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jessie17 04.10.2016 20:42

der erste Winter draußen
 
Ich habe mir gerade schon älterer Posts zu dem Thema angeschaut. Ich muß nun auch langsam für winterfestes Gehege sorgen.
Die Türen muß ich schließen und am besten mit Plexiglas lese ich? Ich hab nur irgendwann mal im Obi gesehen, daß es recht teuer ist. Kriegt man das auch günstiger oder ist Bastelglas auch okay oder eine dicke plastikfolie?
Nächste Frage von mir: der Wassernapf ist ja aus Ton oder so ähnlich. Reisst das nicht, wenn das Wasser anfängt zu gefrieren?
Danke für eure Hilfe :)

Heublume 04.10.2016 20:55

Ich hab an der einen Seite eine Folie, frag mich aber nicht was für eine ist, die ist ziemlich dünn und reisst schnell ein, aber wenn man sie jedes Frühjahr wieder weg macht und nur übern Winter dran hat, hält das. Die andere Seite habe ich mit Wellblechplatten, die es in großen Rollen im Baumarkt zum zuschneiden gibt, dicht gemacht. Da dort die Wetterseite ist hängt das, dass ganze Jahr über.

Bei den Näpfen ist mir bisher noch keiner komplett zersprungen, aber viele haben schon unschöne Risse bekommen und waren dann auch nicht mehr dicht.
Wenn Schnee liegt und es Minusgrade hat, gibts Schnee zu fressen, zum decken des Flüssigkeitsbedarfs. Bei heftigen Minusgraden, wirst du es aber kaum verhindern können, dass das Wasser einfriert.

Minerva 04.10.2016 21:00

Trockene und windgeschützte Plätze sind im Winter das Wichtigste. Dazu musst du aber außen nicht wirklich abdichten, das erreichst du auch durch große Unterstände und Schutzhütten.

Gegen durchziehenden Wind hilft auch schon eine dichte Bastmatte außen am Gehege.

janh 04.10.2016 21:29

Die Näpfe können schon mal springen.Das passiert mir,wenn ich versuche das gefrorene Wasser mit heissem aufzutauen.Dann dehnt sich das Eis im Napf nämlich plötzlich aus und sprengt den Napf.Besser ist es,wenn man dann einen zweiten,leeren Napf hat und den gegen den gefrorenen austauscht.Den mit dem gefrorenen Wasser dann langsam bei Zimmertemperatur auftauen lassen.Es schadet aber auch nicht,wenn man für den Fall der Fälle einen Ersatznapf auf Lager hat,falls doch mal einer kaputt geht.
Es bringt übrigens nichts,warmes Wasser in den Napf zu füllen.Das gefriert sogar eher schneller als kaltes Wasser.Wenn es sehr kalt ist,mache ich auch lieber Schnee in den Napf.

LuLu03 04.10.2016 21:36

Ich hab einen plastiknapf. Der geht nicht so schnell kaputt ;)

pelle-pauli 04.10.2016 21:45

Meine trinken im Winter aus Hundenäpfen aus Metall. Immer im Wechsel einer draußen und einer drinnen zum auftauen. Nervig, aber da am Stall kein Strom ist, gehts nicht anders.

Adabei 04.10.2016 21:45

Ich hab mir letztes jahr im Winter einen Metallnapf (gibts für Hunde) gekauft.
Der aus Ton ist mir auch gesprungen. Es gibt zwar beheizbare Näpfe, aber ich traue mich da mit Strom bei den Nins nicht drüber. Ich hab halt morgens, mittags und abends frisch befüllt. Einmal war dann morgens wirklich ein kleines Loch ins Eis geleckt um ans Wasser zu kommen.
Eigentlich ist es aber nicht oft zugefroren, vielleicht 10 Tage im Winter wo es echt so kalt war, dass das in ein paar Stunden dann dicker zufriert.
Schnee gebe ich zusätzlich wenn vorhanden.

LG

Bekko 04.10.2016 23:06

Da meine Tiere nicht mal im Sommer trinken, tun sie es im Winter auch nicht.
Mein Gehege ist eh sehr geschützt, dennoch friert auch mir, teilweise das Wasser ein.

Sollte dies bemerkt werden (nächsten morgen), wird der Napf einfach reingestellt und aufgetaut, danach geht's wieder nach draußen.

Plastik, sowie Näpfe aus Ton, können natürlich springen (platzen).

Da mein Gehege oben ein durchsichtiges Dach besitzt, mache ich die vordere Front, mit einer Gewebeplane zu (Schutz vor Wind). Danach kannst du dich mal umsehen, solltest du so etwas vorhaben.

jessie17 12.10.2016 18:01

Endlich komme ich zum Antworten.
Die Idee mit der Wellblechplatte finde ich ganz gut. Mein Gehege ist nicht so arg groß. Die Rückwand meines Doppelstalles steht zur Wetterseite. Dort möchte ich dann die Wellblechplatte davor befestigen. Dann kommt da auch kein Wind mehr durch.
Ich suche dann besonders noch was für die offenen Stellen und eben kostengünstig. Daher fand ich eine dickere Folie eigentlich gut, nur was könnte man da nehmen? Gewebeplanen sind ja sehr großflächig. Ich möchte die einzelnen Teile (wie Quadrate) einzeln abdichten, denn teils lässt sich dann da noch etwas öffnen. Und muß ich was wegen den Steinen tun? Das ganze Gehege ist mit Steinen gepflastert. Der obere Teil vom Stall ist natürlich voll mit Heu und Stroh.
Ein kleiner Hundenapf ist eine super Idee, finde ich :) Dann schau ich mal, ob ich davon auch 2 kriege.

Lara004 14.10.2016 20:42

Teichfolie ist dick und lässt sich gut schneiden.

Adabei 14.10.2016 21:45

Auf die Steine lege ich im Winter zumindest stellenweise Stroh und tlws. Teppiche aus Baumwolle, die in die Waschmaschine passen.
Kommt halt drauf an wie groß dein Gehege ist. Ist es überdacht?

LG

crazy curry 15.10.2016 09:17

Vorsicht bei Metallnäpfen.
Jeder der schonmal mit feuchten Fingern an einem gefrorenen Geländer kleben geblieben ist, weiß wie unangenehm das ist. Wenn das Kaninchen dann mal mit der Zunge an das gefrorene Metall kommt, kann es sich verletzen.

Ich habe nur kleine Teppiche von Kik oder ikea reingelegt. Stroh hatten sie ja in der Schutzhütte und im Wohnklo.

Skippy170609 15.10.2016 16:43

Ich nutze einen Keramik-Hundenapf für's Wasser. Damit es im Winter nicht so schnell einfriert, stelle ich den Napf auf ein Snuggle Safe. Funktioniert super.

Da der Stall auf dem Balkon schon ziemlich geschützt ist, "verkleide" ich ihn im Winter nicht sonderlich. Ich mache nur Plexiglas vor die Gitter oben (wo sie schlafen), damit sie windgeschützt sind. Auf der einen Seite schraube ich die Scheibe für die Wintermonate richtig an, lasse oben aber ca. 3cm frei und auf der anderen Seite kann ich die Scheibe einhängen, so steht sie ca. 1/2 cm ab.

EmsFan ♥ 16.10.2016 09:02

Es gibt festen Kunststoff auf der Rolle bei Obi. Das ist nicht so teuer. Den könntest du dir passend zurecht schneiden. Wenn du die Möglichkeit hast, mit Druckluft und Klammern im Holz fest schießen.

Ganze Kunststoffplatten sind sehr teuer.

jessie17 17.10.2016 18:32

Teichfolie hört sich gar nicht mal so schlecht an. Ich muß nur sehen, wie ich es dann befestige. Denn die muß man ja jedes Jahr neu anbringen und mit den Tackernadeln zerstöre ich ja das dünne Holz vom Käfig und Gehege. Das kann unmöglich gut sein.
Das Gehege ist niedrig (vielleiht 60 cm) und bisher nur zur Hälfte überdacht. Ich will dann aber dann ggf. die Teichfolie über die andere Hälfte machen, damit es trocken ist. Dann kann ich ja noch ein kleines Stück Teppich dahin legen, daß sie noch einen weiterne Platz finden. Stroh und Einstreu haben sie ja im OBergeschoss ihres Doppelkäfigs.

crazy curry 17.10.2016 18:35

Mach doch mal ein Foto, dann man dir vielleicht noch andere Tipps geben.

Bomelli 19.10.2016 09:06

Für meine Kaninchen ist es auch ihr erster Winter. Habe mir im Baumarkt Plexiglasscheiben gekauft (4 mm dick) und sie so befestigt, dass ich sie vor die Gitter einhängen kann. Waren gar nicht so arg teuer. Nennt sich Hobbyglas. Sind sehr stabil und ich hoffe die Scheiben halten mehrere Jahre. Schützt vor Wind und die Schnuckis können noch raus schauen.

Monster2 19.10.2016 13:38

Zitat:

Zitat von jessie17 (Beitrag 981175)
Teichfolie hört sich gar nicht mal so schlecht an. Ich muß nur sehen, wie ich es dann befestige. Denn die muß man ja jedes Jahr neu anbringen und mit den Tackernadeln zerstöre ich ja das dünne Holz vom Käfig und Gehege. Das kann unmöglich gut sein.
Das Gehege ist niedrig (vielleiht 60 cm) und bisher nur zur Hälfte überdacht. Ich will dann aber dann ggf. die Teichfolie über die andere Hälfte machen, damit es trocken ist. Dann kann ich ja noch ein kleines Stück Teppich dahin legen, daß sie noch einen weiterne Platz finden. Stroh und Einstreu haben sie ja im OBergeschoss ihres Doppelkäfigs.

frag doch mal beim Schuster, ob er dir so Ringösen einbauen kann - quasi wie die Löcher für Schnürsenkel nur in größer :D dann könntest du dir noch so Haken mit Gewinde im Baumarkt holen und die Folie damit einhängen :D

aber warum möchtest du die Folie jedes jahr neu anbringen? die eigentliche Herausforderung wird die Nasen davon zu überzeugen, dass Teichfolie nicht besonders lecker ist :D

janh 19.10.2016 19:29

Zitat:

Zitat von Monster2 (Beitrag 981756)
frag doch mal beim Schuster, ob er dir so Ringösen einbauen kann - quasi wie die Löcher für Schnürsenkel nur in größer :D dann könntest du dir noch so Haken mit Gewinde im Baumarkt holen und die Folie damit einhängen :D

aber warum möchtest du die Folie jedes jahr neu anbringen? die eigentliche Herausforderung wird die Nasen davon zu überzeugen, dass Teichfolie nicht besonders lecker ist :D

Ösen kann man selbst anbringen.Da gibt es ein einfaches Stanzwerkzeug für,was bei manchen Ösen Sets schon beiliegt.Die Löcher macht man dann mit dem Werkzeug und einem Hammer.Die Ösen sind zweiteilig und werden von beiden Seiten durch die Plane gesteckt und mit dem Hammer dann zur fertigen Öse zusammengepresst.Ausserdem ist es ratsam,die Ränder vorher umzuschlagen und zusammen zu nähen.
Empfehlenswert wäre eine Gewächshaus Folie mit Gewebeeinsatz.Die kosten so etwa 3 Euro/qm.
Man kann die Plane ja einfach von aussen anbringen.Dann ist sie sicher vor Ninchenzähnen.
Was mich bei Planen immer etwas stört ist das Flattern bei starkem Wind.
Die dicken Folien,die nicht flattern liegen aber leider bei etwa 10 Euro/qm.

Firlefanz 19.10.2016 22:52

Habe ich das richtig verstanden - ihr ummantelt euer ganzes Außengehege (den Auslauf quasi) mit Folie etc und macht nicht nur die Hütte/den Stall winterfest?

Monster2 20.10.2016 07:27

ich glaube fast alle haben hier 1-2 seiten das ganze Jahr komplett verkleidet wegen Wetter& Windschutz...

wir persönlich bauen nur am Dach etwas um und stopfen mit mehr Stroh aus - sonst passiert da gar nichts :) solange die Nasen nicht rund um die Uhr Wind und Wetter ausgesetzt sind, isolieren die sich glaub ich ganz gut selbst..

du kannst dir ja mal einige Außengehege in den Baudokus oder Vorstellungsthreads ankucken ;)

Firlefanz 20.10.2016 18:16

Eine Bekannte hat mir gerade erzählt, dass sie die Kaninchen im Winter gar nicht ins Außengehege lässt und sie nur im Doppelstock-Stall bleiben - weil sie Angst hat, dass die Ninchen Gras mit Tau fressen und das ja angegoren sein kann (ergo Kolik). Außerdem kühlen die auf dem kalten Boden zu sehr aus, meinte sie. Nun bin ich total verwirrt, was ich im Winter mit denen tun darf oder nicht. Was sagt ihr dazu?

Lupine 20.10.2016 18:19

:rofl:

Ich sage dazu nur:

http://abload.de/img/p10003027zbo.jpg

und

http://abload.de/img/p1000327axje.jpg

Ein trockener und gut eingestreuter Sitzplatz sollte natürlich zur Verfügung stehen. Aber das versteht sich glaube ich von selbst.

Ansonsten ist das wirklich Unfug, den Kaninchen einen solchen Spaß zu verderben.

Lupine 20.10.2016 18:21

Feuchtes Gras gärt übrigens nur dann, wenn es geschnitten oder abgerissen ist und nicht luftig gelagert wird. Und es gärt vor allem, wenn es sehr warm ist (z. B. Sonneneinstrahlung).

Kaninchen die Wiese gewöhnt sind, dürfen ganzjährig grasen. Ihnen passiert genausowenig etwas wie den Wildkaninchen, die ja gar kein anderes Futter als das natürliche finden.

crazy curry 20.10.2016 18:24

Deine Bekannte soll die mal raus lassen.

Wie machen denn das Wildis? Die müssen das fressen was draußen wächst, egal obs nass oder gefroren ist. Außerdem haben sie ihr Winterfell, da passiert ihnen nichts.

crazy curry 20.10.2016 18:29

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Ein Wildtier

Unter ihm ist der Schnee durch die Körperwärme weggeschmolzen

Lupine 20.10.2016 18:35

Meine hatten so unglaublich viel Spaß im Schnee, wie die kleinen Kinder :D Und ich weiß das nicht nur von meinen.

Die sind wirklich prima isoliert, auf Jules Fell blieb der Schnee immer ewig liegen. Und auch auf Leos Fell sieht man hinten die weißen Punkte - alles Schneeflocken. Dass das nicht schmilzt, zeigt wie gut die Nins gegen den Wärmeverlust isoliert sind.

Meine Bande hat auch bei - 19 Grad noch freiwillig und völlig ungerührt im Außengehege herum. Und das, obwohl sie sich in mehrere verschiedene, gut eingestreute Unterschlüpfe hätten zurückziehen können.

Wichtig ist nur ein trockenes Plätzchen falls sie das möchten, und Windschutz.

Firlefanz 20.10.2016 19:01

Ja eben, ich dachte auch direkt an die Wildis. Hab meinen in den letzten Tagen auch immer nasse Wiese gegeben, ging ja nicht anders bei dem Sauwetter. :D

Nasse Pfoten haben sie auch immer, aber rein gehen tun sie deshalb nicht. Hab sogar das Gefühl, die sind gerne im Regen. Die sind doch wohl klug genug, um reinzugehen, wenn ihnen kalt ist??

Danke für die Aufklärung (auch das mit der Gärung bei starker Sonneneinstrahlung - ist ja eigtl. total logisch)! Ist mein erster Winter mit meinen (fast) ersten Kaninchen. Hoffe, es ist ok, diesen Thread dafür zu benutzen. :blush5:

Lupine 20.10.2016 19:14

Da mach dir mal keine Sorgen. Wenn das Wasser bis auf die Haut durchkommt, suchen sie sich schon einen trockenen Platz. Aber so ein Kaninchenfell ist schon relativ wasserabweisend, wenn das nicht gerade ein heftiger Platzregen ist, bleibt das Unterfell trocken.

Ausnahme: Kaninchen mit "unnormalem" Fell wie Teddys, evtl. auch Rexkaninchen. Meine Wuschel habe ich eher selten im Regen gesehen, nur Sprühregen machte ihr nichts. Vor kräftigerem Regen hat sie aber von selbst Schutz gesucht.

Firlefanz 21.10.2016 16:12

Zwei meiner Kaninchen sind Löwenköpfchen, aber da schrieben einige auch, dass das geht. Die sehen inzwischen auch wie Plüschbomben aus und fühlen sich sehr kuschelig an. :D

Viele hier schreiben auch davon, den ganzen Stall bis an die Decke mit Heu auszustopfen, meine treten das aber wieder platt und bauen sich gar keine Gänge rein...kommt das noch, wenn es kälter wird oder muss ich NOCH mehr Heu reintun? Ist ja jetzt schon umständlich genug, den Stall dann auch sauber zu machen.

Monster2 21.10.2016 16:38

Meine sitzen ihres auch immer Platt... ich würde mir da wirklich keine Gedanken machen - wenn du ihnen großzügig Heur & Stroh reinpackst und die beiden auch schon plüschig geworden sind seh ich da keine Probleme :)

Firlefanz 21.10.2016 18:12

Ja, ich weiß, ich mach mir zu viele Gedanken, das ist glaub ich so am Anfang... :rolleyes: :wink5: Naja, ich hoffe mal, dass ich mit der Erfahrung auch etwas weniger "besorgt" werde...

Lupine 21.10.2016 19:53

Wenn du das erste Mal bei satten Minustemperaturen die Möglichkeit hattest deine Hand in eine Strohkuhle zu legen in der kurz zuvor länger Zeit noch ein Nin gesessen hatte, wirst du deine Angst verlieren. Ich konnte mal in eine Sitzkuhle von Wuschel meine Hand legen, da war es knackig kalt draußen, ordentlich Frost. Und ich empfand die Temperatur in der Kuhle fast als heiß, ich war total erstaunt. So eine Kuhle im Stroh oder Heu hält die Wärme wirklich hervorragend. Und das plüschige Fell tut sein Übriges, wichtig ist nur dass die Nins Plätze zum sitzen haben wo der Wind nicht ständig die isolierende Luftschicht im Fell durcheinanderpusten kann.

Sunrise86 22.10.2016 17:08

Zitat:

Zitat von Firlefanz (Beitrag 982272)
Eine Bekannte hat mir gerade erzählt, dass sie die Kaninchen im Winter gar nicht ins Außengehege lässt und sie nur im Doppelstock-Stall bleiben - weil sie Angst hat, dass die Ninchen Gras mit Tau fressen und das ja angegoren sein kann (ergo Kolik). Außerdem kühlen die auf dem kalten Boden zu sehr aus, meinte sie. Nun bin ich total verwirrt, was ich im Winter mit denen tun darf oder nicht. Was sagt ihr dazu?

Mit Außengehege meinen die User aber hier, das mardersichere 24std -Gehege und nicht den Tagesauslauf. Deswegen können die Gehege auch gut winterfest gemacht werden ;) .
Sag deiner Bekannten ein Doppelstock ist viel viel zu klein.

Adabei 22.10.2016 18:07

Hallo!

Vor dem Winter braucht man keine Angst haben. Die Nins lieben den Schnee und das Winterfell ist ein guter Schutz. Man sieht hier sogar wie der Schnee am Fell nicht schmilzt und er sich das Futter unterm Schnee sucht.

[url=http://abload.de/image.php?img=img_3386fcacp.jpg]https://abload.de/img/img_3386fcacp.jpg[/url]

Das Gehege sollte natürlich gute geschützte Plätze haben.

Ich möchte zu den Folien und Plexiglasscheiben noch hinweisen, dass unbedingt für genügend Luftzirkulation gesorgt werden muss! Also bitte nicht komplett dicht machen.

LG

Firlefanz 23.10.2016 20:55

Zitat:

Zitat von Sunrise86 (Beitrag 982949)
Mit Außengehege meinen die User aber hier, das mardersichere 24std -Gehege und nicht den Tagesauslauf. Deswegen können die Gehege auch gut winterfest gemacht werden ;) .
Sag deiner Bekannten ein Doppelstock ist viel viel zu klein.

Einen Tagesauslauf habe ich gar nicht. Ich habe ein mardersicheres 24 Std-Gehege von ca. 8-9 qm mit daran angeschlossenem Doppelstockstall. So richtig winterfest kann ich das Gehege nicht machen, aber ich hab an einer der drei Seiten (vierte Seite ist der Stall) nun große Bretter hingestellt/angelehnt, so dass der Wind da nicht mehr so durchkommt. Der Stall an sich ist isoliert mit Styropor und darüber eine Plane. Vor dem Gitter hängt eine dicke Decke bis zum Boden, die muss ich aber noch gegen was anderes austauschen (Malervließ oder so).

Der Bekannten kann ich nichts sagen, sooo bekannt ist sie mir dann auch wieder nicht. :D Außerdem züchtet sie seit 15 Jahren Kaninchen, die lässt sich nix von mir Anfängerin sagen.

Lupine 24.10.2016 09:06

Sei bitte vorsichtig, wenn du einen Stall so krass isolierst. Der Luftaustausch muss schon in ausreichendem Maß gewährleistet sein, sonst hast du ein Schimmelproblem. Aus einem anderen Forum ist mir ein Fall einer Meerschweinchen-Außenhaltung bekannt wo die Besitzerin auch zu viel des Guten (also der Isolierung) betrieben hat. Und sich gewundert hat über die Atemwegserkrankungen der Schweinis... bis sie darauf kam, dass es an der zu guten Isolierung lag. Als sie die Durchlüftung verbessert hat, hörten auch die Atemwegsinfekte auf.

Firlefanz 24.10.2016 14:02

Ich denke schon, dass der Luftaustausch gewährleistet ist. Das Styropor habe ich von außen drangeschraubt und die Plane nur so drübergehängt (oben auf den Stall Steine drauf, damit sie nicht runterrutscht). Da kann die Luft zwischen Styropor und Plane herumfleuchen wie sie möchte. Will die Plane aber noch festschrauben oder so, aber trotzdem sollte genug Luft zirkulieren können.

Die Decke muss ich aber wirklich gegen was wetterfesteres austauschen, die kann ja schon leichter schimmeln.

Ich hätt ja auch Fotos hochgeladen, aber die Dateien dürfen nur so winzig sein und ich hatte keine Lust, die Fotos ewig zu bearbeiten, bis sie endlich klein genug sind.

Abbadonn 25.10.2016 20:25

Unsere 3 buddeln ihr Einstreu, Stroh und Heu vom 2 Stock nach unten und von dort nach draußen. Hat 2 Ausgänge.

Das gleiche machen die auch mit der kleineren Schutzhütte von trixi.
2ten Ausgang reingesägt.
Ich hab absolut keine Ahnung warum sie das machen. Bin da völlig ratlos.
Buddelkiste ist vorhanden.

In den Hütten selbst sitzen sie eigentlich selten. Wenn man die Nina anfassen kann merkt man auch sehr deutlich wie das Fell dicker wird.

Ist übrigens auch unser erster Winter draußen für sie.

LuLu03 25.10.2016 20:33

Meine machen das auch. Ist einfach zu warm/kuschelig sie mögen lieber auf festen Böden liegen.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 21:39 Uhr.



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