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Seit Monaten tränende Augen und keiner kann helfen!Hallo zusammen =) Der Grund, warum ich mich hier in diesem Forum angemeldet habe, ist der, dass ich hoffe, dass uns hier vielleicht jemand weiterhelfen kann. Vorab: Wer wissen möchte, wie unsere Ninchen gehalten und gefüttert werden, kann gerne in meinem Vorstellungsthema vorbeischauen. Gegen RHD 1&2 sowie Myxomatose sind die beiden natürlich auch geimpft. Also: Es fing alles letztes Jahr im September an, als ich bei den beiden tränende Augen bemerkte. Sie waren ansonsten so fit wie immer, haben gefressen wie immer und hatten auch keine Begleiterscheinungen. Da man bei sowas ja nicht lange fackeln sollte, bin ich natürlich, als es nach ca. drei Tagen mit Euphrasia nicht besser wurde, zum Tierarzt gefahren. Wir bekamen Augentropfen (Cefenicol), die ich nach Anleitung des Tierarztes gab, und es wurde erstmal besser. 2-3 Wochen später fing das Ganze aber wieder an, sodass ich noch mal zum Tierarzt fuhr. Das war dann im Oktober. Der Tierarzt gab uns nun Fluid-Gel sowie Schnupfenpulver (B-Vetsan) und nochmals Augentropfen. Es wurde minimal besser, aber kam nach ein paar Wochen wieder. Im November war ich dann noch mal da und es wurde ein Abstrich gemacht und an die TiHo Hannover gesendet. Da kam angeblich nichts bei raus. Die Zähne seien auch in Ordnung (obwohl hier kein Röntgen etc. gemacht wurde! Fand ich schon mal etwas unprofessionell...). Zwischenzeitlich versuchte ich es dann noch mal mit Dexa-Gentamicin, was zumindest die Rötung der Augen verschwinden ließ. Aber auch das half nicht nachhaltig. Im Januar dann hatte ich die Nase voll und ich wechselte den Tierarzt (fühlte mich beim bisherigen aufgrund einiger Aussagen/Handlungen einfach nicht mehr gut beraten). Der neue Tierarzt verschrieb uns dann die Augentropfen Floxal und damit waren die tränenden Augen innerhalb von kürzester Zeit (ca. 1 Woche) erstmals komplett weg! Ich gab die Tropfen zur Vorsicht aber noch eine Woche länger. Tja, da hatte ich mich leider etwas zu früh gefreut, denn die tränenden Augen waren ein paar Wochen später wieder da! Irgendwann kam ich dann darauf, dass es vielleicht auch an zu staubigem Einstreu liegen könnte (bis dato Spänestreu und Stroh), sodass ich erstmal das Stroh wegließ, was aber auch nichts brachte. Auch das Heu haben wir gewechselt, aber auch das ergab keine Besserung. Im Februar waren wir also noch mal da und behandelten noch mal mit Cefenicol (hat natürlich auch wieder nicht wirklich was gebracht, es gab nur eine minimale Verbesserung). Ich war zwischenzeitlich echt enorm frustriert und wusste echt nicht mehr, was ich machen sollte! Ich habe dann auch noch die Späneeinstreu komplett entfernt und jetzt sitzen unsere Ninchen auf der allergiegeeigneten Allkokos-Einstreu. Zudem baute ich einen neuen Stall (diesmal Marke Eigenbau) und die Ninchen wechselten ihren Platz im Wohnzimmer. Leider half auch das alles nichts! Im Mai war ich also wieder beim Tierarzt und der empfahl uns dann an eine auf Augenerkrankungen spezialisierte Tierärztin weiter. Ende Mai waren wir also dann dort. Tja, und was da passierte, da fiel ich wirklich vom Glauben ab! Die Tierärztin dort meinte, meine Ninchen wären absolute Pflegepatienten und dass wir jede Woche zum Spülen der Tränen-Nasen-Kanäle kommen müssten! Ich hatte ja schon vorher von der TNK-Problematik bei Kaninchen gehört, aber unser vorheriger Tierarzt meinte, dass die TNK frei wären!Die auf Augen spezialisierte Tierärztin spülte also die TNK (bei Lille tränt nur ein Auge, es waren beide Kanäle frei, wobei bei dem tränenden Auge beim Spülen aus der Nase milchige Flüssigkeit austrat; bei Berlioz tränen beide Augen, ein Kanal war frei (mit milchiger Flüssigkeit), der andere ließ sich nicht spülen). Ich weiß nicht, ob das normal ist, aber die TÄ kam mir sehr ruppig vor, bei Berlioz hat es auf einer Seite sogar geblutet! Das war ungemeiner Stress für die Ninchen! Erst eine lange Autofahrt bei heißem Wetter und dann so eine quälende Prozedur... Die beiden haben mir einfach nur leidgetan! Ende vom Lied war eine Rechnung von knapp 180 € und das soll ich bitte jede Woche machen lassen. Die Woche drauf hätte ich den nächsten Termin gehabt. Bis dahin sollte ich die Augen morgens und abends mit einer Augendusche säubern und desinfizierende Salbe auftragen (Posiform). Nach drei Tagen habe ich das abgebrochen, weil die Augen der Ninchen so sehr getränt haben und so krass gerötet waren wie noch nie!!! Den Folgetermin in der Praxis habe ich auch abgesagt. Das tue ich meinen Ninchen nicht an. Ich habe kein Problem damit, Geld für die beiden auszugeben, aber dann muss ich auch einen Behandlungserfolg sehen! Und dann kann es nicht sein, dass es sich so krass verschlimmert hat und die beiden einfach nur noch geplättet waren und sichtbar gelitten haben! Was mich an der Tierärztin, die auf Augen spezialisiert ist, auch so stutzig gemacht hat, war, dass sie meinte, das Ganze sei ein anatomisches Problem und dass ein Antibiotikum sowieso nicht helfen würde und ein Antibiogramm sinnlos wäre. Deswegen würde sie mir auch kein Antibiotikum geben, weil sie dann ja blöd wäre, wenn sie das machen würde. Lieber soll ich zum Spülen der TNK kommen (was ja für sie auch nur minimal rentabler ist, als ein Antibiotikum zu verschreiben )Sie sagte aber auch im selben Satz, dass die beiden eine Konjunktivitis (Bindehautentzündung) hätten. Hä??? sag ich da nur. Was für mich ganz klar gegen ein anatomisches Problem als Ursache spricht, ist, dass BEIDE Kaninchen tränende Augen haben und die tränenden Augen bei BEIDEN Kaninchen zur selben Zeit erstmals auftraten. Es kann ja sein, dass sie ungünstige anatomische Gegebenheiten aufweisen, die die ganze Entzündung noch begünstigen, aber für mich kann das einfach rein logisch NICHT der Auslöser für die tränenden Augen sein. Und wenn die TÄ sagt, die beiden haben eine Bindehautenzündung, dann muss ich doch die behandeln?? Denn wenn ich die Entzündung nicht behandele, wie soll es dann besser werden?? Letzte Woche rief ich dann noch mal bei unserem vorherigen Tierarzt an und bat noch mal um die Floxal-Tropfen. Leider ist es nach drei Tagen damit noch nicht wirklich besser geworden. Ich bin mit meinem Latein wirklich am Ende und weiß nicht, was ich noch machen soll. Hat von euch auch schon mal jemand so ein ähnliches Problem gehabt und einen Tierarztmarathon hinter sich? Ich fühle mich von den Tierärzten einfach völlig allein gelassen! Bin wirklich am Überlegen, für die beiden einen Termin in der TiHo zu machen (auch wenn das > 1 Std. Fahrt und damit enormen Stress für die beiden bedeutet) und sie dort ins CT zu geben, um zu gucken, was das Problem ist. Oder meint ihr, ein Antibiogramm könnte uns helfen? (Wäre für mich eigentlich das einzig Logische, damit man eben mit dem richtigen Antibiotika behandeln kann...) Das war jetzt ein langer Text und ich danke jedem, der bis hierher gelesen hat. Vielleicht kann uns ja einer von euch helfen... LG Ladybird Geändert von Ladybird (13.06.2022 um 14:04 Uhr).
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