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Mal wieder Kokzidien Liebe Kaninchenfreunde, ich habe ein großes Problem mit o.g. Erreger, den ich mir beim Kräuterpflücken eingefangen haben muss. Balou ist bereits verstorben (1,5 Jahre), bei Mogli (1,5 Jahre) sieht es ebenfalls nicht gut aus. Da die endgültige Diagnose erst gestern gestellt wurde (im Kot war nichts nachweisbar), muss ich leider noch auf das Baycox warten (bis Montag), welches ich meinen 4 anderen Kaninchen geben möchte. Was kann ich vorbeugend noch tun? Sie bekommen überwiegend Heu/Kräuter und Grünhopper Strukturfutter. Oreganoöl füge ich ebenfalls seit 2 Wochen dem Wasser zu. Ich päppele jetzt seit 2 Wochen und bin fix und fertig. Gibt es irgendwo Foren/Plätze, wo ich nach Unterstützung Ausschau halten kann? Ich bin seit 1 Woche AU (wegen Erschöpfung), muss aber nächste Woche wieder raus. VZ-d.h. ich kann tagsüber nichts kontrollieren und ggf. päppeln. Gibt es Desinfektionsmittel für die Ställe (natürlich Holz)? Hilft abflämmen bei dem Untergrund? Ich habe alles mit kochend heissem Wasser abgespült und werde das auch regelmäßig wiederholen. Was kann ich noch tun? Ich schlafe und esse kaum noch, weil ich mir so Sorgen um die anderen mache. Vielleicht hat noch jemand eine Idee? Gruss |
Wie genau wurde die Diagnose gestellt, wenn keine kokzidien im Kot gefunden werden konnten? Kaninchen fressen ihren eigenen Kot, daher braucht man sich bei der Umgebungsbehandlung nicht so verrückt machen. Etwas engere Hygiene - Klo täglich säubern, sonstigen Kot möglichst täglich entfernen. Es gibt ein Spray, das heißt Vipibax, das man gegen kokzidien anwenden kann. Auf Holz, Stein und naturboden ist ausbrennen (abflämmen mit Gasbrenner) auf jeden Fall noch eine Option, um die Last einzudämmen. Das wichtigste ist die Behandlung mit baycox. Kurz noch zur Vollständigkeit: wurde das verstorbene Tier pathologisch untersucht? Und: sind alle Tiere geimpft? Der Tod eines jungen, augenscheinlich gesunden tieres, ist immer fraglich für Infektionskrankheiten. Alleine kokzidien ohne jegliche Vorerkrankungen bringen meistens kein erwachsenes, gesundes Tier um. |
Die Diagnose wurde im Ultraschall der Leber gestellt (bei Mogli). Bei Balou waren sie auch im Kot nachweisbar. Geimpft sind natürlich alle, aber an der Kokzidose habe ich keinen Zweifel. Das Problem ist offenbar, dass das die schlimmste Kokzidien-Art ist, die man bekommen kann, da sie direkt die Leber angreift. Die beiden kranken Tiere sind jung und hatten keine Vorerkrankungen (und auch so haben wir nichts nebenher gefunden). Leider darf das Baycox nicht mehr an Kaninchen abgegeben werden (lt. der Tierklinik bei uns). Ich soll jetzt Kokzidiol geben, was aber leider nicht so effektiv ist. |
Ich hab hier auch einen Kandidaten sitzen mit einer chronischen Leberkokzidiose. Der ist grundsätzlich fit, wird aber gerne gemobbt und die Leberwerte sind schlecht. Ich würde mich noch mal umhören, ob du woanders baycox bekommen kannst. Kokzidiol ist wirklich nicht so wirksam. |
Meine TÄ hat jetzt für morgen Baycox zur Prophylaxe der anderen besorgt. Ich weiß aber leider nicht, ob 2,5 oder 5 %. Bei Ersterem habe ich wieder totale Angst, dass es ihnen schlecht geht. Aber ich denke, es ist wichtiger zu behandeln, oder? |
Das muss das Weiße Baycox Multi sein mit 50mg/ml. Das andere auf keinen Fall geben, dann lieber das Kokzidiol. |
Ich hab vor einigen Jahren mit Kokzidiol sehr gute Erfahrungen gemacht. Während für das Baycox bei hohem Befall sofort zu einer 2maligen Behandlung geraten wurde, brauchte ich das Kokzidiol nur 5 Tage geben und der Spuk war vorbei. Alternativ gibt es noch Vecoxan (?), was auch gut verträglich ist. |
Leider hat sie nur das 2,5 %ige, nicht-weiße und jetzt bin ich komplett überfordert. Kokzidiol, obwohl es weniger wirkt (und hochinfektiöse Erreger da sind) oder das 2,5 % Baycox. Morgen muss ich spätestens anfangen. Kann man das 2,5%iger verdünnen? |
Das Baycox 25mg/ml würde ich auf keinen Fall geben. Dann lieber kokzidiol |
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