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Minerva 18.03.2019 21:30

Gerade beendet: "Das Leben, das wir begraben" von Allen Eskens.

Inhalt:
"Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte - wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde - hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?"

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson.
Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden.... doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!


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Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Im Gegensatz zu den anderen Büchern, die ich aus dem Festa-Verlag bisher gelesen habe (der ja mit dem Slogan wirbt "....wenn Lesen zur Mutprobe wird!"), kommt diese Geschichte eher in leiseren Tönen daher. Es gibt auch actionreiche Momente, aber ohne überzogene Gewalt und Obszönitäten.
Die Geschichte ist gut aufgebaut, ohne Längen, dafür mit einem tollen Spannungsbogen und glaubhaften Charakteren. Besonders die Nebenhandlung, die die Beziehung des Protagonisten zu seinem autistischen Bruder beschreibt, hat mich sehr bewegt.

Minerva 19.03.2019 06:41

https://abload.de/img/61y7p3di42bl._sx326_b9ykq6.jpg

"Mondscheinjunge" von Carla Buckley

Inhalt:
Umgeben von Dunkelheit bringt er ein grausames
Geheimnis ans Licht.

Tylor Lattimore feiert seinen vierzehnten Geburtstag, aber noch immer weiß er nicht, wie sich die Strahlen der Sonne auf seiner Haut anfühlen – denn er kann nur leben, wenn es dunkel ist. Licht fügt ihm unerträgliche Schmerzen zu und kann sogar tödlich sein. Er verbringt seine Tage in einem verschlossenen Zimmer, nur nachts wagt er sich nach draußen. Seine größte Leidenschaft ist seine Kamera, mit der er durch die Dunkelheit streift. Als Amy, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, plötzlich spurlos verschwindet, gerät Tylors Leben in Aufruhr. Seiner Mutter, die sich unermüdlich um sein Wohlergehen kümmert, scheint der Vorfall sehr nahezugehen. Was war in dem sonst so ruhigen Wohnviertel passiert, dass Amy nicht mehr nach Hause zurückkehrte? Ausgerechnet Tylor sieht jetzt klarer als irgendjemand sonst und entdeckt eine Spur, die geradewegs ins Unheil führt …


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Das habe ich gerade begonnen. Beginnt sehr vielversprechend. Hoffentlich haben wir heute und morgen auf der Fobi mindestens eine Stunde Mittagspause.... :cool:

Olga 19.03.2019 07:27

Die letzten beiden Bücher klingen richtig interessant.

Minerva 25.03.2019 13:04

Ich habe gestern angefangen einen Erfahrungsbericht zu lesen. "Monika B. - Ich bin nicht mehr eure Tochter". Ich hatte das vor etlichen Jahren schon mal gelesen und es hat mich damals schon sehr geschockt. Ich weiß auch nicht, ob ich mir das nochmal bis zum Schluss antue.... Ich stehe Büchern, in denen Missbrauch und Misshandlung bis ins kleinste Detail beschrieben werden, ja grundsätzlich auch skeptisch gegenüber..... man weiß nie, ob es nicht Leute gibt, die das aus Gründen lesen, die ich mir lieber nicht ausmalen will....

Minerva 26.03.2019 19:15

Zitat:

Zitat von Minerva (Beitrag 1142350)
Ich habe gestern angefangen einen Erfahrungsbericht zu lesen. "Monika B. - Ich bin nicht mehr eure Tochter". Ich hatte das vor etlichen Jahren schon mal gelesen und es hat mich damals schon sehr geschockt. Ich weiß auch nicht, ob ich mir das nochmal bis zum Schluss antue.... Ich stehe Büchern, in denen Missbrauch und Misshandlung bis ins kleinste Detail beschrieben werden, ja grundsätzlich auch skeptisch gegenüber..... man weiß nie, ob es nicht Leute gibt, die das aus Gründen lesen, die ich mir lieber nicht ausmalen will....

Habe das Buch heute früh beendet. Und es hat mich genauso sprachlos zurückgelassen, wie damals beim ersten Lesen. Bewerten werde ich es nicht. Das mach ich mit Erfahrungsberichten nicht mehr. Denn dabei würde ich mir vorkommen, als würde ich einen Menschen und dessen Leben bewerten.


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Jetzt lese ich seit ca. 1 h "Die Angst schläft nie" von Rachel Caine.

dangerschaf 26.03.2019 21:17

Zitat:

Zitat von Minerva (Beitrag 1142560)
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Jetzt lese ich seit ca. 1 h "Die Angst schläft nie" von Rachel Caine.

Na dann.. gute Nacht :p

abigail89 27.03.2019 00:05

Im moment hab ich grade "Eragon- das Vermächtnis der Drachenreiter" ausgegraben.
Ist wie ich finde ein sehr schönes Buch, auch die anderen 3 Teile. Hatte ich ja schon mal gelesen

Minerva 27.03.2019 05:15

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1142599)
Na dann.. gute Nacht :p

Ich habe erstaunlich gut geschlafen. :cool:

Minerva 01.04.2019 17:30

Gestern noch beendet:
https://abload.de/img/41ea4bah1el9jk8l.jpg

Thriller, gelesen als E-Book, 380 Seiten

Inhalt:
Wie oft musst du weglaufen, damit dich deine Vergangenheit nicht mehr einholen kann?

Von einer Sekunde zur nächsten liegt Gina Royals Leben in Scherben: Ihr Mann wird als Serienmörder überführt, und eine Welle von Hass und Morddrohungen schlägt auch ihr entgegen. Zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Tochter flieht sie aus Kansas, wechselt mehrmals die Identität. Als sie zu dritt ein kleines Haus am Stillhouse Lake in Tennessee beziehen, ist die schüchterne Gina Vergangenheit. Jetzt ist sie die knallharte Gwen, zu allem bereit, wenn es um die Sicherheit ihrer kleinen Familie geht. Zum ersten Mal wagt sie durchzuatmen, fasst sogar zu ihrem neuen Nachbarn Vertrauen.

Da wird in dem See die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihre Folterungen tragen die blutige Handschrift ihres Ex-Mannes, der doch im Gefängnis sitzt. Plötzlich beginnt alles von vorn …

Mein Leseeindruck:
Die Story hat Potenzial, leider hat mich das, was Rachel Caine daraus gemacht hat, nicht 100 % überzeugt. Die Protagonistin handelt für mich nicht immer nachvollziehbar, ist in vielen Situationen erst übervorsichtig, dann wieder leichtgläubig und naiv. Ich weiß nicht, ob ich den zweiten Teil der Reihe noch dranhängen werde.

Minerva 01.04.2019 21:13

Ich lese seit heute Abend "Die Schüler von Winnenden - unser Leben nach dem Amoklauf".....

Minerva 03.04.2019 19:49

https://abload.de/img/5239_5107nccjqol_1381cqjri.jpg
Gelesen als E-Book, 160 Seiten

Inhalt:
Winnenden. Die Stadt nahe Stuttgart wird für immer verbunden sein mit dem 11. März 2009, dem Tag des Amoklaufs. Das, was für immer unfassbar und unbegreiflich bleiben wird, versuchen in diesem Buch sechs Betroffene zu erzählen. Fünf Jugendliche und eine Lehrerin sprechen zum ersten Mal davon, wie sie den Tag des Amoklaufs erlebten und mit diesen Erinnerungen weiterleben. Gemeinsam mit Daniel Oliver Bachmann schreiben 5 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin über ihre Erlebnisse und Erinnerungen an den Amoklauf. Jennifer Schreiber (16), Steffen Sailer (15), Marie Bader (16), Annabell Schober(11), Pia Sellmaier (8) und die Lehrerin Marie-Luise Braun verlieren am Tag des Amoklaufs an der Albertville-Realschule in Winnenden geliebte Angehörige oder ihre besten Freunde. Noch nie haben Opfer eines Schulmassakers so offen über ihr Schicksal gesprochen – und darüber, was an Schulen und in der Gesellschaft geschehen muss, damit die Wiederholung einer solchen Tat unmöglich wird. * Namen von der Redaktion teilweise geändert

Das Buch hat mich sehr bewegt.


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Nun lese ich "Nachtschicht" von Stephen King.

Cupcake 2205 03.04.2019 20:16

Ich bin eben mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" fertig geworden. Was das schön. :svengo:

Arren 04.04.2019 08:30

Zitat:

Zitat von Minerva (Beitrag 1143568)
https://abload.de/img/5239_5107nccjqol_1381cqjri.jpg
Gelesen als E-Book, 160 Seiten

Inhalt:
Winnenden. Die Stadt nahe Stuttgart wird für immer verbunden sein mit dem 11. März 2009, dem Tag des Amoklaufs. Das, was für immer unfassbar und unbegreiflich bleiben wird, versuchen in diesem Buch sechs Betroffene zu erzählen. Fünf Jugendliche und eine Lehrerin sprechen zum ersten Mal davon, wie sie den Tag des Amoklaufs erlebten und mit diesen Erinnerungen weiterleben. Gemeinsam mit Daniel Oliver Bachmann schreiben 5 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin über ihre Erlebnisse und Erinnerungen an den Amoklauf. Jennifer Schreiber (16), Steffen Sailer (15), Marie Bader (16), Annabell Schober(11), Pia Sellmaier (8) und die Lehrerin Marie-Luise Braun verlieren am Tag des Amoklaufs an der Albertville-Realschule in Winnenden geliebte Angehörige oder ihre besten Freunde. Noch nie haben Opfer eines Schulmassakers so offen über ihr Schicksal gesprochen – und darüber, was an Schulen und in der Gesellschaft geschehen muss, damit die Wiederholung einer solchen Tat unmöglich wird. * Namen von der Redaktion teilweise geändert

Das Buch hat mich sehr bewegt.

Ich glaube nach dem Buch muss ich auch schauen.

Minerva 04.04.2019 10:31

Zitat:

Zitat von Arren (Beitrag 1143618)
Ich glaube nach dem Buch muss ich auch schauen.

Das einzige was für mich im Buch etwas zu kurz kam (aber darum ging es schwerpunktmäßig ja auch nicht), ist die Frage nach den Hintergründen.... es wurden mehrmals die "bösen" Ballerspiele erwähnt, nur kurz die psychischen Probleme des Täters angekratzt. Mobbing wurde gar nicht thematisiert. Bei aller Tragik in Bezug auf die Opfer und ihre Angehörigen/Freunde darf man aber nicht vergessen, dass auch Tim K. ein Opfer war. Damit möchte ich seine Tat in keinster Weise entschuldigen, aber Mobbing an Schulen gehört viel härter bestraft und unterbunden. Denn dadurch staut sich so oft jahrelanger Hass und Frust auf, der sich leider viel zu oft ein falsches Ventil sucht.

Minerva 07.04.2019 15:12

Die Kurzgeschichten-Sammlung von Stephen King ist bisher für mich nur durchschnittlich. Die erste Geschichte fand ich sehr langatmig, die zweite war recht unterhaltsam-gruselig.

Da aber Kurzgeschichten für mich eher Zwischenlektüre sind, habe ich nun noch ein "richtiges" Buch angefangen. Die übrigen 18 Geschichtlein werde ich dann nebenher wegschmökern.

Heute Mittag habe ich mit "December Park" von Ronald Malfi begonnen.

Inhalt:
Im Herbst 1993 wird das beschauliche Städtchen Harting Farms vom Verschwinden mehrerer Kinder erschüttert. Zunächst denken die Bewohner noch an Ausreißer – bis in dem großen, gespenstischen December Park die erste Leiche eines Mädchens gefunden wird. Die Zeitungen sprechen vom Entführer als Piper – als Rattenfänger, wie in der Sage der Brüder Grimm –, weil er gekommen ist, um die Kinder wegzulocken. Doch in den Schulgängen flüstern die Kinder noch viel düsterere Namen.

Angelo Mazzone und seine Freunde entdecken eine Verbindung zu dem toten Mädchen und nehmen die Verfolgung des Mörders auf. Die fünf Jugendlichen schwören sich, der Schreckensherrschaft des Pipers ein Ende zu setzen. Doch was als mutiges Versprechen beginnt, entpuppt sich nicht nur als Odyssee in die Düsternis ihrer Heimatstadt und deren Bewohner, sondern auch als Selbsterfahrungstrip. In der Dämmerung sind auf den Straßen von Harting Farms alle verdächtig, und jeder der Jungs könnte das nächste Opfer des Pipers sein.

Dieser Coming-of-Age-Thriller ist Ronald Malfis persönlichster Roman, sein Magnum Opus, in das auch eigene Kindheitserinnerungen mit einflossen. Vergleiche zu Stephen Kings Es und zu Dan Simmons’ Sommer der Nacht drängen sich auf, December Park ist jedoch frei von übernatürlichen Elementen, dennoch nicht minder schaurig.

Joschi- Hans Ersatzmuddi 07.04.2019 19:10

Ich mach es mir im Bett gemütlich mit den neuen Stern Crime Magazin, wieder viel zuviele interessante Artikel, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... :willy_nilly:

@Cupcake : "das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist wirklich toll, da gefällt mir die Verfilmung auch sehr.

Minerva 07.04.2019 20:19

Ich habe bei "December Park" das deutliche Gefühl, einen Kandiaten für ein Jahreshighlight in Händen zu halten..... Wahnsinn, wie die Geschichte sich aufbaut. Tolle Stimmung, glaubwürdige Charaktere, Spannung..

Was man doch immer wieder für Schätze unter den ungelesenen entdeckt....

Sonne1680 07.04.2019 22:19

Ich lese zur Zeit „Passagier 23“ von Sebastian Fitzek.

Dar89 13.04.2019 21:04

Ich lese zur Zeit "Becoming" von Michelle Obama. Ich lese das schon seit einigen Monaten, weil andere Dinge vorgehen z.B. "Examens-Repetitorium Strafrecht Besonderer Teil" :mad2:

Aber das Kind (9 Jahre) hat gestern Folgendes fertig gelesen :rofl:

Podkin Einohr Band 1: Der magische Dolch
http://i63.tinypic.com/4tjy91.jpg
Ein Kaninchen wird zur Legende - nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2019!

Der Kaninchenjunge Podkin führt als Sohn des Stammesführers ein geruhsames und unbeschwertes Leben. Doch das ändert sich, als eines Tages böse Kaninchen auf der Suche nach einer magischen Waffe in den Bau eindringen und eine Welle der Verwüstung mit sich bringen. Podkin und seine beiden Geschwister können fliehen - und nehmen den Dolch Sternenklaue mit, das Heiligtum ihres Stammes. Podkin weiß, dass nun das Schicksal der Kaninchenwelt in seinen Pfoten liegt - denn eine große Schlacht gegen die Armee der Gorm-Krieger steht bevor ...

Ein magisches Fantasy-Epos um ein tapferes Kaninchen, dessen Welt von einer dunklen Macht bedroht wird - für mutige Abenteurer ab 10 Jahren!

Minerva 15.04.2019 08:48

Ich habe soeben mit "Mr. Mercedes" die Bill Hodges-Trilogie begonnen. :cool:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 12:22 Uhr.



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