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abigail89 05.11.2018 23:49

Mein Gehirn hatte gerade einen lustigen Furz :rofl: Da komm ich rein, seh die Fenster so an und denk mir: "Oh ich muss auf den Schaupthalter hauen" Äjm ja :rofl:

War ohnehin grade noch etwas turbolent. Immer wieder toll wen beim Heim fahren irgendwelche Lämpchen aufleuchten im Auto. Laut Anzeige im Buch scheint an der Stelle des Flackerns wohl die Ladekontrollleuchte zu sein.
Gut zu wissen das ein Pol an der Batterie nen wackligen hat- wirds wohl auf Grund des leichten ruckelns zu, selben Zeitpunkt (ja die Güterwege :rolleyes:) gewesen sein.
Da ich mein Wägelchen und seinen Öldurst aber kenne hab ich sicherheitshalber noch gleich Kontrolliert. War auch gut so, so dezent unterm Minimum ist nicht alzu viel würd ich meinen. Selbst ist die Frau, und Motorhaube schon mal offen. Ölkanister geholt, aufgeschraubt und rein gekippt. Fertig.

Ja,ja ich bin schon groß ich kann das schon :cool:

crazy curry 06.11.2018 07:31

Guten Morgen http://wuerziworld.adbt2.ath.cx/ess/ess34.gif

Olga 06.11.2018 07:50

Moin. Heute ist mein Kollege wieder da und wir haben nur 5 Leute.
Allerdings steht auch wieder die interne Überprüfung an.:willy_nilly:


Und ich bin seit gestern Abend wieder in einem Jammertal.http://wuerziworld.adbt2.ath.cx/girl/gi72.gif
Sehr kommunikativ werde ich heute wohl nicht sein.

Rolle_Rolle 06.11.2018 13:08

Ups, was ist denn hier los? Schlafen wohl noch alle?

Ich bin momentan absolut demotiviert. Habe vorhin mit Erschrecken festgestellt, dass ja in 8 Wochen das Jahr schon wieder rum ist. Und bei der Challenge hänge ich immer noch im Anfangsstadium fest, das Weihnachtswichteln ist noch und ich bin auf unbestimmte Zeit allein im Büro! :willy_nilly: Falls jemand ´ne Mütze Zeit und Elan übrig hat, ich wäre ein dankbarer Abnehmer. :wink5:

gerti 06.11.2018 14:27

....meine Motivation ist auch wenig vorhanden....dabei ist es draußen richtig schön mit blauem Himmel und 17°, aber ich komm heute auch nicht in die Puschen.


Echt ätzend, dass bald schon wieder Weihnachten ist.....

dangerschaf 06.11.2018 14:33

Ich war jetzt nochmal ca. 3,5h in Namensänderungsdingen unterwegs .. nervig.. und trotzdem.. mir jeder Station wird das Grinsen noch etwas breiter :D und jeder will mir erstmal gratulieren :rofl:

Ella_Finn 06.11.2018 15:26

Habe wohl mein Passwort auf der Arbeit abgeschossen..*nerv*

Olga 06.11.2018 18:07

Ich hatte heute einen schönen, aber sehr anstrengenden Tag.
Mein Kollege hat sich so gefreut, dass wir wieder zusammen arbeiten können.
Er musste mich heute morgen gleich erst mal drücken.


Ab morgen wird es hoffentlich etwas ruhiger. Und ich freue mich schon auf Freitag, wenn Anna kommt.
Ich bekomme den Nachmittag frei.:hurray:

Ella_Finn 06.11.2018 19:49

Zitat:

Zitat von Olga (Beitrag 1121896)
Ab morgen wird es hoffentlich etwas ruhiger. Und ich freue mich schon auf Freitag, wenn Anna kommt.
Ich bekomme den Nachmittag frei.:hurray:

Ich freu mich auch schon sehr auf Freitag :)
Das wird sicher ein gaaanz toller Tag!


Heute bin ich schon den ganzen Tag mies gelaunt...
Das hasse ich ja sowas von. Und nichts macht das irgendwie besser.

dangerschaf 06.11.2018 19:52

Ist ja schon erschreckend, was für einen Stuss man manchmal in Fachbüchern liest :eek:

Sonne1680 06.11.2018 19:52

Mir ist mal wieder unterschwellig übel. Ich hasse es. Wenn ich wenigstens wüsste, warum das so ist.

Minerva 06.11.2018 21:25

Zitat:

Zitat von Sonne1680 (Beitrag 1121904)
Mir ist mal wieder unterschwellig übel. Ich hasse es. Wenn ich wenigstens wüsste, warum das so ist.

Gute Besserung!
Manchmal schlägt auch Stress auf den Magen? Dabei hat mir immer Iberogast recht gut geholfen!

Minerva 06.11.2018 21:40

Olga, ist bei euch zufällig ein lieber Kleiner abhanden gekommen? Wenn ja, könnte es sein, dass er gerade bei uns Praktikum macht.
1. Versuch Smalltalk: "Und wie geht es deinem Bruder?" (war früher auch bei uns)
Antwort: "Weiß ich gerade nicht. Als ich ihn zuletzt gesehen habe, musste ich ihm eine klatschen. Keine Ahnung, wo der jetzt ist."

2. Versuch ins Gespräch zu kommen: " Und wie läuft es so mit deinen Berichten für die Schule? Brauchst du da noch Unterstützung?"
Antwort: "Ja, mehr Pausen wären nicht schlecht!"
Ich: "Pausen? Du sollst deine Berichte aber nicht in der Pause schreiben, sondern am Nachmittag zu Hause."
Antwort: "Aber wenn ich hier so wenig Pause hab, bin ich mittags zu müde, um noch Berichte zu schreiben."

Praktikantenanliegen am kommenden Tag: "Kann ich Pause machen jetzt?"
Ich: "Jetzt? Du bist doch erst vor einer Stunde angekommen!"
Antwort: "Ja, aber mein Bericht."
Ich: "Welcher Bericht?"
Antwort: "Den ich noch schreiben muss."
Ich: "Ja, aber der Tag hat doch erst angefangen. Da gibt es doch noch nichts zu schreiben."
Antwort: "Aber von gestern. Den muss ich noch. Dafür war ich doch gestern zu müde."
Ich: "Aha. Dann schreibst du den halt heute Nachmittag zu Hause. Zusammen mit dem von heute."
Antwort: "Hab ich dann jetzt trotzdem Pause, oder?"
Ich: "Nein, erst um 12 Uhr."
Antwort: "Kacke, echt jetzt?"

:willy_nilly:

Olga, nimm den wieder zu dir! Ich halt das nicht aus!!!! :willy_nilly:

Fluse77 06.11.2018 21:43

Boah übel Minerva... da wundert es einen nicht, dass die Arbeitgeber über die Bewerber jammern

Minerva 06.11.2018 21:45

Zitat:

Zitat von Fluse77 (Beitrag 1121939)
Boah übel Minerva... da wundert es einen nicht, dass die Arbeitgeber über die Bewerber jammern

Ja, ist echt übel.
Aber vor zwei Wochen hatten wir dafür zwei ganz tolle, motivierte Praktikanten. :thumbsup: Es gibt aber leider immer wieder Nieten, die man dann halt so durchzieht.

dangerschaf 06.11.2018 21:46

Wenn man das so aus mehreren hundert Kilometern Entfernung betrachtet, ist das recht unterhaltsam :rofl: :leaving:

Fluse77 06.11.2018 21:47

Immerhin gibt es auch gute :thumbsup:

Joschi- Hans Ersatzmuddi 06.11.2018 21:47

Hallo...

Erstmal gute Besserung wers brauch, hab jetzt nicht alles nachgelesen.
Ich muss mir mal kurz was von der Seele schreiben, was mich gerade sehr belastet.
Ich habe zwei wirklich liebe Freundinnen die beide meine Kolleginnen sind, wir haben schon viel zusammen erlebt und arbeiten miteinander.
Leider ist die eine Kollegin an Depressionen erkrankt, sie ist jünger als ich und die Ursache liegt in einem überfüllten Kinderwunsch, der sie sehr belastet. Sie hat Psychologische Hilfe und auch eine Rhea beantragt um damit klar zu kommen. Wir anderen, sprich mich und meine andere Kollegin fallt es in letzter Zeit mehr schwieriger mit ihr klar zu. Wir reden und versuchen viel um sie zu unterstützen und ihr zu helfen. Doch sie frisst viel in sich rein und grenzt dann meine andere Kollegin aus, die ihr nix getan hat. Das war jetzt schon öfters so und das zerrt auch unseren Nerven. Wir wissen, das die Krankenheit das mir ihr macht, doch 100% verstehen können wir es nicht und haben Angst Fehler zu machen.
Die Betroffene Kollegin hat gerade mit mir telefoniert und gesagt das sie zum Arzt geht, es belastet sie alles wieder zu sehr. Ich habe ihr geraten dringend nochmal mit ihrer Therapeuten zu sprechen, weil das Wort Selbstmord auch gefallen ist. Und das hat mir grosse Angst gemacht. Sie ist nicht allein, hat einen Freund und Familie die sie unterstützt. Doch ich fühle mich gerade sehr hilflos und weiß nicht was ich tuen kann....:frown:

Minerva 06.11.2018 21:49

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1121942)
Wenn man das so aus mehreren hundert Kilometern Entfernung betrachtet, ist das recht unterhaltsam :rofl: :leaving:

Aus der Ferne wäre es mir auch viel lieber! :p

Minerva 06.11.2018 21:52

Tante Sü, das klingt wirklich sehr schwierig. Ich kenn das leider auch, wenn man helfen möchte, aber einem die Hände gebunden sind.
Auf jeden Fall ist es gut, wenn eure liebe Kollegin den Therapeuten aufsucht. Ich würde sie an eurer Stelle dabei unterstützen, in dem ihr sie wissen lasst, dass ihr immer für sie da seid.

Das mag banal klingen, aber vielleicht stärkt ihr das den Rücken und hilft ihr, gegen die Depression anzukämpfen.

crazy curry 06.11.2018 22:18

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1121942)
Wenn man das so aus mehreren hundert Kilometern Entfernung betrachtet, ist das recht unterhaltsam :rofl: :leaving:

Wann stehst du vor der Berufschulkasse ? :cool:

Fluse77 06.11.2018 22:22

Echt schwierig Tante Sü. Wirklich helfen können ihr wohl nur Therapeuten und Ärzte. Ihr könnt ihr nur zuhören und auf Alarmzeichen achten. Gerade die Suizidgedanken sind natürlich besorgniserregend. Habt ihr auch Kontaktdaten von Freund/Familie?

Honeymouse 06.11.2018 22:39

Was ein Suppe da draußen... knappe 50-100m Sicht...

dangerschaf 06.11.2018 23:17

Zitat:

Zitat von crazy curry (Beitrag 1121952)
Wann stehst du vor der Berufschulkasse ? :cool:

Erwischt!:hand:

Luke 07.11.2018 05:03

Hallo Tante Sü !

Für Außenstehende ist das Krankheitsbild Depressionen sehr schwer zu verstehen .
Eine Bekannte hat damit auch zu tun .

Ich glaube sie wissen zu lassen, dass man gerne hilft, wenn Hilfe erwünscht wird , ist gut .

Mehr kann man leider nicht tun .

Ich habe auch versucht Ratschläge zu geben . Das hätte ich besser nicht getan. Anfangs war sie sehr dankbar darüber , aber im Nachhinein musste ich leider feststellen , dass ich das leider besser gelassen hätte .

Ich selbst bin dabei wirklich an meine Grenzen gekommen .

Als sie mir letztens schrieb , dass all die gut gemeinten Ratschläge nicht erwünscht sind und sie mich auf das Übelste angegangen ist , habe ich für mich entschieden , mich zurück zu ziehen .
Ich bin fast vor Sorge um Sie vor die Hunde gegangen und war immer für sie da , wenn Sie Hilfe brauchte.

Doch ich musste leider feststellen , dass das falsch war .
Ganz ehrlich ich versuche wirklich zu verstehen , was diese Erkrankung mit sich bringt , aber ich musste mir eingestehen , dass ich damit überfordert bin .

Ich habe Sie wissen lassen , dass sie sich jederzeit melden kann, wenn sie es möchte .

Für meinen Teil habe ich mich davon etwas distanziert um mich selbst zu schützen .
Sie hat mich mit ihren Worten so verletzt , dass ich den Kontakt auf das Nötigste beschränke .
Das tut mir sehr leid , aber so muss ich mich nicht behandeln lassen . Bei allem Verständnis für ihre Erkrankung, aber so geht es auch nicht .

Hilfe anbieten ist OK , ob Sie es dann annimmt , muss sie für sich selbst entscheiden .

Auch hatte ich öfter mal angefragt , ob man mal was zusammen unternimmt . Das war gar nicht erwünscht und hat sie leider überfordert . Sie fühlte sich dadurch unter Druck gesetzt jetzt mit mir was machen zu müssen, aber so war es nie gemeint .

Schwieriges Thema , wo ich erkennen musste , dass ich ihr eigentlich nicht wirklich helfen kann und sie selbst entscheiden muss , was sie an Hilfe annimmt.

Natürlich bin ich immer für sie da , wenn Sie Hilfe erwünscht , aber ich für meinen Teil ziehe mich da lieber raus..

Ich hoffe Ihr findet zusammen einen guten Weg .

Luke 07.11.2018 05:11

Guten Morgen zusammen!:seeya:

So jetzt versuche ich nochmal in den Schlaf zu kommen .
Ich wünsche Euch einen guten Start in den Tag!

Minerva 07.11.2018 05:15

Guten Morgen.... :Yawn:

Joschi- Hans Ersatzmuddi 07.11.2018 05:51

Guten Morgen :Yawn:

@Luke : ja es ist wirklich sehr schwer damit umzugehen und ich kann deine Entscheidung nachvollziehen. Bis jezt ist sie zum Glück, zu mir nicht so, das sie mich sehr verletzt mit ihren Verhalten. Bei meiner Freundin sieht es doch schon anderes aus, die ist irgendwie ihr mal salopp gesagt der Blitzableiter. Das habe ich versucht ihr klar zu machen und ich denke es angekommen ist. Sie will sich selber eigentlich nicht so Verhalten, doch es geht nicht anders.
@Fluse : ja ich kenne ihren Freund und Cousine. Sie wissen in der Familie bescheid und ihr Freund und ihre Mutter waren auch schon zusammen beim Therapeuten.

Vielen Dank für euren Rat und Worte:blush5:

So ich versuch mal noch zu schlafen, im Traum habe ich die Küche gerade pink gestrichen, hoffe das war ein Traum. :willy_nilly:

Olga 07.11.2018 07:20

Zitat:

Zitat von Minerva (Beitrag 1121938)
Olga, ist bei euch zufällig ein lieber Kleiner abhanden gekommen? Wenn ja, könnte es sein, dass er gerade bei uns Praktikum macht.
1. Versuch Smalltalk: "Und wie geht es deinem Bruder?" (war früher auch bei uns)
Antwort: "Weiß ich gerade nicht. Als ich ihn zuletzt gesehen habe, musste ich ihm eine klatschen. Keine Ahnung, wo der jetzt ist."

2. Versuch ins Gespräch zu kommen: " Und wie läuft es so mit deinen Berichten für die Schule? Brauchst du da noch Unterstützung?"
Antwort: "Ja, mehr Pausen wären nicht schlecht!"
Ich: "Pausen? Du sollst deine Berichte aber nicht in der Pause schreiben, sondern am Nachmittag zu Hause."
Antwort: "Aber wenn ich hier so wenig Pause hab, bin ich mittags zu müde, um noch Berichte zu schreiben."

Praktikantenanliegen am kommenden Tag: "Kann ich Pause machen jetzt?"
Ich: "Jetzt? Du bist doch erst vor einer Stunde angekommen!"
Antwort: "Ja, aber mein Bericht."
Ich: "Welcher Bericht?"
Antwort: "Den ich noch schreiben muss."
Ich: "Ja, aber der Tag hat doch erst angefangen. Da gibt es doch noch nichts zu schreiben."
Antwort: "Aber von gestern. Den muss ich noch. Dafür war ich doch gestern zu müde."
Ich: "Aha. Dann schreibst du den halt heute Nachmittag zu Hause. Zusammen mit dem von heute."
Antwort: "Hab ich dann jetzt trotzdem Pause, oder?"
Ich: "Nein, erst um 12 Uhr."
Antwort: "Kacke, echt jetzt?"

:willy_nilly:

Olga, nimm den wieder zu dir! Ich halt das nicht aus!!!! :willy_nilly:


Ich weiß nicht was du hast. Das klingt doch völlig normal.:rofl:

Olga 07.11.2018 07:32

Moin, hach Tante Sü, das tut mir wirklich leid.
Als ich dass jetzt alles gelesen habe, erinnert es mich wirklich auch an mich.


In den schlimmen Zeiten habe ich meinen Ehemannkollegen sehr vor den Kopf gestoßen. Da konnte er machen was er wollte, er hat immer eins drüber bekommen.
Ich wollte das nicht. Das hat es einfach mit mir gemacht und es tat mir danach schrecklich leid.


Lasst eurer lieben Kollegin auch ein bisschen Freiraum. Wenn ihr nach einigeln ist, dann ist das so. Da möchte man dann auch nicht motiviert werden.
Und dennoch solltet ihr auch klar sagen, was jetzt nicht in Ordnung ist und das sie euch mit ihrem Verhalten verletzt.

Es ist gut, dass die Kollegin zum Arzt und zur Therapie geht. Das ist wichtig.


Und euch zwei anderen, möchte ich mit auf den Weg geben, dass ihr auf euch aufpasst.
Bleibt zusammen und lasst euch dadurch nicht auseinander treiben.


Wenn das Stichwort Selbstmord fällt, sollte wirklich schnellstmöglich der Arzt aufgesucht werden. Darin würde ich sie dann bestärken.




Wenn du Redebedarf hast, weißt du ja wie du mich erreichen kannst.

crazy curry 07.11.2018 07:39

Guten Morgen http://wuerziworld.adbt2.ath.cx/ess/ess34.gif

Olga 07.11.2018 07:41

Zitat:

Zitat von Luke (Beitrag 1121965)
Hallo Tante Sü !

Für Außenstehende ist das Krankheitsbild Depressionen sehr schwer zu verstehen .
Eine Bekannte hat damit auch zu tun .

Ich glaube sie wissen zu lassen, dass man gerne hilft, wenn Hilfe erwünscht wird , ist gut .

Mehr kann man leider nicht tun .

Ich habe auch versucht Ratschläge zu geben . Das hätte ich besser nicht getan. Anfangs war sie sehr dankbar darüber , aber im Nachhinein musste ich leider feststellen , dass ich das leider besser gelassen hätte .

Ich selbst bin dabei wirklich an meine Grenzen gekommen .

Als sie mir letztens schrieb , dass all die gut gemeinten Ratschläge nicht erwünscht sind und sie mich auf das Übelste angegangen ist , habe ich für mich entschieden , mich zurück zu ziehen .
Ich bin fast vor Sorge um Sie vor die Hunde gegangen und war immer für sie da , wenn Sie Hilfe brauchte.

Doch ich musste leider feststellen , dass das falsch war .
Ganz ehrlich ich versuche wirklich zu verstehen , was diese Erkrankung mit sich bringt , aber ich musste mir eingestehen , dass ich damit überfordert bin .

Ich habe Sie wissen lassen , dass sie sich jederzeit melden kann, wenn sie es möchte .

Für meinen Teil habe ich mich davon etwas distanziert um mich selbst zu schützen .
Sie hat mich mit ihren Worten so verletzt , dass ich den Kontakt auf das Nötigste beschränke .
Das tut mir sehr leid , aber so muss ich mich nicht behandeln lassen . Bei allem Verständnis für ihre Erkrankung, aber so geht es auch nicht .

Hilfe anbieten ist OK , ob Sie es dann annimmt , muss sie für sich selbst entscheiden .

Auch hatte ich öfter mal angefragt , ob man mal was zusammen unternimmt . Das war gar nicht erwünscht und hat sie leider überfordert . Sie fühlte sich dadurch unter Druck gesetzt jetzt mit mir was machen zu müssen, aber so war es nie gemeint .

Schwieriges Thema , wo ich erkennen musste , dass ich ihr eigentlich nicht wirklich helfen kann und sie selbst entscheiden muss , was sie an Hilfe annimmt.

Natürlich bin ich immer für sie da , wenn Sie Hilfe erwünscht , aber ich für meinen Teil ziehe mich da lieber raus..

Ich hoffe Ihr findet zusammen einen guten Weg .


Hallo Luke, das tut mir leid, dass du solche Erfahrungen gemacht hast.


Du hast gehandelt wie jeder andere auch handeln würde.
Dieses motivieren und versuchen die Person herauszuholen, dass ist wirklich sehr anstrengend für den Betroffenen. Mir hat das auch gar nicht geholfen und mich überfordert.


Es ist sehr gut, dass du dich jetzt zurückgezogen hast. Da musst du wirklich auf dich achten.
Und es hilft niemanden, wenn sie dich so behandelt und du dich so behandeln lässt.


Das Angebot für sie da zu sein ist toll. Und auch das ist wichtig. Für beide Seiten.



Es ist wirklich schwierig für Angehörige/Freunde mit dieser Krankheit umzugehen.
Und als Betroffener ist es auch sehr schwierig Sozialkontakte zu pflegen.


Ohne Hilfe von außen (Arzt/Therapeut) kommt man da nicht so einfach raus.

Ella_Finn 07.11.2018 09:31

Guten Morgen ihr.



Ich kann das alles so gut nachvollziehen.
Meine beste Freundin leidet ja auch schon seit Jahren an Depressionen.
Die letzten Jahre hatten wir auch kaum Kontakt. Und vieles ähnelt sich hier doch im Verhalten sehr.
Ich und meine andere beste Freundin, waren soweit dass wir gesagt haben vielleicht wäre alles abbrechen die beste Entscheidung.
Hat sie uns doch mehr als einmal mit ihrem Verhalten sehr verletzt.

Aber letztendlich ist und bleibt sie unsere Freundin.


Und was soll ich sagen. Seit Juni haben wir wieder regelmäßig Kontakt. Sie wollte uns mit ihrem Verhalten nicht zur Last fallen daher hat sie sich nie gemeldet. Als die erste Hürde überwunden war, haben wir uns nach langer Zeit mal wieder getroffen und es war mit das Schönste was ich dieses Jahr erlebt habe.

Ihr wachrüttler war die Hochzeit von unserer anderen Freundin.
Da ich wusste wie viel es der Braut bedeuten würde, wenn sie auch kommen würden, habe ich die andere einfach angeschrieben und sie in die Kirche eingeladen.
Ich war mir ziemlich sicher, dass sie nicht kommen würde.
Und dann bin ich in die Kirche und da saß sie, ich musste sofort heulen und wir haben uns gleich umarmt.
Und die Braut sagte hinterher auch nur : Ich musste die ganze Zeit nicht heulen und dann hab ich S. gesehen.

Wir waren so stolz auf sie dass sie den Schritt gegangen ist.



Jetzt macht sie seit einigen Monaten eine neue Therapie und es geht ihr damit gut.
Sie wird wohl ihr Leben lang Hilfe brauchen aber wichtig ist dass sie aus ihrem Schneckenhaus raus kam. Das war für Sie der schwerste Schritt.
Sie hatte auch grosse Angst, dass wir nichts mehr von ihr wissen wollen.
Aber warum sollten wir das nicht mehr wollen?
Ich bereue es nicht dass ich nie aufgehört habe ihre Freundin zu sein.


Nach unserem ersten Treffen habe ich ihr das geschickt. Hatte ich vorher irgendwo gelesen..

A true friend doesn't need to be knocking on your door everyday... A true friend is someone you may not see for years but you can still be together, eat ice cream and put the worlds to rights like you never be apart... True friends hearts are always open for each other regardless of the time absent... True friends see sunshine in each other's company... even when it rains...

Murgels 07.11.2018 09:47

Zitat:

Zitat von Minerva (Beitrag 1121938)
Olga, ist bei euch zufällig ein lieber Kleiner abhanden gekommen? Wenn ja, könnte es sein, dass er gerade bei uns Praktikum macht.
1. Versuch Smalltalk: "Und wie geht es deinem Bruder?" (war früher auch bei uns)
Antwort: "Weiß ich gerade nicht. Als ich ihn zuletzt gesehen habe, musste ich ihm eine klatschen. Keine Ahnung, wo der jetzt ist."

2. Versuch ins Gespräch zu kommen: " Und wie läuft es so mit deinen Berichten für die Schule? Brauchst du da noch Unterstützung?"
Antwort: "Ja, mehr Pausen wären nicht schlecht!"
Ich: "Pausen? Du sollst deine Berichte aber nicht in der Pause schreiben, sondern am Nachmittag zu Hause."
Antwort: "Aber wenn ich hier so wenig Pause hab, bin ich mittags zu müde, um noch Berichte zu schreiben."

Praktikantenanliegen am kommenden Tag: "Kann ich Pause machen jetzt?"
Ich: "Jetzt? Du bist doch erst vor einer Stunde angekommen!"
Antwort: "Ja, aber mein Bericht."
Ich: "Welcher Bericht?"
Antwort: "Den ich noch schreiben muss."
Ich: "Ja, aber der Tag hat doch erst angefangen. Da gibt es doch noch nichts zu schreiben."
Antwort: "Aber von gestern. Den muss ich noch. Dafür war ich doch gestern zu müde."
Ich: "Aha. Dann schreibst du den halt heute Nachmittag zu Hause. Zusammen mit dem von heute."
Antwort: "Hab ich dann jetzt trotzdem Pause, oder?"
Ich: "Nein, erst um 12 Uhr."
Antwort: "Kacke, echt jetzt?"

:willy_nilly:

Olga, nimm den wieder zu dir! Ich halt das nicht aus!!!! :willy_nilly:


Das wäre der Horror für mich. ich würde sowas von ausflippen! Dafür hätte ich keinen nerv. Wir hatten auf Arbeit jemanden der seinen Kaffeetopf immer im Laden rum stellte. Den hab ich an einem schlechten Tag meinerseits so was von an geblafft. War vielleicht etwas viel aber er nimmt seinen Kaffeebott nun immer mit....

gerti 07.11.2018 10:19

Es ist teils echt traurig was die Arbeitswelt für Mitarbeiter bekommt.....so viel Faulheit, Nichtselbstmitdenker und Dauerpausenmacher ist echt ätzend, aber immer mehr anzutreffen.


Bei einem unserer Kinder ist die Arbeit von einen Tag auf den Anderen unerträglich geworden. Da ist nach vielen Jahren jemand neu an die Spitze eingestellt worden und derjenige mobbt auf höchstem Niveau, hetzt mit Lügenmärchen hinter dem Rücken der anderen...erteilt Redeverbot an das aktuelle Opfer....und dann gibt es auch noch welche die sich von dieser Person einlullen lassen....unfassbar. Heute um 10.00 ist Termin an oberster Stelle, nachdem mein Kind schon am Montag dort spontan die Karten auf den Tisch gelegt hat, da es aktuell im Visier steht, eine andere Kollegin wurde schon erfolgreich beurlaubt und entfernt, wäre gut diese würde dann auch noch angehört, denn bei ihr fand das Gleiche statt. Ich hoffe das Kartenhaus dieser Person fällt um, und das Gelüge und damit erlogenen Anschuldigungen fliegen auf!


Mein Mann hat gestern Abend relativ spontan Magen-Darm bekommen.....hoffentllich hat er keinen Angesteckt....wir haben ihn in Quarantäne geschickt und ich hab die Nacht mit den Hunden im Gästezimmer verbracht.

Fluse77 07.11.2018 10:52

Schön dass deine Freundin jetzt eine gute Therapie hat und sie wieder Kontakt zu euch hat. Eine gute Freundschaft übersteht auch solche Phasen, die nicht nur für die Betroffenen schwer sind.

Ich hab eine Freundin, die jahrelang an Bulimie litt und wir waren auch so machtlos und außen vor. Irgendwann war sie soweit und hat sich Hilfe gesucht.

dangerschaf 07.11.2018 11:02

Ganz wichtig ist es für Außenstehende zu akzeptieren, dass Hilfe nur dann ankommt, wenn der Betroffene sie auch annehmen will. Ist das nicht gegeben, hilft alles nichts.

Ella_Finn 07.11.2018 11:21

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1121997)
Ganz wichtig ist es für Außenstehende zu akzeptieren, dass Hilfe nur dann ankommt, wenn der Betroffene sie auch annehmen will. Ist das nicht gegeben, hilft alles nichts.


Das ist richtig. Nur fühlt man sich dann auch oft sehr sehr machtlos.
Für uns war es immer wichtig uns klar zu machen dass sie nichts dafür kann.
Dass es die Krankheit ist die sie nicht zu Verabredungen kommen lässt usw.
Wir waren soooo oft Davor alles hinzu schmeißen und die Freundschaft zu beenden.

Für Außenstehende ist diese Hilflosigkeit das Schlimmste

Minerva 07.11.2018 13:01

Zitat:

Zitat von dangerschaf (Beitrag 1121997)
Ganz wichtig ist es für Außenstehende zu akzeptieren, dass Hilfe nur dann ankommt, wenn der Betroffene sie auch annehmen will. Ist das nicht gegeben, hilft alles nichts.

Zitat:

Zitat von Ella_Finn (Beitrag 1121999)
Das ist richtig. Nur fühlt man sich dann auch oft sehr sehr machtlos.
Für uns war es immer wichtig uns klar zu machen dass sie nichts dafür kann.
Dass es die Krankheit ist die sie nicht zu Verabredungen kommen lässt usw.
Wir waren soooo oft Davor alles hinzu schmeißen und die Freundschaft zu beenden.

Für Außenstehende ist diese Hilflosigkeit das Schlimmste

Das ist richtig. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass meine Mama ihr Leben lang an Depressionen litt. Sie hatte gute Tage, aber auch sehr schlechte. Als Kind konnte ich es nie verstehen, warum sie sich oft vor mir (und meinen Geschwistern) zurückzog. Das war nicht immer leicht für mich. Erst später, als ich es dann verstehen konnte, habe ich gelernt, damit umzugehen und ihr den Rückzug zu erlauben - und vor allem, ihn nicht persönlich zu nehmen.

Ich denke manchmal, dass ich mein gutes Gespür für Stimmungen dieser Erfahrung zu verdanken habe....

maREN* 07.11.2018 14:07

Ich bin auch alles andere als ein Experte auf dem Gebiet, habe aber im Verwandten und Freundeskreis schon Fälle.

Ich persönlich kann nur für mich sagen, dass es für Betroffene wie Angehörige am meisten Sinn macht wenn Angehörige sich treu bleiben. Es hilft ja auch den Betroffenen nicht, wenn man dauerhaft den emotionalen Mülleimer gibt und sich alles an den Kopf werfen lässt. Ich biete halt Hilfe an und die Personen wissen, dass ich immer für sie da bin, aber ich gebe auch Kontra wenn ich angepflaumt werde und warte ab, bis um Hilfe gebeten wird.

Bisher hat das für alle Beteiligten am Besten funktioniert!


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