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| Ich hab mir mal Zeit für das Horoskop genommen: Widder (21.03.-20.04.) Dieser Monat wird dein Monat! Deinen Kaninchen geht es super und dir auch! Freu dich auf tolle Tage und genieße die gute Laune deiner Kaninchen! Tipp: Geh raus in die Sonne und pflücke ein paar Kräuter um die gute Laune und die Gesundheit deiner Kaninchen aufrecht zu halten.Außerdem tut dir die frische Luft und ein ruhiger Moment sehr gut! Stier (21.04.-20.05.) In diesem Monat hast du aber ganz schön viel um die Löffel! Das schlimmste ist jedoch: Jemand hat es auf dich abgesehen und nutzt deine Müdigkeit vollkommen aus. Tipp: Lass dich nicht unterkriegen und gönne dir eine Auszeit. Verbringe ein paar schöne Stunden mit deinen Liebsten und deinen Kaninchen! Zeigen ihnen, wie wichtig sie dir sind Löwe (23.07.-23.08.) Deine Kaninchen liegen nur faul rum und genießen die Sonne. Auch du lässt dich gehen. Was für ein Leben! Tipp: Achte auf deine Kaninchen! Warst du dieses Jahr schon beim Tierarzt? Vergiss die Impfungen nicht! ![]() Zwillinge (21.05.-21.06.) Deine Kaninchen fühlen sich vernachlässigt. Du schaust zwar täglich vorbei, nimmst dir aber nicht viel Zeit für sie. Tipp: Wie wäre es mit einem wöchentlichen Kaninchentag? Den Rest mache ich dann später ![]()
__________________ „Es ist nicht nur ein Tier, es ist ein Herz das schlägt, eine Seele die fühlt und ein Leben, das leben will..“
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| So jetzt hab ich endlich auch mal die Zeit gefunden. Auf freundliche Einladung von Rabny würde ich auch gerne mitmachen. Und hab gleich mal eine Idee für die neue Ausgabe. Ich hab mir mal die Themenvorschläge durchgelesen. Man könnte auch die ganze Ausgabe der Zeitschrift unter das Thema Krankheiten stellen. Ich meine da gibt es ja nicht nur EC. Das Ganze kann mit einem Bericht über Heilkräuter gewürzt und einer Liste der Hausapotheke ergänzt werden. So nachdem ich mal ganz frech meine Ideen gestreut habe, frag ich mal nach, wo Hilfe besteht, oder was ich machen kann.
__________________ Menschen, die immer etwas ganz Besonderes bleiben werden. Du wirst uns fehlen!
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| Freut mich, dass du her gefunden hast! ![]() Da mit den Heilkräutern halte ich für eine tolle Idee!! ![]() Wenn du magst kannst du auch gern was dazu schreiben.Ansonsten kommt noch ein Bericht über Frühlingsgefühle, das Horoskop und die User Interviews. An die Fotoleute: zu diesen Themen sind Bilder erwünscht! ![]() Alles andere nicht! Das bringt nur durcheinander !!
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| Okay ich schau mal was sich finden lässt. Wobei ich muss zugeben ich bin kein Experte für Heilkräuter und da wären Fotos natürlich super. Ich setze die Tage mal ein paar Infos rein.
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| Oh ich seh gerade es gibt jede Menge im Internet dazu. Ich schau mal was sich zusammenbasteln lässt. Wie lang soll der Text denn werden?
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| Das ist egal, würde ich sagen.Nimm einfach das wichtigste rein Und danke für deine Unterstützung!! ![]()
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| Ich bräuchte ma l Bilder zu Scheinschwangerschaften ! Wer welche hat bitte in den Thread für die Bilder stellen!
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| Wollknäuel (oder wie sie geschrieben wird) hat tolle Fotos zur Scheinschwangerschaft in ihrem Thread. Zwar von einem Männchen aber egal. Ich schick dir mal den Link:http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/29272-meine-s%FC%DFen-langohrkatzen-10.html Schreib sie doch einfach mal an ![]()
__________________ “Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere.” — Arthur Schopenhauer † R.I.P Momo 10.03.2016, Speedy 18.11.2012 & Fetty im Jahr 2010- werd euch nie vergessen.♥
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| Encephalitozoon cuniculi Hinter diesem schwierig klingenden Namen verbirgt sich eine sehr ernste Krankheit die unsere Kaninchen befallen kann. Es handelt sich bei diesem Erreger um einen, vereinfacht ausgedrückt, parasitären Einzeller, der oft schon latent im Kaninchen lebt. Die Ansteckung kann bereits im Mutterleib erfolgt sein oder aber über ein infiziertes Tier erfolgen. Infizierte Tiere können ihr ganzes Leben lang symptomfrei bleiben. Bei einem geschwächten Immunsystem, ausgelöst durch Krankheiten, Tod des Partnertieres, Stress, usw., kann die Krankheit aber ausbrechen. Der Erreger vermehrt sich durch die geschwächten Abwehrkräfte schnell und kann besonders in Niere, Leber, zentralem Nervensystem, Gehirn und Augen, auch durch das Absterben von „befallenen“ Zellen und dadurch resultierenden schweren Entzündungen die Krankheitssymptome hervorrufen. Diese sind auch für die Ausfallerscheinungen verantwortlich. Sehr gut und viel ausführlicher auch hier erklärt: [url]http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/26796-fenbendazol-wirkungsweise-gegen-e-cuniculi-%DCberblick.html#post482675[/url] Beobachtet man bei seinem Tier Auffälligkeiten wie vermehrtes Trinken, teilnahmsloses vor sich hinstarren, ausgeschlossen werden aus der Gruppe, Angriffe des Partnertieres, Lähmungserscheinungen, unkontrolliertes Umfallen, im Kreis laufen, Kopfschiefhaltung, schnelle Augenbewegungen, Krämpfe oder weitere unklare Symptome, muss sofort ein Kaninchenerfahrener Tierarzt zu Rate gezogen werden. Der Tierarzt wird im Ausschlussverfahren und gegebenenfalls einem Bluttest, alle Krankheiten die ebenfalls zu den oben beschriebenen Symptomen führen können, ausschließen und die Behandlung einleiten. Bei Encephalitozoon cuniculi, abgekürzt E. C. (oder auch E. c.), hat sich je nach Schwere des Krankheitsbildes die Behandlung aus drei Komponenten bewährt: Fenbendazol, ein geeignetes Antibiotikum, Vitamin B. Diese Medikamentierung sollte immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden und ist von Fall zu Fall variabel. Auch das Internet bietet viele gute Seiten um sich über die Krankheit zu informieren. So weit zur Theorie…..…. Es muss ganz klar gesagt werden. Wenn E. C. das eigene Kaninchen trifft, befindet sich auch der Halter in einem absoluten Ausnahmezustand. Das geliebte Tier so zu erleben ist ein großer Schock. Man fühlt sich völlig überfordert, hilflos und der Situation nicht gewachsen. Ein Wechselbad der Gefühle. Der Krankheitsverlauf ist geprägt von Hoffnungslosigkeit, Bangen, hoffen und wieder Hoffnungslosigkeit, Glücksgefühlen über winzig kleine Fortschritte, usw.. Trotzdem, es lohnt sich mit dem Kaninchen zu kämpfen. Es kann lange dauern bis sich ein stabiler Zustand einstellt. Oft bewegt man sich über Wochen einen Schritt vorwärts um dann gefühlte drei Schritte zurück zu machen. Was mir bei meiner Cassy, die sich nach einem sehr heftigen E. C. Schub, nach fünf Wochen immer noch im akuten Stadium befindet, sehr geholfen hat, ist das führen eines Tagebuches. In Momenten der Hoffnungslosigkeit, z. B. bei einem Rückfall, habe ich oft darin gelesen und war danach meist wieder viel beruhigter weil ich doch so viele kleine Fortschritte erkennen konnte. Nicht zuletzt half und hilft es mir auch sehr nachzulesen wann und wie oft ich Medikamente gegeben habe. Wie Diese gewirkt haben, usw.. Cassy war, genau wie ich zuerst, von der Situation überfordert und man konnte ihre Unruhe und Angst fühlen. Genau deshalb möchte ich betroffenen und interessierten Haltern Folgendes ans Herz legen: Das erkrankte Tier ist auf Hilfe, Zuwendung, regelmäßige Medikamentengabe, umsichtigen Umgang angewiesen. Die Situation ist fast mit der Zuwendung und der Vorsicht die man einem Neugeborenen angedeihen lässt vergleichbar. Man muss sich täglich neu der sich immer wieder verändernten Situation stellen und nach Lösungen suchen. Was gestern gut war kann heute nicht mehr gelten, muss neu überdacht werden und der neuen Situation angepasst werden. Geduld, Geduld, Geduld. Stress unbedingt vermeiden. Auch sich selbst Auszeiten gönnen, eventuell Hilfe bei der Pflege, Medikamentengabe, usw. suchen. Bitte immer sehr vorrausschauend und vorsichtig sein. Auch bei kleinen Handhabungen wie Futter nachlegen oder Sonstigem, auch kurzem wegdrehen, das Tier immer schützen oder in eine gesicherte Position bringen. Das Drehen, Umkippen und Rollen kann so schnell gehen und das Tier in eine gefährliche Situation, wie herausfallen oder Ähnliches bringen. Es empfiehlt sich die Medikamente immer zum gleichen Zeitpunkt zu geben, die auch im eigenen Tagesablauf praktikabel erscheint. AB wird zeitversetzt zum Mittel für den Darmaufbau gegeben, usw.. Wenn das Kaninchen die Medikamente selbstständig aufnehmen kann umso besser. Vielleicht klappt es gemischt mit Apfelmus, Karotten aus dem Gläschen, vorsichtig mit der Einmalspritze, natürlich ohne Kanüle, seitlich ins Mäulchen gegeben, usw. gut. Natürlich muss gewährleistet sein das die Medikamente vollständig aufgenommen werden. Das Eingeben erfordert anfangs Geduld und Übung…und kann am nächsten Tag, siehe oben, schon wieder ganz andere Taktiken erfordern. Dasselbe gilt fürs Fressen. Erstaunlich fand ich, dass man mit so einem schrägen Köpfchen überhaupt fressen kann. Meist hat es ganz gut geklappt. Bevorzugt wurde viel Frisches: Giersch, Bärenklau, Löwenzahn, frische Haselnussblätter, Karottengrün, Kohlrabiblätter. Aber auch Paprika, Kiwi, Haferflocken (mit Wasser befeuchtet wird besser genommen), Saaten, Nüsse. Gerne frisst Cassy nach wie vor zusätzlich in Wasser aufgelöste Schmelzflocken , z. B. gemischt mit Sanddornmus (sehr Vitamin C haltig) über eine Einmalspritze genommen. Diese Krankheit ist kräftezehrend. Der Energiebedarf ist wirklich riesengroß und die Tiere sollten immer wieder zum Fressen animiert werden. Immer wieder andere Zubereitungsarten probieren. Oft hat Cassy die Petersilienwurzel nur geraspelt genommen am nächsten Tag die Karotten in kleinen Würfeln geschnitten mit dem Sparschäler geschnitten und umgekehrt. Man muss immer flexibel bleiben und ausprobieren. Cassy konnte den für die Darmflora wichtigen Blinddarmkot nicht selbst aufnehmen. Ich habe ihn ihr immer vor die Nase gehalten und so hat sie ihn dann gerne gefressen. Erstaunlich war, dass sie den BDK unter der am Anfang zehntägigen AB-Gabe, nicht genommen hat. Ganz wichtig ist auch viel trinken weil sehr oft die Nieren betroffen sind. Überhaupt ist auch Zuwendung ganz wichtig. Es kann sein das sich das Kaninchen nicht richtig putzen kann. Dann ist tägliche Hilfe bei der Pflege nötig. Ich habe Cassy täglich mit einem Waschlappen vorsichtig feucht abgewischt. Anfangs lag sie ja leider nur auf der Seite und war dadurch nass bepiesselt und teilweise bekotet. Das erfordert natürlich einiges an Pflege. Es empfiehlt sich eine geeignete Wundsalbe im Haus zu haben. Vorsicht auch in der Fliegenzeit. Hier besonders auf Sauberkeit achten. Ich bin gleich am Anfang dazu übergegangen das gesicherte Gehege mit Decken auszulegen. Dies nicht zuletzt um das durch die Kopfschiefhaltung untenliegende sowieso stark in Mitleidenschaft gezogene Auge zu schützen (wichtig hierfür tägliche Kontrolle und z. B. schleimhautregenerierende Augensalbe!). Darüber Handtücher. Wichtig ist das die Tiere beim Rollen geschützt sind. Ich lege auf die Handtücher/Decken (bei der Materialwahl unbedingt darauf achten das die Tiere nicht hängenbleiben) saugende Einmalbetteinlagen aus dem Kranken/Altenpflegebedarf (Apotheke/Sanitätshaus). Diese trockne ich teilweise über Tag und benutze sie je nach Zustand noch einmal. Die Decken und Handtücher sind auch schnell gewaschen und getrocknet und so ganz hygienisch. Die Einlagen haben sich besonders auch am Anfang als Cassy ihre Blasenfunktion noch nicht unter Kontrolle hatte und sie nur auf der Seite lag sehr gut bewährt. Durch Lähmungserscheinungen und Kopfschiefhaltung , evtl. schlechteres fressen, usw., sollte man nach einer Weile oder bei Anzeichen, auf das Zahnwachstum und die Krallen achten. Stressärmer für das Tier wäre ein Tierarzt der Hausbesuche anbietet. Um besonders auch im Akutstadium Infusionen ( unterstützend um Nierenschäden vorzubeugen), Depotspritzen (z. B. Vitamin B um die tägliche orale Eingabe zu umgehen), seelischer Zuspruch, besprechen der weiteren Vorgehensweise, usw.. Cassy findet es sehr angenehm wenn ich vorsichtig, seitlich vom Kopf angefangen, mit beiden Händen mit sanftem Druck über ihren Körper streiche. Durch die verkrampfte Haltung tut das ihren Muskeln gut. Bitte nicht versuchen das Köpfchen gerade zu drücken. Als Unterstützung zum Anlehnen kann man versuchen ein zusammen gerolltes Handtuch, eine Toilettenpapierrolle oder Ähnliches anzubieten. Am Anfang der Erkrankung hatte ich Cassy bei schönem Wetter in einem gepolsterten Transportkorb mit Fliegenschutz im Freien stehen. Immer wieder Trinken und Futter anbieten, verschmutze Handtücher stressfrei wechseln, usw.. Später habe ich dann ein kleines Außengehege abgesteckt und mit Karton zum Verstecken und teilweise mit Decken ausgelegt. Auf Sonnenschutz achten. Die Augen sind durch die Kopfstellung und die verminderte Reaktion (Augenschluss) empfindlich. Cassy hatte immer Moni an ihrer Seite. Moni ist ganz lieb zu ihr, putzt sie auch, usw. . Der soziale Kontakt ist besonders wichtig für die Genesung. Manchmal hatte ich fast das Gefühl eines depressiven Verhaltens bei Cassy. Natürlich muss man gut auf die Reaktionen des Partnertier achten. Ich hatte auch eine Situation in der Moni kurz auf Cassy losgegangen ist weil sie zuerst im vorderen „Revier“ war und ich den Fehler gemacht habe erst danach Cassy dazu zu setzen. Anfangs als Moni tagsüber „Krankenschwester frei“ hatte, habe ich einfach ein Stofftier ins Gehege gelegt. Cassys schlimmer E. C. Ausbruch liegt nun fünf Wochen zurück. Es gab und gibt Höhen und immer wieder auch Rückschläge. Wir wissen noch nicht wohin der Weg führt. Inzwischen bin ich aber sehr zuversichtlich. So schrecklich und deprimierend die Diagnose anfangs war, die kleine Maus kämpft und ich bleibe an ihrer Seite und unterstütze sie dabei. Heute habe ich meine kleine Kämpferin beim putzen beobachtet. Sie konnte ihr Köpfchen dabei kurz fast gerade halten. In solchen Augenblicken weiß man das man auf dem richtigen Weg ist. Von Tinachen Geändert von Tinachen (23.04.2014 um 18:03 Uhr).
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| Das ist richtig, richtig super! ! Hast du wirklich gut hingekriegt Danke, danke, danke!! ![]()
__________________ Ihr fehlt mir so, kleine Troublemaker.. Rennt über die Regenbogenbrücke. Zeigt allen, wie schnell ihr seid <3
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| Wow, unfassbar! ![]() Dankeschön, für diesen tollen Text!! ![]() Und dir und deinem Nin wünsche ich kraft, Glück und gute Besserung!!
__________________ „Es ist nicht nur ein Tier, es ist ein Herz das schlägt, eine Seele die fühlt und ein Leben, das leben will..“
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