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| Dankeschön Das Problem wird sein, dass wir das Firmenlogo dann überhaupt nicht tragen dürfen, wenn die Geschäftsleitung (halten es noch nicht mal für nötig, eine Traueranzeige in die Zeitung zu setzen) das OK nicht gibt. Deswegen wollten wir ja die Westen tragen,da ist das Firmenlogo drauf und die haben alle Kollegen, sollte ja gleichmäßig aussehen. Aber das mit dem Band, wäre sicher ne Alternative, rot/weiß ist auf schwarz ja auch gut zu erkennen.
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| Finde ich ziemlich armselig von der Geschäftsleitung. Ich denke, eine Schleife in den Betriebsfarben (wie die Aidsschleife) oder als Trauerfloor an die Jacke/Hemd/Bluse geheftet und dass ihr geschlossen als Kollegen zusammensteht sollte ausreichend sein.
__________________ Mani wastete yo Glück auf deinem Weg
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| Noch ist ja nicht raus ob die Westen nicht doch getragen werden dürfen. Ich persönlich würde aber die Variante mit dem Band in Firmenfarben der Weste sogar vorziehen. Ihr selbst kennt euch untereinander, da ist ein weithin sichtbares Erkennungszeichen nicht nötig. Solltet ihr die Westen trotzdem bevorzugen, und auch das O.K. dazu bekommen, dann würde ich das an eurer Stelle noch mit der Mutter eures Kollegen abklären ob das für sie - oder gegebenenfalls andere Familienmitglieder - so in Ordnung geht, oder ob ihr es lieber etwas dezenter angehen lassen wollt.
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| Zitat:
Die Mutter des Jungen weiß schon darüber bescheid, in welcher Kleidung wir Spalier stehen wollen, dass habe ich natürlich zuerst abgeklärt. Wollen ja auch, dass es dann nicht doch zu viel wird, die Mutter ist mit der Idee in den Westen absolut einverstanden.
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| Zitat:
Wir haben heute das OK für die Westen bekommen, wäre die Sorge schon mal weg. Jetzt kommt allerdings die nächste, ich wurde gebeten einen Aushang zu formulieren, damit die Kollegen wissen, an wen sie sich, bei Fragen, wenden sollen und wann die Beerdigung stattfindet, wie schreiben ich sowas am Besten? Kann ja schlecht als Überschtift "Einladung zur Beerdigung" schreiben. ![]()
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| Oh man, was ist so schlimm, wenn man Mitarbeitern die letzte Ehre erweist? Wenn ich das schon lese "müsste man das bei jedem machen" Ja und? Natürlich kann man das bei jedem machen, auch bei 5TSd Mitarbeitern, denn dieser EINE hat es schlicht verdient, besonders weil dieser EINE Teil der Firma war,die ohne dieses Teil nicht gelaufen wäre. Schreib sowas wie "Wir trauern um XYZ Die Beerdigung findet am... um ....auf dem Friedhof.... statt. Für weitere Fragen steht Kollege/Kollegin YXZ zur Verfügung"
__________________ Mani wastete yo Glück auf deinem Weg
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| Wenn das im Sinn der Mutter ist, um so besser - und schön dass ihr die Erlaubnis bekommen habt! Das mit der fehlenden Zeitungsanzeige ist leider bei vielen Firmen so. Teils schmeißen dann die Kollegen zusammen und schalten eine eigene Traueranzeige. Blumen oder Spenden gibt es oft nur für leitende Angestellte, oder in sehr kleinen Firmen. Traurig aber wahr, die Firmen denken wirklich dann auch in wirtschaftlichen Maßstäben und - wie die schon erwähnt haben - auch in der Kategorie der Gleichbehandlung aller. Bei einem so tragischen Fall ist das natürlich besonders unschön und hinterlässt Spuren auf der Seele der Beteiligten. Ich denke manchmal dass die Firmen bei dieser Wirtschaftsbetrachtung einen ganz wichtigen "weichen" Wirtschaftsfaktor übersehen, nämlich die Identifikation der Angestellten mit der eigenen Firma. Nur wer voll hinter seinem Arbeitgeber steht, bringt auch die volle Leistung. Was den Aushang betrifft, würde ich auch in die von Applejack vorgeschlagene Richtung gehen, und zunächst der Trauer um den Kollegen kurz Ausdruck verleihen, darunter dann in etwa so weiter: "Wer XY zusammen mit uns gern die letzte Ehre erweisen möchte, kann dies am... um... in der Trauerhalle/Kirche ... tun. Da wir ihn als Kollegen sehr geschätzt haben, möchten wir geschlossen im Kollegenkreis erscheinen. Informationen zu der angedachten Trauerkleidung und zum Treffpunkt bekommt ihr / bekommen Sie bei:..."
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| Zitat:
Das macht einen erst bewusst, wie viel wert man als Arbeitnehmer tatsächlich ist und das obwohl jeder Einzelne dazu beiträgt, dass der Chef ein sorgenloses Leben führen kann. Edit:Gerade als ich den Beitrag abgeschickt habe, kam ne Mail, dass unsere Firma heute einen Nachruf in der Zeitung hat. Haben wir mit unserer Organisation zumindest in die Geschäftsleitung doch noch zum Nachdenken gebracht. Hinterlässt ja auch nen schlechten Eindruck, wenn wir als Kollegen geschlossen zur Beisetzung gehen und von der Firma nichts kommt. Geändert von Paulchen255 (13.08.2013 um 09:55 Uhr).
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| So langsam wird es echt lächerlich... Es wurden 5 Zettel an verschiedene Schwarze Bretter gehängt, jetzt wurden sie alle von dem Vorgesetzten, nach ihm kommen nur noch die Firmeneigentümer, abgerissen. Mein Mann , der unten als Ansprechpartner stand, wurde ins Büro bestellt. ![]() Die Begründung für das Abreißen der Zettel ist angeblich, dass der Text so geschrieben ist, dass man es als Pflichttermin verstehen könnte. ![]() Wir Kollegen denken aber eher, dass den leitenden Angestellten wohl jetzt die Ausrede fehlt, warum sie nicht kommen, denn die Ausrede "Wir wussten nichts davon", fällt dann ja raus. Mich macht es so sauer, wir gehen doch dahin um die letzte Ehre zu erweisen und unsere Anteilnahme zu zeigen und nicht um zu Kontrollieren wer kommt, wenn jemand nicht kommt. Wird dafür seine Gründe haben, aber es wir niemandem zum Vorwurf gemacht.
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| Ja nicht nur du. Mich macht so ein asoziales Verhalten richtig traurig. Es geht hier nur um den Jungen und die machen so ein Theater draus... Die sollten sich echt was schämen, eine Planung so zu boykottieren. Keiner weiß wo den ihr Problem ist. Und sich dann auch noch so hinzustellen, als hätten die ja soviel organisiert...solche Aussagen wie, wir sammeln ja Geld, wir haben ja ne Anzeige geschaltet, wir lassen nen Kranz binden...komisch...das Geld einsammeln haben wir organisiert, die Anzeige kam jetzt, der Junge ist schon fast ne Woche tot, nen Kranz binden??? wozu, dass ist ne Urnenbeisetzung, da ist üppiger Blumenschmuck unpassend. Von denen kommt doch jetzt nur was, weil sie mitbekommen haben, was wir auf die Beine gestellt haben. Wir haben uns jetzt dafür entschieden, Samstag nur in schwarz zu gehen, keine Schleife in Firmenfarbe und keine Arbeitsweste. Bei der Beerdigung sind wir als Freunde anwesend und nicht mehr als Kollegen.
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