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FamilieLöffelohr 02.06.2018 19:01

Jusan, du hast dich jetzt ernsthaft wegen des schon Wochen zurückliegenden Todes deines Kaninchens für die Prüfung HEUTE krank schreiben lassen? Hab ich das richtig gelesen?

Oh Mann. Was soll man dazu noch sagen...

knuffelchen 02.06.2018 22:03

Jusa, nimm dir die Aussagen hier nicht so zu Herzen. Das ist ein Warum-auch-immer-Kaninchenforum. Da wurde mir auch schon mehrfach geraten, meinen quicklebendigen Mäxli einschläfern zu lassen, nur weil er wegen seinem Kieferbruch und fehlender Zähne gepäppelt werden muss und mir das manchmal zu viel ist.
So eine Aussage hätte ich hier auch nicht erwartet.

Terry 02.06.2018 22:17

Bestürzend so eine Aussage. :mad:

maREN* 02.06.2018 23:51

Findet ihr nicht, dass es mal gut ist mit der Basherei?!?

Ihr habt doch überhaupt keine Ahnung, wie es Jusan gerade geht, was sie durchmacht und was die weiteren Hintergründe sind!
Ich heiße es auch nicht gut, sich einen Scheinattest zu holen. Aber ganz ehrlich, ich kenne so unglaublich viele Leute, die das ständig tun wegen kranker Kinder (denn die 10 offiziell gezahlten Tage reichen nie), weil sie keinen Bock haben oder sonst was. Da sehe ich jetzt ein verstorbenes Haustier und damit zusammenhängender Trauer auch nicht als schlimmer an.

Jûsan 03.06.2018 11:58

Zitat:

Zitat von FamilieLöffelohr (Beitrag 1095186)
Jusan, du hast dich jetzt ernsthaft wegen des schon Wochen zurückliegenden Todes deines Kaninchens für die Prüfung HEUTE krank schreiben lassen? Hab ich das richtig gelesen?

Oh Mann. Was soll man dazu noch sagen...

Nein hab ich nicht? Ich hab doch extra später nochmal geschrieben, dass es noch wegen anderen Gründen war...


@ die Anderen: Danke, ja leider ist das in Haustierforen bzw. allgemein im Internet echt immer so ne kleine Hexenjagd manchmal. Dabei kam mir das Forum hier eigentlich immer ganz nett vor.
Es werden auch manchmal Dinge gepredigt (der Eine redet dem Anderen nach), die gar nicht stimmen. Z.b. hieß es mal ne Weile, dass man nach der Kastra Kaninhen nicht Gitter an Gitter setzen darf, sondern neu Vergesellschaften muss -> ergo die Kaninchen über mehrere Wochen allein leben lassen bis sie sich vergessen. War nicht hier, aber in nem anderen Forum.

Und es sollte hier eigentlich nicht darum gehen ob wer was falsch gemacht hat oder ob sich krankschreiben ne Straftat ist etc. Sondern darum, dass in Deutschland Tiere es nicht wert sind mal "Frei" zu bekommen. Dass man sich im Notfall mal um das Tier kümmern darf ohne irgendwelche rechtlichen oder finanziellen Konsequenzen zu erwarten.
Tiere werden ja scheinbar immer noch als "Spielzeug" oder Hobby angesehen...
Und ich möchte noch anmerken, dass man sich auch mit Tieren anfreunden kann ohne, dass sie als Ersatz für irgendwas dienen. Das klingt immer so, als würde man sie fallen lassen sobald das Fehlende Etwas hinzukommt.

FamilieLöffelohr 03.06.2018 12:11

Naja, Haustiere sind nun mal "Privatvergnügen", ganz im Gegensatz zu Kindern, von denen die Gesellschaft später enorm profitieren wird. Auch aus ganz anderen Gründen hinkt der Vergleich Haustier - eigenes Kind, aber darauf gehe ich jetzt nicht ein.

Ob man nun wegen eines Tierarztbesuchs Urlaub nimmt oder sich krankschreiben lässt, ist ja auch ein Unterschied.
Urlaub nehmen, Überstunden nehmen etc finde ich völlig okay.
Sich aber krankschreiben lassen, weil das Haustier krank ist, empfinde ich als wirklich nicht in Ordnung. Aber da scheiden sich ja auch hier im Forum die Geister.

Einhorn09 03.06.2018 12:58

Ich sehe es ganz ehrlich so, dass man sich eben überlegen sollte was für den Arbeitgeber mehr von Nutzen ist. Ein Arbeitnehmer der vollkommen durch den Wind ist, weil er mit den Gedanken bei seinem Tier ist, die für sehr viele definitiv zur Familie gehören und teilweise auch einen ähnlichen Stellenwert wie Familie besitzen und dadurch bei der Arbeit auch gravierende Fehler unterlaufen können, weil die Konzentration enorm beeinträchtigt ist. Oder ein Arbeitnehmer der einige Tage fehlt.

Ich selbst habe schon oft in der Schule gefehlt, wenn mit meinen Tieren etwas war. Manchmal bekommt man eben nicht beides unter einen Hut und es tut mir leid, aber für mich persönlich hat dann das Tier einen höheren Stellenwert als die Schule oder die Arbeit.

FamilieLöffelohr 03.06.2018 13:18

Ob du als Schüler in der Schule wegen eines kranken Kaninchen fehlst, oder als Lehrer (womöglich noch an Tagen, an denen eine Klassenarbeit angesetzt war oder eine Klassenfahrt ansteht oder so) ist natürlich nochmal ein Unterschied. Gleiches gilt für Ärzte, Anwälte, Richter etc. Leute mit verantwortungsvollen Berufen werden wahrscheinlich nicht wegen eines kranken Kaninchen fehlen KÖNNEN. Und würden wahrscheinlich auch nicht auf die Idee kommen.
Und bei allen anderen: Warum sich dann nicht ein paar Stunden frei nehmen? Warum quasi blau machen?

Einhorn09 03.06.2018 14:57

Gerade verantwortungsvolle Berufe erfordern maximale Konzentration:rolleyes:

Diabi 03.06.2018 15:34

Zitat:

Zitat von FamilieLöffelohr (Beitrag 1095251)
Gleiches gilt für Ärzte, Anwälte, Richter etc. Leute mit verantwortungsvollen Berufen werden wahrscheinlich nicht wegen eines kranken Kaninchen fehlen KÖNNEN. Und würden wahrscheinlich auch nicht auf die Idee kommen.

*Hust*, ich wurde in meiner Ausbildung des öfteren von meinem Richter versetzt, weil er gar so dringend Golf spielen musste - wenn es wegen eines kranken Kaninchens gewesen wäre, hätte ich deutlich mehr Verständnis dafür gehabt...

Meinereiner hat übrigens mittlerweile auch einen solch´ "verantwortungsvollen" Beruf (wozu m.E. auch die meisten anderen Berufe zählen, oder wollte jemand, dass z.B. die Küchenhilfe im Restaurant vor lauter Sorge um ihr Tier das Spülmittel mit dem Kloreiniger verwechselt?), und natürlich würde ich NICHT arbeiten, wenn bei meinem Tier ein Notfall auftritt, gerade weil ich meine Arbeit dann alles andere als gut machen würde.

Und natürlich würde ich von einem Angestellten auch nie verlangen, dass er bei einem solchen Notfall - wohlgemerkt, Notfall, nicht wegen ´ner ausgerissenen Kralle - zur Arbeit kommt, sondern ihm kurzfristig Urlaub geben, alles andere ist nicht nur herzlos, sondern auch im eigenen Interesse: niemand arbeitet produktiv, wenn er mit dem Kopf wo ganz anders ist...

FamilieLöffelohr 03.06.2018 18:49

Ich kann es nicht fassen, dass außer mir scheinbar keiner einen Unterschied zwischen "krank machen" und "frei nehmen" sieht. :eek:

Und: ne Küchenhilfe hat einen weniger verantwortungsvollen Posten als ein Chirurg.

Wuscheline 03.06.2018 19:20

Ich finde das jeder Beruf auf seine Art und Weise eine gleichberechtigte Verantwortung hat. Ebenfalls ist jeder Beruf da für ein funktionierendes System und muss deswegen korrekt ausgeführt werden.:rolleyes:

Einhorn09 03.06.2018 22:41

Krank machen, wie du es nennst ist es aber nicht. Der Arzt bescheinigt eine Arbeitsunfähigkeit und ob der Grund ein krankes Tier ist oder Kopfschmerzen ist im Endeffekt egal. Ausschlaggebend ist die Arbeitsfähigkeit und wenn diese beeinträchtigt ist, dann ist es meiner Ansicht nach legitim sich krank schreiben zu lassen. Bei einer Grippe nimmt man ja auch keinen Urlaub.

Krank machen ist für mich gleichzusetzen damit, dass man einfach keine Lust hat.

Und da wären wir wieder an dem Beginn der Threads und zwar das aufgrund eines tierischen Notfalls keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wird. Denn an genau diesem Punkt liegt der Fehler in unserem politischen System, die Psyche beeinflusst uns nämlich weit mehr als die körperliche Verfassung, denn die Psyche wirkt sich auf die körperliche Verfassung aus.

Olga 04.06.2018 06:03

Vielleicht kann man das als Mensch mit einer gesunden Psyche auch einfach nicht nachvollziehen.

dangerschaf 04.06.2018 07:25

Zitat:

Zitat von Olga (Beitrag 1095309)
Vielleicht kann man das als Mensch mit einer gesunden Psyche auch einfach nicht nachvollziehen.

Kann man nicht verallgemeinern. Ich habe einige getroffen, die tun sich tatsächlich damit mehr als schwer (und wollen das auch gar nicht) dafür andere, die mich jeden Tag aufs neue damit überraschen, wie sie sich irgendwie auf alles einstellen, was da kommt.Sich besser in mich hineinversetzen als ich es manchmal kann und scheinbar eine unendliche Vorstellungskraft und Empathie haben.
Aber ja.. jedem ist das sicher nicht gegeben.

Terry 04.06.2018 09:32

Zitat:

Zitat von FamilieLöffelohr (Beitrag 1095277)
Ich kann es nicht fassen, dass außer mir scheinbar keiner einen Unterschied zwischen "krank machen" und "frei nehmen" sieht. :eek:

Doch, ich schon, wurde aber immer gepflegt überlesen.


Zitat:

Zitat von Einhorn09
Ich sehe es ganz ehrlich so, dass man sich eben überlegen sollte was für den Arbeitgeber mehr von Nutzen ist. Ein Arbeitnehmer der vollkommen durch den Wind ist, weil er mit den Gedanken bei seinem Tier ist, die für sehr viele definitiv zur Familie gehören und teilweise auch einen ähnlichen Stellenwert wie Familie besitzen und dadurch bei der Arbeit auch gravierende Fehler unterlaufen können, weil die Konzentration enorm beeinträchtigt ist. Oder ein Arbeitnehmer der einige Tage fehlt.

Ein Arbeitnehmer, der wegen eines Haustieres so "durch den Wind ist", dass er nicht konzentriert arbeiten kann, gleichzeitig aber so konzentriert ist, dass er mich anlügen kann, ist für mich gar nicht von Nutzen (da ich mich nicht auf ihn verlassen kann) und wird meiner Firma nicht mehr lange angehören.

Diabi 04.06.2018 09:51

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1095336)
Ein Arbeitnehmer, der wegen eines Haustieres so "durch den Wind ist", dass er nicht konzentriert arbeiten kann, gleichzeitig aber so konzentriert ist, dass er mich anlügen kann, ist für mich gar nicht von Nutzen (da ich mich nicht auf ihn verlassen kann) und wird meiner Firma nicht mehr lange angehören.

Ein Chef, der so wenig von Mitarbeiterführung versteht, dass er einen Mitarbeiter trotz eines solchen Notfalls ins Büro zitiert, ist selbst für seine Position ungeeignet, zum Chef-sein gehört nämlich mehr als in Meetings zu sitzen und Briefchen zu unterschreiben.

Angelogen wird doch nur ein Chef, der noch nicht einmal den Hauch von Interesse an den Sorgen und Nöten seiner Mitarbeiter hat und seine Firma als "allmächtigter Diktator" führt, im Normalfall kann man doch zusammen mit dem Mitarbeiter immer eine vernünftige Lösung finden, und wenn es "Dann kommen Sie halt nach dem TA-Besuch und bringen das Viechli ins Büro mit, während Ihrem wichtigen Meeting mit Herrn Blabla kann sich Frau Sowieso drum kümmern" ist.

Kreusa 04.06.2018 09:54

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1095336)
Ein Arbeitnehmer, der wegen eines Haustieres so "durch den Wind ist", dass er nicht konzentriert arbeiten kann, gleichzeitig aber so konzentriert ist, dass er mich anlügen kann, ist für mich gar nicht von Nutzen (da ich mich nicht auf ihn verlassen kann) und wird meiner Firma nicht mehr lange angehören.


Was ist also die Lösung? Sich aus psychischen Gründen krank schreiben lassen geht deiner Meinung nach gar nicht, unkonzentriert auf der Arbeit erscheinen auch nicht und kurzfristig frei bekommt ein Arbeitnehmer auch nicht immer. Was ist also die Lösung? Nur noch Leute ohne Haustiere einstellen oder solche, die eine Krankheit oder ein Tod eines Tieres nicht so beeinträchtigt? Die Stellenanzeige möchte ich sehen ;).



Was ist die Lösung für den Tierbesitzer, wenn er morgens ein krankes Tier vorfindet, nicht kurzfristig frei bekommt und sich wirklich niemand um das Tier kümmern oder zum Tierarzt gehen kann (es gibt ja durchaus Leute ohne nah lebende Verwandte oder Freunde die das spontan übernehmen können)? Das Tier in der Wohnung zurücklassen und hoffen, dass es noch lebt, wenn man heim kommt?


Mir geht es auch nicht darum sich gleich zwei Wochen krank schreiben zu lassen um ein Tier zu pflegen. Das finde auch ich unangebracht. Aber im höchsten Notfall für einen Tag um eben die erste Hilfe hinter sich zu bringen und eine weitere Betreuung zu organisieren (ob jetzt beim Tierarzt, einer Pflegestelle, bei Bekannten...)?



Nochmal kurz zu unterschiedlichen Graden der Verantwortung bei Berufen: Das würde ich durchaus so sehen, auch wenn natürlich alle Berufe eine gleichwertige Berechtigung und Wertigkeit haben. Aber wenn ein Arzt, Pilot oder Busfahrer unkonzentriert oder abgelenkt ist, weil er sich Sorgen um ein krankes Tier macht, ist im schlimmsten Fall jemand tot oder verletzt, da sehe ich schon einen Unterschied zum Lehrer, der dann eben etwas schlechter Mathe erklärt oder einen Abschreiber bei einer Klassenarbeit übersieht.

dangerschaf 04.06.2018 12:04

Zitat:

Zitat von Kreusa (Beitrag 1095339)
...

Was ist die Lösung für den Tierbesitzer, wenn er morgens ein krankes Tier vorfindet, nicht kurzfristig frei bekommt und sich wirklich niemand um das Tier kümmern oder zum Tierarzt gehen kann (es gibt ja durchaus Leute ohne nah lebende Verwandte oder Freunde die das spontan übernehmen können)? Das Tier in der Wohnung zurücklassen und hoffen, dass es noch lebt, wenn man heim kommt?
...

Steht doch weiter oben.. die Lösung ist, sich dann kein Tier anzuschaffen:rolleyes:

bunny-frisch 04.06.2018 12:23

Es steht doch wohl außer Frage, dass ein Arbeitnehmer in diesem Fall immer erst mal auf regulärem Wege frei nimmt, seien es Überstunden oder Urlaub, ggfs. sogar unbezahlter. Ich gehe doch stark davon aus, dass niemand, der das kann, sich stattdessen krank meldet. Es ging doch eingangs um die Frage, was zu tun ist, wenn es eben keinen Urlaubsanspruch und Freizeitausgleich gibt, wie eben bei Schülern und Studenten, und bei letzteren besonders unmittelbar vor einer Klausur, für die man ja bei Fernbleiben ein Attest braucht. Mitnichten soll hier das "Krankfeiern" propagiert werden.

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1095336)
Ein Arbeitnehmer, der wegen eines Haustieres so "durch den Wind ist", dass er nicht konzentriert arbeiten kann, gleichzeitig aber so konzentriert ist, dass er mich anlügen kann, ist für mich gar nicht von Nutzen (da ich mich nicht auf ihn verlassen kann) und wird meiner Firma nicht mehr lange angehören.

Oha. Bist du Unternehmerin? Ich vermute, nein. Ansonsten korrigiere mich gern. Stell dir vor, du hast einen Mitarbeiter, der seine Arbeit gewissenhaft und gut erledigt, der zuverlässig ist und mit dem du sehr zufrieden bist. Und der ruft dich eines Morgens an, sein Haustier sei plötzlich akut und lebensbedrohlich erkrankt und er müsse zunächst einmal dringend zum TA. Sagst du ihm dann, entweder du stehst hier pünktlich auf der Matte und erledigst deinen Job, oder du gehst zum TA und kannst dir anschließend hier deine Papiere holen? :eek:
Was, glaubst du, wird dein Mitarbeiter machen?

Ich sehe es wie Diabi. Ein Arbeitgeber, der für derartige Notlagen Verständnis hat - und das dürfte der überwiegende Teil sein - wird garantiert nicht von seinen Angestellten belogen.

maREN* 04.06.2018 15:38

Zitat:

Zitat von Terry (Beitrag 1095336)
Doch, ich schon, wurde aber immer gepflegt überlesen.


Ein Arbeitnehmer, der wegen eines Haustieres so "durch den Wind ist", dass er nicht konzentriert arbeiten kann, gleichzeitig aber so konzentriert ist, dass er mich anlügen kann, ist für mich gar nicht von Nutzen (da ich mich nicht auf ihn verlassen kann) und wird meiner Firma nicht mehr lange angehören.

Sorry, aber das ist das Asozialste, was ich je gehört habe!

maximus 04.06.2018 16:23

Echt krasse Ansicht!

Terry 04.06.2018 20:52

Zitat:

Zitat von bunny-frisch (Beitrag 1095350)
Mitnichten soll hier das "Krankfeiern" propagiert werden.

Stell dir vor, du hast einen Mitarbeiter, der seine Arbeit gewissenhaft und gut erledigt, der zuverlässig ist und mit dem du sehr zufrieden bist. Und der ruft dich eines Morgens an, sein Haustier sei plötzlich akut und lebensbedrohlich erkrankt und er müsse zunächst einmal dringend zum TA. Sagst du ihm dann, entweder du stehst hier pünktlich auf der Matte und erledigst deinen Job, oder du gehst zum TA und kannst dir anschließend hier deine Papiere holen? :eek:

Zu 1) Doch, genau das wird hier gemacht bzw. es für „selbstverständlich“ gehalten dass man das tut bzw. sich darüber „beschwert“, dass man von TA keine „Krankschreibung“ bekommt wie für ein krankes Kind. Und zwischen Kind und Tier sehe ich nun mal trotz allem einen großen Unterschied.
Und nein, ich bin keine Unternehmerin, aber Vorgesetzte.

Zu 2) Selbstverständlich bekommen meine Mitarbeiter, wenn sie ansonsten zuverlässig ist, dann frei. Und genauso selbstverständlich arbeiten sie die Zeit dann freiwillig (!) nach, und zwar ohne dass ich Ihnen das sagen müsste.

Zitat:

Zitat von maREN* (Beitrag 1095364)
Sorry, aber das ist das Asozialste, was ich je gehört habe!

Wenn man einen Thread nicht vollständig gelesen (oder verstanden) hat, verlegt man sich aufs beleidigen?

Na gut, wenn‘s schee macht.

Honeymouse 04.06.2018 21:02

Was wäre denn das Problem mit einer Krankschreibung vom TA?

Terry 04.06.2018 21:12

Dass die geltenden relevanten Gesetze das nicht vorsehen. Und Krankschreibung bedeutet, dass der Arbeitnehmer erkrankt ist, dass kann der TA aber mangels Ausbildung nicht bewerten.

Dieser kann ggf. ein Tier „krankschreiben“, dieses steht aber in keinem rechtlichen Verhältnis zum Arbeitgeber.

marinahexe 04.06.2018 22:37

So, Mädels, jetzt schaltet alle mal wieder einen Gang runter. Es gibt für jedes Problem verschiedene Lösungen.



Terry, sei doch bitte ein bisschen toleranter! Es ist schön, wenn Du so viele Leute hast, die im Notfall mit einem Tier zum TA fahren können. Dieses Glück hat leider nicht jeder.

Ich arbeite im Moment mit freier Zeiteinteilung und habe einen TA 1km entfernt. Wenn eins meiner Tiere was hat, ruf ich den Doc an und sag, dass ich gleich ein Tier (+Partner) vorbei bringe. An die TB mach ich einen Zettel, welche Symptome das Tier hat. Das Tier bleibt dann tagsüber stationär. Ich ruf dann wohl zwischenzeitlich an und erkundige mich.



Ich hab früher aber auch schon den Fall gehabt, dass ich niemanden hatte, der zum TA hätte fahren können. Also hab ich den AG angerufen, dass es mir nicht gut geht und ich - wenn es nicht besser werden sollte - am nächsten Tag zum Arzt gehen würde. Eine Krankschreibung muss erst am 3. Tag vorgelegt werden.


Also, das ist ein Forum in dem man sich austauschen kann und soll. Aber bitte alle etwas toleranter den anderen gegenüber. Ok?

Terry 04.06.2018 22:45

Zitat:

Zitat von marinahexe (Beitrag 1095440)
Also, das ist ein Forum in dem man sich austauschen kann und soll. Aber bitte alle etwas toleranter den anderen gegenüber. Ok?

“Austausch“ mit Beleidigungen?

Gut, weiß ich fürs nächste Mal wenn mir die Meinung eines anderen mal nicht passt.:rolleyes:

marinahexe 04.06.2018 22:50

Zitat:

Zitat von maREN* (Beitrag 1095364)
Sorry, aber das ist das Asozialste, was ich je gehört habe!




Meinst Du das? Das bezieht sich auf Deine Aussage und nicht auf Deine Person.

maREN* 04.06.2018 23:16

Absolut! Es war genauso wenig persönlich beleidigend gemeint wie deine Aussagen der ursprünglichen Threaderstellerin gegenüber!

Selkie 05.06.2018 07:58

das was Terry schreibt stimmt. das muss man nicht toll finden aber es ist so. haustiere sind privatvergnügen und man muss wirklich Glück haben wenn man einen Chef hat der einen spontan wegen eines kranken Tieres frei gibt. und Kollegen die das akzeptieren.
ich kenne jemanden der sich Urlaub wehen seinem kranken Hund genommen hat. das kam bei einigen Kollegen nicht gut an. "ist doch nur ein Hund"

und dann gibt es Arbeitgeber bei denen schon kranke Kinder oder selbst Erkrankungen der Mitarbeiter nicht wirklich akzeptiert werden. bei denen kann man auf wenig Verständnis wegen kranker Tiere hoffen...

aber krank melden ohne krank zu sein ist ein kündigungsgrund egal ob man das nun macht weil ein Tier krank ist oder weil man einen Tag früher in den Urlaub will...

Selkie 05.06.2018 08:46

Zitat:

Zitat von Wuscheline (Beitrag 1094746)
Ich glaube du verstehst das etwas falsch. Es gibt doch genug Leute die ihre Tiere als vollwertige Familienmitglieder sehen. Es gibt doch viele Paare oder Singles für die es ein Partner oder Kinder Ersatz ist. Somit ist es für diese Menschen gleich ob Kind oder wie du es in dem Falle darstellt ‚nur‘ das Tier.

ich glaube wenn in Deutschland ein krankes Haustier zu einer Krankschreibung des Besitzers führen würde (wo ich nichts gegen hätte) würden viele keinen Job mehr finden aufgrund des haustieres.
bei manchen Chefs sind ja schon Mütter ein "Problem "


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