Zitat:
Zitat von Luke
(Beitrag 1135268)
Da sollte schon jeder gleich bewilligt bekommen . Ist echt unfair sowas . | Nein, so pauschal kann man das nicht sagen und ist auch nicht sinnvoll. Erst einmal kommt es darauf an, ob es eine für die berufliche Tätigkeit wichtige oder gar verpflichtende FB ist. Die sollte oder muss jedem angeboten werden.
Aber alles, was darüber hinaus geht muss man abwiegen. Welchen Mehrwert hat es für das Unternehmen. Wie gesichert ist der Mehrwert? Wie verbreite oder multipliziere ich den Mehrwert?
Das führt ganz automatisch dazu, dass man Weiterbildungen zB an längerfristige Arbeitsverträge bindet. Gibt das Unternehmen ein paar tausend Euro für (beispielhaft) eine SixSigma Fortbildung, oder für Wundmanagement, dann bekommt das der Arbeitgeber, der sich verpflichtet noch 4-5 Jahre im Unternehmen zu bleiben. Denn nicht nur der Mehrwert des Unternehmens steigt, auch der Eigenwert des Mitarbeiters. Dumm, wenn der sich wegbewirbt, weil man vergessen hat ihn langfristig zu verpflichten.
Dann wird oft auch bedacht, ob der fortgebildete Mitarbeiter intern zur Weiterqualifizierung taugt. Also nimmt man da jemanden, der schon jetzt mit Verantwortung oder Führungsaufgaben betraut ist. Ode rjemanden, dem man zutraut so eine Rolle zu übernehmen. (Wieder beispielhaft) Ist natürlich nett einen computergesteuerten Mitarbeiter zu haben, aber der bekommt nicht die Datenschutzfortbildung, wenn nicht gesichert ist, dass er das erlernte Wissen im Unternehmen verbreiten kann.
Es gibt so viele Hintergründe, die man dem anfragenden Mitarbeiter nicht auf die Nase bindet, dass natürlich gerne mal ein schiefes Bild aufkommt. Aber deswegen muss man noch lange nicht pauschal jeden gleich fortbilden. |