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Zitat von Hase2 Ich finde es eigentlich nicht sooo schwierig, sowas zu bauen  |
Das kann durchaus schwierig werden, je nachdem wie die Ebenen angelegt sind - ob sie noch Einstreu und Einrichtung tragen müssen beispielsweise, wie sie gereinigt werden sollen etc.
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Irgendwer hier baut gerade eine Hütte um, mit meterlangen Ebenen an der Wand lang, nur mal als Beispiel, 1m breit müssen sie ja nicht sein.
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Dann sollten sie aber so konstruiert sein, dass sich an beiden Enden der Ebene Abgänge befinden, oder so niedrig dass die Nins überall hinauf- und hinunterhopsen können, und sollten nicht mit größerer Einrichtung versehen werden.
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Wegen Klettern: es ist mir schon klar, dass Kaninchen nicht klettern wie Eichhörnchen, um auf eine Ebene zu kommen, ist das aber eh auch nicht nötig. Diese Mischung aus Springen und Klettern bei Kaninchen ist aber auch in der Literatur so beschrieben.
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In der Literatur ist so manches beschrieben. Nicht alles davon ist
präzise, einiges sogar offensichtlich unrichtig...
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Im Netz gibt es einige Videos wie Kaninchen über hohe Zäune springen oder an Wänden hoch"klettern".
Da sieht man ganz deutlich, dass sie diese Höhe nicht nur durch ihre Sprungkraft erreichen, sondern nach dem Absprung sich durch den Einsatz ihrer Krallen nochmal Schub holen.
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Trotzdem bleibt diese Bewegung eine Sprung- und keine Kletterbewegung. Wenn wir also genau bleiben wollen, müssten wir da eine Unterscheidung treffen.
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30 cm schaffen meine halbwegs Gesunden alle immernoch problemlos.
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Schau dir einmal das Foto aus dem Eingangspost an. Die Rampen sind sehr steil, und die Höhe der Etagen beträgt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich mehr als 30 cm. Hat man ein bewegungseingeschränktes Kaninchen, wird es diese Höhe nicht überwinden. Mein Leo wäre da nicht hoch gegangen, er war durch die Haltungsfehler des Vorbesitzers mit erheblichem Muskelschwund zu mir gekommen. Anders als die beiden Mädels sprang er auch nicht auf Häuser hinauf.
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Wenn Kaninchen richtig alt oder krank werden, muss man umdenken, das ist klar, da können aber aber auch Röhren und Äste zum Problem werden.
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Selbstverständlich, da hast du völlig Recht. Allerdings fängt die Einschränkung meist bei besonders anstrengenden Bewegungen an, während Hindernisse die umgangen werden können eher wenig bis gar nicht zum Problem werden.
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Ich finde es einfach eine Bereicherung, auf die ich meine Kaninchen niemals verzichten lassen will und mich nervt es mittlerweile auch langsam, dass viele es so unreflektiert als "zählt nicht" abtun (damit meine ich jetzt nicht dich).
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Als Zusatzangebot ist eine Etage sicherlich toll, und bei gesunden Kaninchen absolut empfehlenswert. Nur muss klar sein dass es sich um ein solches Zusatzangebot handelt, und eine Verknappung der Mindestanforderungen nicht in Frage kommt. Wer per se ausreichend Grundfläche hat, der ist gut beraten auch eine Etage zur Verfügung zu stellen. Die darf aber nicht dazu führen, dass "Türmchen gebaut" wird. 6 qm in einen 6stöckigen Kaninchenturm zu verwandeln wären zwar rechnerisch 6 qm, würde aber den Kaninchen nicht gerecht werden. Anders sieht es aus, wenn für 2 - 3 Zwergkaninchen 6 qm Bodengehege zzgl. einer Etage von 2 qm zur Verfügung stehen, da kann man dann durchaus drüber reden.
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Edit: in Bezug auf Rampen (ich habe allerdings selbst keine): man bedenke auch, wie steil die Eingänge von Kaninchenbauten sind.
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Und man bedenke im gleichen Atemzug was in der Wildnis einem Kaninchen passiert was nicht mehr flink und wendig ist

Wildkaninchen kommen selten in die Verlegenheit aus Altersgebrechen heraus nicht mehr ihren Bau hoch zu kommen...