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Ständiger AusbruchHallo Kaninchenforum. Dies ist mein erster Post, also verzeiht es mir bitte, wenn ich fehler mache, aber weißt mich darauf hin. Es geht um folgendes: Ich wohne zur Miete und hinter dem Haus gibt es einen Garten. Dieser gehört dem Vermieter, welcher im Erdgeschoss wohnt und er hat mir erlaubt dort einen Kaninchenstall hinzustellen. Also bin ich los und hab 3 große Außenställe zu einem Riesigen verbunden. Der Stall hat nun ca. 4m² Fläche zum rumhopsen. Das Gras auf der Wiese ist allerdings mit giftigem Dünger behandelt worden. Daher dürfen die Hasen auch wirklich nur innerhalb des Käfigs bleiben. Meine zwei kleinen (Leo und Angel) haben sich gut eingelebt. Leo und Angel sind nun etwas mehr als ein halbes Jahr alt. Zuvor haben sie mit Hasendame Luna (ca. 14 Jahre alt) zusammengelebt, aber sie ist im Frühling gestorben. Sie buddeln gerne in der Erde, was erlaubt ist, da ich 15cm Stahlband außen in der Erde vergraben habe um Ausbruchsversuche zu verhindern. Sie haben auch ihre Kuschelecken, einen Sandkasten, mehrere kleine Häuser, eine Heukugel, 3 Trink- und 2 Futterstellen. Beide mögen sich auch sehr gerne und kuscheln oft, bzw säubern sich gegenseitig. Leo ist kastriert. Aber seit ungefähr 2 Monaten versuchen beide permanent auszubrechen. Das schlimme ist, sie haben es jetzt schon zum X-ten Mal geschafft. Jedesmal verstärke und versichere ich die Ausbruchsstelle und jedesmal kommen sie wieder durch. Sie haben zusammen mit dem Hund des Vermieters die Tür aufgebogen, sie haben das Holz solange angenagt bis Sie das Gitter wegdrücken konnten (Haben aber genug zum nagen innerhalb des Käfigs) und rennen sofort weg, wenn man eine Tür zum reinigen des Käfigs öffnet. Beide lassen sich manchmal streicheln und trauen sich auch an meiner Hand zu riechen. Erst vor ein paar Tagen wurde ich von Angel mit ihrem Kinn makiert. Sie brechen ja nicht einfach am Tag aus und werden nach einer viertel Stunde vermisst, gesucht und im Garten gefunden. Die beiden sind schon öfter mehrere zwei Straßen weit gelaufen. Getrennt voneinander. Wenn man sich aber richtig positioniert, kann man sie wieder zurück zum Haus, in den Garten und in den Käfig treiben. Sie wissen genau wo der steht. Ich glaube auch stark, dass der Käfig eine sichere Heimat für sie darstellt, sie aber einfach mehr von der Welt sehen wollen. Jetzt nachdem hoffentlich jede relevante Hintergrundinformation gegeben ist, weiß ich nicht mehr weiter. Ich habe das Gefühl die beiden wollen nicht in ihrem Stall bleiben. Brauchen mehr auslauf, mehr Freiheit. Aber wie soll ich ihnen das geben? Oder ist es etwas ganz anderes, was ich übersehen habe? Luna brach nie aus, aber wahrscheinlich einfach weil sie schon so alt war. Danke für eure Hilfe! Kantholz93
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Bilder vom StallEntschudlige bitte die späte Antwort. Also es kommt mir von der Qualität schon gut vor. Nur die beiden sind sehr energisch bei ihren Fluchtversuchen. Vor allem Angel (die weiße Dame). Leo (der orange-weiße Herr) zieht einfach nur nach. Hier sind auf jedenfall mal Bilder vom Stall. Ich hoffe sie helfen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
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| Danke für die Bilder! Die ganzen Holzverschlüsse, würde ich gegen Metallschieber austauschen. Die Holzverschlüsse können beim starken Rütteln am Gitter schon mal aufgehen. Hast du den Erdbereich nach unten gesichert? Wenn nicht, ist die allergünstigste Lösung Estrichgittermatten drunter zu legen. Die sind 1mx2m groß. Die Maschenweite ist 5x5cm (allerdings nicht mardersicher) und diese kannst du dann mit Erdnägeln fixieren und wieder Erde oder Rindenmulch etc. drüber.
__________________ Mein Vorstellungsthreat: http://www.kaninchenforum.de/unsere-kaninchen-user-vorstellung-fotos/27188-gerti%B4s-rasenm%E4herbande-%3B.html] Meine Homepage http://www.gertis-rasenmaeherbande.de/ Myxomatose Erfahrungsaustausch Gruppe in FB: https://www.facebook.com/groups/739013102858463/ Kaninchen Body etc nach Maß Shop: https://www.gertis-rasenmaeherbande.de/shop/
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| Dü müsstest bitte alles was nur mit Gitterstreben ist, noch mit Volierendraht nachrüsten, dort passt ein Marder durch. Dann brauchst du dir um das ausbrechen deiner beiden keinen Kopf mehr machen . Dieses Dreieck schließt auch nicht bündig mit dem Boden ab, das müsste auch geändert werden.Zudem bitte auch die Trinkflasche austauschen, sie verkeimen sehr schnell und man bekommt sie nie richtig sauber. Zudem können die Kaninchen im Winter mit der Zunge am Trinkrohr festkleben und sich verletzen. Die Kopfhaltung ist ebenfalls unnatürlich, oder hast du sowas schonmal bei Wildkaninchen gesehen? ![]() Die Holzverschlüsse lockern sich sehr schnell, da sich die Schrauben beim öffnen und schließen ausdrehen und immer wieder nachgezogen werden müssen. Metallriegel zum schieben wären da besser, die bekommen sie nicht auf.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Danke ihr zwei. Das sind wirklich gute Vorschläge! Aber nochmal zu meiner Frage, es ging mir vor allem darum, warum die beiden ausbrechen. Einfach weil sie es konnten oder ist das Gehege zu klein? Ich würde gerne ein Gitterauslauf an den Stall anbringen, allerdings geht das frühestens nächstes Jahr, weil das Gras solange giftig ist. Und wenn das Gehege zu klein ist, was mache ich dann? Ich hab schon überlegt einen Gitterauslauf, welcher "schnell" abbaubar ist, auf die Wiese im Vordergarten zu stellen und sie für jeweils ein paar Stunden vorne hoppeln zu lassen. Nur stehenlassen kann ich es nicht, falls es überhaupt erlaubt wird. Andernfalls hab ich auch über Hasenleinen nachgedacht. Einerseits schreiben viele es ist Tierquälerei weil es Fluchttiere sind, andernfalls denke ich mir, wenn sie damit endlich auf eine große Wiese können freut die das bestimmt. Man müsste sie nur eben an die Leinen gewöhnen wie Pferde. Die laufen ja auch gerne mal an der Leine draußen herum. Meine Freundin hat zu sehr Angst, dass die Hasen ausbrechen oder sich was mit der Leine tun, daher haben wir das noch nicht probiert. Was haltet ihr davon?
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| Finger weg von Leinen. Sie gewöhnen sich nur scheinbar dran, ein Laut o.ä und es erschrickt sich. Im besten falle bricht das Kaninchen sich nur ein Bein, im übelsten Falle das Genick. Wenn, dann mache einen mobilen Auslauf, mehr Platz ist immer gut. Auch wenn Pferde ebenfalls Fluchttiere sind, ist ihr Körperbau doch etwas stabiler und sie haben mehr Kraft. Bevor sie sich was tun, schleifen sie dich hinterher oder brennen dir die Hände auf, wenn sie dir das Seil durch die Hand ziehen. Sie brechen aus, weil sie es können. Einmal geschafft, versuchen sie es immer wieder.
__________________ Liebe Grüße Heike
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| Bitte keine Leinen! Kaninchen können sich damit wirklich schlimm verletzen oder sogar strangulieren! Außerdem finde ich, dass man Kaninchen und Pferde nicht vergleichen kann. Kaninchen sind so klein - wäre es für dich nicht gruselig, mit ungewohnten Bändern um den Körper und an einem kurzen Strick vor oder hinter einem Riesen herumzulaufen? Außerdem: Wenn sie sich vor irgendetwas erschrecken, oder du ihnen nicht schnell genug nachläufst (man kann Kaninchen nicht "leinenführig" machen, und je schneller du läufst, desto schneller läuft auch das Kaninchen vor dir davon) ruckt die Leine, weil sie plötzlich nicht mehr lang genug ist, damit das Kaninchen rennen kann und dabei können sie sich leicht ein paar Rippen brechen. Eine Leine ist für Kaninchen immer Stress, egal, wie vorsichtig man damit ist und wie gut man aufpasst.
__________________ Liebe Grüße von den Sophie mit Kiki, Stella, Jimmy, Richard, Sissi, Caramel und Heidi!
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| Alles klar, dann lass ich das mit den Leinen. Und dann danke ich euch allen für die ganzen Tips und Kommentare. Ihr habt mir sehr geholfen.
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| Hast du mal Fotos von den Ausbruchsstellen? Ich sehe nur, dass das Holz etwas morsch wirkt. Ich denke schon, dass auch Langeweile eine Rolle spielt. Die Grundfläche sollte mindestens 6qm betragen, die scheinst du bei Weitem nicht zu haben.
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| Stichworte |
| ausbruch, jung, stall |
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