Juhu! Das ist ein Thread für mich
Ich konnte mich nie für die "klassischen" Sportarten begeistern und habe ein ausgewachsenes Schulsport"trauma"

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Ich habe auch das Gefühl, dass dieser Leistungs- und Konkurrenzaspekt, der im Schulsport immer vermittelt wird, oft mehr schadet als nutzt und vielen Leuten, die im Schulsport keine Überflieger waren/sind, den Spaß an Bewegung verdirbt. (Eben das klassische "Leute, die die da vermittelten Sportarten nicht gut können, kriegen schlechte Noten, werden belächelt/ausgelacht, zuletzt in die Mannschaft gewählt, kriegen eventuell noch vom Lehrer eins auf den Deckel" - so extrem war bei uns jetzt nicht, aber man hört ja auch von anderen immer so einige Horrorgeschichten). Und dann fühlt man sich eben leicht mal absolut "sportunbegabt", weil man mit den in der Schule geforderten Sportarten (ist ja meist nur Leichtathletik, Geräteturnen, Ballspiele und -wenn man Glück hat- Schwimmen) nicht kann und da scheitert. Sich dann aufzuraffen ist schwer.
Mir haben (außer Schwimmen) immer nur die Sportarten Spaß gemacht, die man in der Schule nie macht: Reiten, Klettern, Paddeln, Paintball (zählt das als Sportart? Ist zumindest anstrengend...

) Querfeldeinwandern, (Wanderwege entlangschleichen finde ich zum Kotzen - querfeldein durchs Gebüsch und die Hänge rauf macht mir Spaß). So kam ich dann im Schulsport immer auf meine 3-4... obwohl ich mich nie wirklich "unfit" gefühlt habe und fühle.
Ich glaube der Trick ist, einerseits etwas zu finden, das einem Spaß macht, und andererseits Bewegung irgendwie in den Alltag zu integrieren. Ich habe kein Auto und mache deshalb alles, was geht, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Ich mag keine Aufzüge und nehme deshalb immer die Treppe. Die Viecher versorgen ist dann ja auch mit körperlicher Aktivität verbunden.