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„Nein, es müssen drei sein. Oder am Ende sogar noch mehr?“ Jetzt öffne ich doch die Augen. Und bereue dies gleich zutiefst, als ich die Szene vor mir erblicke. CCC liegt in ihrem Blut. Schon wieder ein Opfer! Wenige Meter entfernt steht Loloona und flüstert, sich hin und her wiegend, vor sich hin „bin ich ein Werwolf bin ich ein Werwolf bin ich ein Werwolf..“ Rasch laufe ich zu Loloona hin, nehme sie in den Arm und versuche sie zu trösten: „Sch, sch, du hast wohl einen Schock! Alles wird gut!“ |
Ich sehe wie Diabi zu Loloona läuft. Sollten wir vier das überleben, brauchen wir ganz dringend eine Therapie. |
Nachdem sich Loloona etwas beruhigt hat, gehe ich zu Selkie. „Loloona glaubt, dass sie sich nachts unwissentlich in einen Werwolf verwandelt. Hältst du das für möglich? Sie hätte dann doch keine Schuld, und wäre nicht verantwortlich für ihre Gräueltaten... Du kennst dich doch auch ein bisschen mit Heiltränken aus. Wenn es wirklich so wäre, wie Loloona glaubt, könnte man sie irgendwie heilen?“ |
"ich kenne mich mit Medizin und gift aus. An Werwölfe habe ich bis das alles passierte nichtmal geglaubt. Ich weiß nicht ob wir sie heilen können." |
„Wenn du eine Idee hast, sollten wir es versuchen. Es sind einfach schon zu viele von uns gestorben..“ |
"ich werde in meinen Büchern nachlesen" |
"Seht ihr denn nicht die Zeichen? Kein Appetit auf Fleisch, keine Erinnerung an die Nächte und dann mein Name, der zumindest teilweise übersetzt Mond bedeutet! Was sollen wir tun? Falls ich es wirklich bin, will ich keinen weiteren unschuldigen Menschen auf dem Gewissen haben." |
In meinen Büchern finde ich nichts. Deswegen nehme ich mir ein paar von blusheep. Vielleicht findet sich darin ja doch was. Wie oft haben wir sie schon gelesen? Ich reiche Loloona ein Buch. "hilf mit was zu finden was dir hilft" |
"Ob uns Bücher dabei helfen? Vielleicht solltet ihr mir etwas geben, was mich in einen tiefen Schlaf fallen lässt und ihr nehmt die Pferde und flieht?" |
"wirkt denn das bei einem Wolf? Aber fliehen ist durchaus eine gute Idee" Ich finde einem Buch einen Absatz über Besessenheit. Ist ein dasein als Werwolf mit Besessenheit zu vergleichen? Es wird ein ritual beschrieben ein Dämon wird einen Körper nicht freiwillig verlassen. Man muss mit diesem in Kontakt treten und ihn dann zwingen zu weichen. Nur ein starker Geist kann einen Dämon bezwingen. Folgendes ist zu tun. Der besessen muss einen Kreis aus alraunen betreten. Die alraunen werden verbrannt während der Helfer "Avada Kedavra" ruft. |
Ich nehme mir ebenfalls ein Buch und blättere darin, es ist in einer anderen Sprache geschrieben. "Ich lese hier nur Kauderwelsch.."seufze ich und klappe das Buch wieder zu. Ob Loloona Recht hat und sie selber der Werwolf ist, oder ob sie wohl einfach nur verrückt geworden ist...aber das sind wir ja irgendwie alle. |
„Nein. Wenn es irgendwie möglich ist, werden wir dich heilen. Wir haben schon zu viele unserer Weggefährten verloren. Außerdem: Wenn wir dich alleine lassen, machst du dich womöglich auf die Suche nach anderen Opfern? Das dürfen wir auch nicht zulassen..“ |
"Hmm, wenn ihr meint. Ich habe da aktuell wenig Hoffnung. Vielleicht solltet ihr mich irgendwie provozieren, damit ich mich verwandle? Dann könntet ihr mich töten. So hat es bei Ella_Finn doch auch funktioniert." |
"ich werde im Wald nach alraunen suchen" |
"Kann ich da irgendwie bei helfen?" |
"wenn du mich nicht frisst dann ja" |
"Können wir hier schon etwas vorbereiten für das Ritual?" |
"Da bisher kein Werwolf am Tage zugeschlagen hat, sollte es gehen denke ich. Die anderen können ja mitkommen und die Waffen bereit halten, für den Fall der Fälle." |
Wir brauchen offensichtlich nur alraunen für dieses ritual. Und davon einige. Wir sollten alle zusammen suchen. Vielleicht finden wir ja auch noch was zu essen.. Und wir müssen uns überlegen wer das Ritual durchführt" |
Ich schnappe mir einen Sack "Wenn du sagst, dass wir eine Menge Alraunen brauchen, dann ist das hier sicher gut zum Transportieren." ein wenig mulmig ist mir schon dabei in den Wald zu gehen. |
„Ich schätze, nach Fleisch gelüstet heute keinem... und da ich eine Wurzel nicht von einer anderen unterscheiden kann, ist es vielleicht besser, ich übernehme das Beeren sammeln..“ |
"Okay, wie sehen die Alraunen denn aus?" |
Wir gehen in den Wald um alraunen zu suchen. Ich zeige den anderen wie diese aussehen und erkläre wo diese wachsen. |
Nach einigen Stunden der Suche kehren wir mit einem beutel alraunen zurück. Am Scheiterhaufen bereiten wir das Ritual vor. Nach einem letzten Essen wollen wir beginnen. Ob es klappen wird? |
Nervös kaue ich auf meinem Essen rum, kriege aber kaum einen Bissen runter. Wenn es dem Schutz der Gruppe dient, werde ich am Ritual teilnehmen. |
„Hoffentlich klappt alles! Die Zutaten sind alle vorhanden. Jetzt muss der Trank nur noch wirken....“ |
"Ja, hoffentlich klappt es." Ich seufze und setze mich auf einen großen Stein. |
"Okay, dann lasst uns beginnen. Bald beginnt die Dämmerung." |
Bedeutungsschwer erklingt der Gong. |
Ein weiterer Tag neigt sich seinem Ende, ein Tag wie ihn das Dorf Düsterheim selten erlebt hat. Denn in der Stunde des drohenden Untergangs, auf der Klippe vor dem Abgrund aus Gewalt, Misstrauen und Verdächtigung, der sich vor den verbliebenen Abenteurern auftut. Auf diesem letzten Meter vor dem Abstieg in Wahnsinn und Verfall, nehmen sich unsere Abenteurer eine kleine Auszeit. Um eine gänzlich neue Herangehensweise an das Raubtierproblem in ihrer Mitte zu erproben. Und so bereiteten sie sich vor, das Ritual der Reinigung zu vollziehen. Pflanzen mit vermeintlich magischen Kräften wurden gesammelt, in der verlassenen Schmiede fand sich noch ein Vorrat Pechfackeln und im Keller der Schenke ein ganz Sack Salz. Doch zunächst, das gebot schon der Anstand, wuschen sich die Gefährten zum ersten Mal in dieser Woche. Und jeder besann sich darauf auch noch etwas anderes zu besitzen, als die Kleider, in denen sie seit sieben Tagen schliefen, kochten, mordeten und beerdigten. Es herrschte eine fast schon feierliche Ernsthaftigkeit, als sie sich auf dem Dorfplatz versammelten, um einen Kreis aus Salz zu streuen, dem nichts Böses entweichen sollte. Diesen mit brennenden Fackeln zu säumen, falls das Salz nicht wirkte. Und schließlich die Allraunen auf kleinen Schüsselchen mit orange glühenden Kohlen zu platzieren. Und das alles um Loloona herum, die sich freiwillig für dieses Ritual gemeldet hatte. Auch sie hatte sich dem Anlass gemessen gekleidet, sogar ihren Saufänger angeschnallt und bestes Lederwams angelegt. Während Loloona im inneren des Kreises mit aufsteigender Nervosität die schwelenden Alraunen betrachtet, beginnen Selkie, Dar und Diabi mit der Litanei der Reinigung, einem hoffentlich sehr magischen Singsang, der die Kraft der kokelnden Wurzeln aktivieren soll. „Aaaaavaaaadaaaaaa….“ Tatsächlich spürt Loloona schon nach kurzer Zeit eine Veränderung. Nicht nur, dass es in Mitten der Ölfackeln sehr warm ist, auch der von den Alraunen aufsteigende Rauch sammelt sich im Inneren des Kreises und lässt ihre Augen tränen. „….Keeeeedaaaaaaa….“ Je länger sie den Rauch der Alraunen einatmet, um so seltsamer wird ihr zumute. Haben ihre Füße noch Kontakt zum Boden? Warum spürt sie ihre Hände kaum noch? Auch ihr Blick scheint sich irgendwie zu verzerren. Oder ist das die warme Luft, die von den Fackeln aufsteigt? Nein, ganz eindeutig, irgendwie verzerrt sich der Blick auf ihre Gefährten. Sie erkennt Selkie, doch gleichzeitig scheint diese in ein weißes Licht getaucht zu sein. Doch noch etwas anderes verändert sich. Es fällt ihr immer schwerer und schwerer zu atmen. Panisch dreht sie sich um, ihr Blick fällt auf Diabi, auch sie in ein mildes Licht gehüllt. Dieser Rauch! „….vraaaaaaaa….“ Und in diesem Moment durchfährt sie ein Funke der Erkenntnis. Nicht sie wird hier gereinigt, die Welt außerhalb des Kreises erscheint ihr in einer neuen, ungekannten Klarheit! Suchend dreht sie sich wieder um und erblickt Dar. Oder zumindest die Stelle, an der sie ihre Gefährtin vermutet, denn was sie dort sieht ist eine gewaltige, pelzige Bestie. Mit klauenbewehrten Pranken, gelben Reißzähnen so lang wie Fingern und blutroten, traurigen Augen. Mit letzter Kraft zieht sie ihren Saufänger und schleudert ihn durch die Wand aus Rauch und Schlieren vor sich. Außerhalb des Kreises verhallen die letzten Töne der Litanei. Durch den rauch hinweg sehen die drei sich an. An Loloona erkennen sie keine Veränderung, keine Reißzähne, keine Muskeln, nichts hat sich geändert, außer, dass sie immer abwesender und schwächer wirkt. Fragend sieht Dar zu Diabi, als ein silbernes Blitzen durch den rauch auf sie zufliegt. Ein stechender Schmerz breitet sich in ihrer Brust aus, rasend schnell und beißend wie Eis. Verstört blickt sie herab auf das Heft aus Horn, dass aus ihrer Brust ragt. Die Kälte umfängt sie wie eine Ertrinkende das Wasser. Auch Loloona kann sich nicht länger auf den Beinen halten. Der alkaloide Rausch nimmt ihr die Schmerzen, doch gleichzeitig lähmt er auch ihre Atmung. Sie bricht zusammen in dem Wissen das richtige getan zu haben. Diabi und Selkie sehen sich an, neben ihnen liegt die Leiche eines Werwolfs, durchbohrt von der zweischneidigen Klinge ihrer Freundin, die sich zum Wohle des Dorfes geopfert hat. Auf diesem Opfer lässt sich aufbauen, vielleicht sogar das gesamte Dorf. |
"Die Mission ist dann wohl beendet..." sage ich zu Diabi und hole eine Flasche Whiskey, die ich vor den anderen versteckt habe hervor. "lass uns anstoßen auf Loloona und ihr Opfer und auf alle die ihr Leben hier viel zu früh verloren haben" |
„Diesen Schluck Whiskey haben wir uns wahrlich verdient! Ein Hoch auf alle unsere Mitstreiter! Mögen wir denToten ewig gedenken!“ |
Aus dem Jenseits spratzteln Funken über euch. Eine schwer verständliche Stimme erklingt über euch. " lkjfsd .... 8sdjflfn ... Ihr ... ... aldjalskdj ... müsst ... *spratzel* ... dokumentieren. Wegen ...kjsdnvksjnskjns... Mission ... ... und der letzte Funke erlischt. |
Zwischen tiefhängenden Wolken dringt ein einzelner Sonnenstrahl hindurch und bescheint die frisch ausgehobenen Gräber am Rande des Dorfes. Frische Wildblumen schmücken das aufgeworfene Erdreich, ein Zeichen des Andenkens an die Gefallenen. Es sind die vorerst die letzten Gräber, denn seit nunmehr einer Woche hat sich kein Mord ereignet. Und auch, wenn nur zwei Gefährten die Mission überlebt haben, wird bald wieder Leben im Dorf herrschen. Eine Durchsuchung der Hinterlassenschaften ihrer Gefährten lieferte ihnen genug Hinweise auf den Missionsinhalt, um sie tatsächlich abschließen zu können. Den das besondere war nicht dieses gottverlassene Dorf. Es war seine strategische Lage neben der Silbermine im Wald. Wer das Dorf hält, kontrolliert den Rohstoff, der so wichtig im Kampf ist gegen die Wolfplage, die das Reich befallen hat. Bald würde es hier wieder Siedler geben, Handwerker, Minenarbeiter, Gärtner, Farmer, kurz ein tatsächliches Dorfleben. Ende |
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