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| Meine sind auch immer freiwillig reingegangen am abend. meist waren sie eh schon drin ansonsten kamen sie spätestens als es futter gab.
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| Meine Freundin hält ihre Beiden immer Frei im Garten...und beide kommen abends in den Stall rein. Tagsüber aber ganz frei draußen. Es wundert mich noch immer, dass das so problemlos klappt, aber ihre großen Hoppler leben seit vielen Jahren so ![]()
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| Zitat:
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Marder, zumindest hier bei uns in Berlin, auch am Tage zuschlagen. Ich würde sie nur so halten, wenn ich den Gartenzaun wirklich gegen Marder usw. absichern könnte.
__________________ Geändert von Siriox (12.12.2014 um 13:27 Uhr).
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| In der Stadt sind Wildtiere am Tag etwas anderes als in ländlicheren Gegenden. In der Stadt sind sie die Nähe des Menschen gewöhnt und kommen ggf. auch tagsüber, auf dem Land sind sie noch scheu und halten sich tagsüber von Menschen fern. Das hat nichts mit Glück zu tun.
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| @vume5: Nein das machen sie nicht. Es ist die Routine die sie abends ins Gehege hoppeln lassen. Bei uns gibt es abends Fütterung im Gehege und da kommen einige schon hergelaufen, den Rest müssen wir dann noch ins Gehege schicken. Wenn aber mal eines der Kaninchen absolut keinen Bock hat ins Gehege zu gehen hat man kaum eine Chance es reinzubekommen. Bei fehlendem Gartenzaun haben sie ja keinerlei Begrenzung und du wirst sie auch nicht in deinem Garten "festhalten" können und dann sind sie irgendwo und verwildern und Schutz vor Fressfeinden ist dann auch absolut weg.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Das heisst wohl dass Kaninchen sich durch einen Menschen soweit bedroht fühlen, dass sie einen ansonsten sicheren Stall instinktiv als unsicher empfinden wenn sich da ein Mensch rumtreibt und womöglich in den Stall direkt reingreift. Selbst wenn dieser Mensch lecker Futter gibt. Denn Wildkaninchen kehren doch selbst in ihren Bau zurück. Das heisst ich müsste mit einem stark begrenzenden Gehege arbeiten. Was Fressfeinde angeht hätte ich nur vor Greifvögeln etwas Angst. Es ist ein Vogelschutzgebiet und da fliegt schon so Einiges rum. Füchse und Marder sind tagsüber hier keine Gefahr, Strassenverkehr nur geringe Gefahr, Hunde wohl ebenso, da sie oft angeleint sind, und wenn nicht sind da reichlich dichte Büsche. Was ist mit Giftpflanzen? Ich habe mal gelesen dass man darauf achten muss dass im Futter nichts dabei ist, aber wild lebende Kaninchen stehen ja auch immer Giftpflanzen zur Verfügung. Bei mir wächst zB recht viel Gefleckter Schierling. Ich kann mir zwar vorstellen dass Kaninchen sowas probeweise mal anknabbern wenn sie es noch nicht kennen, aber dann als ungeniessbar erkennen. Sie werden doch keine tödliche Dosis fressen?
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| Naja sagen wir mal so. Wir können durch unseren Garten latschen und machen was wir wollen. Das interessiert die Kaninchen herzlich wenig. Sie haben keine Angst vor uns, unseren Hunden unserer Katze. Sie sind es gewohnt dass wir alle da rumlaufen, kommen teils auch neugierig her, wenn man sich auf einer Decke in den Garten platziert. Sie werden den gesamten Garten als ihr sicheres Reich ansehen und hoppeln nur deshalb abends ins Gehege, weil wir dort ausschließlich füttern und sie reinschicken. Bei Giftpflanzen würde ich jetzt nicht unbedingt eine Eibe stehen lassen, aber bei den anderen Sachen würde ich mir bei einem großen Garten und keiner Futternot keine großen Gedanken machen. Wenn es Füchse gibt, würde ich mir auch tagsüber Sorgen machen, wenn die Mütter auf Futtersuche sind.
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| Der Unterschied dürfte vor allem sein, dass der von dir gebaute „sichere und gemütliche Stall“ in den Augen der Kaninchen eine hässliche Bruchbude ist, die mit einem selbstgebauten Höhlensystem noch nicht mal ansatzweise mithalten kann, zudem wäre es für kein Kaninchen verständlich, warum es sich ausgerechnet in der Dämmerung, in der alles am besten schmeckt und es sich am schönsten spielen und toben lässt, in eine kleine Hütte zurück ziehen soll, dabei wäre es ihm auch schnurzpiepegal, dass auch für Füchse und Marder die Dämmerung die Hauptjagdzeit ist... Angst vor dem Menschen spielt sicherlich am wenigsten eine Rolle, ich habe wahrlich nicht das Gefühl, dass mich irgendeines meiner Kaninchen als Bedrohung wahrnimmt, sie behandeln mich wohl eher wie einen alten, tattrigen Dienstboten, dem man die kleinste Aufgabe 10 mal erklären muss... Bei Raubvögeln stellen Habichte die größte Gefahr dar, sie jagen durchaus auch gerne mal ein Kaninchen, andere Raubvögel bevorzugen kleinere Säugetiere bzw Vögel. Genügend Deckung durch Büsche o.ä. bietet den Langohren natürlich Schutz, allerdings können ältere oder kränkliche Tiere durchaus gefährdet sein, und auch bei jungen und gesunden bleibt ein Restrisiko. Wegen Giftpflanzen würde ich mir die wenigsten Gedanken machen: Kaninchen wissen deutlich besser als wir, wann welche Pflanze in welchen Dosen schädlich für sie ist, und wenn eines doch mal etwas in deinen Augen giftiges fressen sollte, dann sicherlich, weil es genau diese Pflanze in der von ihm gefressenen Menge als Heilpflanze für bzw gegen etwas braucht. Wenn das Grundstück gar nicht umzäunt ist, besteht auch jederzeit die Möglichkeit, dass Wildkaninchen vorbei schauen und für Unfrieden jeglicher Art sorgen. Auch freilaufende Hunde hält ein Gebüsch oder Unterschlupf kaum vom Kaninchen fern, ich würde die Gefahr durch Hunde deshalb auch deutlich höher einschätzen als die Gefahr durch andere Raubtiere.
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| Das Problem ist also eher dass sie sich auch ausserhalb ihres Stalls zu sicher fühlen und ohne Bedenken im Freien zu übernachten versuchen? Im Winter sollte das mit Freilauf ohne Zaun dann aber funktionieren, da es ihnen dann rumliegen im Freien doch zu kalt ist. Wie reagieren Kaninchen eigentlich darauf, wenn man sie nach Zecken absucht und die rausreisst? Verstehen sie das als einen Dienst oder reagieren sie darauf eher wie auf einen Angriff? Geändert von vume5 (25.05.2020 um 16:16 Uhr).
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| Zitat:
2. Ist ein stabiler Stall aus Holz hinsichtlich Luftqualität und Temperatur zweifellos einem klammen Höhlensystem mit stickiger Luft überlegen. Einziger Punkt worin eine Erdhöhlensystem vielleicht besser ist, ist Platzangebot/Ganglänge. Ich könnte im Prinzip auch den Stall an eine Steilwand bauen und hinten offen lassen damit sie ihn in den Hügel rein nach eigenem Belieben erweitern können. Wobei die Erde da ca 60% Stein,30%Lehm und 10%Wurzel ist. Buddeln ist da nicht so einfach. 3. Würde ein Kaninchen ja abends allenfalls den Ansatz eines Baus haben. Sicherlich nichts was annähernd soviel Platz wie der Stall bietet. So ein Höhlensystem braucht sicherlich Wochen oder gar Jahre an Arbeit. Zitat:
Zitat:
(Unter "freilaufend" verstehe ich unbeaufsichtigt.)
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| Kaninchen finden Minustemperaturen weitaus besser als warm. Also nix mit kalt im Winter.
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| Fakt ist einfach, dass du auch jederzeit an deine Kanichen ran musst um zu sehen ob alles passt. Unsere haben in unserem Garten schon ein Höhlensystem als Gemeinschaftsprojekt gemacht. Die Temperatur im Sommer im Höhlensystem ist weitaus angenehmer als über der Erde. Wir waren dann aber die Spaßbremsen und haben dann alle gut 1,5m Meter einen Schacht runter gemacht um im Fall eines Falles die Tiere zu finden. Unsere Löcher haben wir zugedeckelt, damit ihr Höhlenfeeling erhalten blieb. Über den Winter wurde das dann baufällig, obwohl teils in 1Meter Tiefe und mein Mann hat alles aufgegraben und wieder komplett eingeebnet. So ein Tunnelsystem dürfen sie nun auch nicht mehr graben. Wir haben kleinere Hunde, die halfen uns abends die Kaninchen die nicht rauskommen wollten raus zu holen. Ich glaube, dass sich in deiner Gemeinde niemand erfreuen wird, wenn du deinen Garten nicht einzäunst und deine Kanichen frei im Garten laufen lässt....läuft eins davon, ist es ja fast schon wie aussetzen. Wie Hunde auf freilaufende Kanichen reagieren würde ich jetzt nicht testen wollen. Auch wenn Vogelschutzgebiet ist, wird über den Winter keine Anleinpflicht sein, denn da geh ich mit meinen auch im Wiesenbrütergebiet. Vielen Hunden ist es Schnuppe, wenn sie abgerufen werden und auch einigen Haltern ziemlich egal. Da würde ich mich nicht auf den Hundehalter verlassen dass er verhindern kann, dass er zwischen deinem Kaninchen und eine für sich leckere Beute unterscheidet. Schnee ist Kanichen sehr willkommen, da gehen sie dann erst richtig ab . Unsere Meerschweinchen sind da anders. Die bleiben immer so unterwegs, dass sie jederzeit ins Gehege zurückflitzen können, egal in welcher Gartenecke sie gerade sind. Und unser Garten ist doch auch größer. Die muss man abends nie ins Gehege schicken, die hören uns kommen und schwupp sind sie schon drin und im Winter bevorzugen sie das trockene Gehege, da sind sie nur an für sie schöne Tage im Garten.
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| Kaninchen haben einen Sinn für Ästhetik im Falle eines Stalles, der heißt in dem Fall Instinkt kurz gesagt, ein Kaninchen wird eine Erdhöhle immer einen Stall vorziehen.Nicht denken wie ein Mensch, sondern wie ein Kaninchen die brauchen keine warme Bude, wo man die Heizung aufdrehen kann und alles kuschelig gemütlich ist.Es reicht auch einfach ein Rückzugsort wo es trocken ist und sie sich sicher fühlen, ob es jetzt eine Hütte ist, oder der große, grüne Busch der im Garten steht oder einfach ihre Erdhöhle Sie sind schnell im buddeln, wenn es der Boden hergibt, dann ist Abends schon alles eingerichtet und bereit zum Einzug Wie dir schon geraten wurde, würde ich überlegen, einen Teil des Gartens abzutrennen wo sie tagsüber laufen können und für die Nacht ein Raubtiersicheres Gehege bauen, mit buddelschutz Kennst du schon die Seite Kaninchenwiese?
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| Dann ist so eine Halbwild-Haltung wohl nix. Apropos "Höhlenfeeling": Mir ist aufgefallen dass die käuflich erwerblichen Ställe extrem viel seitliche Einsicht haben (40-80%) was ja so gar nicht einer Höhle entspricht. Quelle: https://www.kaninchen-haltung.com/kaninchenstall/ Trotzdem werden da viele Modelle hochgelobt aufgrund ihrer Grösse. Wäre nicht bei gleicher Grösse ein fast komplett geschlossener Stall für die Kaninchen wesentlich besser, also nur hier und da Lüftungsschlitze von so 5mm statt Gitter über fast die ganze Seite?
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| So ein Stall ist eh nix, denn pro Tier rechnet man 3m2 Grundfläche auf einer Ebene. Alle Ställe dort sind zu klein als Unterbringung über mehrere Stunden/Nacht. www.kaninchenwiese.de ist die bessere Informationsseite.
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| Nach kaninchenwiesen.de sind Kaninchen dämmerungs- bis nachtaktiv. Weswegen man auch ein mardersicheres Aussengehege braucht wo die Kaninchen nachts rauskönnen und trotzdem sicher sind, und weswegen man sie nachts nicht im Stall einsperren soll. Deswegen kommen sie wohl auch nicht abends von allein in ihren Stall/Bau. Da werden sie erst eigentlich richtig aktiv. Geändert von vume5 (25.05.2020 um 20:22 Uhr).
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| Zur "halbwilden" Haltung möchte ich noch ergänzen, dass jeder Tierbesitzer für sein "Eigentum" verantwortlich ist. Leider zählen Tiere ja rechtlich als Sache. Sollte also eins deiner Tiere auf die Straße laufen und einen Verkehrsunfall verursachen, sich eine halbwilde Kaninchenpopulation durch Kreuzung mit Wildkaninchen oder entlaufenen Hauskaninchen entwickeln oder sie sich im Nachbarsgarten ein Höhlensystem anlegen, bist du in der Verantwortung. Eine räumliche Einschränkung der Tiere schützt zum einen deine Tiere vor der Außenwelt und die Außenwelt vor deinen Tieren. Wenn du deinen Garten (oder nur die Hälfte) so einzäunst, dass sie nicht rauskommen, kannst du ihnen trotzdem viel Platz anbieten. Musst aber immer damit rechnen, dass manche Opfer von Raubtieren werden. Ein komplett geschütztes Gehege ist zwar räumlich nur bis zu einer gewissen Größe umsetzbar, aber eine gute Lebensversicherung für deine Tiere.
__________________ Behandle dein Haustier so, dass du im nächsten Leben mit vertauschten Rollen klar kommst. Pascal Lachenmeier
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| Hallo zusammen, Ich habe eine Frage zu dem Thema Kaninchen im Freilauf: Ich habe im Garten 1m hohe Zäune errichtet. Ich mache mir jetzt etwas Gedanken, ob Katzen eine Gefahr sein können. Ich denke, dass Katzen spätestens dann keine Gefahr mehr sind, wenn die Kaninchen an einen Ort flüchten können, an den die Katzen sie nicht verfolgen können. Und das ist jetzt meine Frage: Wenn ich als Eingang zum gesicherten Gehege, ein Loch mache mit einem Durchmesser von 16cm, kommt dann eine Katze da durch? Ggf. habe ich auch überlegt als Aus-/ Eingang ein 160er Wasserrohr zu nehmen. Da kommen die Kaninchen durch, das kennen sie auch, aber eine Katze kriecht da wahrscheinlich nicht hinein. Danke und Gruß Billy
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