Das langt nicht, denn Marder sind nicht die einzige Gefahr. Füchse gibt es sogar mitten in Berlin.
Mach deinem Vater bitte klar, dass euer Stall ein Witz ist wenn es um die Einbruchsicherheit geht. Diese Presspappe-Ställe widerstehen einem hungrigen Fuchs oder einem Hund nicht mal 2 Minuten
Euer Gehege mardersicher zu machen wäre eine recht große Herausforderung. Denn der Maschendraht ist viel zu weit! Ein Marder kommt überall durch, wo ein Hühnerei oder eine Zigarettenschachtel durchpasst. Probier es aus, das geht mit Sicherheit da durch. Übrigens auch durch die Elemente, wenn sie weite Gitterabstände haben. Meine jedenfalls sind definitiv nicht mardersicher.
Außerdem: wie willst du die Elemente über dem Gehege sichern gegen Verrutschen? Du brauchst ohnehin eine Konstruktion die sie an Ort und Stelle hält. Knallt aus der Höhe so ein Element zu Boden, und ist ein Nin darunter, hat es wenig Chancen zu überleben, die Dinger sind echt schwer.
Mein Vorschlag: das vorhandene Gehege folgendermaßen ergänzen: Volierendraht rundum hinter dem Maschendraht anbringen (max. 19 mm Maschenweite, mind. 1,2 mm Drahtstärke), dazu eine Deckelkonstruktion die mit dem gleichen Draht bespannt ist auf dem Gehege befestigen (denkt bitte daran dass man sie aufklappen können muss um zur Reinigung hineinzugelangen).
Wichtig: auch nach unten muss gesichert sein! Wenn keine Betonplatten oder in der Erde versenkter Draht liegen, spann den Volierendraht mit Hilfe von Heringen auf dem Boden auf, verbinde ihn lückenlos mit den Seitenteilen und schütte mit Bio-Rindenmulch oder ähnlichem auf.