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NiTi 15.10.2014 19:11

Mein gutes Nokia Tastenhandy ist aus dem Jahr 2004. Und es tut und tut und tut... ohne Probleme. Das feine Teil. Einmal die Woche aufladen, fertig. Das andere Ding war jeden Abend leer, selbst wenn ich es gar nicht genutzt hab.

Da bin ich doch glatt der Illusion aufgesessen, ein Schmachtfon wäre wichtig für die Zusammenarbeit mit der Klasse, aber NEIN. Ist es nicht.

Ich werde wieder zurückwechseln, ist einfach besser.:cool:

Minerva 15.10.2014 20:04

NiTi, ich wünsche dir gute Besserung!! :seeya:

Jackrabbit 15.10.2014 21:41

Schmachtfon :D

Musste 3 mal lesen ob ich es richtig gelesen hab, der brüller *vor lachen fast von der couch fall*

NiTi 16.10.2014 09:07

:D:D

Heute morgen ging dann der Wecker von dem blöden Teil nicht, obwohl ich abends wie immer kontrolliert hab, ob er auch an ist. Das bedeutet das Ende für das Teil in meinem Besitz.

Ein Hoch auf die alten, zuverlässigen Tastenhandys.:hurray:

Jinro 16.10.2014 09:08

Darf man nachfragen welches Samrtphoner und welches Betriebssystem? Nur, damit man nicht zufällig mal den gleichen Kernschrott kauft.

NiTi 16.10.2014 09:20

Darf man.

Sony Ericsson Xperia Ray ST18i Android Gold

:cool:

Jinro 16.10.2014 09:25

Markteinführung 2011, Android 2.3. In die Verlegenheit das zu kaufen kommt man heute wohl nicht mehr.:D

NiTi 16.10.2014 09:27

Ich hab das vor 6 Wochen gekauft.

:D:D

Aber es liegt wahrscheinlich am Alter... war günstig und einfach zu bedienen.

Angora-Angy 16.10.2014 10:13

Hmm, ich oute mich als Smartphonejunkie. Ich gehe ohne das Teil nichtmal aufs Klo. Und meines funktioniert bis auf wenige Macken eigentlich ganz gut. Weckeraussetzer hab ich eigentlich nicht. Das mit dem Akku und täglichen laden ist natürlich ein Manko, dafür hab ich jetzt als Paybackprämie eine Powerbank geholt, die mich unterwegs mit einem Stromnachschub versorgt. Da kann ich unterwegs immer schön ins KF gucken und schnell mal Tips geben (Handaufzucht in den letzten Tagen z.B.) ohne den Schleppi hochfahren zu müssen, der sich ohnehin momentan nicht mit mir im selben Haushalt befindet.

Lupine 16.10.2014 10:28

Ich war übers Wochenende unterwegs, und habe mein Smartphone sehr praktisch gefunden. Unser Ersatz-Smartphone (ganz winziges, ziemlich altes Huawei) wurde bei Schwiegereltern "geparkt" mit einer Prepaid-Karte drin. Und so konnte ich ab und an ein paar Fotos vom Wochenendtrip schicken, was die beiden sehr genossen haben.

Mein Smartphone ist sehr zuverlässig, ich habe da bislang keinen Ärger gehabt, obwohl es längst nicht das neueste ist. Ein Samsung Galaxy S3. Aber eine Powerbank werde ich mir auch noch zulegen, wenn ich mal wirklich lange unterwegs bin. Ansonsten helfen ein paar kleinere Tricks, die Akkubelastung zu senken: z. B. WLAN aus wenn man das Haus verlässt, Bildschirmhelligkeit bisschen runter regulieren. Der Effekt ist erstaulich deutlich merkbar. Und mal die Apps kontrollieren: emails kann man auch manuell synchronisieren wenn man nicht gerade beruflich im Viertelstundentakt auf dem laufenden sein muss.

JayJay 16.10.2014 10:56

Ich war eigentlich auch ein Gegner dieser Smartphones, aber die Vorteile haben mich nun doch überzeugt :o
Es gab in den letzten Wochen und Monaten doch immer wieder Situationen, in denen ich mobiles Internet gut hätte gebrauchen können, zudem waren meine Telefon und SMS Kosten explodiert...

Ich fand es schon ärgerlich so einiges zu verpassen und von anderen zu hören, die z.B Fotos geschickt beommen haben :o
Natürlich kann man auch telefonieren, aber da ich beruflich immer schon viel sprechen muss und Abend meist einfach einen Bock mehr habe, ist Whattsapp nun meine Rettung :D
Ich kann mit Leuten in Kontakt bleiben, die ich nicht so oft sehe und das gesparte Geld kommt wieder anderen Dingen zugute.

Trotzdem bleibe ich ein großer Gegner vom Nutzen des Smartphones beim Essen oder bei einer Verabredung. Ich will auch kein Gegenüber haben, dass dieses blöde Teil vor mir auf den Tisch legt, darin rumtüddelt und sämtliche Unterhaltungen mit "hmmm.hmmm...was hast du grad gesagt?" führt :p

Wieviele Pärchen und Freunde hab ich schon in Restaurants gesehen, die sich gar nicht mehr unterhalten, ne Mine verziehen wie 5 Tage Regenwetter, aber ihr Essen fotografieren...

knuffelchen 16.10.2014 11:03

Ich hab ein Smartphone von meinem Bruder aufs Auge gedrückt bekommen, mit den Worten: Ich brauchs nicht mehr und bei eBay bringts nichts mehr:rofl:
Ich habs jetzt als Handy mit ner Prepaid-Karte in Betrieb, Inet hab ich aufm Notebook.
Der Vorteil ist ganz klar beim SMS schreiben. Da hab ich ne richtige Tastatur und nicht so blöde Zifferntasten, die ich x-mal drücken muss.:D

Aber mein Aufreger heute war der "Rentner im Stress"!
Unser Kaufland ist ja vormittags chronisch im Personalmangel und so wartete ich geduldig an der Käsetheke, bis die einzige Bedienung Käse-Wurst-Käse-Wurst hinter sich gebracht hat und dann wieder zu mir wollte. Und da war dann dieser alte Sack, der kurz vorher an die Wursttheke kam, und prompte Bedienung einforderte, als die Frau zu mir gehen wollte.
Sowas von unmöglichem Benehmen erlebt man selten. Er schrie die Bedienung an, er schrie mich an und dann rannte er wutentbrannt mit seinem Einkaufswagen davon.
Ich hab dann erst mal die Frau hinter der Theke beruhigen müssen.

dangerschaf 16.10.2014 11:21

Zitat:

Zitat von knuffelchen (Beitrag 681916)
Aber mein Aufreger heute war der "Rentner im Stress"!
Unser Kaufland ist ja vormittags chronisch im Personalmangel und so wartete ich geduldig an der Käsetheke, bis die einzige Bedienung Käse-Wurst-Käse-Wurst hinter sich gebracht hat und dann wieder zu mir wollte. Und da war dann dieser alte Sack, der kurz vorher an die Wursttheke kam, und prompte Bedienung einforderte, als die Frau zu mir gehen wollte.
Sowas von unmöglichem Benehmen erlebt man selten. Er schrie die Bedienung an, er schrie mich an und dann rannte er wutentbrannt mit seinem Einkaufswagen davon.
Ich hab dann erst mal die Frau hinter der Theke beruhigen müssen.

Erinnert mich an ein Erlebnis in Lübeck (nur, dass das eher witzig, statt ein Aufreger war):
Rappelvoller Bus. Wir standen den gesamten Gang entlang, nichts ging vor oder zurück (um die Uhrzeit der ganz normale Wahnsinn, FH-Feierabend:rolleyes:). Hinter mir stieg dann noch ein älterer aber rüstiger Herr ein. Mit den Worten: "Ich bin Lübecker, ich will hier durch!" Versuchte er an mir vorbei zu kommen. Auf meine Frage, wo um Gottes Willen er denn hin wolle, antwortete er: "Nach da hinten" und deutete in die gequetschte Menschenmasse :rofl: Ich könnte mich heute noch kringeln. Der Ausspruch: Ich bin ... (lässt sich beliebig dem Ort anpassen), ich will hier durch!, hat sich fest in unserem Sprachgebrauch etabliert:D

NiTi 16.10.2014 11:26

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ein Schmachtfon deutlich mehr Stress bedeutet. Man ist immer online, ständig piept und bimmelt es, man ist immer in Versuchung, irgendwas mal schnell nachzuschauen... nein, einen Nutzen hat es für mich keinesfalls. Wie entspannend ein Einkauf ist, wenn man einfach nur einkaufen geht, ohne ständig Dies und Das "mal eben" abzuklären oder mal eben an der Kasse erklären zu müssen, dass man jetzt an der Kasse steht und eigentlich so gar keine Zeit hat und dann gleich eben zurückruft...

Ne, dann lieber ohne und gut ist. Laptop zu Hause, reicht. Unterwegs brauch ich kein Internet, Fotos schauen ist auch nicht lebenswichtig.

Für den Notfall ein Handy, ja da lass ich mich drauf ein, aber das wars dann auch.

JayJay 16.10.2014 11:26

Bei uns in den umliegenden Kurorten ist das genau andersrum, da meinen die Touristen sie hätten mehr Rechte...
Die drängeln sich sogar an der Kasse vor mit der enstprechenden Erklärung..
Meiner Freundin, die mitten in so einem Kurort wohnt, ist es sogar schon mehrmals vorgekommen, dass die Touris Dinge aus fremder Leute Einaufswagen genommen haben.
Schließlich steht es ihnen zu, nur SIE sorgen doch überhaupt dafür, dass es hier Supermärkte und eine Infrastruktur gibt :cool:

JayJay 16.10.2014 11:28

Zitat:

Zitat von NiTi (Beitrag 681923)
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ein Schmachtfon deutlich mehr Stress bedeutet. Man ist immer online, ständig piept und bimmelt es, man ist immer in Versuchung, irgendwas mal schnell nachzuschauen... nein, einen Nutzen hat es für mich keinesfalls. Wie entspannend ein Einkauf ist, wenn man einfach nur einkaufen geht, ohne ständig Dies und Das "mal eben" abzuklären oder mal eben an der Kasse erklären zu müssen, dass man jetzt an der Kasse steht und eigentlich so gar keine Zeit hat und dann gleich eben zurückruft...

Ne, dann lieber ohne und gut ist. Laptop zu Hause, reicht. Unterwegs brauch ich kein Internet, Fotos schauen ist auch nicht lebenswichtig.

Für den Notfall ein Handy, ja da lass ich mich drauf ein, aber das wars dann auch.

Man muss es ja nicht ;)
Die Regeln macht man doch selbst :thumbsup:
Mein Smarti liegt jetzt alleine auf dem Wohnzimmertisch, wenn ich keinen Bock hab, dann ist es lautlos, wenn ich eine schöne Verabredung hab, dann ist es entweder nicht dabei oder halt aus.

dangerschaf 16.10.2014 11:30

Zitat:

Zitat von JayJay (Beitrag 681924)
Bei uns in den umliegenden Kurorten ist das genau andersrum, da meinen die Touristen sie hätten mehr Rechte...
Die drängeln sich sogar an der Kasse vor mit der enstprechenden Erklärung..
Meiner Freundin, die mitten in so einem Kurort wohnt, ist es sogar schon mehrmals vorgekommen, dass die Touris Dinge aus fremder Leute Einaufswagen genommen haben.
Schließlich steht es ihnen zu, nur SIE sorgen doch überhaupt dafür, dass es hier Supermärkte und eine Infrastruktur gibt :cool:

Auch nett:rolleyes:

Lupine 16.10.2014 13:15

Ja, Leute gibts :cool: Scheint wohl überall das gleiche zu sein. Rentner mit "eingebauter Vorfahrt" kenne ich auch zur Genüge.

Was das Smartphone betrifft: wer sich zum Sklaven von dem Ding macht ist selbst schuld. Die Whatsapp-Gruppen sind bei mir permanent auf stumm geschaltet, wer wirklich was ganz wichtiges von mir will der ruft halt an. Beim Essen bleiben die Dinger aus und gehören auch nicht auf den Tisch (hält sich bei uns jeder dran), und wenn ich mich unterhalte oder z. B. einkaufen bin, dann gehe ich sogar am Telefon nur dann ran wenn ich entweder einen wichtigen Anruf erwarte oder es Familie ist. Alle anderen dürfen sich dann mit der Mailbox begnügen. Die rufe ich eben später zurück. Wenn es MIR passt.

Da ich öfter mal im Tagesablauf kleinere Wartezeiten zu überbrücken habe, finde ich den schnellen und unkomplizierten Zugang zum Internet sehr praktisch. Mal eben was nachschauen und sich die Zeit vertreiben - andernfalls würde ich vielleicht ein Buch mitnehmen.

Dass man so ein Ding in der Tasche hat heißt ja nicht zwangsläufig dass man immer online sein muss. Kleiner Tipp: bei Whatsapp z. B. die Einstellungen so wählen dass andere nicht unbedingt sehen können wann man das letzte mal online war. Erspart gelegentlich mal eine kleine Diskussion :cool:

Jinro 16.10.2014 13:26

Das ist eben der Fehlschluss des Technikdeterminismus, also der Theorie dass sich aus der Existenz von gewisser Technik zwangsweise feste soziale Folgen ergeben. Technik ist vielmehr ein Kulturgut, geronnenes menschliches Handeln, die zwar auf die Handlung des Menschen zurückwirkt, deren Rückmeldung man durch die Anwendung aber selbst bestimmt.

Das gilt für ein Smartphone wie für ein Taschenmesser.

dangerschaf 16.10.2014 14:29

Sehr poetisch, Jinro:smilewinkgrin:

Ich bin immer wieder entsetzt, wenn ich sehe wie technik/Internet-abhängig viele Mensche (gerade wenn sie älter sind als ich) sind. Wenn sie dann Panikatacken kriegen, sobald sie mal kein Netz haben...:rolleyes:

Ich sage nur: zu Hause kein Internet und mangelhafter Telefonempfang:D
Und Urlaub mache ich am liebsten in Ländern ohne Handynetz.

Aber schön, dass es hier noch andere Menschen gibt, die mal Stummstellen können ohne Schweißausbrüche zu kriegen.:thumbsup:


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