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Blumi-Lumi 18.04.2011 22:14

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Löckchen, ich wollte das lediglich als Beispiel schreiben.
Und ich hab absichtlich nicht auf "ihre" Beiträge geantwortet und auf das Bild reagiert, weil ich mich davon abhalten will hier vor Wut im Kreis zu tanzen :rolleyes:
Da denk ich mir dann ganz unvernünftig "das werden andere schon richten"

ninishelp 18.04.2011 23:23

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Zuallererst mal eines:
ich hab ja nun 10 Kaninchen, und die beiden Jüngsten sind 9 Monate alt - aber süss sind sie alle!!!
Leider habe ich immer wieder feststellen dürfen, dass Leute auch hier im Forum lieber ganz kleine vom Züchter haben wollen oder zurückschrecken, wenn ich Ihnen erkläre, dass Kaninchen generell nicht unbedingt schmusen wollen und eben schon gar nicht auf den Arm und ich sie deshalb auch nicht auf den Arm nehme.
Ob nun Bilder im Netz sind oder im Forum - das wird das Handeln vieler Leute gar nicht beeinflussen. Und ich finde, man erkennt sehr schnell bei den Bildern und den Beiträgen, aus welcher Ecke sie kommen und viele User des Forums reagieren entsprechend richtig darauf.
Man kann ja relativ einfach erkennen wie alt die Kleinen sind, und wenn sie das Nest verlassen haben und um ihre Mutter herumspringen, warum sollten dann keine Bilder gemacht werden - im Falle von Notvermittlungen? Das machen viele anerkannte Notaufnahmestellen auch und beachten trotzdem die Schonzeiten, in denen die Kleinen bei ihrer Mutter bleiben sollen. Und wenn's der besseren Vermittlung hilft, wird dann wieder ein Platz frei für ein neues Notkaninchen, das sollte auch mal bedacht werden.

Menolli 19.04.2011 07:19

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Neue Idee für die Entwicklung und ähnliches.
Wie wäre es wenn wir einen Entwicklungsleidfaden in Faqs nehmen und dort mit Bildern die schon da sind wie aus meinem oder Mickeys Tread.

Und dann die Bilder wo darauf zu ereknnen ist, das sie noch wirklich winzig sind,(nackt, oder Geschlossenene Augen) rauslassen sollten, denn gerade in dem Alter brauchen die Lütten nur eins und zwar Ruhe.

Dann gab es hier mal so eine wunderbare Kostenliste, weiß nicht mehr von wem.

Tierarztgeplagt 19.04.2011 07:28

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Ich oute mich mal ...

Meine nächsten 2 Kaninchen stammen aus einem Unfallwurf, den ich über ebay Kleinanziegen gefunden habe.
Ich bekomme einmal in der Woch neue Fotos von den Mäusen und freue mir jedesmal den Wolf, wenn ich sehe, wie toll die Möpse sich entwickeln!


Saloivs Ausführungen finde ich sehr zutreffend ... und aknn mich diesen eigentlich nur anschließen.

Ich spreche mich gegen bewusste Kinderzimmerverpaarungen aus, halte gekonnte Züchtungen aber für unerlässlich um langfristig auch noch gesunde Kaninchen in der Kleintierhaltung zu haben..

Unfallwürfe sind immer etwas kritisch, aber ich denke, man kann nicht genrell jedem vorwerfen, er habe bewusst verpaart ...

Tinachen 19.04.2011 09:47

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Auch wenn es nicht wirklich zum Thema gehört. Auf das Argument der "gekonnten Züchtung" muß ich aber doch nochmal eingehen. Mir ist klar, dass es das Pro Züchter Argument in Bezug auf Gesundheiterhaltung schlechthin ist. Bei kritischer Hinterfragung muß man aber ganz klar sagen, dass das so nicht stimmen kann. Es gibt ja wirklich haufenweise Züchter. Haben wir mehr gesunde Kaninchen!! Klares nein!! Man kann wohl eher von viel Glück sprechen ein gesundes Kaninchen zu haben / zu bekommen. Wahrscheinlich durch natürliche Selektion entstanden. Der Wunsch nach guten Züchtern, die ihre Tiere als wichtigen Punkt auch noch artgerecht halten wäre wünschenswert. Die Praxis zeigt leider dass das Utopie ist.

saloiv 19.04.2011 12:17

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Zitat:

Zitat von Tinachen (Beitrag 155046)
Auch wenn es nicht wirklich zum Thema gehört. Auf das Argument der "gekonnten Züchtung" muß ich aber doch nochmal eingehen. Mir ist klar, dass es das Pro Züchter Argument in Bezug auf Gesundheiterhaltung schlechthin ist. Bei kritischer Hinterfragung muß man aber ganz klar sagen, dass das so nicht stimmen kann. Es gibt ja wirklich haufenweise Züchter. Haben wir mehr gesunde Kaninchen!! Klares nein!! Man kann wohl eher von viel Glück sprechen ein gesundes Kaninchen zu haben / zu bekommen. Wahrscheinlich durch natürliche Selektion entstanden. Der Wunsch nach guten Züchtern, die ihre Tiere als wichtigen Punkt auch noch artgerecht halten wäre wünschenswert. Die Praxis zeigt leider dass das Utopie ist.

Ja, weil viele viele Züchter schwarze Schafe sind. Aber nicht alle!
Ich habe selber einige Jahre gezüchtet. Keine Kaninchen, sondern Indische Laufenten. Daher weiß ich auch, wie man als Züchter auf die Gesundheit Einfluss nehmen kann und habe das entsprechende allgemeine Zuchtwissen. Das spezifische Kaninchenzucht-Wissen fehlt mir, bzw. ich habe es fast nur aus der Theorie. Nur mal als Beispiel... Bei meinen Laufentenküken kam ein einziges Küken je ums Leben, und es starb nicht etwa an einer Krankheit sondern an einem unvermeidbaren Unfall. Bei den meisten Hobby-Vermehrern überleben meistens nur wenige Küken oder auch mal keines. Des Weiteren werden die Enten oft krank oder haben schon im Aufwuchsalter Kreislaufschwächen, Herzprobleme usw.
Krankheiten hatte ich nie im Bestand. Einfach aus dem Grund heraus, dass man mit guter Zucht, Haltung und Ernährung diesen optimal vorbeugen kann.
Es ist also sicherlich kein Lotto-Spiel, sondern ein streng beeinflussbarer Ablauf. Die Vererbungslehre von Tieren ist sehr gut erforscht und hat Hand und Fuß. http://www.zwergkaninchen-rassezucht.de/html/Kaninchenkunde/vererbungslehre.htm

Jinro 19.04.2011 12:23

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Das ursprüngliche Thema bietet nicht mehr viel Diskussionspotential. Ist nur ein Vorschlag, muss von den Mods umgesetzt werden können - scheint keine Mehrheit zu finden, also hab ich nichts gegen eine Weiterentwicklung des Themas.;)

Nur so ein Gedanke zu deinem Züchterbild: Warum gibt es denn so wenig auf Kaninchen spezialisierte Fachärzte, wenn Kaninchen aus Zucht eine so hohe Krankheitsauffälligkeit haben? Laut statista leben in Deutchland 5,6 Mio Kleintiere, davon 2,8 Mio Kaninchen. 5,4 Mio Hunde und 8,2 Mio Katzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fortbildung zum Fachtierarzt für Kleintiere sehr lohnenswert ist, da dort mehr kranke Zuchttiere zu finden sind müsste sich dann in signifikant höheren Fachtierarztzahlen niederschlagen. Über die Landstierärztekammerseiten findet man aber nur sehr wenige. Und wie ich hier im Forum lesen durfet gibt es in Dresden gar keinen und in einigen anderen Städten auch keine Experten. Passt also empirisch nicht ganz.

saloiv 19.04.2011 12:27

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Was ist denn für dich ein "Züchter". Es gibt deutschlandweit nur sehr wenige wirkliche Züchter. Viele sind (Hobby)vermehrer. Von den 2,8 Mio. Kaninchen deutschlandweit dürften nur wenige bei richtigen Züchtern leben. Und richtig gute Züchter brauchen deutliche seltener den Tierarzt als Vermehrer oder Hobbyhalter.

Jinro 19.04.2011 12:47

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Zitat:

Zitat von saloiv (Beitrag 155139)
Was ist denn für dich ein "Züchter". Es gibt deutschlandweit nur sehr wenige wirkliche Züchter. Viele sind (Hobby)vermehrer. Von den 2,8 Mio. Kaninchen deutschlandweit dürften nur wenige bei richtigen Züchtern leben. Und richtig gute Züchter brauchen deutliche seltener den Tierarzt als Vermehrer oder Hobbyhalter.

Hab an anderer Stelle mal geschrieben, dass ich bislang drei artgerechte Züchter kenne. Merkmale: angemeldetes Kleingewerbe, damit Aufsicht durch den Amtstierarzt. Sachkenntnis, die sich in Fütterung und Haltung niederschlägt (bei einem sogar durch Prüfung bestätigt), umfassende Beratung beim Kauf. Einer der drei bietet auch einen Impf- und Kastrationsservice in Absprache mit den neuen Haltern an. Das wären meine Kriterien für optimale Zucht.

Tinachen 19.04.2011 12:55

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Zitat:

Zitat von saloiv (Beitrag 155128)
Ja, weil viele viele Züchter schwarze Schafe sind. Aber nicht alle!
Ich habe selber einige Jahre gezüchtet. Keine Kaninchen, sondern Indische Laufenten. Daher weiß ich auch, wie man als Züchter auf die Gesundheit Einfluss nehmen kann und habe das entsprechende allgemeine Zuchtwissen. Das spezifische Kaninchenzucht-Wissen fehlt mir, bzw. ich habe es fast nur aus der Theorie. Nur mal als Beispiel... Bei meinen Laufentenküken kam ein einziges Küken je ums Leben, und es starb nicht etwa an einer Krankheit sondern an einem unvermeidbaren Unfall. Bei den meisten Hobby-Vermehrern überleben meistens nur wenige Küken oder auch mal keines. Des Weiteren werden die Enten oft krank oder haben schon im Aufwuchsalter Kreislaufschwächen, Herzprobleme usw.
Krankheiten hatte ich nie im Bestand. Einfach aus dem Grund heraus, dass man mit guter Zucht, Haltung und Ernährung diesen optimal vorbeugen kann.
Es ist also sicherlich kein Lotto-Spiel, sondern ein streng beeinflussbarer Ablauf. Die Vererbungslehre von Tieren ist sehr gut erforscht und hat Hand und Fuß. [url=http://www.zwergkaninchen-rassezucht.de/html/Kaninchenkunde/vererbungslehre.htm]zwergkaninchen-rassezucht :: Vererbungslehre[/url]

Das ist ja das Problem, zu viele schwarze Schafe. Ich hätte, wie erwähnt, ja gar nichts gegen gute Züchter, die ihr Handwerk verstehen und zusätzlich artgerechte Haltung bieten. Mir ist noch kein Einziger begegnet.
Ich habe ja auch nichts gegen Zucht per se einzuwenden, sondern nur gegen das ganze Schindluder, das dabei getrieben wird.

Tinachen 19.04.2011 13:08

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 155133)
Das ursprüngliche Thema bietet nicht mehr viel Diskussionspotential. Ist nur ein Vorschlag, muss von den Mods umgesetzt werden können - scheint keine Mehrheit zu finden, also hab ich nichts gegen eine Weiterentwicklung des Themas.;)

Nur so ein Gedanke zu deinem Züchterbild: Warum gibt es denn so wenig auf Kaninchen spezialisierte Fachärzte, wenn Kaninchen aus Zucht eine so hohe Krankheitsauffälligkeit haben? Laut statista leben in Deutchland 5,6 Mio Kleintiere, davon 2,8 Mio Kaninchen. 5,4 Mio Hunde und 8,2 Mio Katzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fortbildung zum Fachtierarzt für Kleintiere sehr lohnenswert ist, da dort mehr kranke Zuchttiere zu finden sind müsste sich dann in signifikant höheren Fachtierarztzahlen niederschlagen. Über die Landstierärztekammerseiten findet man aber nur sehr wenige. Und wie ich hier im Forum lesen durfet gibt es in Dresden gar keinen und in einigen anderen Städten auch keine Experten. Passt also empirisch nicht ganz.

Naja man weiss ja das im Studium gerade Kaninchen nur sehr kurz behandelt werden. Da bedarf es schon sehr viel Eigenmotivation und Interesse für diese Tiere um sie nicht nur oberflächlich in der täglichen Tierarztpraxis einzubinden sondern ein Spezialist auf diesem Gebiet zu werden. Wieviele Besitzer von diesen 2,8 Mio gehen denn wirklich mit ihren Tieren zum TA. Die meisten dieser geschätzten 2,8 Mio leben doch wahrscheinlich leider kein besonders beschütztes Leben. Also auch unter dem Begriff der Wirtschaftlichkeit kein besonderer Anreiz für den Großteil der Tierärzte. Hund und Katz bringen da sicher deutlich mehr in die Kassen.

Jinro 19.04.2011 14:30

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Zitat:

Zitat von Tinachen (Beitrag 155162)
Naja man weiss ja das im Studium gerade Kaninchen nur sehr kurz behandelt werden. Da bedarf es schon sehr viel Eigenmotivation und Interesse für diese Tiere um sie nicht nur oberflächlich in der täglichen Tierarztpraxis einzubinden sondern ein Spezialist auf diesem Gebiet zu werden. Wieviele Besitzer von diesen 2,8 Mio gehen denn wirklich mit ihren Tieren zum TA. Die meisten dieser geschätzten 2,8 Mio leben doch wahrscheinlich leider kein besonders beschütztes Leben. Also auch unter dem Begriff der Wirtschaftlichkeit kein besonderer Anreiz für den Großteil der Tierärzte. Hund und Katz bringen da sicher deutlich mehr in die Kassen.

Die Entscheidung zur Weiterbildung ist doch im wesentlichen eine wirtschaftliche. Man sieht den Markt und will einen bedeutenden Anteil davon für sich abstecken. Variante 1: Der Markt ist klein, weil viele Tiere einfach gesund sind und bestenfalls zur Impfung vorstellig werden. Variante 2: Der Markt ist klein, weil sich ein Großteil nicht um die eigenen Tiere kümmert. Einen großen Markt für Kleintiermedizin scheint es ja nicht zu geben. Variante 2 unterstellt generell unwürdige Haltung, traue ich mich persönlich nicht einzuschätzen. Man liest aber in vielen Statistiken, dass Kleintierhaltung zunimmt, weil Einzelhaltung abgelehnt wird. Also generelle Unkenntnis bzw. unwürdige Haltung scheint nicht zu herrschen.

saloiv 19.04.2011 15:22

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Jinro ich muss gerade mal anmerken, dass ich deine sachliche Art zu diskutieren sehr genieße. So macht es auch Spaß. :) Danke!

Zitat:

Hab an anderer Stelle mal geschrieben, dass ich bislang drei artgerechte Züchter kenne. Merkmale: angemeldetes Kleingewerbe, damit Aufsicht durch den Amtstierarzt. Sachkenntnis, die sich in Fütterung und Haltung niederschlägt (bei einem sogar durch Prüfung bestätigt), umfassende Beratung beim Kauf. Einer der drei bietet auch einen Impf- und Kastrationsservice in Absprache mit den neuen Haltern an. Das wären meine Kriterien für optimale Zucht.
Da ich selber ein angemeldetes Kleingewerbe mit Aufsicht durch das Veterinäramt usw. hatte, weiß ich, dass dies nichts bedeuten muss, außer, dass Maßnahmen gefordert werden, die die Ausbreitung von Tierseuchen eindämmen. Das kann auch negative Folgen haben, je nach Vetamt verbieten sie z.B. Gehegehaltung weil ein Käfig besser desinfiziert werden kann... Demnach wäre das für mich kein Kriterium.
Diese Prüfung nach §11 des Tierschutzgesetzes zur Haltung von Kleintieren ist auch relativ schlicht. Ich behaupte mal, dass jeder, der ein Jahr hier angemeldet ist und sich ein Wochenende Zeit nimmt sich extra vorzubereiten, die Prüfung zu Kaninchen problemlos besteht.

Kriterien für mich sind:
- Fachkenntnisse zu Haltung, Ernährung und Genetik sowieso zu versch. Züchtungsformen die auch entsprechend umgesetzt werden.
- Der Wille und Drang sich unentwegt weiter zu informieren und immer auf dem Laufenden zu bleiben
- Gute Zuchtergebnisse (durchweg gesunde Tiere, das Zuchtziel wird erfüllt)
- Interesse am einzelnen Tier (gute Käuferberatung, Rücknahme wenn eines abgegeben werden soll, Vermittlung nur in gute Haltung, telefonische Beratung)

Jinro 19.04.2011 15:38

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Deine Kriterien habe ich wohl etwas lapidar unter Sachkenntnis zusammengefasst. Wenn ein Züchter von Zwergkaninchen mir nicht erklären kann was Dw/dw heißt weiß ich schon an welche Adresse ich geraten bin.

Abseitiges Beispiel: Habe Zwergwidder, und die können ihre Ohren frei bewegen, anstellen, aufstellen etc. Die Kommunikationsform der Kaninchen über die Ohren ist also erhalten geblieben. Finde mal nen Widderzüchter, der darauf wert legt und nicht etwa auf Länge und Form der Ohren. Verzichtet auch ganz bewusst auf spezielle Fellformen. Kein Rex, Teddy oder Löwenträger, denn das kann alles dem Tier zum Nachteil gereichen. (Rex und Teddy durch Verlust/Einschränkung von Klima und Wetterverträglichkeit, Löwen durch Einbußen der Tastfähigkeit und nächtlichen Orientierung.)

Solche Gedanken fasse ich etwas plump als Sachkenntnis zusammen.

Tierarztgeplagt 19.04.2011 16:38

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Zitat:

Zitat von Jinro (Beitrag 155237)

Solche Gedanken fasse ich etwas plump als Sachkenntnis zusammen.

Und ich als "gekonntes Züchten". Als ich mich auf die Suche nach einer bestimmten Sorte Kaninchen machte (ich schreibe die Rasse bewusst nicht, sonst schreien alle wieder QUALZUCHT!) fielen sämtlich Züchter alleine durch ihre Haltungsform durch und für mich stand fest, dass ich dort keine Tiere erwerben würde ...

Wohingegen wir bei uns im Ort einen richtig guten NHD und Deutsche Widder Züchter haben, bei dem ich bedenkenlos Tiere kaufen würde. Er erfüllt alle mir wichtigen Kriterien ... nur leider bin ich nciht so der NHD fan ... ;-)

Jinro 19.04.2011 16:50

AW: Vorschlag gegen Zuchtgedanken.
 
Qualzucht ist doch eng definiert, der Rest ist Meinung. Was ich oben zB. aufgezählt habe ist nur isoliert betrachtet ein Nachteil für die Tiere. Mit ausreichend intensiver Pflege ergeben sich keine Probleme.

Wer natürlich Qualzucht als das Ergebnis eines ohne Pflege nicht oder nur eingeschränkt lebensfähigen Tieres betrachtet, der könnte sich daran stoßen. Aber dem müsste jede Form domestizierter Tierhaltung zuwider sein. Hauskaninchen überleben in freier Wildbahn ja rassenunabhängig nur sehr bedingt. Sieht man ja gut an den hier im Forum geposteten Fundtieren.


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