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Kanichen in der Umgebung ...... auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 07.08.2010
Beiträge: 17
bunnybu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.08.2010, 14:15

Kanichen in der Umgebung ......


Hallo ich habe mal eine frage und zwar in den letzten tagen
sind von Nachbarn und Freunden in der Umgebung Kaninchen OHNE
Krankheitsanzeichen verstorben insgesamt 8 Kaninchen darunter Junge und Erwachsene Kaninchen Keiner weiß weiter selbst Der Tierartzt konnte nix finden Bei allen Kaninchen war alles topfit sie sind Geimpft gewesen alles und ich finde dass nich normal dass so viele Kaninchen in dieser kurzen zeit sterben ich habe angst um meine 2 und auch um noch weitere ...2 Der verstorbenen Tiere gehörten mir ich habe sie abgegeben nun weiß niemand was hier passiert ich habe es gesehen und zwar : ich habe dem kaninchen futter gegeben was es halt immer frisst und aufeinmal fällt es zur seite und ist tot ich will niemanden so etwas wünschen also wenn ihr vieleicht Tipps habt bitte es ist sehr schlimm ich danke euch allen im vorraus ........



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Benutzerbild von Lohundweißgranne
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.05.2010
Beiträge: 245
Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.08.2010, 14:29

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Das klingt echt schlimm. Wie lange liegt das Impfen denn zurück und gegen was sind sie denn geimpft?




Ninchen
 
Registriert seit: 07.08.2010
Beiträge: 17
bunnybu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.08.2010, 22:43

AW: Kanichen in der Umgebung ......


also geimpft sind sie weil sie ja draußen leben usw aber die impfung ist schon etwas länger her aber die sind auch gegen allen sachen geimpf was sie brauchen deswegen weiß ja auch keiner weiter




Geändert von bunnybu (07.08.2010 um 22:56 Uhr).

Benutzerbild von ~kincs~
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.07.2010
Beiträge: 155
~kincs~ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
~kincs~ eine Nachricht über Skype™ schicken
Geschrieben am 08.08.2010, 00:21

AW: Kanichen in der Umgebung ......


vielleicht wurden sie ja vergiftet, ist wirklich sehr schlimm.



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Bei allem Zwang den wir den Tieren sowieso auferlegen, lasst die Tiere Tiere sein.

Snoopy *11.07.2010 Cara *24.04.2010



santascorpio
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 08.08.2010, 00:28

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Das habe ich aus einem anderen Forum:

20 tote Kaninchen auf Spielwiese entdeckt

Sie können nicht mehr hoppeln, liegen apathisch im Gras – bis sie allmählich qualvoll sterben...

Eine gefährliche Tier-Seuche sorgt für Angst am Sahlkamp: Im Spielpark an den Hägewiesen ist die Kaninchen-Pest ausgebrochen – allein gestern sammelten Tierschützer 20 Kadaver ein! Und es werden täglich mehr!
Entsetzte Anwohner schlugen beim Tierheim Krähenwinkel Alarm:

Sie beobachteten Kaninchen mit blutigen Augen und vereiterten Ohren, die teilnahmslos auf der Fußballwiese und auf der Straße hockten, entdeckten verwesende Kadaver. Dazwischen Kinder, die mit den sterbenden Tieren spielten...

Katja Marnetté (43) vom Tierschutzverein: „Weil die todkranken Kaninchen nicht weglaufen, nehmen die Kinder sie arglos in den Arm. Hunde jagen sie. Ganz bitter: Es wurden Autofahrer beobachtet, die auf der Straße einfach draufhalten...“

Tierärztin Sabine Thomsen (56) aus Bothfeld fuhr gestern mit Sprechstundenhilfe Maike Wedemeyer (23) in den Sahlkamp, fing kranke Kaninchen ein, schläferte sie ein – damit sie nicht weiter leiden. Tote Tiere wurden eingesammelt, verbrannt: Die Seuche ist hochgradig ansteckend, könnte sich in der ganzen Stadt ausbreiten.

Die Veterinärin: „Das Virus wird durch Mücken übertragen. Deshalb sollten alle, die Kaninchen zu Hause halten, ihre Tiere impfen lassen!“

Viele Nachbarn haben Angst, dass ihre Kinder erkranken. Wie Klaas Lottmann und seine Frau Imke (40): „Unser Sohn ist 4, spielt dort immer. Wir fürchten um seine Gesundheit. Die Stadt soll sich endlich kümmern!“

Stadtsprecher Udo Möller (49) versicherte gestern auf BILD-Anfrage: „Wir werden noch heute Experten vor Ort schicken.“

[url]http://www.bild.de/BILD/regional/hannove…e-entdeckt.html[/url]



BOTHFELD


Kaninchenpest – Tiere sterben zuhauf


Ein massenhaftes Sterben von Kaninchen in den Stadtteilen Bothfeld, Sahlkamp und Vahrenheide alarmiert die Tierschützer. Wie Katja Marnetté vom Tierschutzverein Hannover berichtete, wurde der Verein von Anwohnern einer kleinen Grünfläche an der Straße Hägewiesen alarmiert.

Dort bot sich Marnetté am Donnerstag ein grausames Bild: „Die Kadaver lagen auf den Rasenflächen oder auf den Bürgersteigen, einige waren schon von Maden halb zerfressen“, berichtete sie. Außerdem hätten Kinder mit halbtoten Tieren gespielt, Hunde hätten die geschwächten Kaninchen gejagt.
Die Tiere leiden unter Myxomatose, einer bei Kaninchen nicht seltenen Viruserkrankung, die von Flöhen oder Mücken übertragen wird. Die Krankheit, die nur unter Wild- und Hauskaninchen übertragen werden kann, führt meist zum Tod der Tiere. Im Verlauf der sogenannten Kaninchenpest schwellen die Augen zu und die Tiere können nichts mehr riechen. „Die verhungern, weil sie das Fressen nicht mehr finden“, erklärte Marnetté. „Das ist ein ganz grausamer Tod“, sagte sie. Die Tiere würden sich regelrecht zu Tode quälen. Die Kaninchen sterben rund zehn bis 14 Tage nach der Ansteckung.
Am Donnerstag hatte die Tierinspektorin nach eigenen Angaben das Veterinäramt um Hilfe gebeten. Allerdings ohne Erfolg, wie sie berichtet. Dort habe man ihr gesagt, dass es sich um Wildtiere handele und das Veterinäramt dafür nicht zuständig sei. Bei der Stadt war am Donnerstagnachmittag keine Stellungnahme zu erhalten. Allein der Tierschutzverein könne das Problem nicht lösen, sagte Marnetté. „Die Stadt ist gefordert, die muss jetzt ganz schnell etwas unternehmen“, meinte sie.
Tierschützerin Marnetté hatte außerdem die Bothfelder Tierärztin Sabine Thomsen um Hilfe gebeten. Gemeinsam mit Helfern fingen die beiden Frauen am Donnerstag sieben oder acht Kaninchen ein, die die Ärztin anschließend einschläferte. „Diese Einfangaktion ist ja gut und schön“, sagte Tierärztin Thomsen anschließend. Aber das bringe nicht wirklich etwas. Sie rechnet damit, dass jetzt immer wieder Tierkadaver auf den Rasenflächen und auf den Bürgersteigen liegen werden. Unter anderem könnte auch die Kindertagesstätte Hägewiesen betroffen sein, die direkt an die Grünfläche grenzt. Betroffen seien neben der Freifläche zwischen Hägewiesen und Schwarzwaldstraße auch weitere Gebiete in Bothfeld wie zum Beispiel rund um den Teich an der Straße Holzwiesen oder auch Grünflächen an vielen Häusern. „Wenn die Tierkadaver da liegen, werden Parasiten und Ratten angelockt“, sagte Thomsen.
Die Epidemie müsse „im großen Stil“ eingedämmt werden, meinte die Tierärztin. „Ich schlage eine Vergasungsaktion vor“, sagte sie. Das sei die beste Möglichkeit. Wenn das Gas in die Bauten geleitet würde, schliefen die Tiere einfach ein und würden nicht so qualvoll sterben wie jetzt. Nach Angaben von Thomsen hatte es vor einigen Jahren in Bothfeld bereits eine ähnliche Aktion gegeben.
Bei den an den Hägewiesen lebenden Kaninchen handelt es sich offenbar zumeist um ausgesetzte Hauskaninchen, die sich im Laufe der Jahre mit Wildkaninchen gepaart haben. Das sei an den vielen schwarzen und weißen Kaninchen zu sehen, die dort rumlaufen, erläuterte Marnetté.
[Mathias Klein]





Benutzerbild von Lohundweißgranne
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 24.05.2010
Beiträge: 245
Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.08.2010, 12:53

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Zitat:
Zitat von bunnybu Beitrag anzeigen
also geimpft sind sie weil sie ja draußen leben usw aber die impfung ist schon etwas länger her aber die sind auch gegen allen sachen geimpf was sie brauchen deswegen weiß ja auch keiner weiter
Meistens wenn Kaninchen in Massen und in so kurzer Zeit sterben ist eine Seuche wie RHD oder Myxomatose schuld. Sind die Kaninchen gegen diese beiden Seuchen geimpft? Außerdem ist es wichtig diese beiden Impfungen einmal jährlich zu wiederholen. Wurde das bei den Kaninchen dieses Jahr gemacht? Das ist sehr wichtig, da die Impfstoffe oft nicht länger als ein Jahr wirken.




santascorpio
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 08.08.2010, 13:06

AW: Kanichen in der Umgebung ......


@Lohundweißgranne ...

... da die Impfstoffe oft nicht länger als ein Jahr wirken ... Das ist mir neu. Woher hast du dieses Wissen?
Mein letzter Stand diesbezüglich ist, das einmal Impfen über Jahr(e)(zehnte) einen Schutz bieten kann.

Impfungen können einen Schutz vor Krankheiten bieten. Allerdings ist eine Impfung nie ein 100%iger Schutz. Wird eine Impfung optimal ausgeführt, bietet sie auch nur bei 95% der Tiere einen ausreichenden Schutz gegen die Krankheit. Da aber leider immer noch in vielen Fällen „falsch“ geimpft wird, kann man davon ausgehen, dass nur etwa 70% der Tiere anschließend zeitweise immun ist. Bei ungünstiger Vorgehensweise sind die Zahlen noch schlechter. Hier besteht bei ungefähr der Hälfte aller Tiere ein geeigneter Krankheitsschutz.

Impfungen schützen nicht gegen Infektionen oder Immunisieren, sie sensibilisieren nur-
[URL="http://amazon.de/gp/product/B00004RKUP?ie=UTF8&tag=wwwkaninchenf-21&link_code=em1&camp=2510&creative=11134&creative ASIN=B00004RKUP&adid=c4ddc3a2-433c-4d18-b329-d75d30db459c"]Impfungen[/URL] können Enzephalitis (Hirnhautentzündung) auslösen. Enzephalitis hat viele verschiedene Symptome, sowohl akute als auch Chronische. Impfungen können gerade die Krankheiten vor denen sie schützen sollen auslösen. Impfungen schwächen das Immunsystem und werfen es aus dem Gleichgewicht.
Quelle: Dr. Ronald D. Schultz, einer der führenden Veterinär Immunologen

Leider wird zu sehr häufigem Impfen gedrängt. Mittlerweile ist allerdings bekannt, dass der Impfschutz deutlich länger anhält, als von den Ärzten gesagt wird. Kaninchen haben (nach Züchter-Erfahrungswerten die durch Zufall entstanden) nach einer Myxo-Impfung einen Impfschutz, der vier bis sechs Jahre anhält. Warum wird 2x jährlich geimpft und alle Komplikationen in Kauf genommen?

Das häufige Impfen (2x jährlich) traut sich die Industrie bisher nur beim Tier (und nicht beim Menschen) zu empfehlen. Auch äußerst fragwürdig... Es gibt auch den Verdacht, dass durch das häufige Impfen der Krankheitsausbruch gefördert wird. So dass häufig geimpfte Bestände oftmals genau an den geimpften Krankheiten erkranken!


Eike






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Geschrieben am 08.08.2010, 13:09

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Das kann ich mir sehr gut vorstellen, die Industrie hat also einen großen Massentest und außerdem verdienen die Pharmakonzerne und Tierärzte sehr gut daran. Ich würde auch nicht so häufig impfen.



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Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.08.2010, 13:19

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Ich war eigentlich auch immer der Meinung, dass Impfungen länger als ein Jahr wirken und der Körper durch einmaliges Impfen noch sehr lange Antikörper besitzt. Aber als ich vor einem Monat mal im Forum rumgefragt habe, waren viele der Meinung man müsse es einmal jährlich wiederholen und die Tierärzte auch. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass das nur Geldmacherei ist und die Kaninchen nur alle 5 Jahre geimpft werden müssten.
Für mich hat sich das halt nach RHD angehört und da nahm ich an, dass die Impfungen womöglich zu lange her waren. Aber wie du gesagt hast, auch Impfungen schützen nicht zu 100% - leider.




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Geschrieben am 08.08.2010, 13:29

AW: Kanichen in der Umgebung ......


@Bunnybu,

wo kommst Du aus NRW her?

Melanie



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santascorpio
Gast
 
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Geschrieben am 08.08.2010, 13:32

AW: Kanichen in der Umgebung ......



@Lohundweißgrannen ... Das tolle an Foren sind die vielen Erfahrungen und Meinungen der Menschen mit ihren Tieren.
Auf jeden Fall verdient die Pharmaindustrie und die Tierärzte viel Geld mit den Impfungen.
Meine Hündin zum Beispiel wurde nur 1x geimpft (noch vom Tierschutz) und seit dem nie wieder. Ich habe mal den Tollwut-Titer bestimmen lassen und ihr Schutz ist noch mehr als ausreichend vorhanden. Bisher habe ich sie auch nicht mehr impfen lassen.

Es sind Ratschläge aus dem Internet und Bücher, dass Nins 2x im Jahr geimpft werden müssen.
Das ist Wahnsinn und eine unvorstellbare Belastung für den kleinen Körper.

Ebenso lesen wir immer, dass Nins sich zwei Wochen nicht sehen und riechen dürfen usw. ... um sie danach wieder erfolgreich zu vergesellschaften.
Hatte mich erst gestern zu dem Thema geäußert.
Das ist ein Mysterium in den Köpfen der meisten Tierschützer und selbsternannten Kaninchenexperten.
Bis vor kurzem war ich auch der Meinung.
Aber meine Erfahrungen haben gezeigt, das dem nicht (immer) so ist und sein muss.

Nins haben nicht unbedingt ein Kurzzeitgedächtnis. Nins vergessen oftmals sogar nie ein traumatisches Erlebnis. Deshalb gibt es ja auch das ein oder andere "gestörte" Kaninchen.

Diese Aussagen sind zu pauschalisiert und die Vorgehensweise sollte immer abhängig von den eigenen Erfahrungen und der Charaktere der Nins entschieden werden.



Eike




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Zwergkaninchen
 
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Beiträge: 245
Lohundweißgranne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.08.2010, 13:44

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Unsere Katze Lily lassen wir jedes Jahr impfen. Unsere Katze, die wir früher hatten, Daisy, haben wir nur alle paar Jahre impfen lassen und sie wurde auch nicht krank. Nachdem wir umgezogen sind, hat die neue TÄ uns eingebläut wie wichtig die jährlichen Impfungen sind. Hmm...ich bin aber irgendwie stark am zweifeln.
Dass Kaninchen ein Kurzzeitgedächtnis von zwei Wochen haben finde ich persönlich auch übertrieben. Ich hab schon sehr oft die Erfahrung gemacht, dass meine Nins sich an bestimmte Orte erinnern können und sich dort auch dann noch auskennen, wenn sie schon länger nicht mehr dort waren.
Ich frag mich aber trotzdem was denn die Kaninchen nun hatten, die in so großen Mengen verstorben sind. War es nun wohl RHD? Dann sind ja auch andere Kaninchen in der Umgebung gefährdet, oder?




santascorpio
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 08.08.2010, 14:01

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Was die Nins nun hatten/haben weiß ich auch nicht.

Tja, leider ist die neue TÄtin ein gutes Verkaufstalent.

Es gibt zwei verschiedene Formen der Impfung:

- Die aktive Impfung (Lebendimpfstoffe)

Die aktiven Impfstoffe sind Lebendimpfstoffe, d.h. es werden Krankheitserreger so behandelt, dass sie abgeschwächt werden. Dadurch ist es möglich ein Tier oder einen Menschen mit der Krankheit zu infizieren und das Immunsystem kann durch die geschwächte Form den Erreger bekämpfen und Antikörper bilden (Impf-Titer).

- Die passive Impfung (Impfserum)

Hier wird nicht der Krankheitserreger gespritzt, sondern bereits die Antikörper gegen die Erkrankung.
Sehr wichtig zu wissen ist es, dass die Wirkung der Impfung direkt abhängig von dem individuellen Tier ist. An der Reaktion auf die Impfung kann man sehen, ob die Impfung von Vorteil war bzw. schon im Voraus lässt sich durch genaues Beobachten und etwas Hintergrundwissen abschätzen, ob man impfen sollte…
Nicht jedes Tier erhält von der Impfung einen Impfschutz, sondern nimmt oftmals sogar Schaden.

Keinen Impfschutz erhalten folgende Tiere:

- Tiere in der Inkubationszeit einer Infektionskrankheit (durch Untersuchung nicht feststellbar)
- Kranke Tiere (chronisch oder akut)
- Jungtiere, solange sie noch mütterliche Antikörper im Blut haben
- Tiere die Stresssituationen ausgesetzt sind
- Tiere mit geschwächten Immunsystem (Anzeichen: Parasitenbefall usw.)
- Tiere nach Operationen
- Tiere in Außenhaltung bei Minustemperaturen oder anstrengender Witterung
- Tiere während der Genesung (kurz nach einer Erkrankung)
- Tiere die zuvor mit Cortison behandelt wurden
- Alte Tiere
- Tiere mit Immunerkrankungen
- Und viele andere…

Bei diesen Gruppen ist eine Impfung natürlich mehr schädigend als nützlich und sollte unterlassen werden.
Impfmittel enthalten leider teilweise erheblich gesundheitsschädigende oder ungesunde Zusatzstoffe.

www. borna - borreliose - herpes. de /allgemein/impfstoffe




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
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Beiträge: 19.362
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 08.08.2010, 19:19

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Zitat:
Zitat von santascorpio Beitrag anzeigen
Mein letzter Stand diesbezüglich ist, das einmal Impfen über Jahr(e)(zehnte) einen Schutz bieten kann.
Richtig: kann. Das heißt aber nicht, dass das auch wirklich so ist! Denn das kommt auf das individuelle Immunsystem an, auf das einzelne Tier. Einige reagieren so stark auf die Impfungen, dass sie keine Auffrischung brauchen, andere reagieren so schwach dass die jährliche Auffrischung not tut.

Ein kleines Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: als ich schwanger wurde, wurde bei mir der Röteln-Titer bestimmt. Die sind fast umgefallen, als sie meinen Wert erfahren haben, und waren der festen Überzeugung ich müsste kürzlich erst eine Röteln-Infektion durchgemacht haben, vor maximal 1 - 2 Jahren. Fakt ist aber: ich war nie an Röteln erkrankt, sondern wurde als Kind geimpft, ganz normal. Ich gehöre zu denjenigen, die ungewöhnlich stark auf diese Impfung ansprechen - andere wurden genauso als Kind geimpft, weisen aber viel geringere, manchmal sogar zu geringe Titerwerte auf um noch den Schutz zu gewährleisten.

Deshalb wählt man den sicheren Weg, und erinnert das Immunsystem regelmäßig an die Gefahr, und zwar in einem Abstand, der möglichst viele Kaninchen erfasst, um einen möglichst guten Schutz zu bieten!

Mein Tierarzt ist bestimmt kein Verkaufstalent, rät auch von Impfungen mit fragwürdigem Nutzen (Schnupfenimpfung) gezielt ab! Ich mag es nicht, dass Tiermediziner von Impfgegnern als Verkaufstalente dargestellt werden, weil sie möglichst viele Kaninchen - bei eher zu vernachlässigenden Impfzwischenfällen übrigens! - vor dem sicheren Tod bewahren wollen dem sie entgegensähen, wenn sie die Impfung nicht bekämen und die Seuche in der Gegend ausbräche.

Wenn die Impfung länger als 1 Jahr her ist, würde ich als Ursache für dieses Massensterben (angesichts der Beschreibung, dass die Kaninchen plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung umfallen und sterben) am ehesten RHD in Verdacht haben.




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Geschrieben am 08.08.2010, 20:18

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Ja aber was ist dann, wenn das Kaninchen stark drauf anspricht, die Impfung zwei bis drei Jahre herhalten würde, und das Tier aber jedes Jahr geimpft wird. Dann denk ich ist das nicht gut im Gegenteil es schadet dem Tier.



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Geschrieben am 08.08.2010, 22:06

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Zitat:
Zitat von Lupine Beitrag anzeigen
Richtig: kann. Das heißt aber nicht, dass das auch wirklich so ist! Denn das kommt auf das individuelle Immunsystem an, auf das einzelne Tier. Einige reagieren so stark auf die Impfungen, dass sie keine Auffrischung brauchen, andere reagieren so schwach dass die jährliche Auffrischung not tut.

Ein kleines Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: als ich schwanger wurde, wurde bei mir der Röteln-Titer bestimmt. Die sind fast umgefallen, als sie meinen Wert erfahren haben, und waren der festen Überzeugung ich müsste kürzlich erst eine Röteln-Infektion durchgemacht haben, vor maximal 1 - 2 Jahren. Fakt ist aber: ich war nie an Röteln erkrankt, sondern wurde als Kind geimpft, ganz normal. Ich gehöre zu denjenigen, die ungewöhnlich stark auf diese Impfung ansprechen - andere wurden genauso als Kind geimpft, weisen aber viel geringere, manchmal sogar zu geringe Titerwerte auf um noch den Schutz zu gewährleisten.

Deshalb wählt man den sicheren Weg, und erinnert das Immunsystem regelmäßig an die Gefahr, und zwar in einem Abstand, der möglichst viele Kaninchen erfasst, um einen möglichst guten Schutz zu bieten!

Mein Tierarzt ist bestimmt kein Verkaufstalent, rät auch von Impfungen mit fragwürdigem Nutzen (Schnupfenimpfung) gezielt ab! Ich mag es nicht, dass Tiermediziner von Impfgegnern als Verkaufstalente dargestellt werden, weil sie möglichst viele Kaninchen - bei eher zu vernachlässigenden Impfzwischenfällen übrigens! - vor dem sicheren Tod bewahren wollen dem sie entgegensähen, wenn sie die Impfung nicht bekämen und die Seuche in der Gegend ausbräche.

Wenn die Impfung länger als 1 Jahr her ist, würde ich als Ursache für dieses Massensterben (angesichts der Beschreibung, dass die Kaninchen plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung umfallen und sterben) am ehesten RHD in Verdacht haben.
@Lupine,

ich kann Dir nur beipflichten.

Z.B. dein Beispiel mit der Rötelimpfung. Ich bin auch geimpft worden und hatte keinerlei Schutz in der Schwangerschaft, mein Titer war fast null!

Ich lasse meine Ninchen alle impfen, eine Titerbestimmung bei ihnen lasse ich nicht machen, ist zuviel stress. Erst Blut lassen und dann evlt. impfen!

Mein TA hält die Kosten auch so gering wie möglich und empfiehlt auch erst seid 2 Jahren die RHD und Myxo wieder, als wir hier die Epedemie hatten! Schnupfen impft er auch nicht!

Melanie



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santascorpio
Gast
 
Beiträge: n/a
Geschrieben am 09.08.2010, 04:40

AW: Kanichen in der Umgebung ......


Ein Forum ist eine Austauschplattform mit vielen Erfahrungen und Meinungen.
Deshalb freue ich mich immer über einen regen Austausch und lerne gerne dazu.

@Brausemaus ... Du könntest eventuell von allen Nins mal den Titer bestimmen lassen und weißt dann, welches Nin eine regelmäßige Auffrischung benötigt.
Denn noch denke ich, dass eine jährliche bis zweijährliche Impfung ausreichend ist.
So schnell verschwindet kein Impfschutz!!!

Aber im Endeffekt muss und wird jeder selbst entscheiden ...
Ob richtig oder falsch ... das wird wohl nur in den seltensten Fällen beantwortet werden können.

Eike




Ninchen
 
Registriert seit: 07.08.2010
Beiträge: 17
bunnybu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.08.2010, 05:24

AW: Kanichen in der Umgebung ......


also die kaninchen sind gegen alles geimpft .. da sie draußen leben der tod verläuft so : DAs Kaninchen sitz schwach
und kann kaum fressen und trinken es hoppelt nicht plötzlich kippt es zur seite bei ein paar wars so dass es einfach plötzlich zur seite kippte und starb ..... heute passierte es schon wieder ....
kein tierarzt konnte uns sagen was es sei vorallem waren oder sind alle kaninchen top fit ...




Ninchen
 
Registriert seit: 07.08.2010
Beiträge: 17
bunnybu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.08.2010, 05:26

AW: Kanichen in der Umgebung ......


da es heute schon wieder passiert ist denke ich dass die kaninchen in der umgebung auch gefährdet sind es ist so schlimm ......




Ninchen
 
Registriert seit: 07.08.2010
Beiträge: 17
bunnybu befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.08.2010, 05:28

AW: Kanichen in der Umgebung ......


also ich lebe in Duisburg....



 
 
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