Zitat:
Zitat von Einhorn09
(Beitrag 950414)
@knuffelchen
Ich habe Mimi lange behandelt. Sehr lange. Tägliches Baden und Medikamente haben ihr Leben bestimmt. Sie musste mehrmals im Monat zum TA. Sie hat nicht richtig gefressen und konnte nicht mehr so leben wie die anderen es können. Ich habe einfach die Einstellung das sie ein normales Leben verdienen. Ben zum beispiel er hat vorne gar keine Zähne mehr. Ich würde ihn nicht jeden tag päppeln. Dann hätte er kein schönes Leben mehr. Er hat ein normales Kaninchen leben. Er kann hoppeln und fressen was das zeug hält. Er kann fressen was er möchte und nicht das was ich ihm gebe...
Ich möchte dir nichts einreden nur bin ich der Meinung das man sehr gut überlegen muss, wann das leben noch lebenswert ist. Ab welchem Moment dürfen sie noch Kaninchen sein? Und wann leben sie nur noch weil wir sie am leben halten? Wann sind es nur noch gute Stunden und keine guten Tage/Wochen mehr? | Leider ist man oft in dem Glauben , dass es bald wieder besser wird . Die Hoffnung stirbt ja bekanntlicherweise zuletzt .
Als unser Luke so krank war haben wir ihn über3 Monate wie ein Pflegefall betüddelt .Wir haben wirklich gedacht , dass er sich wieder erholt .
Hätte die damalige TA Ahnung gehabt und uns sagen können , dass es nichts mehr wird , dann hätten wir ihn sofort erlösen lassen . Wir haben zu keiner Zeit gedacht , dass der Zustand so bleibt . Auch die THP hatte uns Hoffnung gemacht . Man hält sich an jedem Faden fest und möchte das geliebte Tier nicht aufgeben , solange da keiner kommt und einem das Gegenteil sagt .
Es ist verdammt schwer über Leben und Tod zu richten und man möchte sich auch hinterher keine Vorwürfe machen wollen , wenn doch eine Chance auf Besserung bestanden hätte .
Knuffelchen suche das Gespräch mit Deinem TA und entscheide dann wie es weiter geht . |