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Kaninchen frei halten im Garten? auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2014, 12:54

Zitat:
Zitat von Kaninchenazubi Beitrag anzeigen
Hallo alle zusammen!
Ich habe jetzt viele verschiedene Meinungen und Ideen zum Thema "Freigehege" gelesen. Bei mir sieht es nun wie folgt aus: Meine beiden Kanin hätten die Möglichkeit, auf etwa 50m^2 frei herumzulaufen. Das Gartenstück ist von zwei Seiten mit Zaun gesichert, an die anderen zwei Seiten grenzen ein Stall und das Haus jeweils mit steinernem Weg davor an. Bei den Zaunseiten würde ich noch Kaninchendraht in den Boden einlassen (50cm tief), an den Seiten mit den Steinplatten wäre das doch nicht nötig(zwecks Ausbruchssicherung), oder? Natürlich gibt es reichlich Büsche, Unterschlupf und das Stallhäuschen inkl. Außengehege auf dem Gelände. Ich würde sie dann tagsüber draußen rum laufen lassen wie sie mögen und abends natürlich wieder einsperren (auch wenn das bestimmt nicht leicht wird, da sie zwar neugierig, aber immer noch sehr wild und kaum zahn sind, sprich: ich muss sie dann wirklich einfangen... schaff ich das auf so einem großen Gelände?).
Ich möchte den beiden nämlich einen möglichst großen Bewegungsraum schaffen, da ich das typische Stallhäuschen mit Auslauf plus Außengehege zum Stecken zu klein finde...
Danke für eure Antworten!
Klingt so weit gut, aber das typische Stallhäuschen bleibt auch mit 50m²-Auslauf zu klein; wie dir schon geschrieben wurde, werden sie da nicht freiwillig reingehen. Kaninchen müssen absolut nicht zahm sein, um sich abends einsperren zu lassen, aber sie müssen sich a) in ihrem Gehege wohl und sicher fühlen - wofür Platz besonders wichtig ist - und b) von selbst ins Gehege laufen können.

Einfangen auf 50m² ist möglich, aber kann bei scheuen Tieren extrem langwierig sein und durch den allabendlichen Stress wirst du den Freilauf vermutlich sehr bald leid sein und die Kaninchen werden dir noch scheuer werden.



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Benutzerbild von mausefusses
Kaninchen
 
Registriert seit: 11.08.2010
Beiträge: 4.990
mausefusses befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2014, 14:46

Meine gehen abends freiwillig rein und auch tagsüber sind sie oft im Gehege, das ist der schönste Liebesbeweis das sie sich dort aufhalten obwohl im Garten sein könnten. Irgendwas haben wir also richtig gemacht.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 13.02.2012
Beiträge: 3.102
Clagiostro befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2014, 19:56

Meine 7 die tagsüber auf ca. 260/270 qm frei laufen, liegen auch tagsüber oft in ihrem Gehege (Mittagsschläfchen) und abends gehen Alle - meist - problemlos rein.

Will doch mal Einer nicht gleich rein,nehme ich den Besen und laufe mit "HuschHuschHusch,nach Hause" hinter demjenigen her. Und dann geht der auch schnell "nach Hause". Und da gibts dann das begehrte Müsli.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 24.02.2011
Beiträge: 17.083
LuLu03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 27.11.2014, 20:29

Meine sind auch immer freiwillig reingegangen am abend.
meist waren sie eh schon drin ansonsten kamen sie spätestens als es futter gab.




Ninchen
 
Registriert seit: 29.11.2014
Beiträge: 4
Paule&Paulinchen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.11.2014, 23:22

Meine Freundin hält ihre Beiden immer Frei im Garten...und beide kommen abends in den Stall rein. Tagsüber aber ganz frei draußen. Es wundert mich noch immer, dass das so problemlos klappt, aber ihre großen Hoppler leben seit vielen Jahren so



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Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 01.12.2014, 12:39

Tatsächlich lernen Kaninchen das Reingehen am Abend total schnell, vor allem, wenn man zum Einsperren drinnen füttert. Zum Teil machen sie das auf Anhieb vom ersten Abend an ganz brav, erst recht, wenn sie neu in eine Gruppe gekommen sind, die das schon kennt und der sie nur folgen müssen. Meine sind auch alle gerne im Gehege, da ist das ganz unproblematisch



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Benutzerbild von Tazi
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.12.2014
Beiträge: 66
Tazi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 03.12.2014, 14:10

Unsere haben ein kleines gehege und ein großes Gehege. Das kleine beziehen sie nachts. Tagsüber sind sie im großen



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Kaninchen frei halten im Garten?-20141012_101644.jpg   Kaninchen frei halten im Garten?-20141126_092132.jpg  

Kaninchen frei halten im Garten?-20140727_124739.jpg  

Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 19.06.2012
Beiträge: 826
Siriox befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 12.12.2014, 13:24

Zitat:
Wichtig ist
Das man Glück hat :d
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Marder, zumindest hier bei uns in Berlin, auch am Tage zuschlagen.

Ich würde sie nur so halten, wenn ich den Gartenzaun wirklich gegen Marder usw. absichern könnte.



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Geändert von Siriox (12.12.2014 um 13:27 Uhr).

Benutzerbild von Keks3006
Kaninchen
 
Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 4.002
Keks3006 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.12.2014, 12:52

Zitat:
Zitat von Siriox Beitrag anzeigen
Das man Glück hat :d
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Marder, zumindest hier bei uns in Berlin, auch am Tage zuschlagen.

Ich würde sie nur so halten, wenn ich den Gartenzaun wirklich gegen Marder usw. absichern könnte.
In der Stadt sind Wildtiere am Tag etwas anderes als in ländlicheren Gegenden. In der Stadt sind sie die Nähe des Menschen gewöhnt und kommen ggf. auch tagsüber, auf dem Land sind sie noch scheu und halten sich tagsüber von Menschen fern. Das hat nichts mit Glück zu tun.



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Ninchen
 
Registriert seit: 26.01.2012
Beiträge: 6
Hoppi1 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.01.2015, 18:27

Hallo zusammen
ja das geht. Aber man sollte die Kaninchen vorher gut an einen gewöhnen, das sie sich wieder einfangen lassen Bei unsern Nachbarn ist das leider schief gegangen... aber wenn der Garten groß genug ist und/ oder wie ein abenteuer Spielplatz ist ( für Kaninchen, d. h. mit möglichkeiten zum Buddeln, Hecken zum rumkriechen und sowas laufen sie auch nicht weg(wir haben kein Gartentor...)
Viel Spaß noch




Benutzerbild von hasis2011
Kaninchen
 
Registriert seit: 14.02.2011
Beiträge: 30.760
hasis2011 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 14.01.2015, 18:41

Zitat:
Zitat von Hoppi1 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen
ja das geht. Aber man sollte die Kaninchen vorher gut an einen gewöhnen, das sie sich wieder einfangen lassen Bei unsern Nachbarn ist das leider schief gegangen... aber wenn der Garten groß genug ist und/ oder wie ein abenteuer Spielplatz ist ( für Kaninchen, d. h. mit möglichkeiten zum Buddeln, Hecken zum rumkriechen und sowas laufen sie auch nicht weg(wir haben kein Gartentor...)
Viel Spaß noch
Die Kaninchen sollten freiwillig reinhoppeln, einfangen ist keine Lösung und zu viel Stress für die Tiere. Auch sollte der Garten rundherum gut gesichert sein, nicht nur das die Kaninchen nicht weglaufen können, sondern, viel wichtiger, das von draußen kein Tier rein kann. Ein fehlendes Gartentor ist also sehr riskant...was, wenn da z.B. ein Hund vorbeikommt?



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Ninchen
 
Registriert seit: 25.05.2020
Beiträge: 6
vume5 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 12:13

Kommen Kaninchen bei Freilauf ohne Zaun abends/nachts denn nicht von selbst in ihre sichere Hütte?

Ich habe noch keine Kaninchen, erwäge aber mir welche anzuschaffen. Mein Garten ist recht gross (ca.700qm) aber überhaupt nicht eingezeunt, nur mit Spanndraht teilweise gekennzeichnet. Hanglage, oben Steilböschung, unten kleiner Bach, seitlich Streuobstwiese / verwilderte Wiese.
Wenn ich da einen sicheren und gemütlichen Stall hinstellen würde, würden die Kaninchen da nachts nicht von selbst zurückkommen, ohne sie rufen zu müssen?




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 12:33

@vume5: Nein das machen sie nicht. Es ist die Routine die sie abends ins Gehege hoppeln lassen.
Bei uns gibt es abends Fütterung im Gehege und da kommen einige schon hergelaufen, den Rest müssen wir dann noch ins Gehege schicken. Wenn aber mal eines der Kaninchen absolut keinen Bock hat ins Gehege zu gehen hat man kaum eine Chance es reinzubekommen.
Bei fehlendem Gartenzaun haben sie ja keinerlei Begrenzung und du wirst sie auch nicht in deinem Garten "festhalten" können und dann sind sie irgendwo und verwildern und Schutz vor Fressfeinden ist dann auch absolut weg.



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Ninchen
 
Registriert seit: 25.05.2020
Beiträge: 6
vume5 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 14:10

Das heisst wohl dass Kaninchen sich durch einen Menschen soweit bedroht fühlen, dass sie einen ansonsten sicheren Stall instinktiv als unsicher empfinden wenn sich da ein Mensch rumtreibt und womöglich in den Stall direkt reingreift. Selbst wenn dieser Mensch lecker Futter gibt. Denn Wildkaninchen kehren doch selbst in ihren Bau zurück.
Das heisst ich müsste mit einem stark begrenzenden Gehege arbeiten.
Was Fressfeinde angeht hätte ich nur vor Greifvögeln etwas Angst. Es ist ein Vogelschutzgebiet und da fliegt schon so Einiges rum. Füchse und Marder sind tagsüber hier keine Gefahr, Strassenverkehr nur geringe Gefahr, Hunde wohl ebenso, da sie oft angeleint sind, und wenn nicht sind da reichlich dichte Büsche.
Was ist mit Giftpflanzen? Ich habe mal gelesen dass man darauf achten muss dass im Futter nichts dabei ist, aber wild lebende Kaninchen stehen ja auch immer Giftpflanzen zur Verfügung. Bei mir wächst zB recht viel Gefleckter Schierling. Ich kann mir zwar vorstellen dass Kaninchen sowas probeweise mal anknabbern wenn sie es noch nicht kennen, aber dann als ungeniessbar erkennen. Sie werden doch keine tödliche Dosis fressen?




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 15:00

Naja sagen wir mal so. Wir können durch unseren Garten latschen und machen was wir wollen. Das interessiert die Kaninchen herzlich wenig. Sie haben keine Angst vor uns, unseren Hunden unserer Katze. Sie sind es gewohnt dass wir alle da rumlaufen, kommen teils auch neugierig her, wenn man sich auf einer Decke in den Garten platziert.
Sie werden den gesamten Garten als ihr sicheres Reich ansehen und hoppeln nur deshalb abends ins Gehege, weil wir dort ausschließlich füttern und sie reinschicken.


Bei Giftpflanzen würde ich jetzt nicht unbedingt eine Eibe stehen lassen, aber bei den anderen Sachen würde ich mir bei einem großen Garten und keiner Futternot keine großen Gedanken machen.
Wenn es Füchse gibt, würde ich mir auch tagsüber Sorgen machen, wenn die Mütter auf Futtersuche sind.



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Moderatorin
 
Registriert seit: 13.07.2014
Beiträge: 1.925
Diabi befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 15:25

Der Unterschied dürfte vor allem sein, dass der von dir gebaute „sichere und gemütliche Stall“ in den Augen der Kaninchen eine hässliche Bruchbude ist, die mit einem selbstgebauten Höhlensystem noch nicht mal ansatzweise mithalten kann, zudem wäre es für kein Kaninchen verständlich, warum es sich ausgerechnet in der Dämmerung, in der alles am besten schmeckt und es sich am schönsten spielen und toben lässt, in eine kleine Hütte zurück ziehen soll, dabei wäre es ihm auch schnurzpiepegal, dass auch für Füchse und Marder die Dämmerung die Hauptjagdzeit ist...

Angst vor dem Menschen spielt sicherlich am wenigsten eine Rolle, ich habe wahrlich nicht das Gefühl, dass mich irgendeines meiner Kaninchen als Bedrohung wahrnimmt, sie behandeln mich wohl eher wie einen alten, tattrigen Dienstboten, dem man die kleinste Aufgabe 10 mal erklären muss...

Bei Raubvögeln stellen Habichte die größte Gefahr dar, sie jagen durchaus auch gerne mal ein Kaninchen, andere Raubvögel bevorzugen kleinere Säugetiere bzw Vögel. Genügend Deckung durch Büsche o.ä. bietet den Langohren natürlich Schutz, allerdings können ältere oder kränkliche Tiere durchaus gefährdet sein, und auch bei jungen und gesunden bleibt ein Restrisiko.

Wegen Giftpflanzen würde ich mir die wenigsten Gedanken machen: Kaninchen wissen deutlich besser als wir, wann welche Pflanze in welchen Dosen schädlich für sie ist, und wenn eines doch mal etwas in deinen Augen giftiges fressen sollte, dann sicherlich, weil es genau diese Pflanze in der von ihm gefressenen Menge als Heilpflanze für bzw gegen etwas braucht.

Wenn das Grundstück gar nicht umzäunt ist, besteht auch jederzeit die Möglichkeit, dass Wildkaninchen vorbei schauen und für Unfrieden jeglicher Art sorgen.

Auch freilaufende Hunde hält ein Gebüsch oder Unterschlupf kaum vom Kaninchen fern, ich würde die Gefahr durch Hunde deshalb auch deutlich höher einschätzen als die Gefahr durch andere Raubtiere.



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Ninchen
 
Registriert seit: 25.05.2020
Beiträge: 6
vume5 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 16:08

Das Problem ist also eher dass sie sich auch ausserhalb ihres Stalls zu sicher fühlen und ohne Bedenken im Freien zu übernachten versuchen? Im Winter sollte das mit Freilauf ohne Zaun dann aber funktionieren, da es ihnen dann rumliegen im Freien doch zu kalt ist.
Wie reagieren Kaninchen eigentlich darauf, wenn man sie nach Zecken absucht und die rausreisst? Verstehen sie das als einen Dienst oder reagieren sie darauf eher wie auf einen Angriff?




Geändert von vume5 (25.05.2020 um 16:16 Uhr).

Benutzerbild von Honeymouse
Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 16:20

Kaninchen finden Minustemperaturen weitaus besser als warm. Also nix mit kalt im Winter.



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GESTERN warst Du noch bei uns, mit Deinem Lachen, mit Deiner Freude, mit Deinen Worten.
HEUTE bist du bei uns, in unseren Tränen, in unseren Fragen, in unserer Trauer.
MORGEN wirst du bei uns sein, in Erinnerungen, in Erzählungen, in unseren Herzen.



Ninchen
 
Registriert seit: 25.05.2020
Beiträge: 6
vume5 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 16:59

Zitat:
Zitat von Diabi Beitrag anzeigen
Der Unterschied dürfte vor allem sein, dass der von dir gebaute „sichere und gemütliche Stall“ in den Augen der Kaninchen eine hässliche Bruchbude ist, die mit einem selbstgebauten Höhlensystem noch nicht mal ansatzweise mithalten kann,
Naja, 1. glaube ich nicht dass Kaninchen einen Sinn für Ästhetik haben.


2. Ist ein stabiler Stall aus Holz hinsichtlich Luftqualität und Temperatur zweifellos einem klammen Höhlensystem mit stickiger Luft überlegen. Einziger Punkt worin eine Erdhöhlensystem vielleicht besser ist, ist Platzangebot/Ganglänge. Ich könnte im Prinzip auch den Stall an eine Steilwand bauen und hinten offen lassen damit sie ihn in den Hügel rein nach eigenem Belieben erweitern können. Wobei die Erde da ca 60% Stein,30%Lehm und 10%Wurzel ist. Buddeln ist da nicht so einfach.


3. Würde ein Kaninchen ja abends allenfalls den Ansatz eines Baus haben. Sicherlich nichts was annähernd soviel Platz wie der Stall bietet. So ein Höhlensystem braucht sicherlich Wochen oder gar Jahre an Arbeit.




Zitat:
Zitat von Diabi Beitrag anzeigen
Wenn das Grundstück gar nicht umzäunt ist, besteht auch jederzeit die Möglichkeit, dass Wildkaninchen vorbei schauen und für Unfrieden jeglicher Art sorgen.
Wildkaninchen scheint es in der näheren Umgebung nicht zu geben, nur ein paar Hasen.



Zitat:
Zitat von Diabi Beitrag anzeigen
Auch freilaufende Hunde hält ein Gebüsch oder Unterschlupf kaum vom Kaninchen fern, ich würde die Gefahr durch Hunde deshalb auch deutlich höher einschätzen als die Gefahr durch andere Raubtiere.
Die Hunde sind schon immer in Begleitung, auch wenn sie nicht immer angeleint sind.
(Unter "freilaufend" verstehe ich unbeaufsichtigt.)




Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.05.2020, 17:54

Fakt ist einfach, dass du auch jederzeit an deine Kanichen ran musst um zu sehen ob alles passt. Unsere haben in unserem Garten schon ein Höhlensystem als Gemeinschaftsprojekt gemacht. Die Temperatur im Sommer im Höhlensystem ist weitaus angenehmer als über der Erde. Wir waren dann aber die Spaßbremsen und haben dann alle gut 1,5m Meter einen Schacht runter gemacht um im Fall eines Falles die Tiere zu finden. Unsere Löcher haben wir zugedeckelt, damit ihr Höhlenfeeling erhalten blieb. Über den Winter wurde das dann baufällig, obwohl teils in 1Meter Tiefe und mein Mann hat alles aufgegraben und wieder komplett eingeebnet. So ein Tunnelsystem dürfen sie nun auch nicht mehr graben. Wir haben kleinere Hunde, die halfen uns abends die Kaninchen die nicht rauskommen wollten raus zu holen.
Ich glaube, dass sich in deiner Gemeinde niemand erfreuen wird, wenn du deinen Garten nicht einzäunst und deine Kanichen frei im Garten laufen lässt....läuft eins davon, ist es ja fast schon wie aussetzen.
Wie Hunde auf freilaufende Kanichen reagieren würde ich jetzt nicht testen wollen. Auch wenn Vogelschutzgebiet ist, wird über den Winter keine Anleinpflicht sein, denn da geh ich mit meinen auch im Wiesenbrütergebiet.
Vielen Hunden ist es Schnuppe, wenn sie abgerufen werden und auch einigen Haltern ziemlich egal. Da würde ich mich nicht auf den Hundehalter verlassen dass er verhindern kann, dass er zwischen deinem Kaninchen und eine für sich leckere Beute unterscheidet.

Schnee ist Kanichen sehr willkommen, da gehen sie dann erst richtig ab .



Unsere Meerschweinchen sind da anders. Die bleiben immer so unterwegs, dass sie jederzeit ins Gehege zurückflitzen können, egal in welcher Gartenecke sie gerade sind. Und unser Garten ist doch auch größer. Die muss man abends nie ins Gehege schicken, die hören uns kommen und schwupp sind sie schon drin und im Winter bevorzugen sie das trockene Gehege, da sind sie nur an für sie schöne Tage im Garten.



Betsy69, LouisAbby and vume5 like this.
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