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Manchmal schreibt man etwas ohne zu Wissen, dass es jemanden kränken könnte. Ich finde es gut, dass Olga es hier sagt. Dann hat sicher sicher jeder Verständnis dafür. |
Ach Leute, jetzt mal ehrlich... nicht alles im Leben ist bierernst, das schon mal als erstes. Wenn ich mir jede Kleinigkeit dermaßen zu Herzen nehme, ist es irgendwann kein Wunder mehr, daß ich zuhause sitze und heule, weil ich nicht mehr klar komme. Über Behinderte sage ich im Übrigen genauso direkt, was ich denke. Ein Spasti ist für mich ein Spasti, ein Beknackter bleibt ein Beknackter und ist für mich nicht "anders begabt". Mit diesem ganzen Gedöns kann ich nun mal nix anfangen und meinen Sprachgebrauch laß ich mir auch nicht vorschreiben. Wir sind alle erwachsen und sollten dazu in der Lage sein, Dinge als das zu benennen, was sie sind. dangerschaf, wo bitte habe ich jetzt irgendjemanden beleidigt oder war unhöflich? Wenn sich irgendjemand angesprochen fühlt, kann ich nichts dafür, ich habe keinen direkt angesprochen (außer Flausch-Lenas Kaninchen wohlgemerkt). Im Übrigen, gewisse psychische Macken mit medizinischen Begriffen betiteln ist zm großen Teil tatsächlich nichts weiter als schön umschreiben - früher sagte man auch ganz einfach, daß jemand nicht richtig tickt und nicht, daß er "ein ganz besonderer Junge" sei. Wird irgendwas besser oder anders dadurch, daß es mit besser klingenden Worten umschrieben wird? |
*schluck* Jetzt bin ich echt schockiert. |
Zitat:
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Mal unbeabsichtigt etwas unsensibles zu sagen, kann ja passieren. Ich persönlich empfinde es aber als ziemlich respektlos, wenn Betroffene anmerken, dass sie die verwendete Sprache als verletzend empfinden und man darauf beharrt, dass man doch nicht alles so ernst nehmen soll. Ich bin auch ein Freund davon, Dinge so zu benennen, wie sie sind. In diesem Fall wäre das weder "einen Dachschaden haben" noch "etwas besonderes sein". Sondern eben "eine psychische Erkrankung haben". Das ist weder beleidigend noch beschönigend, trifft niemanden und ist doch dann meiner Meinung nach besser als Beschreibungen, die von Betroffenen eben durchaus als beleidigend und kränkend empfunden werden können. Wenn man selbst betroffen ist und selbstironisch von sich spricht, ist das ja nochmal etwas anderes. Spasti oder Beknackter sind für mich ebenfalls ziemlich beleidigende Ausdrücke, sie sicher auch ziemlich verletzend sein können... |
Ich habe den Beitrag gemeldet. Ich finde, das geht echt zu weit. |
Nein, Minerva, ich habe Deinen Bruder nicht beleidigt. Beleidigen kann ich nur jemanden, wenn ich jemanden persönlich angreife, was ich nicht getan habe. Weder habe ich Olga angesprochen, noch Deinen Bruder, den ich ja nicht mal kenne. Wenn Dein Bruder tatsächlich geistig behindert ist, dann ist es keine Beleidigung, das auch auszusprechen. Es ist einfach nur ehrlich, direkt und ohne die Augen vor der Wahrheit zu verschließen, ohne persönliche Wertung. |
Zitat:
Daher nehme ich Bemerkungen, die alle Menschen mit Behinderung beleidigend über einen Kamm scheren, persönlich. Unterlasse sowas in Zukunft bitte. |
Olga Und ich finde, daß es zu weit geht, wenn man anderen vorschreiben möchte, wie sie irgendwas zu betiteln haben. Nochmals, meinen Sprachgebrauch bestimme ich und sonst niemand - weder irgendeiner aus meiner Umgebung, noch irgendeine politische Korrektheit. Was ihr damit anfangt und was ihr da reininterpretiert, kann mir nicht zur Last gelegt werden. |
Zitat:
Worte wie Spasti oder Beknackter zu verwenden ist aber etwas ganz anderes als wertfrei auszusprechen, dass ein Mensch eine Behinderung hat. Denn diese Wörter sind erniedrigend und haben nichts mit Ehrlichkeit zu tun, in meinen Augen. Dein Sprachgebrauch ist deine Sache, aber Menschen zu beleidigen, rechtfertigt das meiner Meinung nach nicht. Und dass mehrere Menschen sich von solchen Aussagen beleidigt fühlen, würde mir schon zu denken geben... |
Du kannst es zu Hause in deinem stillen Kämmerlein betiteln wie du es magsst. Aber in der Öffentlichkeit is es schlicht und ergreifend beleidigend den Betroffenen gegenüber. |
Nur rein zur allgemeinen Definition und zum Sprachgebrach.... Beknackt Definition:in ärgerlicher Weise einfältig, dumm; dümmlich, beschränkt unerfreulich, ärgerlich Spasti Spasti, der Wortart: Substantiv, maskulin Gebrauch: derb abwertend Quelle: Duden. de Ernsthaft, dein Sprachgebrauch scheint 'etwas besonderes zu sein' wenn du solche Begriffe als normal und nicht beleidigend ansiehst... :( |
Ist es nicht vollkommen unerheblich “wie du das meinst” oder ob es nicht abwertend gemeint ist, wenn es wie Tunas Zitat so schön zeigt, doch weit verbreitend als abwertend angesehen wird? Und zwischen korrekten Begriffen für Krankheiten und “beschönigendem” Gefasel liegen ja nun Welten. |
Sagt mir doch mal bitte, woher ihr Euch dann eigentlich das Recht hernehmt, mir vorschreiben zu wollen, wie ich irgendwas benenne? Das würde ich Euch andersrum niemals vorschreiben und wenn ich mich von allgemeinen Aussagen, die ihr verwendet, angesprochen fühlen würde, wäre das meine Sache, mit der ich klar kommen muß, aber nicht Eure Schuld. Ich weiß nicht, was ihr für komische Vorstellungen von beleidigen habt... Olga, ich kann Dich persönlich beleidigen, wenn ich Dich direkt anspreche; oder ich kann Minervas Bruder beleidigen, wenn ich ihn direkt anspreche - aber ich habe einfach niemanden beleidigt. Meine Güte, im Ernst, mir geht im Alltag dieses obermoralische Getue schon so auf den Nerv... und jetzt mache ich hier ein Späßchen und sofort kommen die typischen Moralwächter, welche mich über einen korrekten Sprachgebrauch aufklären wollen, damit sich nicht auch noch eine Ameise an irgendeinem Wörtchen von mir stört. Ganz ehrlich Leute, ich mag dieses Forum und ich mag viele von Euch, aber werdet mal lockerer. |
Du kannst eben auch ganze Personengruppen beleidigen, wenn du solche Worte benutzt, die eben beleidigend sind. Das hat nichts mit locker werden zu tun... Ich finde so viel Uneinsicht schade und bin damit raus aus dieser Diskussion. |
Ach übrigens, noch was... wenn irgendjemand nun sagen möchte, ich sei ein "Arschloch" - dann wäre das eine Beleidigung. Aber wisst ihr noch was? Ich würde das überleben und könnte trotzdem noch normal mit demjenigen umgehen :eek: Und was weit verbreitet verstanden wird, ist immer eine Spiegelung des aktuell herrschenden Zeitgeistes - und der geht mir tatsächlich am Ar... vorbei. Wären wir jetzt alle mal normal und erwachsen, wäre das Thema schon längst damit erledigt, daß ich eindeutig und mehrfach gesagt habe, daß ich niemanden persönlich beleidigt habe :rolleyes: |
Zitat:
Und wenn mich etwas verletzt, was du sagst, macht mich das sicher nicht zum Moralapostel! |
Dangerschaf, es ist aber ganz einfach Dein Problem, wenn Du Dich von allgemeinen Begriffen persönlich angesprochen und beleidigt fühlst. Es liegt auch nicht bei Dir, mir sagen zu wollen, wie ich mich zu verhalten habe. |
Das sind keine Moralwächter, sondern Menschen mit GEFÜHLEN! Die hast du verletzt, indem du ganz klar (s. Duden Post) abwertende Worte für Krankheiten mit klaren und nicht beschönigenden Namen wie psychische Erkrankung oder geistige Behinderung verwendet hast. Ich fand es relativ unproblematisch da scherzhaft in Flausch-Lena Thread so darüber zu schreiben, aber deine Antwort auf Schafis Post war echt daneben. Wenn sich Betroffene davon angegriffen fühlen, kann ich das gut verstehen. Und nochmal, was du in deinen eigenen vier Wänden von dir gibst ist dein Bier. Hätte ich eine psychische Krankheit und du hättest mich demnach als Person mit Dachschaden hier wiederholt und öffentlich bezeichnet, wäre ich auch stinksauer! Dass du das nicht erkennen kannst, tut mir sehr leid für dich! |
Zitat:
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