|
| ||||||
| Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online. |
Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen. Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen. (Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!) |
![]() |
| | Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
| |
|
| ||
KieferabszessHallo, da ich bisher noch keine Erfahrungen mit Abszessen habe, würde ich mich freuen, wenn mir jemand bezüglich meiner Fragen helfen könnte. Ich habe zwei Kaninche, Paul und Paula. Beide sind jetzt etwa 4,5 Jahre alt. Am letzten Montag habe ich bei Paul eine recht große, harte Verdickung unter dem Kopf festgestellt, die vom Tierarzt als doch recht tiefer Kieferabszess diagnostiziert wurde. Der Abszess wurde aufgeschnitten, gespült und mit Cefquinom gefüllt. Seitdem war ich noch zweimal wieder beim TA, Mittwoch und heute. Beide Male war der Abzess wieder von außen zu, wurde geöffnet, vom Eiter befreit, gespült und mit dem Cefquinom gefüllt. Zudem muss ich Paul seit Dienstag auch täglich 1 ml Baytril oral verabreichen. Über das jetzige Wochenende muss ich die vom Tierarzt durchgeführte Behandlung selbst fortsetzen (Eiter entfernen, Antibiotikum verabreichen). Soviel zur Ausgangslage. Jetzt mal meine Fragen: 1. Wie ist bei Kieferabszessen grundsätzlich so die Prognose bzw. die Heilungschance? Mein TA ist bei solchen Fragen immer etwas zugeknöpft und vage. Im Internet findet man dagegen von Abzessen, die in 2 Wochen wieder zu waren, über solche, die ein Leben lang behandelt werden mussten, bis zur Aussage, dass die Behandlung eines Kieferabzesses nur der Bereicherung des TA dienen und das Kaninchen sowieso sterben würde, alles mögliche. Paul geht es im Moment jedenfalls noch gut. Er frisst ohne Probleme und zeigt auch keine sonstigen Verhaltensänderungen. 2.Wie sieht normalerweise die weitere Behandlung aus? Gibt es noch andere/ mehrere Behandlungsmöglichkeiten? Ist dann die Behandlung auch zu Hause möglich und welche Kosten kommen bei längerer Behandlung auf mich zu? 3. Kieferabszesse resultieren ja aus meist aus einer Zahnfehlstellung. Muss bzw. kann diese korrigiert werden, oder ist eine Behandlung nicht möglich bzw. sinnvoll? 4. Gibt es irgendetwas hinsichtlich der Ernährung zu beachten? 5.Wie schon geschrieben, muss ich das Spülen jetzt selbst übernehmen und zwar nach Anweisung des TA einmal am Tag. Habe allerdings vorhin gelesen, dass man das mehrmals machen soll, da sich der Abzess unter keinem Umständen von oben verschließen darf. Gibt es da Erfahrungen? 6. Letzlich was zur Haltung. Laut TA darf Paul nicht in Kontakt mit Spähnen bzw. Spreu ( da Gefahr, dass beides in Wunde gelangt) kommen und darf auch keine direkten Kontakt zu Paula haben (wegen putzen der Wunde, nehme ich an). Ich habe den Käfig in der Wohnstube - normalerweise können sich Paul und Paula am Tag dort frei bewegen, teils auch im Rest der Wohnung, und in der Nacht müssen sie in den Käfig. Im Moment haben ich eine Decke neben den Käfig gelegt, worauf ich das Käfigoberteil setzen und die beiden abwechselnd frei laufen lasse. Meine Frage ist jetzt, ob bzw. wie lang das nötig ist? Beide dürften schon von Beginn zusammen leben (habe sie aus dem Tierheim) und tun sonst gerade von abends bis morgens sehr gerne kuscheln. Habe die beiden schonmal unter Aufsicht zusammen gelassen. Paula hat an dem Abzess geschnuppert, sich geschüttelt und keine Anstalten gemacht, Paul dort zu putzen. Allerdings könnte natürlich Paul Paula auf dem Rücken putzen, wodurch ihre Haare an die Wunde kommen könnten. Gerade wenn sich die Behandlung aber jetzt über mehrere Wochen oder Monate zieht, kann ich doch die beiden nicht für ewig voneinander isolieren? Vielen Dank schon mal im Voraus für die Antworten. Geändert von McK (15.10.2010 um 22:03 Uhr).
|
|
| ||
AW: KieferabszessDanke für die schnelle Antwort.
|
|
| ||
AW: KieferabszessHallo habe mich extra hier angemeldet um nach rat zu fragen. gester war ich mit unserer Häsin beim TA da ich bemerkt habe das sie eine dicke backe und tränende augen bekommen hat. Die Ärztin bestätigte mir meinen verdacht von einem Kieferabzess. Der Abzess liegt unter dem Zahn und zugleich hat sie eine verhärtung an der Bauchdecke. Sie empfohl mir eine OP oder einschläfern. Ich konnte die ganze nacht nicht schlafen da ich mir unsicher bin ob ich meine Häsin noch mit 9 Jahren operieren soll, vorallem ist sie sehr geschwächt und sieht mitgenommen aus. Bitte ich brauche eure meinung dazu !
|
|
| |||
AW: KieferabszessIch denke diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen. 9 Jahre sind ein schönes Alter für ein Kaninchen. Allerdings ist die Entscheidung zum einschläfern doch ziemlich..... schwerwiegend. Du solltest den Weg nehmen, der dein Nin am wenigsten Leiden lässt. Wenn durch eine OP eine gute chance auf baldige genesung besteht, dann würde einschläfern für MICH auf keinen Fall in Frage kommen.
__________________
|
|
| |||
AW: KieferabszessEin Abszess ist natürlich eine unangenehme Sache, aber kein Grund zum einschläfern. Selbst dann nicht wenn ein Zahn gezogen werden muss. Das Thema Kieferabszess, und auch Zähne ziehen, habe ich mit meinem Leo (mittlerweile über 6 Jahre alt) auch innerhalb des letzten Jahres durch. Es war wirklich erstaunlich wie schnell er sich wieder erholt hat. Welche Verdachtsdiagnose gibt es bezüglich der Verhärtung an der Bauchdecke? Ich würde vielleicht die folgende Variante auswählen: Deine Kaninchendame wird in Narkose gelegt, und zunächst der Verhärtung der Bauchdecke auf den Grund gegangen. Stellt sich hierbei eine tumoröse Veränderung heraus die eine schlechte Prognose hat, dann kann unter der Narkose die Einschläferung vorgenommen werden, ohne dass sie noch einmal aufwacht. Ist die Verhärtung bei dieser Nachschau eher harmloser Natur, wird umgehend der Zahn gezogen und der Abszess ausgeräumt. In diesem Fall wäre dann die weitere Behandlung mit Spülen und Antibiotikagabe angezeigt. Bei einem so alten Kaninchen würde ich die Antibiotika auf jeden Fall spritzen. Auch Schmerzmittel sollte sie ausreichend verabreicht bekommen. Du musst leider sehr schnell entscheiden, ein Abszess wächst oft rasant und wird ihr von Tag zu Tag mehr Probleme machen. Je schneller der in Angriff genommen wird, desto schneller hat sie die Chance sich zu erholen.
|
|
| ||
AW: Kieferabszess@merlin&luna: wenn es heilungschancen gibt würd ich schon die OP machen, allerdings nicht wenn es eine ewige qual wird. mein kaninchen hatte einen riesigen abszess am bauch. nicht einmal eine OP mit septokollschwamm hätte geholfen. sie war allerdings erst ein dreiviertel jahr alt. das bricht dir fast das herz einer einschläferung zustimmen zu müssen. handel am besten im sinne deines nins! @ McK: wenn dein TA zugeknöpft ist bei fragen, dann such dir einen anderen! es gibt nix schlimmeres als einen TA der ungern fragen beantwortet, weil es für ihn unangenehm sein könnte.
|
|
| ||
AW: KieferabszessVielen dank für eure hilfe ! Bezüglich der OP bestehen bei mir zweifel,das alter & die geringe nahrungsaufnahme der letzten tage. Bei mir bestehet die angst das sie es durch diese faktoren nicht schaffen würde. Muss morgen dem TA zu/absagen. Der TA meinte die verhärtung am bacuh würde sich anfühlen wie eine falsch verheilte OP wunde, jedoch hatte meine häsin noch nie eine OP nur mit 2-3Jahren einen wurf, was aber sicherlich nicht davon kommen kann.
|
|
| |||
AW: KieferabszessIch denke, einen Versuch ist es wert. Schafft sie es nicht, ist das Ergebnis das gleiche wie einschläfern. Wichtig ist, dass sie hochdosiert Schmerzmittel bekommt, damit sie nicht unnötig leidet. Hast du Päppelbrei und eine Spritze ohne Nadel zur Hand? Damit kannst du ihr zumindest nahrungsmäßig erst mal helfen.
|
|
| |||
AW: KieferabszessZitat:
Brei wird auch oft freiwillig gefressen, man muß ihn nur lecker genug machen....
|