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Kalle ist krank auf Kaninchen Forum

 
 
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Ninchen
 
Registriert seit: 29.01.2009
Beiträge: 1
Schnabel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 29.01.2009, 11:25

Kalle ist krank


Hallo liebe Kaninchenfreunde!
Ich mache mir große Sorgen um unseren "Kalle". Kalle ist ein ca. 3 Jahre altes Weißgrannenkaninchen. Er lebt mit Wilma zusammen. Seit letzter Woche Donnerstag (vermutlich, evtl. aber auch schon seit Mittwoch) frisst er (eigenständig) nichts bzw. kaum noch etwas. Da wir vor etwa 3 Jahren schoneinmal ein Kaninchen verloren haben, was die selben Symtome hatte, bin ich nun mehr als beunruhigt... aber vielleicht besser eins nach dem anderen.

Letzte Woche Freitag (23.01.) habe ich ihn zum Tierarzt gebracht. Die Diagnose war wie erwartet: Verdauungsprobleme, bei einer Kotuntersuchung kam lediglich zum Vorschein, dass der Hefepilzgehalt grezwertig sei (man sagte uns aber, dass Hefepilze in jedem Kaninchenkot vorhanden sind)

Er blieb dann über Nacht in der Tierklinik und bekam neben der üblichen "Medizin" (Critical Care, Parafinöl, Bene Bac und eine "Katzenpaste" fürs flutschig machen des Darms) irgendeine Magnettherapie. Samstag Mittag konnte ich ihn dann wieder abholen, was ich auch tat. Allerdings gefiel und der Kleine noch überhauptnicht, da er weder fraß noch Kot absetzte. Also hab ich ihn am selben Abend umgehend wieder in die Tierklinik gebracht. Dort ist er dann bis gestern (28.01.) geblieben und weiter mit oben beschriebener Medikation behandelt worden.

Leider ist es nun noch immer so, dass er kaum etwas frisst, sehr wenig und ausschließlich winzig kleine Köttel macht. Fressen tut er eigentlich auch nur, wenn man ihm etwas Heu vor sein Mäulchen hält und dann mitunter auch sehr wiederwillig. Eben hab ich ihn auch mal dazu bekommen, dass er ein paar Bissen Paprika gefressen hat. Außerdem päppeln wir ihn natürlich weiter mit Critical Care und den anderen Medikamenten vom Tierarzt. Ihm gefällt das Einflößen des Breis natürlich überhauptnicht und es ist jedesmal eine Qual für ihn und uns.

Leider haben wir das selbe, wie oben bereits kurz erwähnt, schoneinmal mitgemacht und im Nachhinein haben wir uns sehr schlecht gefühlt, da Ida damals recht lange gelitten hat und wir uns im Nachhinein fragen, ob wir das Tier hätten so lange leiden lassen müssen. (mir kommen gerade die Tränen, wenn ich an die Zeit zurückdenke und nun das alles mit Kalle wieder erleben muss)

Im Prinzip bin ich für jeden Tip oder Erfahrungsbericht dankbar, was mich aber vor allem interessiert ist, wie lange eine solche Verdauungsgeschichte dauern kann, bzw. in welchem Zeitraum eine wesentliche Besserung auftreten sollte. Eine kleine Besserung ist erkennbar, aber Kalle ist noch längst nicht annährend der alte Kalle. Bin ich einfach gerade sehr ungeduldig, oder ist eine (knappe) Woche, die die Geschichte nun dauert, schon eine recht lange Zeit?

Vielen Dank vorab schonmal für Eure Tips und Erfahrungsberichte!!!

Georg



 



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