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| Psychische Gründe sind auch ein Grund zur Krankschreibung, somit könnte der Amtsarzt im Zweifelsfall nicht viel machen, wenn du psychisch völlig fertig bist aufgrund der Erkrankung bzw des Todes deines Tieres Aber einen HA zu finden, der dich krank schreibt, damit du das Tier pflegen kannst, ist Glückssache. Well, zur Not hast du halt hämmernde Kopfschmerzen, das kann er ja nunmal nicht messen oder so...
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| Menschen, die keinerlei Verständnis haben, wenn man sich um ein krankes Tier sorgt, trifft man leider immer wieder, und gerade bei Kaninchen bekommt man dann noch gerne zu hören "Kauf Dir doch ein Neues!". Schlussendlich hätte ich in so einer Situation aber wohl auch keine Lust, mit Hausärzten und/oder Prüfungsämtern zu diskutieren, deshalb würde ich mich an den Rat meines Opas halten "man muss auch mal eine ehrliche Lüge erzählen dürfen" und hätte dann wohl offiziell Migräne, Magen-Darm-Grippe, was auch immer...
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| Bei meinem Haustierarzt gibt es die Möglichkeit nach Absprache das Tier morgens vor der Arbeit abzugeben, es wird dann über den Tag behandelt und versorgt, und es dann nach Feierabend wieder abzuholen. Man kann dann zwischendurch anrufen und wird auch informiert, wenn etwas größeres vorfällt (z.B. eine OP nötig wird). Das halte ich für eine gute Notfallösung, wenn man sich nicht kurzfristig krankschreiben lassen oder Urlaub nehmen kann und keine Freunde oder Verwandten einspringen können und ich habe das auch schon genutzt. Natürlich ist es schwer sich zu überwinden ein krankes Tier "aus der Hand" zu geben, aber ich vertraue meinem Tierarzt da völlig, notfalls in meinem Sinne zu entscheiden. Ich habe aber auch zum Glück einen verständnisvollen Arbeitgeber. Nach der nächtlichen Odyssee in der Tierklinik und Bonnies Tod habe ich morgens angerufen, erzählt was passiert ist und einen Tag Urlaub genommen (und den offiziellen Urlaubsantrag dann nachgereicht), weil ich echt fertig war. Sollte so etwas nicht gehen... man muss dem Arzt doch nicht sagen, dass man sich wegen eines Tieres krankschreiben lassen will. Dann sind es eben starke Kopfschmerzen und Schwindel oder Magenprobleme und die ganze Nacht nicht geschlafen.
__________________ It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind. Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology. Introverted iNtuitive Thinking Judging
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| Ja aktuell wird wohl immer nur die Notlüge beim Hausarzt helfen können, wenn man keine verständnisvollen Vorgesetzten hat. Ich habe gerade halt den Fall, dass ich mich u.a. auch wegen dem Tod meiner Kaninchendame für heute Krank schreiben musste. (der Tod ist zwar schon paar Wochen her aber dazu kamen dann ja noch ein Haufen anderer Probleme, die mich am richtig Vorbereiten gehindert haben) Deswegen hab ich die ganzen Prüfungs- und Studienordnungen und Amtsarzt-Erfahrungen durchgekaut. Letztendlich hab ich nun meine Hausstauballergie ausgenutzt und ne Erkältung vorgetäuscht. Weil es durchaus passieren kann, dass der Amtsarzt eingeschaltet wird oder meine Krankheitsdaten offen gelegt werden müssen. Da zählen psychische Sachen oft nicht. Ich hatte nämlich auch mega Probleme für meine Prüfungsangst + Depressionen (psychologisch attestiert) einen Nachteilsausgleich zu bekommen bzw. überhaupt erstmal die Erlaubnis, die Klausur wiederholen zu dürfen. Weil die Prüfungsamtfrau diesen Grund erst nicht akzeptieren wollte. Und beim Amtsarzt fallen psychische Sachen auch gern mal durch. Das Tier beim TA zu lassen kostet das nicht mehr Geld am Ende? Ich finde im akuten Krankheitsfall sollte ne Bescheinigung vom TA eingesetzt werden dürfen. Schon allein vom Gesetz her. Tierquälerei ist in Deutschland verboten und unterlassene Hilfeleistung eigentlich auch, wenn auch nur auf Menschen bezogen. Deswegen find ich das schon recht paradox, dass Tierkrankheiten so untergebuttert werden.
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| Ich müsste noch einmal nachschauen, aber unerträglich teuer war es in meinem Fall nicht (ich glaube um die 60€ für die Unterbringung über den Tag, Untersuchung, Behandlung und Medikamente... war aber auch nichts sehr Aufwändiges und Gizmo war den ganzen Tag stabil). Ich denke, das kommt auch sehr darauf an, was gemacht werden muss. Die normalen Behandlungskosten zahlt man ja so oder so (Untersuchung, Behandlung, Medikamente etc.). Dann kommt es natürlich darauf an, ob das Kaninchen sonst eben den ganzen Tag in seiner Box sitzt, selbstständig frisst und nur regelmäßig beobachtet werden muss, oder, ob zum Beispiel regelmäßig jemand päppeln muss oder der Zustand so kritisch ist, dass permanent jemand da sein muss, was ja deutlich mehr Aufwand bedeutet.
__________________ It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind. Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology. Introverted iNtuitive Thinking Judging
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| Ich bin in der 13 Klasse also somit schon mehr oder weniger fertig. Ich musste mir schon das ein oder andere mal krank schreiben lassen. Sei es weil Sissi mit operiert wurde, sie morgens einen EC Ausbruch hatte oder Wuschel aufgrund von Auffassung nicht gefressen. Einmal musste ich in der Schule gehen und habe es einen Schüler erzählt. Der meinte er erzählt das den Lehrer. Mir war das aber egal da mein Tier vor ging, mein Lehrer sprach mich in der nächsten Stunde darauf an. Zu meiner Verwunderung war er verständnisvoll und meinte ich soll nächste mal Bescheid sagen wir würden schon eine Lösung dafür finden. Ich weiß ja nicht ob du vielleicht eine Tierklinik in der Nähe hast. Aber eventuell könntest du da mal nachfragen ob sie so 'Tagesbetreuung' für den Notfall leisten würden. Ich weiss von Sissi und Wuschel ihrem OPs das dort ein Tag Unterbringung nur 4,50€ kostet.
__________________ Liebe Grüße von Kathleen, Babsi, Picasso, Luna & Nala ![]()
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| Ich bin gerade etwas verwundert. Das was hier propagiert wird, ist nichts weiter als (straf- und arbeitsrechtlicher) Betrug am Arbeitgeber bzw. der Krankenkasse. Ein Tier ist reine Privatsache und wenn man sich darum kümmern muss, muss man eben einen Tag Urlaub nehmen, Überstunden abbummeln oder sich zeitgerecht um jemanden kümmern der das Tier versorgen kann.
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__________________ "O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.
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| Aber der Arzt bekommt von der Krankenkasse Geld für eine erlogene „Krankheit“sgeschichte. Und somit wird auch die KK betrogen. Und die Kollegen sind bestimmt auch absolut erfreut wenn sie dann die Arbeit mitmachen sollen. ![]() Geändert von Terry (30.05.2018 um 16:29 Uhr).
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Für mich persönlich würde sich die Frage wahrscheinlich nicht so dringlich stellen, da ich in der glücklichen Lage bin, (meistens) spontan freinehmen zu können, wenn es der Notfall erfordert. Dies geht aber nicht in allen Berufen. Und ein Notfall zeichnet sich nun mal dadurch aus, dass er plötzlich und unerwartet eintritt und man eben keine Vorsorge treffen kann. Grundsätzlich stimme ich dir, Terry, zwar zu. Aber ungewöhnliche Situationen erfordern manchmal auch ungewöhnliche Maßnahmen.
__________________ _____________________________________________ “Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.” (Albert Einstein)
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| Das klingt in der Theorie gut. Aber mal ehrlich: Hast du so jemanden, der ständig auf Abruf ist, falls eins deiner Tiere plötzlich krank wird und du keine Zeit hast? Ich nicht.
__________________ _____________________________________________ “Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.” (Albert Einstein)
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Als das erste Mal (vor 15 Jahren) ein Kaninchen eine schwere Aufgasung hatte und mein Chef wenig erbaut war dass ich ungeplant einen Tag Urlaub brauche, habe ich mich darum gekümmert. Und wenn ich diese Hilfe dann mal in Anspruch nehmen muss, wissen meine „Ersatzpfleger“, dass sie sich auch jederzeit ein Taxi zum TA nehmen können und ich Ihnen das Geld sofort erstatte.
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| Ich bin der gleichen Meinung wie bunny-frisch. Mal davon abgesehen das ich auch niemanden hätte der auf Abruf bereit ist. Zudem kann nicht jeder mit Kaninchen bzw nicht jeder im Umfeld interessiert sich für das Thema in dem Sinne das nicht jeder Medikamente geben kann oder so viel Ahnung hat um richtige Entscheidungen beim Tierarzt zu treffen. 'Die komische Ansicht' kann ich aber auch nicht ganz verstehen. Was ist besser, das Tier alleine und krank zurück lassen oder sich krank schreiben lassen und sich darum kümmern?
__________________ Liebe Grüße von Kathleen, Babsi, Picasso, Luna & Nala ![]()
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Mir kann keiner erzählen, dass es nirgends einen Freund oder Nachbarn gibt, der das Tier zumindest zum TA oder in die TK fahren kann. Und wer das nicht kann, sollte sich, sorry für die deutlichen Worte, nur Tiere halten die eben nicht innerhalb kürzester Zeit zum TA müssen. Alles eine Sache der Organisation. Geändert von Terry (30.05.2018 um 17:56 Uhr).
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| Im Normalfall sind Leute aber arbeiten und das meist auch zur gleichen Zeit. Ich habe genug Leute die ich anrufen kann wo einer auf jeden Fall mit mir fährt, sogar nachts. Ich betrüge weder meinen Arbeitgeber (da ich nicht arbeite) noch die Krankenkasse. Da ich Skoliose und einen Zwerchfell Bruch habe habe ich öfters mal Probleme mit meiner Gesundheit.
__________________ Liebe Grüße von Kathleen, Babsi, Picasso, Luna & Nala ![]()
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| Wenn Du zum Arzt gehst und ihm vorlügst, dass Du heftige Kopfschmerzen o.ä. hast, obwohl völlig gesund bist und Du „nur“ ein krankes Tier hast, betrügst Du die Krankenkasse, das ist nun mal Fakt. Und Du bindest Kapazitäten des Arztes auf Kosten von Patienten die wirklich krank sind und Deinetwegen grundlos länger im Wartezimmer sitzen müssen.
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| Terry, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Der Arzt bekommt von der Krankenkasse eine Fallpauschale zwischen 30,00 € und 40,00 € pro Patient und Quartal, und die Kosten für ein Attest zahlt der Patient normalerweise selbst. Wenn man schon aus anderem Krankheitsgrund beim Arzt war oder noch hin muss, fallen somit für die Krankenkasse keine zusätzlichen Kosten an. Im übrigen möchte ich nicht wissen, wie viele Montag morgens beim Arzt sitzen und wegen "Migräne" oder "Übelkeit" eine Krankschreibung abholen, nur weil sie abends zuvor zuviel gebechert haben... Abgesehen davon reden wir hier von Notfällen und nicht von einer ausgerissenen Kralle oder ein paar Milben, und da vertraue ich mein Tier keinem anderen an, einerlei, wie kompetent und zuverlässig diese Betreuungsperson ist. Im Idealfall bekommt man ja auch Urlaub von einem verständigen Arbeitgeber, wenn es aber gar nicht anders ginge, hätte ich keine Skrupel, meinem Tier zuliebe eine Ausrede zu gebrauchen, und ob man mich dann als Betrüger bezeichnen kann, wäre mir in der Situation völlig egal...
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| Da habe ich ja an mehrern Stellen "Glück". Ich leide unter mehreren chronischen Krankheiten, die unter Umständen auch kurzfristige Krankmeldungen bedeuten, die ich mir einfach bei meinem Arzt abholen kann ohne Untersuchung. Aber mich belastet ein schwerkrankes Tier auch so psychisch massiv, dass ich dann auch nicht mehr arbeitsfähig bin. Weiterhin kann ich in Ausnahmefällen mein Tier mit auf Arbeit nehmen. Und ich bekomme fast immer Zeit in Form von Überstundenabbau, wenn ich in einer tierischen Notlage bin. Ich weiß, dass ich mit den letzten beiden Punkten sehr viel Glück habe. Mit den anderen Punkten wohl dann eher nicht. ![]()
__________________ Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich. .................................................. ..............
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