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Krankschreibung bei krankem Haustier auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Jûsan
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.04.2012
Beiträge: 228
Jûsan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 12:11

Krankschreibung bei krankem Haustier


Mal eine Thematik, die mich immer wieder beschäftigt und aufregt.
Was soll man machen, wenn Tierchen krank ist und man selber aber zur Arbeit/Uni/Schule gehen muss, obwohl das Tier versorgt werden müsste? Was macht ihr da?

Ich bin Student mit zwei Kaninchen zuhause. Aller 3-4 Monate schreiben wir Prüfungen. Da es jetzt schon ab und an vorkam dass mindestens ein Kaninchen vor einer wichtigen Klausur irgendwas hatte, hab ich natürlich bedenken, dass es auch mal an einem Prüfungstag passieren kann. Bei Kaninchen sind Krankheiten ja immer ne heikle Sache. Mein Luis tendiert zum Beispiel zu Verstopfungen wenn Fellwechsel ist. Mittlerweile weiß ich zwar was ich da machen muss, aber da muss ich ja u.a. aller zwei Stunden Öl und Bauchmassagen geben. Wenn ich das nicht mache, kann das tödlich enden.

Natürlich würde ich versuchen mich krank schreiben zu lassen und mich um das Tier kümmern. Das steht außer Frage. Aber was mich daran ärgert ist, dass ein krankes Haustier ODER sogar ein verstorbenes Haustier nicht als triftiger Grund zum Fernbleiben zählt

Bei uns steht in der Prüfungsordnung, bei Todesfall oder Pflegefall in der Verwandschaft darf man sich abmelden. Auch wenn das eigene Kind krank ist, darf man sich selber krank schreiben lassen. Aber nicht bei Haustieren. Auf nem anderen Formular stand sogar extra "Katze krank" ist kein Grund.... Wobei bei vielen Menschen, das Haustier emotional gesehen eigentlich zur Verwandschaft zählt.

Mal angenommen (was nicht passieren wird), Beispiel Luis und Verstopfung, ich würd statt TA/Behandlung zur Uni gehen und 4h Prüfung schreiben und er stirbt in der Zeit. Wär das doch schon unterlassene Hilfeleistung und Tierquälerei.
Warum also, darf ein krankes Tier dann nicht als Entschuldigung angesehen werden und man wird als Tierbesitzer genötigt entweder sein Tier zu ignorieren oder seinen eigenen Arzt anzulügen / hoffen dass er Tierfreund ist und einem nen Krankenschein gibt? (wenn man Pech hat, muss man dann sogar noch zum Amtsarzt der einem 100% nicht als Arbeitsunfähig einstuft).


Wie findet ihr das und wie geht ihr mit solchen Situationen um?

Da gehen ja die Meinungen echt auseinander. Hatte das schon gegoogelt und in anderen Foren gelesen. Die meisten Leute können es nicht nachvollziehen... Da gab es Mütter, die ihr Kind trotzdem in die Schule schicken würden wenn den ihr Haustier am Morgen verstorben ist. Oder Andere meinten, man müsse halt sein Hobby so legen, dass es nicht mit Job/Schule kollidiert.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 17.12.2012
Beiträge: 7.295
Angora-Angy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 12:21

Psychische Gründe sind auch ein Grund zur Krankschreibung, somit könnte der Amtsarzt im Zweifelsfall nicht viel machen, wenn du psychisch völlig fertig bist aufgrund der Erkrankung bzw des Todes deines Tieres Aber einen HA zu finden, der dich krank schreibt, damit du das Tier pflegen kannst, ist Glückssache. Well, zur Not hast du halt hämmernde Kopfschmerzen, das kann er ja nunmal nicht messen oder so...




Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 12:31

Menschen, die keinerlei Verständnis haben, wenn man sich um ein krankes Tier sorgt, trifft man leider immer wieder, und gerade bei Kaninchen bekommt man dann noch gerne zu hören "Kauf Dir doch ein Neues!".

Schlussendlich hätte ich in so einer Situation aber wohl auch keine Lust, mit Hausärzten und/oder Prüfungsämtern zu diskutieren, deshalb würde ich mich an den Rat meines Opas halten "man muss auch mal eine ehrliche Lüge erzählen dürfen" und hätte dann wohl offiziell Migräne, Magen-Darm-Grippe, was auch immer...



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Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 12:37

Bei meinem Haustierarzt gibt es die Möglichkeit nach Absprache das Tier morgens vor der Arbeit abzugeben, es wird dann über den Tag behandelt und versorgt, und es dann nach Feierabend wieder abzuholen. Man kann dann zwischendurch anrufen und wird auch informiert, wenn etwas größeres vorfällt (z.B. eine OP nötig wird). Das halte ich für eine gute Notfallösung, wenn man sich nicht kurzfristig krankschreiben lassen oder Urlaub nehmen kann und keine Freunde oder Verwandten einspringen können und ich habe das auch schon genutzt. Natürlich ist es schwer sich zu überwinden ein krankes Tier "aus der Hand" zu geben, aber ich vertraue meinem Tierarzt da völlig, notfalls in meinem Sinne zu entscheiden.



Ich habe aber auch zum Glück einen verständnisvollen Arbeitgeber. Nach der nächtlichen Odyssee in der Tierklinik und Bonnies Tod habe ich morgens angerufen, erzählt was passiert ist und einen Tag Urlaub genommen (und den offiziellen Urlaubsantrag dann nachgereicht), weil ich echt fertig war.



Sollte so etwas nicht gehen... man muss dem Arzt doch nicht sagen, dass man sich wegen eines Tieres krankschreiben lassen will. Dann sind es eben starke Kopfschmerzen und Schwindel oder Magenprobleme und die ganze Nacht nicht geschlafen.



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It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind.

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Benutzerbild von Jûsan
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.04.2012
Beiträge: 228
Jûsan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 14:31

Ja aktuell wird wohl immer nur die Notlüge beim Hausarzt helfen können, wenn man keine verständnisvollen Vorgesetzten hat.

Ich habe gerade halt den Fall, dass ich mich u.a. auch wegen dem Tod meiner Kaninchendame für heute Krank schreiben musste. (der Tod ist zwar schon paar Wochen her aber dazu kamen dann ja noch ein Haufen anderer Probleme, die mich am richtig Vorbereiten gehindert haben) Deswegen hab ich die ganzen Prüfungs- und Studienordnungen und Amtsarzt-Erfahrungen durchgekaut.

Letztendlich hab ich nun meine Hausstauballergie ausgenutzt und ne Erkältung vorgetäuscht. Weil es durchaus passieren kann, dass der Amtsarzt eingeschaltet wird oder meine Krankheitsdaten offen gelegt werden müssen. Da zählen psychische Sachen oft nicht. Ich hatte nämlich auch mega Probleme für meine Prüfungsangst + Depressionen (psychologisch attestiert) einen Nachteilsausgleich zu bekommen bzw. überhaupt erstmal die Erlaubnis, die Klausur wiederholen zu dürfen. Weil die Prüfungsamtfrau diesen Grund erst nicht akzeptieren wollte. Und beim Amtsarzt fallen psychische Sachen auch gern mal durch.

Das Tier beim TA zu lassen kostet das nicht mehr Geld am Ende?

Ich finde im akuten Krankheitsfall sollte ne Bescheinigung vom TA eingesetzt werden dürfen. Schon allein vom Gesetz her. Tierquälerei ist in Deutschland verboten und unterlassene Hilfeleistung eigentlich auch, wenn auch nur auf Menschen bezogen. Deswegen find ich das schon recht paradox, dass Tierkrankheiten so untergebuttert werden.




Benutzerbild von Kreusa
Kaninchen
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 5.830
Kreusa befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 14:46

Zitat:
Zitat von Jûsan Beitrag anzeigen
Das Tier beim TA zu lassen kostet das nicht mehr Geld am Ende?

Ich müsste noch einmal nachschauen, aber unerträglich teuer war es in meinem Fall nicht (ich glaube um die 60€ für die Unterbringung über den Tag, Untersuchung, Behandlung und Medikamente... war aber auch nichts sehr Aufwändiges und Gizmo war den ganzen Tag stabil). Ich denke, das kommt auch sehr darauf an, was gemacht werden muss. Die normalen Behandlungskosten zahlt man ja so oder so (Untersuchung, Behandlung, Medikamente etc.). Dann kommt es natürlich darauf an, ob das Kaninchen sonst eben den ganzen Tag in seiner Box sitzt, selbstständig frisst und nur regelmäßig beobachtet werden muss, oder, ob zum Beispiel regelmäßig jemand päppeln muss oder der Zustand so kritisch ist, dass permanent jemand da sein muss, was ja deutlich mehr Aufwand bedeutet.



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Benutzerbild von Wuscheline
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Wuscheline ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 15:32

Ich bin in der 13 Klasse also somit schon mehr oder weniger fertig. Ich musste mir schon das ein oder andere mal krank schreiben lassen. Sei es weil Sissi mit operiert wurde, sie morgens einen EC Ausbruch hatte oder Wuschel aufgrund von Auffassung nicht gefressen.
Einmal musste ich in der Schule gehen und habe es einen Schüler erzählt. Der meinte er erzählt das den Lehrer. Mir war das aber egal da mein Tier vor ging, mein Lehrer sprach mich in der nächsten Stunde darauf an. Zu meiner Verwunderung war er verständnisvoll und meinte ich soll nächste mal Bescheid sagen wir würden schon eine Lösung dafür finden.

Ich weiß ja nicht ob du vielleicht eine Tierklinik in der Nähe hast. Aber eventuell könntest du da mal nachfragen ob sie so 'Tagesbetreuung' für den Notfall leisten würden. Ich weiss von Sissi und Wuschel ihrem OPs das dort ein Tag Unterbringung nur 4,50€ kostet.



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Registriert seit: 03.07.2015
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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 15:52

Ich bin gerade etwas verwundert. Das was hier propagiert wird, ist nichts weiter als (straf- und arbeitsrechtlicher) Betrug am Arbeitgeber bzw. der Krankenkasse.

Ein Tier ist reine Privatsache und wenn man sich darum kümmern muss, muss man eben einen Tag Urlaub nehmen, Überstunden abbummeln oder sich zeitgerecht um jemanden kümmern der das Tier versorgen kann.




Benutzerbild von janh
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janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 16:09

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Ich bin gerade etwas verwundert. Das was hier propagiert wird, ist nichts weiter als (straf- und arbeitsrechtlicher) Betrug am Arbeitgeber bzw. der Krankenkasse.

Ein Tier ist reine Privatsache und wenn man sich darum kümmern muss, muss man eben einen Tag Urlaub nehmen, Überstunden abbummeln oder sich zeitgerecht um jemanden kümmern der das Tier versorgen kann.
Da stimme ich Dir zu.Aber bei einem Schüler/Studenten wird ja kein Krankengeld gezahlt.Insofern....



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Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 16:24

Aber der Arzt bekommt von der Krankenkasse Geld für eine erlogene „Krankheit“sgeschichte. Und somit wird auch die KK betrogen.

Und die Kollegen sind bestimmt auch absolut erfreut wenn sie dann die Arbeit mitmachen sollen.




Geändert von Terry (30.05.2018 um 16:29 Uhr).

Benutzerbild von bunny-frisch
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Registriert seit: 17.06.2015
Beiträge: 4.110
bunny-frisch befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 16:35

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Ich bin gerade etwas verwundert. Das was hier propagiert wird, ist nichts weiter als (straf- und arbeitsrechtlicher) Betrug am Arbeitgeber bzw. der Krankenkasse.

Ein Tier ist reine Privatsache und wenn man sich darum kümmern muss, muss man eben einen Tag Urlaub nehmen, Überstunden abbummeln oder sich zeitgerecht um jemanden kümmern der das Tier versorgen kann.
Zitat:
Zitat von janh Beitrag anzeigen
Da stimme ich Dir zu.Aber bei einem Schüler/Studenten wird ja kein Krankengeld gezahlt.Insofern....
Gerade als Student - und darum geht es hier ja - kannst du aber leider weder Urlaub nehmen noch Überstunden abbummeln. Und wie soll man z. B. am Morgen einer Klausur, wenn man im Gehege ein offenkundig krankes Kaninchen vorfindet, das am Vorabend noch putzmunter war, zeitgerecht jemanden finden, der sich kümmert? Ich hätte da als Student ein riesiges Problem.

Für mich persönlich würde sich die Frage wahrscheinlich nicht so dringlich stellen, da ich in der glücklichen Lage bin, (meistens) spontan freinehmen zu können, wenn es der Notfall erfordert. Dies geht aber nicht in allen Berufen. Und ein Notfall zeichnet sich nun mal dadurch aus, dass er plötzlich und unerwartet eintritt und man eben keine Vorsorge treffen kann. Grundsätzlich stimme ich dir, Terry, zwar zu. Aber ungewöhnliche Situationen erfordern manchmal auch ungewöhnliche Maßnahmen.



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“Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.” (Albert Einstein)



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Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 16:39

Zitat:
Zitat von bunny-frisch Beitrag anzeigen
Und wie soll man z. B. am Morgen einer Klausur, wenn man im Gehege ein offenkundig krankes Kaninchen vorfindet, das am Vorabend noch putzmunter war, zeitgerecht jemanden finden, der sich kümmert?
Deswegen sich ja schon im Vorfeld jemanden besorgen der das Tier dann zumindest in tierärztliche Behandlung fährt o.ä.

Zitat:
ungewöhnliche Situationen erfordern manchmal auch ungewöhnliche Maßnahmen.
Auch einen Betrug? Komische Ansicht.




Benutzerbild von bunny-frisch
Kaninchen
 
Registriert seit: 17.06.2015
Beiträge: 4.110
bunny-frisch befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 16:42

Zitat:
Zitat von Terry Beitrag anzeigen
Deswegen sich ja schon im Vorfeld jemanden besorgen der das Tier dann zumindest in tierärztliche Behandlung fährt o.ä.
Das klingt in der Theorie gut. Aber mal ehrlich: Hast du so jemanden, der ständig auf Abruf ist, falls eins deiner Tiere plötzlich krank wird und du keine Zeit hast? Ich nicht.



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Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 17:04

Zitat:
Zitat von bunny-frisch Beitrag anzeigen
Hast du so jemanden, der ständig auf Abruf ist, falls eins deiner Tiere plötzlich krank wird und du keine Zeit hast?
Ja, habe ich, insgesamt sogar fünf Leute.

Als das erste Mal (vor 15 Jahren) ein Kaninchen eine schwere Aufgasung hatte und mein Chef wenig erbaut war dass ich ungeplant einen Tag Urlaub brauche, habe ich mich darum gekümmert.

Und wenn ich diese Hilfe dann mal in Anspruch nehmen muss, wissen meine „Ersatzpfleger“, dass sie sich auch jederzeit ein Taxi zum TA nehmen können und ich Ihnen das Geld sofort erstatte.




Benutzerbild von Wuscheline
Kaninchen
 
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Wuscheline ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 17:33

Ich bin der gleichen Meinung wie bunny-frisch. Mal davon abgesehen das ich auch niemanden hätte der auf Abruf bereit ist.
Zudem kann nicht jeder mit Kaninchen bzw nicht jeder im Umfeld interessiert sich für das Thema in dem Sinne das nicht jeder Medikamente geben kann oder so viel Ahnung hat um richtige Entscheidungen beim Tierarzt zu treffen.

'Die komische Ansicht' kann ich aber auch nicht ganz verstehen. Was ist besser, das Tier alleine und krank zurück lassen oder sich krank schreiben lassen und sich darum kümmern?



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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 17:41

Zitat:
Zitat von Wuscheline Beitrag anzeigen
Was ist besser, das Tier alleine und krank zurück lassen oder sich krank schreiben lassen und sich darum kümmern?
Sich vorher Gedanken um die notfallmäßige Betreuung zu machen und nicht Arbeitgeber oder Krankenkasse zu betrügen.

Mir kann keiner erzählen, dass es nirgends einen Freund oder Nachbarn gibt, der das Tier zumindest zum TA oder in die TK fahren kann.

Und wer das nicht kann, sollte sich, sorry für die deutlichen Worte, nur Tiere halten die eben nicht innerhalb kürzester Zeit zum TA müssen.

Alles eine Sache der Organisation.




Geändert von Terry (30.05.2018 um 17:56 Uhr).

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Wuscheline ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 17:50

Im Normalfall sind Leute aber arbeiten und das meist auch zur gleichen Zeit. Ich habe genug Leute die ich anrufen kann wo einer auf jeden Fall mit mir fährt, sogar nachts. Ich betrüge weder meinen Arbeitgeber (da ich nicht arbeite) noch die Krankenkasse. Da ich Skoliose und einen Zwerchfell Bruch habe habe ich öfters mal Probleme mit meiner Gesundheit.



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Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 30.05.2018, 17:56

Wenn Du zum Arzt gehst und ihm vorlügst, dass Du heftige Kopfschmerzen o.ä. hast, obwohl völlig gesund bist und Du „nur“ ein krankes Tier hast, betrügst Du die Krankenkasse, das ist nun mal Fakt.

Und Du bindest Kapazitäten des Arztes auf Kosten von Patienten die wirklich krank sind und Deinetwegen grundlos länger im Wartezimmer sitzen müssen.




Moderatorin
 
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Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 18:16

Terry, man sollte die Kirche im Dorf lassen.

Der Arzt bekommt von der Krankenkasse eine Fallpauschale zwischen 30,00 € und 40,00 € pro Patient und Quartal, und die Kosten für ein Attest zahlt der Patient normalerweise selbst.

Wenn man schon aus anderem Krankheitsgrund beim Arzt war oder noch hin muss, fallen somit für die Krankenkasse keine zusätzlichen Kosten an.

Im übrigen möchte ich nicht wissen, wie viele Montag morgens beim Arzt sitzen und wegen "Migräne" oder "Übelkeit" eine Krankschreibung abholen, nur weil sie abends zuvor zuviel gebechert haben...

Abgesehen davon reden wir hier von Notfällen und nicht von einer ausgerissenen Kralle oder ein paar Milben, und da vertraue ich mein Tier keinem anderen an, einerlei, wie kompetent und zuverlässig diese Betreuungsperson ist.

Im Idealfall bekommt man ja auch Urlaub von einem verständigen Arbeitgeber, wenn es aber gar nicht anders ginge, hätte ich keine Skrupel, meinem Tier zuliebe eine Ausrede zu gebrauchen, und ob man mich dann als Betrüger bezeichnen kann, wäre mir in der Situation völlig egal...




Benutzerbild von Olga
Kaninchen
 
Registriert seit: 10.01.2014
Beiträge: 38.710
Olga befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 30.05.2018, 18:45

Da habe ich ja an mehrern Stellen "Glück".

Ich leide unter mehreren chronischen Krankheiten, die unter Umständen auch kurzfristige Krankmeldungen bedeuten, die ich mir einfach bei meinem Arzt abholen kann ohne Untersuchung.

Aber mich belastet ein schwerkrankes Tier auch so psychisch massiv, dass ich dann auch nicht mehr arbeitsfähig bin.

Weiterhin kann ich in Ausnahmefällen mein Tier mit auf Arbeit nehmen.

Und ich bekomme fast immer Zeit in Form von Überstundenabbau, wenn ich in einer tierischen Notlage bin.


Ich weiß, dass ich mit den letzten beiden Punkten sehr viel Glück habe.

Mit den anderen Punkten wohl dann eher nicht.



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Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich.
.................................................. ..............




 
 
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