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Brauche dringend Rat, langanhaltendes Fellablecken/rupfen, nicht scheinschwanger auf Kaninchen Forum

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Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 18:04

Hallo und willkommen im Forum
auf den Bildern kann ich es nicht genau erkennen, aber du meinst, dass sie unter den Hinterläufen kahl ist nicht die Innenschenkel oder?
Wenn es die Unterseite der Hinterpfoten sind, kann es auch an dem Untergrund liegen auf den sie sich bewegen, nach Möglichkeit sollte er nicht hart sein und keine synthetische Faser enthalten (dadurch wird das Fell abgerieben)
Sind es die Innenschenkel, dann frage ich, ob sie unten trocken ist. Ein Kastrat von mir hatte Blasenschlamm und sich eingenässt, durch den Urin, der ätzend ist, verlieren sie das Fell




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 18:55

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Hallo und willkommen im Forum
auf den Bildern kann ich es nicht genau erkennen, aber du meinst, dass sie unter den Hinterläufen kahl ist nicht die Innenschenkel oder?
Wenn es die Unterseite der Hinterpfoten sind, kann es auch an dem Untergrund liegen auf den sie sich bewegen, nach Möglichkeit sollte er nicht hart sein und keine synthetische Faser enthalten (dadurch wird das Fell abgerieben)
Sind es die Innenschenkel, dann frage ich, ob sie unten trocken ist. Ein Kastrat von mir hatte Blasenschlamm und sich eingenässt, durch den Urin, der ätzend ist, verlieren sie das Fell
Hallo und danke für die Antwort.

Nein es handelt sich direkt um die Innenseite der Hinterschenkel. Sozusagen, wenn ich sie jetzt aus der normalen sitzposition mit ihrem Rücken an meine Brust hochhebe und Ihren Bauch sehe, ist dort an den Schenkel alles kahl. Sieht aus wie eine Hühner Keule (als unschöne Vergleich). Der TA hat an einer Haar Probe wohl auch erkannt, dass sie diese ableckt oder abkaut.
Das mit der Feuchte oder der gleichen kann leider auch nicht sein. Ist immer alles trocken. Und das würde auch nicht das rupfen bzw. ablecken der Haare am gesamten Rücken erklären.
Auf Bild 1 ist bei Ihr (schwarz) beim hinten ausgestreckten Bein die Kahle Stelle im Anfangsstadium zu sehen. Und Bild 2 soll den zerrupften Rücken zeigen.
Ich guck mal ob ich noch ein Bild habe. Bei diesem hier haben wir die kahlen Stellen das erste Mal festgestellt. Nun sind sie eben viel größer und sie macht am rücken weiter.



Miniaturansicht angehängter Grafiken
Brauche dringend Rat, langanhaltendes Fellablecken/rupfen, nicht scheinschwanger-screenshot_20220925_185131_com.android.gallery3d.jpg  

Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 19:43

Zitat:
Zitat von Annii_th_ Beitrag anzeigen
Der TA hat an einer Haar Probe wohl auch erkannt, dass sie diese ableckt oder abkaut.
Kann ein TA das erkennen würde mich interessieren


Ich würde noch einen Urintest machen lassen (Blasenentzündung) und röntgen. Mein Kastrat war nicht dauerhaft feucht. Wie ist ihr allgemein Befinden? Eher ruhig oder lebhaft?
Den Rücken finde ich jetzt nicht besorgniserregend, da sie im Fellwechsel oft noch schlimmer aussehen

Mehr kann ich leider nicht helfen, vielleicht hat noch jemand anderes ein Tipp




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 19:57

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Kann ein TA das erkennen würde mich interessieren


Ich würde noch einen Urintest machen lassen (Blasenentzündung) und röntgen. Mein Kastrat war nicht dauerhaft feucht. Wie ist ihr allgemein Befinden? Eher ruhig oder lebhaft?
Den Rücken finde ich jetzt nicht besorgniserregend, da sie im Fellwechsel oft noch schlimmer aussehen
Der TA hat Ihr mit Klebeband und einmal mit Pinzette bei der Stelle das Fell gerupft und unterm Mikroskop angeschaut und noch irgendwas mit einer schwarzen Lösung. Das hab ich genauer in dem ganzen Stress leider vergessen.

Okay, dass werd ich das trotzdem vorher mal anfragen. Hab auch bissel Angst wegen einer kastration bei Ihr.

Naja ich kenne es so heftig leider nicht. Hab leider kein besseres Bild hinbekommen, aber von hinten fehlt nicht viel und sie ist am rücken auch bald kahl. Sie hat normalerweise sehr dickes und dichtes Fell auch während bzw. nach dem Fellwechsel. Jetzt sehe ich schon teilweise weißes unterfell.

Wegen dem Verhalten. Sie ist eben seit gestern Abend ruhiger, daher nun auch der Beitrag. Sie nimmt keine leckerchen und isst auch in unserem Beisein kaum nass oder trocken Futter. Gestern vormittag war noch alles gut. Daher steht nun der Anruf beim TA wegen evtl. Kastration kurz bevor und ich wollte mich um Rat erkundigen.

Danke auf jeden Fall! Freu mich über noch mehr.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:02

Ist Dein TA auf Kaninchen (Heimtiere) spezialisiert? Hat er für die Fellprobe etwas Fell abgeschnitten oder etwas von der Haut abgeschabt und dieses unter dem Mikroskop angeschaut? Ich würde auf eine Milbenart oder einen Pilz tippen. Um einen Pilz nachzuweisen, müsste eine Kultur angelegt werden.


Der Doc soll erstmal vernünftig Diagnostik machen bevor er kastriert. Ansonsten würde ich zu einem kaninchenerfahrenen TA wechseln.




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:30

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Ist Dein TA auf Kaninchen (Heimtiere) spezialisiert?
Der Doc soll erstmal vernünftig Diagnostik machen bevor er kastriert. Ansonsten würde ich zu einem kaninchenerfahrenen TA wechseln.
Danke für deine Antwort. Jedoch ist ein Pilzbefall komplett auszuschließen, da keine der bekannten Symptomatiken vorhanden sind.
Ich muss hier meinen TA in Schutz nehmen. Die Praxis ist auf Kleintiere spezialisiert und machte bisher auch bei meinen kleinen Rennen immer einen super Job. Die Praxis ist hoch angesehen in Dresden. Selbst mit einer Mäuschen Operation haben sie einer meiner Rennmäuse nochmal das Leben für ein Jahr lang mehr gerettet.

Ich bin mir nur eben unsicher, wegen den oben genannten Gründen. Ich hatte zuvor auch noch nie Kanninchen, um soetwas beurteilen und kennen zu können. Es ist eine komische Situation, da sie eben nur das macht aber ansonsten bisher keine weiteren Symptome oder Auffällig zeigt. Aber die kleine kann ja auch nicht immer kahler werden. Daher freue ich mich auf jede Antwort und evtl gleichen Erfahrungsberichten. Ob das wirklich hormonellbedingt ist und eine kastration die Lösung ist. Oder ob jemand wissen könnte, was es sonst sein kann.




Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:37

Zitat:
Hat er für die Fellprobe etwas Fell abgeschnitten oder etwas von der Haut abgeschabt und dieses unter dem Mikroskop angeschaut? Ich würde auf eine Milbenart oder einen Pilz tippen. Um einen Pilz nachzuweisen, müsste eine Kultur angelegt werden.

Kannst Du die Fragen noch beantworten? Es gibt Milben, die leben in/unter der Haut. Das könnte ein Grund fürs Lecken sein, weil es juckt.



Wie leben die Tiere bei Dir? Wieviel Platz haben sie? Beschäftigungsmöglichkeiten sind da?




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:42

Zitat:
Zitat von marinahexe Beitrag anzeigen
Kannst Du die Fragen noch beantworten? Es gibt Milben, die leben in/unter der Haut. Das könnte ein Grund fürs Lecken sein, weil es juckt.



Wie leben die Tiere bei Dir? Wieviel Platz haben sie? Beschäftigungsmöglichkeiten sind da?
Das sollte als Zustimmung dienen. Also die Tierärztin hat beides gemacht. Im Laborraum war ich nicht mit dabei. Sie hat aber wie gesagt auch etwas mit einer schwarzen Flüssigkeit und den Haaren bzw. der Haut gecheckt. Und alles mögliche abgefragt. Pilze und Milben hat Sie nach den Untersuchungen komplett ausgeschlossen und daher ging es zum ultraschall.
Sie haben reichlich Platz, die ganze Wohnung, eigenen Raum und Spielcken und ab Frühling auch ein großes Gehege in unserem neuen Garten. Also ja alles da. Auch an der Ernährung kann es laut TA nicht liegen. :/
Daher eben hormonellbedingt und kastration. :/




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 25.09.2022, 20:40

Die Kastration würde ich erstmal hinten anstellen
Ein Tier was nicht normal frisst oder gesund ist (wurde eine Kotprobe genommen) würde ich nicht kastrieren lassen. Es ist auch anzuzweifeln, dass dies die Lösung ist
Wichtig wäre, dass sie regelmässig frisst, bevor noch andere Probleme wie Aufgasung etc dazukommen.



Kleintiere sind Katzen, Hunde, wichtig wäre Heimtiere, ich habe auch TA die auf Kleintiere spezialisiert sind und einen "guten" Job gemacht haben, aber wenn es sehr speziell wird, können sie mir auch nicht helfen
Vielleicht findest du hier eine Empfehlung
https://www.kaninchenwiese.de/gesundheit/allgemeines/kaninchentierarzt/




Benutzerbild von Annii_th_
Ninchen
 
Registriert seit: 25.09.2022
Beiträge: 11
Annii_th_ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 26.09.2022, 09:05

Zitat:
Zitat von 4Chaoten Beitrag anzeigen
Die Kastration würde ich erstmal hinten anstellen
Ein Tier was nicht normal frisst oder gesund ist (wurde eine Kotprobe genommen) würde ich nicht kastrieren lassen. Es ist auch anzuzweifeln, dass dies die Lösung ist
Wichtig wäre, dass sie regelmässig frisst, bevor noch andere Probleme wie Aufgasung etc dazukommen.
Heute geht es ihr wieder besser. Sie rannte auf der Überwachungskamera nachts hin uns her und isst auch wieder. Hat mich auch soeben endlich wieder freudig begrüßt beim ersten raus kommen aus dem Schlafzimmer und wollte ein leckerchen. Komisches kleines Häschen.
Das hatte Sie tatsächlich vor vielleicht einem viertel Jahr schon mal, viel meinem Partner ein. Da hatte Sie sich in den dunklen Flur verkrochen den ganzen Tag.

Ich hab aber auch zwei längere Köttelketten gefunden. Wobei ich die seitdem von Ihr nur in der Form habe.

Ich weiß eben echt nicht was mit Ihr los ist. Aber das wirkt ja jetzt auch schon wieder wie hormone. Oder?

Weshalb sollte eine kastration Ihrer Meinung nach nicht die Lösung sein?



Antwort

Stichworte
fell rupfen, hilfe !, kastration, nicht scheinschwanger, vermehrte fellpflege



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