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sicherer & mobiler Wiesen-AuslaufHallo, ich bin neu hier im Forum und möchte einer Kaninchengruppe einen Deal vorschlagen: viel Platz und Kraut (Gräser, Löwenzahn, Klee, Quecke...) gegen Mähdienstleistung. Ich verfüge über eine 800qm große Wiese und möchte immer im Wechsel einen Bereich zu Verfügung stellen. Es wird also ein mobiler aber sicherer (Katzen, Marder, Fuchs) Auslauf benötigt. Ich habe hier im Forum keinen mobilen und sicheren Auslauf gefunden. Die normalen Steckgitter halte ich nicht für sicher, da ich die Tiere nicht immer beaufsichtigen kann. Ansonsten finde ich hier nur standorttreue Bauten, die für meinen Zweck nicht geeignet sind (zudem Pachtland, darf keine festen Bauen dort errichten). Wie könnte man eine solche Haltung realisieren? Wie groß muss die Gruppe sein, um 800qm kurz zu halten? Oder ist das utopisch und ich werde immer mähen müssen? Viele Grüße Das Nordlicht
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| Ja,ist es.Kaninchen fressen viel selektiver als z.B. Schafe.Man wird also immer zusätzlich mähen müssen.Ausserdem: Was machst Du mit den vielen Kaninchen im Winter,wenn die Wiese nicht weiter wächst? Meine Empfehlung wäre den Kaninchen ein festes,stationäres,mardersicheres Gehege zu bauen und die Wiese täglich immer ein kleines Stück zu mähen,was man den Ninchen dann als Frischfutter gibt.Von der übrigen Wiese kann man dann Heu machen für den Winter. Wenn Du lebende Rasenmäher haben willst,setze Schafe oder Ziegen auf die Wiese.
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| Aus eigener Erfahrung kann ich dazu sagen, dass auch Schafe längst nicht alles fressen . Wir haben selbst drei Schafsdamen hier und müssen bestimmte Ecken ihres Geheges regelmäßig selbst mähen, da sie z.B. Brennesseln nicht anrühren (wenn die dann abgesenst und angetrocknet sind, aber schon).
__________________ It takes very special qualities to devote one's life to problems with no attainable solutions and to poking around in dead people's garbage: Words like 'masochistic', 'nosy,' and 'completely batty' spring to mind. Paul Bahn. 1989. Bluff Your Way in Archaeology. Introverted iNtuitive Thinking Judging
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| Danke für die Antworten. Der Tipp mit den Kaninchen kommt aus einem anderen Forum. Ich persönlich finde alle Tiere toll... Die Wiese ist mit einem Wildschutzzaun (1,5m hoch) eingezäunt. Allerdings nutzen meine Hunde auch (unter Aufsicht) diese Wiese. Daher die Idee mit den wechselnden Bereichen. Im Winter bin ich gerne bereit, entsprechend Futter einzukaufen. Auf der Wiese steht nichts, aber um die Wiese herum sind teilweise Hecken. Es sollte allerdings kein Problem sein, die Wiese zu strukturieren und abwechtslungsreich zu gestalten. Nur einen Urwald wird nicht daraus. Für die artgerechte Haltung von Ziegen oder Schafen ist die Wiese in der Größenordnung grenzwertig.
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| Du findest hier im Forum kein Gehege, das deinen Vorstellungen entspricht, weil es einfach unmöglich ist, ein komplett sicheres und mobiles Gehege zu bauen. Zur Sicherung gehört der Boden immer mit dazu, da Kaninchen sich raus- und Räuber hineingraben können. Willst du das Gehege transportieren und die Kaninchen die Wiese mähen lassen, fällt die Bodensicherung raus und du hast automatisch kein sicheres Gehege mehr. Ganz abgesehen davon wird dein Problem noch viel größer, wenn das Gehege dem Anspruch genügen soll, groß genug zu sein, aber trotzdem beweglich und auch noch sicher. "Viel Platz" kann man nicht bewegen, wenn sicher umbaut; ein paar Quadratmeter sind weder "viel Platz" noch kann man damit 800m² mähen. Ich könnte mir höchstens vorstellen, da du ja ohnehin nichts Festes bauen darfst, das ganze Grundstück sicher zu umzäunen, sodass Fuchs und Marder ausgeschlossen sind. Dafür wäre allerdings ein ca. 2m hoher und stabiler Zaun nötig, dessen Zwischenräume eng genug sind, dass kein Marder durchpasst, und zusätzlich müsste oben noch ein im schrägen Winkel nach außen gekippter Überkletterschutz angebracht werden, z.B. in Form von 50cm breitem Plexiglas (zu glatt zum Überklettern) oder man arbeitet hier mit Strom und spannt an nach außen geneigten Winkeln Litzen. Dann am besten noch eine Reihe Platten unten am Zaun entlang legen, damit sich nichts reinbuddeln kann. Innerhalb des Grundstücks kannst du, wenn die Hunde einen Jagdtrieb haben, dann immer noch wechselnd abzäunen. Gerade kostengünstig ist die Variante allerdings sicherlich nicht. Um 800m² einigermaßen gut mähen zu lassen, bräuchtest du schon eine relativ große Gruppe von Riesen, und die fressen im Winter wiederum auch Massen. Von Zwergen müssen wir da gar nicht erst anfangen. Nacharbeiten müsstest du trotzdem, da nicht gleichmäßig abgegrast wird. Im Endeffekt würdest du einfacher damit fahren, direkt Heu davon zu machen.
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| Also ich habe für meine vier diese Gitterelemente die man sehr gut versetzen kann und meine werden auch nicht den ganzen Tag beaufsichtigt. Nachts kommen sie in ihr gesichertes Gehege. Allerdings bei einem größerem Gehege muss man immer sehr basteln damit die Elemente und somit das ganze Gehege nicht instabil wird. Und was du auch auf keinen Fall vergessen darfst, die Wiese wird in wenigen Wochen nicht mehr wie eine normale Wiese ausschaun. Kaninchen fressen nicht nur, sie buddeln auch und das nicht wenig
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| Ich nutze als Tagesgehege im Sommer einen E- Zaun. Bis jetzt bin ich damit sehr zufrieden. Hält - bei guter Bodenabsicherung- die Kaninchen drinnen und die Katzen draußen.
__________________ Die Hoppelbande aus dem Erzgebirge ------------------- Futtermischungen, kräuterreiches Erzgebirgswiesenheu, Knabberzweige & vieles mehr... HP: https://mein-tierischer-landgarten.jimdofree.com/ Auf Instagram: tierischer_landgarten
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| Ein 2m hoher Zaun hält Marder mitnichten fern, dieser Klettermeister lacht darüber (kleiner Einwurf von mir)
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| Zitat:
Zitat:
Ich denke, das Problem hier ist, dass kein festes Gehege errichtet werden kann, d.h. ein Auslauf nur für tagsüber kommt hier nicht in Frage. Um 800m² einigermaßen kurz zu halten, braucht man mindestens 10 Riesen (eher wohl mehr). Der Vorteil an Riesen wäre neben der "Mähleistung", dass sie allein durch ihre Größe schon relativ gut geschützt sind. Auch Marder oder Füchse überlegen sich das zweimal. Von Katzen oder Greifvögeln brauchen wir gar nicht reden.
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