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Darf sich die min. Grundfläche eines Geheges sich aus einzelne kleinen zusammensetzen auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 24.03.2017
Beiträge: 3
janoslon421 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.03.2017, 12:19

Darf sich die min. Grundfläche eines Geheges sich aus einzelne kleinen zusammensetzen


Hallo!
Habe mich mal hier angemeldet, da ich ein paar Fragen an Euch habe.

Erstens mal: Wie groß sollte ein Gehege für zwei Zwergkaninchen denn nun wirklich sein? Ich habe auf verschiedenen Internetseiten sehr unteschiedliche Größenangaben gefunden. Auf einer scheinbar ziemlich seriösen Seite heißt es, 2m² pro Kaninchen wären ausreichend, wenn sie oft Auslauf bekommen, 3m² bei keinem Auslauf. Ich hatte eigentlich vorgesehen, das überdachte Gehege, was ich schon besitze, 100cm * 120cm, mit einem Auslaufgehege, 150cm * 150cm, zu verbinden. Nur ist das "Auslaufgehege" ja auch nur 150cm*100cm. Muss ich also mit den 3m² pro Kopf rechnen, da das nicht als "echter" Auslauf zählt? Ich würde vielleicht noch Zwischenböden einziehen (zwei 50cm * 100cm Böden), da das teilweise auch als "platzerweiternde" Maßnahme angegeben wird. Aber stimmt das? Mehr Fläche zum herumhoppeln, sprinten oder springen würde so eine kleine zusätzliche Fläche doch aber auch nicht bieten, und außerdem bliebe der Fläche darunter dann nur noch eine Höhe von 50cm. Deshalb frage ich mich und Euch ob ich die Fläche der Zwischenböden wirklich als Nutzfläche einrechnen darf? Für den Fall, dass ich wegen dem kleinen Außengehege (quasi keins) auf 6m² kommen muss, bliebe mir nur, noch ein Gehege oben drauf zu setzen, da ich das Gehege nicht Tiefer als 100cm machen kann. Dann habe ich aber auch keine 6m² am Stück, sondern ein 100cm * 120cm und ein 100cm * 270cm innengehege, plus ein 100cm * 150cm. So käme ich auf 5,4 geteilte Quadratmeter (ggf. plus 1m² Zwischenboden). Brauchen die Kaninchen die Fläche aber am Stück? Natürlich wären die einzelnen Bereiche miteinander verbunden..
Außerdem soll man angeblich eine Mindesttiefe von 150cm einhalten. Bei mir sind Platzbedingt aber wie gesagt nur 100cm Tiefe möglich.
Komme also nur mit Mühe und Not auf die 6m²
Also: Gehege in kleinen Teilbereichen okay? Oder brauchen die Kaninchen die Fläche am Stück? mit einer Tiefe von min. 150cm, um auch mal einen vier meter Sprint mit anschließendem Haken einlegen zu können? Das 150cm * 100cm Außengehege soll in jedem Fall in die Planung integriert werden, wenn möglich.

Hoffe Ihr steinigt mich nicht weil ich mich an den Mindestmaßen orientiere, ich nehme doch mal an, die sind schon ausreichend bemessen, oder?




Benutzerbild von Motte94
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 02.02.2017
Beiträge: 91
Motte94 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.03.2017, 12:58

Hallo Janoslon und willkommen im Forum

erstmal eine kurze Frage: Sind die Kaninchen schon "vorhanden", oder überlegst du, dir zwei anzuschaffen?

Du weißt ja selbst, dass du mit den absoluten Mindestmaßen rechnest...bei Kaninchen gilt: je mehr Platz, desto besser
Wenn du das Gehege baust, solltest du also wirklich das für dich größtmögliche in Angriff nehmen, auch die Zwischenböden würde ich einziehen (sie werden zwar nicht zur Grundfläche mit dazu gerechnet, sind aber dennoch ein guter Rückzugsort und eine Beschäftigungsmöglichkeit)

Nun kommt es auf den Charakter deiner Ninchen an, und wieviel Platz sie beanspruchen. Hast du ein Pärchen (kastrierter Rammler und Weibchen) was schon etwas älter u./o. ruhiger ist, könnten sie mit dem angebotenen Platz durchaus zufrieden sein. Bei zwei jüngeren u./o. gleichgeschlechtlichen Nins muss man immer mehr Platz einrechnen, da dort öfter mal die Fetzen fliegen...wenn dann zu wenig Platz da ist, kommt es schnell zu Agressionen und Verletzungen

ich habe selbst zwei kastrierte Rammler (fast 3 Jahre alt), die sich eigentlich supergut verstehen und sich die meiste Zeit des Tages in etwa 5 qm meines Zimmers aufhalten, wo ihre Spieleecke und ihre Lieblingsschlafplätze sind. Wenn sie sich aber doch einmal raufen und jagen, nutzen sie die gesamten 12-13 qm (die ihnen dauerhaft zur Verfügung stehen) gut aus...ich möchte nicht wissen, wie es bei denen aussieht, wenn sie sich in einem zu kleinen Gehege nicht aus dem Weg gehen könnten.

Hast du denn zusätzlich die Möglichkeit, den Ninchen Stundenweise Auslauf in einem Zimmer oder im Garten zu geben? (Also wenn du mit dabei bist) oder ist das nicht machbar?

Liebe Grüße




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 24.03.2017, 14:59

Hallo auch von mir!

Da du von "überdacht" schreibst, handelt es sich wohl um ein Außengehege. Das sollte keinesfalls kleiner als 6 qm sein, wenn die Kaninchen nicht den ganzen Tag gesicherten Gartenfreilauf bekommen. In dem Fall würden 4 qm für 2 Kaninchen reichen.

Die Fläche darf nicht zerstückelt werden, damit können die Kaninchen nichts anfangen.




Ninchen
 
Registriert seit: 24.03.2017
Beiträge: 3
janoslon421 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.03.2017, 18:03

Danke erst einmal für die Infos!
Das mit dem "je mehr Platz, desto besser", ist ja leider keine allzu genaue Angabe, die man aber oft findet. Und wenn es konkreter wird, sagt der Eine 8m² wären minimum, der Nächste meint 6m² wären bei zweien ausreichend, und dann findet man hier und da noch Angaben zu "Mindesttiefen", und jetzt bin ich völlig ratlos worauf ich mich verlassen soll. Aber dann weiß ich ja schon mal, dass ich die Zwischenböden auf jeden Fall einbauen kann.
Also zu den Kaninchen: es waren mal zwei, die verstanden sich auch so weit ganz gut, ein Männchen (Löwenkopf) und ein Weibchen (unbekannt), kann da leider nicht viel zu sagen, da sie nicht mir gehören, und ich nur die Ehre habe, das Gehege neu zu bauen . Wie das verbliebene sich mit seinem Zukünftigen Mitbewohner dann verstehen wird, muss dann wohl erst noch erprobt werden. Also sie hatten zumindest bist jetzt immer einen überdachten draußen stehenden Käfig von 120 * 100 cm, in den sie abends immer rein gebracht werden mussten, und einen 200cm * 200cm Auslauf für draußen. Jetzt ist das Weibchen nicht mehr unter uns, und der auslaufkäfig (so einer zum auf den Rasen Stellen, kein fester) bzw. dessen Streben werden langsam morsch. Also wollte ich, bevor wieder ein zweites Häschen dazu kommt, einen neuen Auslauf bauen, und zwar einen der gleich am kleinen übderdachten Käfig angeschlossen und gesichert ist. So ein fester Auslauf kann aber leider nicht so groß werden von der Grundfläche her, weil er dann im Weg wäre. Den anderen Auslauf konnte man ja einfach verschieben wenn er im Weg war. Hatte gehofft, dass ich eine zusätzliche Etage die nötige Fläche raus holen könnte. Nur wenn Ihr sagt, die Kaninchen brauchen definitiv die Fläche an einem Stück, kann ich das wohl vergessen.
ABER: vielleicht hat hier ja Jemad Erfahrung damit, wie man auf nicht-Rasenflächen, beispielsweise Beton, einen kaninchengerechten Untergrund herstellen kann? Eine größere betonierte Fläche könnte ich eventuell "erschließen", nur hätten sie dort keinen Rasen. In der Nähe der größeren Betonfläche ist aber auch ein Auslauf mit Rasen, wo sie einen Halben Meter tief graben können. Dann hätten sie 1,5m² Rasen und Buddelfläche, ca 5m² nicht Rasenfläche (wenn ich aus der Betonfläche was machen kann), und 1,2m² überdachtes Gehege, allerdings alles mit Gängen verbunden, und wie gesagt nur 1,5m² Rasen und buddelfläche insgesamt.




Geändert von janoslon421 (24.03.2017 um 18:11 Uhr). Grund: im ton vergriffen

Benutzerbild von gerti
Kaninchen
 
Registriert seit: 18.11.2012
Beiträge: 15.579
gerti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 24.03.2017, 19:44

Evtl. solltest du ein Foto von dem Gehegeplatz machen....dann kann man sich das besser vorstellen
Grundsätzlich ist es überhaupt kein Problem das gesicherte Gehege auf Beton-Betonplatten o.ä. zu machen. Dann ist schon mal ein sicherer Ein- und Ausbruchschutz von unten her da. Der zusätzliche Tagesauslauf könnte ja dann günstigstenfalls angeschlossen werden.



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Benutzerbild von maREN*
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.07.2016
Beiträge: 10.114
maREN* befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2017, 11:14

Es gibt hier einen Bereich mit einem Foto Thread von Außengegegen. Das ist super zum Ideen holen und du wirst feststellen, es gibt nichts dass es nicht gibt. Die Lösung mit der Balkonfläche plus Rasen finde ich am besten, du wirst in den Fotos sehen, dass viele User ein gepflastertes festes Gehege von min. 6qm haben plus stundenweise Rasenfreilauf.



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Ninchen
 
Registriert seit: 24.03.2017
Beiträge: 3
janoslon421 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2017, 13:15

Dann werd ich das mit der Erschließung Betonfläche mal in Angriff nehmen. Wenn die so weit frei ist, kann ich auch ein Foto machen, damit Ihr Euch das besser vorstellen könnt. Außerdem könnt Ihr mir dann vielleicht sagen, ob der Beton nicht doch zu "grob" ist, aber alles zu seiner Zeit. @gerti und @maREN* meint ihr den zusätzlichen 1,5m² Rasenfreilauf, den ich erwähnt hatte? Oder schwebt Euch da was größeres vor? Ich möchte dazu sagen, dass sie dort zwar nur 1,5m² Fläche haben, diese aber so abgesichert ist, dass sie dauerhaft geöffnet bleiben kann. Und bis zu 50cm tief graben könnten sie dort auch 24/7.
Echt super was hier für Gehege im Forum vorgestellt werden, da hole ich mir sicher die ein oder andere Inspiration ab!
Ach ja: wie hoch sollte so ein Auslauf denn mindestens sein?




Geändert von janoslon421 (26.03.2017 um 13:18 Uhr).

Benutzerbild von maREN*
Kaninchen
 
Registriert seit: 31.07.2016
Beiträge: 10.114
maREN* befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.03.2017, 22:50

Also wenn der Auslauf fest mit Dach ist würde ich ihn min 60 cm hoch machen, damit gehüpft werden kann.

Was ich mit Auslauf eigentlich meine sind so steckgitter elemente. Dann könntet ihr sie wenn ihr im Garten seid mal richtig flitzen lassen...



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Stichworte
auslauf, gehege, stall selber bauen, stallgröße



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