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Widderhäsin 2 Jahre, Diagnose: Ohrenentzündung auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By Terry
  • 1 Post By DieHoppelbande

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Benutzerbild von Keksdame
Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 09.01.2019
Beiträge: 121
Keksdame befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.03.2023, 14:54

Widderhäsin 2 Jahre, Diagnose: Ohrenentzündung


Hallo Community,

ich habe etwas sehr blödes gemacht und zwar habe ich einen Dt. Kleinwidder von einem Züchter geholt. Eigentlich wollte ich es nicht mehr mit einem Widder probieren aber mein Freund war leider etwas begeistert von der wuchtigen Statur der Tiere.
Hintergrund der ganzen Geschichte ist dass ich meinen Löwenkopf-Kastraten Nuka Anfang Dezember 22 einschläfern lassen musste und mein anderer Löwenkopf-Kastrat Ketchup saß alleine da.
Da es draußen bitterkalt war holte ich Nuka schon einige Wochen vorher in die Wohnung während Ketchup alleine draußen blieb. Mir war schon irgendwie klar dass sie sich nie wieder sehen werden.
Nach dem Nuka über die Regenbogenbrücke gegangen war wusste ich gar nicht was schlimmer war. Das Nuka fort war oder Ketchup alleine.

Naja, es musste ein neuer Gefährte her, am besten eine Gefährtin. Da es kurz vor Weihnachten war vermittelte kein Tierheim mehr. Ich sollte bis Januar warten. Das wäre ein weiterer einsamer Monat in der Kälte für Ketchi gewesen. Nach langem hin und her fand ich über Kleinanzeigen diese Züchterin und ihre fast 2 Jahren alten Widderhäsin. Die Züchterin war mega freundlich und hat mir viele Bilder geschickt und über ihre Zucht erzählt. Sie versicherte mir auch das keines ihrer Zuchttiere jemals Zahnprobleme oder Ohrenentzündung bekommen hatte. Wie blauäugig von mir auf sowas zu hören...

Naja die Widderhäsin Wilma zog dann Mitte Dezember bei uns ein und die Vergesellschaftung klappt nach ein paar Tagen jagen sehr gut. Jetzt sind beide unzertrennlich...

Leider musste ich beide aber heute trennen. Wilma hatte einen Termin zum Röntgen beim TA, da letzte Woche Eiter in ihrem Ohr gefunden wurde. Da sie kaum noch auf Geräusche reagiert bin ich letzte Woche gleich zum TA.

Meine Tierärztin hat mich dann heute auch angerufen und gemeint es sieht schlimmer aus als gedacht. Irgendwie soll es schon Veränderungen an den Ohrknochen geben, beidseitig. Es muss ein CT gemacht werden um genaueres zu sagen aber es gibt auf jeden Fall ein Problem. Sie hat Blut und einen Eiterabstrich ins Labor geschickt.

Ich bin total schockiert. Wilma bekommt jetzt Schmerzmittel. Außer dass sie schlecht hört hat sie noch keine Symptome gezeigt und verhält sich normal. Ich hätte nie gedacht dass das schon so fortgeschritten ist.

Meine TÄ hat am Telefon schon Andeutungen gemacht dass es wohl schwierig wird eine Klinik bei uns zu finden die das operieren kann, wenn es das ist was sie denkt. Und auch meinte sie dass es dann nicht mal der sinnvollste Weg ist zu operieren...

Ich habe morgen ein Beratungsgespräch bei ihr. Kann es sein dass ich mich jetzt schon, nach 3 Monaten mit Wilma, darauf einstellen muss dass sie nicht lange leben wird?




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 06.03.2023, 15:48

Nichts wird so heißt gegessen, wie es gekocht wird.


Zunächst würde ich beide mit zum Röntgentermin nehmen. Das senkt den Stresslevel und es gibt hinterher zu Hause keine Streitereien.


Dann würde ich erstmal das CT abwarten und schauen, was dabei herauskommt. Ich kenne mittlerweile einige Widder, die eine Ohren-OP erfolgreich überstanden haben.

Woher kommst Du denn? Es gibt bei Kaninchenwiese eine TA-Liste mit ohrenkundigen TÄ.




Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.03.2023, 19:58

Zitat:
Ich hätte nie gedacht dass das schon so fortgeschritten ist.
Kaninchen sind leider Meister im Verstecken. Und da gibt es auch Exemplare, die sind so zäh, da merkt man erst etwas, wenn sie schon mit halber Pfote auf der RBB stehen.
Das musste ich schon selbst feststellen. Zudem hat ein Kaninchenspezialist (auch selbst Halter) von Kaninchen in seiner Praxis erzählt, da waren Kiefer- oder Ohrknochen schon praktisch alles aufgelöst und das Tier hat noch normal gefressen. Gemäss Röntgenbefund unvollstellbar, wie sowas überhaupt gehen soll…




Gesperrt
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 5.334
Terry ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Geschrieben am 10.03.2023, 20:22

Zitat:
Zitat von Keksdame Beitrag anzeigen
Naja die Widderhäsin Wilma zog dann Mitte Dezember bei uns ein und die Vergesellschaftung klappt nach ein paar Tagen jagen sehr gut. Jetzt sind beide unzertrennlich...

Leider musste ich beide aber heute trennen.
Wilma hatte einen Termin zum Röntgen beim TA
Warum trennst Du ein unzertrennliches Paar bloß weil einer zum TA muss…?
Partner sind die besten Krankenpfleger…!



Und für alle „nur“ mitlesenden User… dieser Fall ist erneut ein mehr als trauriges Beispiel dafür, dass man bitte keine Vermehrer von Widderkaninchen unterstützen darf, weder vom „Züchter“ noch im Zoogeschäft oder Baumarkt!

Widder sind und bleiben Qualzuchten!!!



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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 30.04.2022
Beiträge: 187
DieHoppelbande befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 11.03.2023, 07:31

Bitte die Tiere nicht trennen. Gerade für ein krankes Tier ist es zusätzlicher Stress alleine in einer neuen Umgebung zu sitzen. Für ein krankes Tier sind pflege und Rückhalt vom Partner enorm wichtig für die Genesung. Ansonsten nicht verrückt machen und einen Schritt nach dem anderen machen. Erstmal abwarten wie das CT ausfällt. Und etwas Positives gibt es ja auch. Zumindest für Wilma ist euer Kauf ein echtes Glücksfall, denn sie bekommt jetzt bestmögliche Behandlung. Bei der Züchterin hätte sie die nicht bekommen, denn laut der gibt es ja gar keine ohrenentzündungen. Also für Wilma seid ihr auf jeden Fall der Sechser im Lotto. So habe ich das auch schon manches Mal gesehen. Es ist zwar eigentlich alles Mist, aber gut, dass er wenigstens bei mir gelandet ist.



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