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Kaninchen mit Dünndarmverschluss und anschließender OP - fragliches Verhalten auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 13.07.2022
Beiträge: 1
MarieHuis befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.07.2022, 12:19

Kaninchen mit Dünndarmverschluss und anschließender OP - fragliches Verhalten


Hallo liebe User des Kaninchenforums,

ich habe einen 1 1/2 jährigen Widderjungen namens Cliff. Er hat scheinbar von Geburt an ein sehr empfindliches Magen- und Darmsystem.

Um kurz die Situation zu beschreiben:
Vor 5 Tagen fiel auf, dass Cliff antriebslos war und nichts essen wollte. Da läuteten bei mir alle Alarmglocken, da er bereits vor einem Jahr das Essen einstellte, wobei wahrscheinlich auch ein Verschluss vorlag, welcher jedoch konservativ behandelt werden konnte.
Ein Tierarztbesuch war als unumgänglich. Weitere Tierarztbesuche bei einem anderen Tierarzt folgten, diese röntgte den kleinen schließlich, was längst überfällig war und es wurde sichtbar, dass der alle Organe aufgegast waren. Trotz dieser kritischen Lage wagten die Ärzte eine OP- Gott sei dank ! Ein dicker Kotball mit Haarballen steckte in Dünndarm fest. Dieser war blau angelaufen. Im Anschluss setzte er massig Kot ab.
In der Nacht hörte ich wie er ein oder zwei Blätter Basilikum aß, weiterhin verständlicherweise antriebslos und schlapp. Mit seiner Partnerin ließ er sich jedoch kurzzeitig dazu motivieren etwas herum zu hoppeln und aß von einem Apfelbaum reichlich und setzte im Anschluss viel Kot ab, was ich erst mal als ein gutes Zeichen deute. Den Rest des Tages lag er im Käfig, wollte nicht essen und nicht laufen. Die Ohren fühlten sich immer warm an. Gegen Abend probierte ich es mit Löwenzahn und Gras und das schien ihn nochmals zu motivieren zu essen. Dann lief er auch umher und war fast der alte. Dann war es leider wieder so weit und ich musste ihm die Schmerzmittel geben. Danach hatte ich das Gefühl wir waren wieder bei dem Stand zuvor, dass er nichts aß und nur lag. Aber er braucht das Mittel ja ! Wobei die Wunde bisher reizlos und gut aussieht.
Heute Nacht setzte er extrem viele kleine Knittel verteilt ab. Hart dunkel und klein. Liegt nur rum- an sehr für ihn untypischen Orten. Frisst nicht. Ich habe heute Morgen ungefähr 12ml Critical Care Instant in recht flüssiger Form zugefüttert. Getrunken hat er alleine. Dabei fällt auf, dass er deutlich mehr Kraft hat.

Meine Fragen:

1. Ist dieses Verhalten von ihm normal nach dieser OP?
2. Verhalte ich mich bisher richtig?
3. Wie viel soll ich zufüttern selbst wenn er bisschen frisst ?
4. Was sind eure Erfahrungswerte mit Operationen wie diesen und wie stehen die Chancen dass er sich vollständig erholt ?

Ich bin langsam am Ende meiner Kräfte, weil man alles richtig machen will. Ich bin leider erst zu der falschen Ärztin gegangen, sodass es erst richtig kritisch wurde.

Ich biete ihm an Futter an:

Diverse frische Kräuter,
Äste und Blätter,
getrocknetes Möhrenkraut
Gras und Löwenzahn,
Leckerein will er absolut nicht, aber sind da

Medikamente bekommt er :
Morgens und Abend Novalgin,MCP,Kolax wie auch Peraffinöl, BeneBac
Bei Fütterungen SabSimplex


ich freue mich sehr über Antworten und danke schon vielmals!

Ganz liebe Grüße,

Marie :-)




Moderator
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 3.859
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 13.07.2022, 19:41

Hallo Marie und willkommen
schön, dass er die OP gut überstanden hat. Ich drücke die Daumen das es weiter Berg auf geht


Helfen oder Erfahrungswerte kann ich leider nicht geben, schön wäre, denke ich, wenn er jetzt viel Flüssigkeit , in Form von Frischfutter z. B. zu sich nehmen würde. Das Futter kann man zusätzlich befeuchten. Ich würde ihm wohl auch ständig mit dem Futter um die Nase streichen, hier hat es i. d. R. geholfen, dass sie irgendwann abgebissen und weitergefressen haben



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