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Fragen zum Gehegebau. Welcher Draht, welches Holz, etc.? auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.03.2017
Beiträge: 34
Yanna befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.03.2017, 22:43

Fragen zum Gehegebau. Welcher Draht, welches Holz, etc.?


Wir haben drei große Kaninchen, zwei sollten so etwa 5 kg wiegen und die Dritte im Bunde etwa 7 kg. Wir haben eine Gartenhütte, von der ein Teil als Stall benutzt wird. Da wollte ich etwas verändern, ein bisschen den Stall innen vergrößern und außerdem sollen sie von dort in ein 24h Freiluftgehege gehen können, welches 6 m x 1,5 m groß werden soll. Am Tag bekommen sie noch Auslauf auf der Wiese.


Ich habe schon gelesen, dass Draht mindestens 1,2 mm dick sein soll. Welcher dieser Volierendrähte ist aber nun besser? Welcher ist stabiler? Die Kaninchen sind schon sehr kräftig. Sind beide gut genug?

http://www.drahtexpress.de/UKracht15-p3h4s8-Volierendraht-16-mm-.html
http://www.drahtexpress.de/UKracht15-p4h4s8-Volierendraht-19-mm-.html

Das ist der billigste Anbieter, den ich bis jetzt gefunden haben für diese Drähte. Falls irgendjemand noch einen billigeren kennt, nur her damit.

----------

Meine nächste Frage ist, was für Holzlatten sollte man zum Bau benutzen? Welche sind z.B. hiervon gut?

https://www.obi.de/bauen/bauholz/c/169?sortprice=asc

Sind solche besser mit rechteckigem Querschnitt oder quadratische? Wie dick sollten sie sein? Ich vermute mal imprägnierte sind giftig, oder? Wie lange halten denn so Holzlatten im Außenbereich, wenn sie Wind und Wetter das ganze Jahr ausgesetzt sind? Gibt es eine billige Lasur, die man benutzen kann?

----------

Wie sollte man außerdem den Draht am besten am Holz festnageln?

Lieber an der Innenseite des Holzes wie hier?

https://www.amazon.de/point-zoo-Hasenstall-Kaninchenstall-Kleintierstall-Freigehege/dp/B008J1IWXY/ref=sr_1_15?ie=UTF8&qid=1489605962&sr=8-15&keywords=kaninchenstall+auslauf

Oder besser an der Außenseite, wie das bei dem Gehege von Minerva der Fall ist?

http://www.kaninchenforum.de/kaninchenstall-kaninchengehege/4213-au%DFengehege-foto-sammlung-macht-alle-mit-14.html

Ich glaube von außen wäre das leichter hinzubekommen und es gäbe keine Drahtkanten im Inneren, anderseits könnten die Kaninchen ein bisschen am Holz knabbern. Wenn es unbehandeltes Holz ist, sollte es doch aber auch kein Problem sein, oder? Die nagen doch normalerweise nur die Kanten ein bisschen weg.

----------

Ich habe außerdem das hier gefunden über die Stallgröße:

http://www.hasenstall-kaninchenstall-kaufen.de/kaninchenstall-gross-perfekte-kaninchenstall-groesse/

(Breite x Tiefe x Höhe)

Große Rassen (größer als 5,5kg): 110cm x 80cm x 70cm,
mittelgroße Rassen (größer als 3,25kg): 85cm x 80cm x 60cm,

Ich glaube das bezieht sich auf diese Schränke. Unsere Kaninchen sind schon jetzt auf den Boden untergebracht von Draht umgeben, Seiten und auch oben. Nur sind es nach oben hin nicht so viele cm, sondern nur ein bisschen über einen halben Meter hoch. Muss es da auch 70 cm sein? Die Luftzirkulation ist ja besser wenn alles nur mit Draht zugemacht ist als bei den Schränken.

Also ich hatte eigentlich vor wieder nur 50 cm hohen Draht an den Seiten zu machen, so dass ich von oben noch leicht drankomme. Mit der Dicke des Holzes wären es wohl ein paar cm mehr. 1 m wäre zu hoch (und auch signifikant teurer) und 70 cm würde einen großen Verschnitt beim Draht bedeuten und für diese Verschwendung ist er einfach viel zu teuer. Also geht es vielleicht doch niedriger?

----------

Ich muss auch noch den Zaun für den Wiesenauslauf erneuern. Der jetzige rostet leider. Kann jemand einen günstigen guten Draht empfehlen? Er muss jetzt keinen Mardern oder so standhalten. Er soll nur die Kaninchen drinnen behalten und nicht rosten.


Ich bin für jede Hilfe dankbar.




Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.03.2017, 00:42

Zitat:
Zitat von Yanna Beitrag anzeigen
Ich habe schon gelesen, dass Draht mindestens 1,2 mm dick sein soll. Welcher dieser Volierendrähte ist aber nun besser? Welcher ist stabiler? Die Kaninchen sind schon sehr kräftig. Sind beide gut genug?

http://www.drahtexpress.de/UKracht15-p3h4s8-Volierendraht-16-mm-.html
http://www.drahtexpress.de/UKracht15-p4h4s8-Volierendraht-19-mm-.html

Das ist der billigste Anbieter, den ich bis jetzt gefunden haben für diese Drähte. Falls irgendjemand noch einen billigeren kennt, nur her damit.
Ich habe den mit 16mm Maschenweite von Drahtexpress verbaut.Der ist sehr stabil.Von daher kannst Du den ohne Bedenken nehmen.
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Zitat:
Zitat von Yanna Beitrag anzeigen
Meine nächste Frage ist, was für Holzlatten sollte man zum Bau benutzen? Welche sind z.B. hiervon gut?

https://www.obi.de/bauen/bauholz/c/169?sortprice=asc
Bei einer Höhe des Geheges von gerade mal 50cm und maximal 1,5m Breite ohne zusätzliche Abstützung reichen Dir ganz einfache Holzlatten.Die haben meist so 18-20mm Dicke und 40-44m Breite,sind also rechteckig.Ich würde immer fertig gehobelte nehmen.Da spart man sich eine Menge Arbeit.
Aus den zugesägten Latten baust Du Elemente,die Du mit Draht bespannst und dann verbindest.

Zitat:
Zitat von Yanna Beitrag anzeigen
Wie lange halten denn so Holzlatten im Außenbereich, wenn sie Wind und Wetter das ganze Jahr ausgesetzt sind? Gibt es eine billige Lasur, die man benutzen kann?
Wenn Du das Holz unbehandelt lässt und das Gehege direkt auf den Rasen stellst,sind die Latten nach 3-4 Jahren verfault.
Nach Möglichkeit sollte das Hoz auf Steinen leicht erhöht vom Boden stehen.Ein Dach,was zusätzlichen Schutz vor Verwitterung bietet,ist ja nicht vorgesehen.

Bei den Discountern gibt´s immer wieder mal Angebote mit Holzschutzgel auf Wasserbasis.Das ist,wenn es fertig getrocknet ist,ungiftig für die Ninchen.Man muss aber am Anfang 2-3 mal streichen und dann regelmäßig alle 1-2 Jahre nachstreichen.Dieses Holzschutzgel dringt eben nicht sehr tief ins Holz ein und schützt nicht so gut wie eine Imprägnierung oder eine dünnflüssige Lasur.


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Zitat:
Zitat von Yanna Beitrag anzeigen
Wie sollte man außerdem den Draht am besten am Holz festnageln?
Auf jeden Fall nicht nur mit einem Handtacker.Die kurzen Klammern halten den Draht nicht lange im Holz.Wenn Du einen Elektro- oder Drucklufttacker hast,kannst Du auch sehr lange Klammern schiessen.
Eine andere Möglichkeiten sind Krampen.Das sind so hufeisenförmige Nägel.Eventuell sollte man zumindest die Ecken zusätzlich mit Schrauben und großen Unterlegscheiben sichern.

Zitat:
Zitat von Yanna Beitrag anzeigen
Lieber an der Innenseite des Holzes wie hier?
Oder besser an der Außenseite, wie das bei dem Gehege von Minerva der Fall ist?
Tja,da scheiden sich die Geister.Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Zitat:
Zitat von Yanna Beitrag anzeigen
Ich habe außerdem das hier gefunden über die Stallgröße:

http://www.hasenstall-kaninchenstall-kaufen.de/kaninchenstall-gross-perfekte-kaninchenstall-groesse/

(Breite x Tiefe x Höhe)

Große Rassen (größer als 5,5kg): 110cm x 80cm x 70cm,
mittelgroße Rassen (größer als 3,25kg): 85cm x 80cm x 60cm,
Diese Maße beziehen sich auf Buchtenhaltung bzw. der Handel will ja seine Fertig Ställe verkaufen.
Vergiss´das schnell wieder.

Ein Ninchen braucht in Aussenhaltung mindestens 2,besser 3 Quadratmeter Hoppelfläche auf einer Ebene rund um die Uhr verfügbar.Je mehr desto besser.Da Du schon recht große Ninchen hast,würde ich persönlich mehr Platz geben.Als Nachtquartier sollte Dein Gehege ausreichen.
Für tagsüber solltest Du ihnen aber einen großen Freilauf bieten.Meine zwei Ninchen haben etwa 25qm Auslauf und wenn ich bei ihnen bin,lasse ich sie auch in den 120qm großen Garten frei laufen.Und diese 120qm nutzen sie ab und zu schon voll aus

Ist denn der abgetrennte Teil der Gartenhütte wind- und wettergeschützt?



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"O Bär", sagte der Tiger, "ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!" "Ja", sagte der kleine Bär, "ganz unheimlich und schön." Und da hatten sie verdammt ziemlich recht.



Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.03.2017
Beiträge: 34
Yanna befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.03.2017, 00:26

Erst einmal vielen Dank für die lange Antwort janh!

Ich hatte die letzten Tage lang schon einiges übers Gehegebauen gelesen und mich auch hier angemeldet, um noch etwas mehr zu erfahren. Ich dachte es geht klar mit einem Draht, der 1,2 oder 1,35 mm dick ist, aber auf einmal meinte mein Vater heute, dass so ein Draht zu wabbelig ist. Er will richtig stabilen Draht, der auch ohne Holzrahmen stehen bleibt, weil damit ein Gehege schneller und leichter zu bauen sei.

Darauf meine Frage, ist es wirklich so kompliziert und dauert es wirklich so lange, ein Gehege mit Holzlatten zu bauen, die man vorher mit Draht bespannt? Ich kann das gar nicht einschätzen. Handwerklich begabt bin ich selbst leider nicht. Mein Vater hat da mehr Erfahrung. Aber falls es sehr leicht gehen sollte, wäre eine Möglichkeit, dass ich es selbst baue, eventuell mit Hilfe von ebenfalls handwerklich nicht sehr begabten Freunden.

Mein Vater hat den Kauf von einem anderen Draht vorgeschlagen, nämlich Kotgrubengitter. Der hat eine Drahtstärke von 2,05 mm und eine Maschenweite von 25 x 50 mm. Ist der wirklich so stabil, wie er meint? Und weiß jemand, ob da Marder durchkommen können? Ich glaube zwar nicht, dass bei uns welche leben, aber ich will kein Risiko eingehen.

http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/16960-wie-baue-mein-gehege-fuchs-mardersicher.html
http://marderhilfsnetz.de/kaninchen.html

Laut den Seiten hört es sich eher so an, dass der Draht sicher wäre, oder sehe ich das falsch?


Ich habe auch noch beim Drahtexpress einen weiteren Draht gesehen.

http://www.drahtexpress.de/UKracht15-p19h4s8-Volierendraht-25-mm-.html

Drahtstärke 1,7 mm, Maschenweite 25 mm.

Mein Vater meinte wieder, der Draht sei zu dünn und wabbelig. Hat er damit recht oder ist der vielleicht doch schon richtig stabil, also so, dass man einen ganzen Holzrahmen nicht mehr braucht?


Was die Stallmaße angeht, ich habe mir nur etwas Sorgen gemacht wegen der Höhe. Die angegebenen Längen und Breiten wollten wir so oder so überschreiten. Nur die Höhe war so ein bisschen ein Problem. Wir machen jetzt aber zumindest innen den Stall ein bisschen höher, so 60 - 65 cm hoch. Ich hoffe, dass reicht dann auch für die ganz Große, selbst wenn es nicht ganz 70 cm sind. Sie haben ja auch noch am Tag Wiesenauslauf und da ist der Himmel die Grenze.


Ich glaube das ganze Innere der Gartenhütte ist wind- und wettergeschützt. Der Boden besteht aus dicken Gehwegplatten. Da kommt von unten wirklich keine Nässe durch. Sie bekommen im Winter viel Stroh, was von unten isoliert. Das Dach ist mit Dachpfannen gedeckt. Da kommt auch kein Regen durch. Und ich finde auch nicht, dass es zieht. Sollte man denn da trotzdem noch irgendwas mehr machen?




Geändert von Yanna (17.03.2017 um 00:43 Uhr).

Benutzerbild von janh
Kaninchen
 
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 5.391
janh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.03.2017, 14:09

Bei der Hütte braucht Ihr dann nix mehr machen.Das ist als Rückzugsort vollkommen O.K.

Diese Kotgrubengitter kenne ich hier als Estrichmatten.Das Zeug ist viel wabbeliger als der Volierendraht.Da hat man beim Volierendraht ja viel engere Maschen und somit "mehr" Draht pro Fläche.Ausserdem müsst Ihr das ja auch iwie verbinden.Und nur Draht mit Draht verbinden wird sicher nicht halten.Und eine Maschenweite von 25x50mm ist auch zu groß.Da schlüpft ein Marder schon durch.Als Faustregel gilt,überall wo man ein gekochtes Ei durchquetschen kann,kommt auch ein Marder durch.Ausserdem gibt es auch noch kleinere Raubtiere,die einem Ninchen gefährlich werden können.Mauswiesel z.B.,auch wenn die eher selten sind.

An sich ist das Bauen dieser Holzrahmen nicht schwer.Wenn Du schon mal eine Säge und einen Akkuschrauber in der Hand hattest,kriegst Du das hin.Nur den Volierendraht schneiden ist etwas kniffelig.Ich glaube es gibt niemanden,der schon mal ein Gehege gebaut hat,der sich nicht an dem Draht die Haut aufgeschlitzt hat



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Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 276
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 17.03.2017, 22:02

Nimm den dünneren Draht! Der ist schon super schwer zu schneiden, bei dem dickeren bricht man sich echt einen ab...

Ich habe den Draht innen an die Holzleisten getackert und geschraubt, weil meine sehr gern am Holz nagen und den alten Stall ganz schön angefressen haben.
Somit konnte ich auch mit Holzimprägnierung arbeiten, da sie ja nicht dran kommen .

Viel Spaß beim bauen!




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 13.03.2017
Beiträge: 34
Yanna befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2017, 17:05

Für das Innengehege haben wir jetzt doch noch alten Draht wiederverwendet, den wir noch hatten. Unten haben wir breite Holzlatten genommen und dann oben dicke Gitter dran gemacht und die Gitterteile im obigen Bereich miteinander verbunden. Der Stall ist jetzt 61 cm hoch. So können die Kaninchen gut Männchen machen. Der Draht ist aber auch sehr dick, so 2,5 mm etwa, und brauchte wirklich nicht eingerahmt werden. Wenn er gekürzt werden musste, hat mein Vater eine Flex benutzt. Mit einer Kneifzange kam man da nicht mehr durch.

Ich denke, so in der Art stellt sich mein Vater das auch draußen vor. Nur ist so eine Rolle Kotgrubengitter 1 m breit und er will ihn nicht schneiden, was meiner Ansicht nach das Gehege zu hoch macht. Und es wird auch etwas knapp mit einer 25 m Rolle. Ganz davon abgesehen, wenn man keine Türen einbaut, kommen die Kaninchen nicht über den Zaun. Ich dachte mir eigentlich, wenn man den Stall nur 50 cm hoch macht, dann springen sie drüber, wenn man den Deckel aufmacht oder ich bau ihnen eine kleine Rampe, wenn sie auf die Wiese dürfen.

Ich persönlich wäre ja auch eher für so ein Holzgerüst, das man bespannt. Das wäre auch etwas billiger. Selbst wenn mal das Holz zu sehr verrottet sein sollte, dann kann man billig neue Latten kaufen und es ersetzen. Der Draht sollte ja eigentlich ewig halten.


Zitat:
Zitat von janh Beitrag anzeigen
Diese Kotgrubengitter kenne ich hier als Estrichmatten.Das Zeug ist viel wabbeliger als der Volierendraht.Da hat man beim Volierendraht ja viel engere Maschen und somit "mehr" Draht pro Fläche.Ausserdem müsst Ihr das ja auch iwie verbinden.Und nur Draht mit Draht verbinden wird sicher nicht halten.Und eine Maschenweite von 25x50mm ist auch zu groß.Da schlüpft ein Marder schon durch.Als Faustregel gilt,überall wo man ein gekochtes Ei durchquetschen kann,kommt auch ein Marder durch.Ausserdem gibt es auch noch kleinere Raubtiere,die einem Ninchen gefährlich werden können.Mauswiesel z.B.,auch wenn die eher selten sind.
Kotgrubengitter sind was ganz anderes als Estrichgitter. Das erkennt man schon am Preis. Estrichgitter sind um ein vielfaches billiger, weil sie sehr große Maschen haben und ich glaube auch die Drahtstärke ist geringer. Eine 25 m Rolle Kotgrubengitter, 1 m breit, kostet 170 Euro. Wirklich super teuer. Viel teurer noch als der Volierendraht, den ich persönlich im Auge hatte.

Was die Mardersicherheit angeht, hatte ich ja schon zwei Links gepostet und dort steht das:

http://marderhilfsnetz.de/kaninchen.html

"Witzig, wie sich manche vorstellen, der Marder könne seine Knochen auf 3 cm zusammenklappen und durch so kleine Löcher klettern. Eine häufige Aussage die wir hören: "Wo ein Ei durchpaßt kommt auch ein Marder durch !" - Nein, das stimmt so natürlich nicht. "

"
Durch Holz, OSB und Terrasendielen beißt sich der Marder sicher nicht. Es müßten schon Lücken von mehr als 4 cm vorhanden sein, dass er einen Versuch startet, sich durchzubohren und das Loch zu vergrößern. Und dann klappt es auch nur, wenn das Holz morsch ist."

http://www.kaninchenforum.de/kaninchen-faq/16960-wie-baue-mein-gehege-fuchs-mardersicher.html

"
Bei dicken Gitterstäben die nicht verbiegbar sind, reicht ein Gitter mit mindestens 3,5cm (oder enger) Abstand aus damit es sicher ist."

Also durch 5 cm x 5 cm Maschen kommen sie definitiv, aber ob sie durch 2,5 cm x 5 cm Maschen kommen, da wäre ich mir nicht so sicher, wenn die Angaben oben stimmen.

Können Mauswiesel einem großen Kaninchen wirklich gefährlich werden? Das sind winzige Tierchen.

Zitat:
Zitat von pelle-pauli Beitrag anzeigen
Nimm den dünneren Draht! Der ist schon super schwer zu schneiden, bei dem dickeren bricht man sich echt einen ab...

Ich habe den Draht innen an die Holzleisten getackert und geschraubt, weil meine sehr gern am Holz nagen und den alten Stall ganz schön angefressen haben.
Somit konnte ich auch mit Holzimprägnierung arbeiten, da sie ja nicht dran kommen .

Viel Spaß beim bauen!
Nimmt man zum schneiden eine Kneifzange oder würde flexen auch funktionieren?

Sollten man die Holzlasur ganz am Ende draufmachen, wenn alles steht, oder noch bevor man den Draht dran macht, so dass man besser in alle Ecken kommt?

Und wenn ich jetzt den 1,2 mm dicken Draht nehme mit den 16 mm x 16 mm Maschen, wie groß dürften die einzelnen Holzrahmen höchstens sein, damit der Draht nicht durchhängt?

Ich probiere mal weiter Überzeugungsarbeit bei meinem Vater zu leisten, so dass es dann hoffentlich auch mit dem Außengehebau bald losgehen kann. Mit seiner Hilfe wäre es leichter hinzubekommen.


Vielen Dank nochmals an euch beide, janh und pelle-pauli, für eure Antworten.




Benutzerbild von pelle-pauli
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 26.09.2014
Beiträge: 276
pelle-pauli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.03.2017, 21:46

Ich habe zuerst alle Holzleisten gestrichen, einfach weil ich die Zeit hatte...
Geht aber sicherlich auch nach dem Zusammenbau.

Zum Drahtschneiden hatte ich eine spezielle Zange vom Metallbauer. Mit meiner normalen Drahtschere wäre ich verzweifelt. Flexen geht sicher gut, wenn man es kann... ( ich hasse den Krach)

Meine Elemente sind 90x90cm, weil der Draht so breit ist. Da wabbelt nichts. Ab und zu fliegt mal der Fußball dagegen, das können sie ab.

Hol dir auf jeden Fall Hilfe, zu zweit geht das einfach besser!



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