohr. Wache... Was für eine Wache? Hat der Betäubungstrank von Streicher nicht bei allen gewirkt? Teekanne |
"Nach Hause? Wie sollen wir nach Hause kommen? Ich hab keine Ahnung, wo wir genau sind", antworte ich Ella_Finn. "Glaubst Du, die Werwölfe würden uns einfach gehen lassen? Das bezweifel ich..." |
Schließlich reiße ich mich zusammen und laufe mit müden Schritten zu Ella_Finn und Honeymouse. „Braucht Ihr Hilfe?“ Erst da realisiere ich, dass zwei Gräber ausgehoben werden. „Zwei? Wir haben Bluesheep und noch zwei weitere verloren? Oh nein! Werden wir je diesem Alptraum entfliehen können? Wer...?“ |
Ich sitze in der Schenke auf einem Stuhl. Völlig aufgelöst. "w-wir werden alle sterben" sammel ich. "w-wir sollten fliehen" Um mich herum werden späten gegriffen und übers Gräber ausheben gesprochen. Schon wieder ein... Nein zwei Gräber. Die Leichen wahrscheinlich noch nicht ganz kalt und schon werden sie verscharrt. Will da jemand spüren verwischen? Sollen wir sie nicht erst auf Hinweise untersuchen? Aber wer will sich die entstellten Überreste noch mal angucken? |
Ich sitze auf einem Stuhl in der Schänke, meine Beine wollen nicht aufhören zu zittern. Jemand reicht mir einen Becher Wasser. Mit zitternden Händen greife ich danach. Aber ein trinken ist nicht möglich. Ich blicke auf und Frage in den Raum " warum sind wir hergekommen? Ist unsere Mission, zu sterben?" |
"Es tut mir Leid, Diabi. Neben Blusheep sind noch Streicher und Fluse tot." Beruhigend tätschel ich ihr den Arm. "Wir müssen diese verdammten Werwölfe zur Strecke bringen", sage ich wütend. |
Ich geh nach draußen. Ich will die Leichen sehen, bevor die anderen sie begraben. Ich stolper über fast über die Schlafstätte von Ella_Finn. Frische Erde.. wieso liegt dort frische Erde? |
Ich begebe mich zu dangerschaf "Hab ich dass richtig gehört? Frische Erde? Woran erkennst du dass die Erde frisch ist?" |
"Sie ist feucht und klumpig. Das Feuer brannte fast die ganzen Nacht. Es ist warm und stickig in der Schenke. Wenn die Erde gestern zur Nachtruhe an den Schuhen mit hineingetragen worden wäre, müsste mittlerweile trocken und krümelig sein." |
Während ich wieder auf die Beine komme, denke ich angestrengt nach. Wen hat Streicher denn gestern verdächtigt? Ich erinnere mich vage daran, dass es dangerschaf war. Vielleicht hat sie sich durch dangerschaf bedroht gefühlt. Während ich weiter nachdenke, nehme ich eine Wolldecke und lege sie über Applejack's Schultern und versuche sie zu beruhigen. |
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