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maREN* 04.06.2018 15:38

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1095336)
Doch, ich schon, wurde aber immer gepflegt überlesen.


Ein Arbeitnehmer, der wegen eines Haustieres so "durch den Wind ist", dass er nicht konzentriert arbeiten kann, gleichzeitig aber so konzentriert ist, dass er mich anlügen kann, ist für mich gar nicht von Nutzen (da ich mich nicht auf ihn verlassen kann) und wird meiner Firma nicht mehr lange angehören.

Sorry, aber das ist das Asozialste, was ich je gehört habe!

maximus 04.06.2018 16:23

Echt krasse Ansicht!

Terry 04.06.2018 20:52

Zitat:

Zitat von bunny-frisch (Beitrag 1095350)
Mitnichten soll hier das "Krankfeiern" propagiert werden.

Stell dir vor, du hast einen Mitarbeiter, der seine Arbeit gewissenhaft und gut erledigt, der zuverlässig ist und mit dem du sehr zufrieden bist. Und der ruft dich eines Morgens an, sein Haustier sei plötzlich akut und lebensbedrohlich erkrankt und er müsse zunächst einmal dringend zum TA. Sagst du ihm dann, entweder du stehst hier pünktlich auf der Matte und erledigst deinen Job, oder du gehst zum TA und kannst dir anschließend hier deine Papiere holen? :eek:

Zu 1) Doch, genau das wird hier gemacht bzw. es für „selbstverständlich“ gehalten dass man das tut bzw. sich darüber „beschwert“, dass man von TA keine „Krankschreibung“ bekommt wie für ein krankes Kind. Und zwischen Kind und Tier sehe ich nun mal trotz allem einen großen Unterschied.
Und nein, ich bin keine Unternehmerin, aber Vorgesetzte.

Zu 2) Selbstverständlich bekommen meine Mitarbeiter, wenn sie ansonsten zuverlässig ist, dann frei. Und genauso selbstverständlich arbeiten sie die Zeit dann freiwillig (!) nach, und zwar ohne dass ich Ihnen das sagen müsste.

Zitat:

Zitat von maREN* (Beitrag 1095364)
Sorry, aber das ist das Asozialste, was ich je gehört habe!

Wenn man einen Thread nicht vollständig gelesen (oder verstanden) hat, verlegt man sich aufs beleidigen?

Na gut, wenn‘s schee macht.

Honeymouse 04.06.2018 21:02

Was wäre denn das Problem mit einer Krankschreibung vom TA?

Terry 04.06.2018 21:12

Dass die geltenden relevanten Gesetze das nicht vorsehen. Und Krankschreibung bedeutet, dass der Arbeitnehmer erkrankt ist, dass kann der TA aber mangels Ausbildung nicht bewerten.

Dieser kann ggf. ein Tier „krankschreiben“, dieses steht aber in keinem rechtlichen Verhältnis zum Arbeitgeber.

marinahexe 04.06.2018 22:37

So, Mädels, jetzt schaltet alle mal wieder einen Gang runter. Es gibt für jedes Problem verschiedene Lösungen.



Terry, sei doch bitte ein bisschen toleranter! Es ist schön, wenn Du so viele Leute hast, die im Notfall mit einem Tier zum TA fahren können. Dieses Glück hat leider nicht jeder.

Ich arbeite im Moment mit freier Zeiteinteilung und habe einen TA 1km entfernt. Wenn eins meiner Tiere was hat, ruf ich den Doc an und sag, dass ich gleich ein Tier (+Partner) vorbei bringe. An die TB mach ich einen Zettel, welche Symptome das Tier hat. Das Tier bleibt dann tagsüber stationär. Ich ruf dann wohl zwischenzeitlich an und erkundige mich.



Ich hab früher aber auch schon den Fall gehabt, dass ich niemanden hatte, der zum TA hätte fahren können. Also hab ich den AG angerufen, dass es mir nicht gut geht und ich - wenn es nicht besser werden sollte - am nächsten Tag zum Arzt gehen würde. Eine Krankschreibung muss erst am 3. Tag vorgelegt werden.


Also, das ist ein Forum in dem man sich austauschen kann und soll. Aber bitte alle etwas toleranter den anderen gegenüber. Ok?

Terry 04.06.2018 22:45

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1095440)
Also, das ist ein Forum in dem man sich austauschen kann und soll. Aber bitte alle etwas toleranter den anderen gegenüber. Ok?

“Austausch“ mit Beleidigungen?

Gut, weiß ich fürs nächste Mal wenn mir die Meinung eines anderen mal nicht passt.:rolleyes:

marinahexe 04.06.2018 22:50

Zitat:

Zitat von maREN* (Beitrag 1095364)
Sorry, aber das ist das Asozialste, was ich je gehört habe!




Meinst Du das? Das bezieht sich auf Deine Aussage und nicht auf Deine Person.

maREN* 04.06.2018 23:16

Absolut! Es war genauso wenig persönlich beleidigend gemeint wie deine Aussagen der ursprünglichen Threaderstellerin gegenüber!

Selkie 05.06.2018 07:58

das was Terry schreibt stimmt. das muss man nicht toll finden aber es ist so. haustiere sind privatvergnügen und man muss wirklich Glück haben wenn man einen Chef hat der einen spontan wegen eines kranken Tieres frei gibt. und Kollegen die das akzeptieren.
ich kenne jemanden der sich Urlaub wehen seinem kranken Hund genommen hat. das kam bei einigen Kollegen nicht gut an. "ist doch nur ein Hund"

und dann gibt es Arbeitgeber bei denen schon kranke Kinder oder selbst Erkrankungen der Mitarbeiter nicht wirklich akzeptiert werden. bei denen kann man auf wenig Verständnis wegen kranker Tiere hoffen...

aber krank melden ohne krank zu sein ist ein kündigungsgrund egal ob man das nun macht weil ein Tier krank ist oder weil man einen Tag früher in den Urlaub will...

Selkie 05.06.2018 08:46

Zitat:

Zitat von Wuscheline (Beitrag 1094746)
Ich glaube du verstehst das etwas falsch. Es gibt doch genug Leute die ihre Tiere als vollwertige Familienmitglieder sehen. Es gibt doch viele Paare oder Singles für die es ein Partner oder Kinder Ersatz ist. Somit ist es für diese Menschen gleich ob Kind oder wie du es in dem Falle darstellt ‚nur‘ das Tier.

ich glaube wenn in Deutschland ein krankes Haustier zu einer Krankschreibung des Besitzers führen würde (wo ich nichts gegen hätte) würden viele keinen Job mehr finden aufgrund des haustieres.
bei manchen Chefs sind ja schon Mütter ein "Problem "


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