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Schnupfen, Niesen, Brechgeräusche auf Kaninchen Forum

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Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.02.2019
Beiträge: 51
anne.__.03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2023, 18:37

Ja, genau ist das gleiche. Komischerweise hat das Orniflox (oral eingeben) nicht gut gewirkt, weshalb wir es dann mit Enroflocaxin (subcutan gespritzt) versucht haben. Siehe da hat warum auch immer besser gewirkt.

Tierarzttermin steht zumindest schonmal. Zumindest um nochmal alles zu Röntgen.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2023, 18:50

Hast Du mal Zitromax versucht? Ist ein AB für Kinder, hat aber schon gute Erfolge bei Schnupfen gezeigt, ebenso wie ein Penicillin über 2-3 Wochen.




Zwergkaninchen
 
Registriert seit: 03.02.2019
Beiträge: 51
anne.__.03 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2023, 19:02

Nein noch nicht. Behalte ich aber im Hinterkopf. Danke

Die Frage ist eher, ob ein AB nötig ist. Laut meinem Stand braucht man das doch nur bei eitrigem Ausfluss (Bakterien). Häschen hat jedenfalls nur klaren Nasenausfluss (Viren?).

Ihr könnt mich aber auch gerne eines besseren belehren. (:




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 09.01.2023, 20:01

Zitat:
Zitat von anne.__.03 Beitrag anzeigen
Ja, genau ist das gleiche. Komischerweise hat das Orniflox (oral eingeben) nicht gut gewirkt, weshalb wir es dann mit Enroflocaxin (subcutan gespritzt) versucht haben. Siehe da hat warum auch immer besser gewirkt.
Vielleicht auch einfach, weil es länger gegeben wurde
Bei meiner Häsin (Schnupfer) ist es egal, ob ich Enro oder Orniflox gebe, wichtig ist die länge der Behandlung
Meine Häsin hat bei ihrem ersten Schub schon länger als 14 Tage AB bekommen (mit Unterstützung von Zylexis, Bisolvon, Inhalieren und verschieden Kräutern (Thymian, Encinacea auch versucht mit Ingwer) und der erste Schub war lediglich Niesen und klarer Ausfluß, wenn du wartest bis er eiterig ist, ist es meiner Meinung nach schon zu spät mit der Behandlung anzufangen

Edit: Nicht zu spät, aber je später man mit der Behandlung anfängt, desto schwieriger wird eine eine Heilung




Geändert von 4Chaoten (09.01.2023 um 20:19 Uhr).

Kaninchen
 
Registriert seit: 05.06.2012
Beiträge: 2.923
Rakete befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.01.2023, 02:54

Schnupfentechnisch habe ich zwar ziemlich viel Erfahrung, da ich in 17 Jahren permanent Schnupfer hatte. Der Ausfluss ( respektive KEIN Ausfluss) sagt leider auch nicht immer etwas darüber aus, ob es sich um Schnupfen handelt. Einerseits kann der Eiter auch derart zäh sein und tief sitzen, dass er gar nicht abfliessen kann. Und ich hatte auch schon einen chron. Schnupfer, der hatte nie Nasenausfluss und auch kein Niesen. Zum späteren Zeitpunkt gab es tränendes Auge, bis den TNK irgendwann verstopft war. Zu diesem Zeitpunkt waren die Nasennebenhöhlen schon ziemlich stark zerstört und auf der einen Seite ging keine Luft mehr durch.

Obwohl auf dem Röntgenbild alles unscharf ist, würde ich mir sicher eine Zweitmeinung holen. Das eine RöBi hat auf der (rechten) Seite eine ziemliche Ausdellung, das sieht nicht normal aus.

Normales Fressverhalten muss nicht zwingend einen Aufschluss über den Zustand der Zähne geben. Gewisse Kaninchen sind sehr hart im Nehmen. Meinem letztjährig verstorbenen Kastraten habe ich bis vor 1 Jahr gar nichts angemerkt, ausser dass sein eh schon generell langsames Fresstempo sich noch ein bisschen verlangsamt hat. Die Zahnspitze war auch relativ gering, allerdings sah der Zahnspezialist, dass der Zahn leicht schief war. 1 Monat später gab es ein RöBi, was verheerend aussah: bei der linken Kieferoberseite waren alle Zähne schief und die Wurzeln teilweise gar nicht mehr vorhanden, so dass klar war, dass irgendwann die Zähne komplette Kieferhälfte gezogen werden müssen….Die andere Seite war intakt. Der Kastrat hat aber bis zuletzt normal gefressen (abgesehen vom Tempo) und auch die schiefe Hälfte noch recht gut abgenutzt ( also keinerlei einseitiges Fressen), so dass die Zahnspitzen nie wirklich sehr lang wurden.

Und wendest RöBi nicht aktuell ist, dann würde ich zu einem Neuen raten. Selbst 3 Monate dazwischen können einen riesigen Unterschied machen, falls die Erkrankung rasch fort schreitet.



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