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Nach der Weibchenkastration auf Kaninchen Forum

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Benutzerbild von Sir.Hoppselot
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 10.06.2019
Beiträge: 590
Sir.Hoppselot befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.10.2021, 13:04

Nach der Weibchenkastration


Hallo zusammen,

wie einige von euch wissen, überlege ich seit über einem Jahr unsere Häsin Missy kastrieren zu lassen. Die letzte routinemäßige Ultraschalluntersuchung im Frühjahr zeigte leichte Wasseransammlungen, die laut der Tierärztin nicht sonderlich besorgniserregend seien, aber unter Beobachtung bleiben sollten.

Dann wurde uns Ende August von unserer wunderbaren Urlaubsbetreuung eine Praxis in Berlin empfohlen, die viel Erfahrung mit Weibchenkastrationen hat und auf Kaninchen spezialisiert ist. Nach der Impfung ließen wir ein paar Wochen vergehen und dann konnte Missy am Montag (vor vier Tagen) kastriert werden.

Während der OP stellte sich dann heraus, dass die Kastration notwendig war. Uns wurde gesagt, dass die Gebärmutter bereits gewuchert und das Gewebe teilweise brüchig war. Zudem hatten die Eierstöcke viele Zysten. Die OP war nicht ganz einfach, weil alles etwas vergrößert war und sich viel Fett eingelagert hatte.

Zuhause ließ ich Missy in ein nur für sie eingerichtetes Krankengehege mit sauberen Teppichen, ihrem Lieblingsfutter und einer Rotlichlampenecke. Sie legte sich bevorzugt in die Wärme und wir verabreichten ihr wie angegeben das Schmerzmittel (Novalgin und Metacam). Als sie bis zur Nacht immer noch nicht fressen wollte begannen wir sie zu päppeln (Brei aus Cunis, Sonnenblumenkernmehl und Sab Simplex). Am Dienstag begann sie dann endlich wieder zu knabbern und wir hörten auf zu päppeln, gaben ihr nur noch alle sechs Stunden die Schmerzmittel.

Nach der Weibchenkastration-img-8203.jpg Nach der Weibchenkastration-img-8243.jpg

Bis heute frisst sie von Tag zu Tag etwas mehr, ist aber noch nicht bei der Menge, die vor der OP für sie normal war. Ich habe gelesen, dass man sie erst wieder rausschicken sollte, wenn sie normal fressen und da sind wir leider noch nicht. Daher möchte ich sie noch nicht wieder auf den Balkon setzen. Ich sorge dafür, dass das Wohnzimmer von Tag zu Tag kühler wird. Die ersten beiden Tage waren wir bei über 20 Grad, inzwischen bleibt das Balkonfenster auch nachts angeklappt, denn ihre Öhrchen (die die ersten zwei Tage noch etwas kühl waren) sind wieder schön warm.

Ihr Partner darf immer wieder zu Besuch kommen und ich achte darauf, dass er sie nur putzen und mit ihr zusammen frisst, aber er sie nicht jagt. Das hat er schon ein paarmal versucht, weshalb ich mir etwas Sorgen um die Neu-Vergesellschaftung mache. Momentan gehe ich nach der Empfehlung auf Kaninchenwiese vor:
Zitat:
Bei geschwächten Kaninchen kann man ggf. mehrmals täglich unter Aufsicht die Kaninchen zusammen lassen, damit sie sich nicht entfremden und dazwischen dem geschwächten Tier Ruhe durch eine Gitterabtrennung gönnen.
Kaninchenwiese -> Operation -> Rangodnungskämpfe nach der OP? (https://www.kaninchenwiese.de/pflege/kranken-pflege/operationen/)

Ein paar Fragen an euch:

1. Habt ihr Tipps, wie ich es schaffe, dass Missy wieder mehr frisst? Die Auswahl an Lieblingsfutter ist groß und ich lege es ihr immer wieder vor die Füße oder gebe es ihr aus der Hand. Dann frisst sie es meistens. Das Schmerzmittel sollen wir morgen absetzen und ich mache mir etwas Sorgen, dass sie dann wieder weniger frisst.

2. Am Wochenende soll es nachts kühler werden als kommende Woche. Ich würde sie deshalb lieber erst nächste Woche wieder auf den Balkon setzen und sie solange noch im unbeheizten Wohnzimmer lassen. Kann ich etwas tun, damit die Vergesellschaftung nach einer Woche nicht unnötig stressig und kompliziert wird?

Danke fürs Durchlesen und habt noch einen schönen Tag!



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.09.2019
Beiträge: 572
Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.10.2021, 16:01

So eine hübsche

Machst schon alles richtig. Keines meiner Mädels hat am Tag der Kastra was gefuttert. Ich habe auch nicht gepäppelt. Das gesteh ich dem Tier dann zu dass man auch mal nicht will.
Nachts wurde dann mal angefangen mit trocken Kräutern.
Am nächsten Tag muss dann aber wieder was rein. Und das hat auch immer geklappt. Also von allein.

Den Wasser Napf kannst du auch gern immer vor die Nase schieben. Nach einer Narkose trinken die Tiere gern.

Hatte mal den Fehler gemacht 2 Mädels nicht gleichzeitig kastrieren zu lassen und sie danach zueinander gelassen. Noch dazu hab ich das rang höhere Tier zuerst kastrieren lassen. Ganz dumme Idee. Haben sich sofort verbissen.
Bei Männlein und Weiblein stelle ich mir das nicht so brisant vor. Würde es auch so machen wie du denke ich.
Was die 'vg light' später angeht, was geklärt werden muss wird geklärt. Da kannst du nicht viel Einfluss nehmen.
War sie denn vorher der Boss?
Nach 3 Tagen sofern sie sich weiter gut macht würde ich persönlich wieder zusammen setzen. Mit mir als schiri mitten drin

Alles Gute für euch

Achso. Momentan ist hier fell Wechsel. Das kann unter dem body super verfilzen. Musst du evtl im Auge behalten.



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Benutzerbild von Sir.Hoppselot
Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 10.06.2019
Beiträge: 590
Sir.Hoppselot befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.10.2021, 17:06

Danke dir. Ja genau, sie war immer Chefin. Hat sich der Charakter bei deinen nach der Kastra sehr verändert?

Ich bin mal gespannt, wie sehr sie sich im alten Terretorium jagen werden, aber vorerst dankbar für jedes Blättchen, dass sie mehr frisst.




Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 25.09.2019
Beiträge: 572
Jean-Claude Van Hase befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.10.2021, 18:09

kommt glaube ich ganz aufs kaninchen an. War sie vorher schon eher chillig wird sich nicht viel tun denke ich.
Habe damals auf einer Palette auf dem Boden vom Kaninchen Zimmer gepennt. Da hatte ich dann Nachts auch gern mal Kaninchen im Gesicht. Oder wurde angebuddelt.

Das hörte nach der Kastra dann auf. Überhaupt wurde sie etwas weniger draufgängerisch. Was ich als schade empfand, aber das steht natürlich in keiner relation zur Gesundheit des tieres. Sie bleiben die selben Tiere nur halt ruhiger.
Auch die Rangordnung war bei mir am Ende dann wieder dieselbe. Nach der Kastra der Chefin war sie kurz nicht mehr chefin. Nach der Kastra der zweiten Dame ist sie es dann wieder geworden. (so hatte ich im prinzip 3 VGs mit den selben Tieren, total dumm)


Solange sie regelmäßig was frisst wäre ich entspannt. Sollte dann immer mehr werden. Ruhig auch Saaten anbieten, sie kann die Energie gebrauchen.



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Kaninchen
 
Registriert seit: 20.02.2019
Beiträge: 2.298
4Chaoten befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 07.10.2021, 18:50

Ich habe zwar keinerlei Erfahrung bei einer Weibchenkastra, aber wäre es nicht besser, die beiden wieder zusammenzulassen? Evtl. mit Gittertrennung, wenn es gar nicht geht?


Ich denke daran, dass bei Verlust des Partners, alle schlecht gefressen haben, wenn sie alleine waren. Habe ich ein Tier (mit Gitter) dazugesetzt, fingen sie wieder an zu fressen



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Kaninchen
 
Registriert seit: 31.01.2017
Beiträge: 1.812
Zahnfeh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2021, 03:07

Hallo!
Ich habe jetzt 3 Kastras hinter mir:
Lümmel war völlig problemlos. Die habe ich nach dem Fädenziehen wieder zu den Anderen gesetzt und gut war. Sie hat relativ schnell wieder angefangen zu fressen und ihre Stellung als Chefin wurde auch nie angezweifelt.
Leyva fand Babygläschen Karotte toll, danach ging es so lange sehr schleppend weiter, bis sie einen der Herren bei sich hatte. Sie habe ich noch vor dem Fädenziehen zu den Anderen gelassen, war auch kein Ding.
Möhrchen hat auch den Brei gut angenommen. Bei ihr war die Wieder- VG dafür ziemlich stressig...
Vielleicht ist Missy ja auch eine Gesellschaftsesserin?



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Ein Leben ohne Kaninchen ist möglich, aber nicht sinvoll...



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Kaninchenfreund
 
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Sir.Hoppselot befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2021, 14:20

Danke euch.

Sie hat in den letzten Tagen endlich mehr gefressen und hat auch schon wieder neugierig das Wohnzimmer erkundet. Dann hat sie mir die Entscheidung, wann es wieder nach draußen gehen soll, quasi abgenommen: Gestern Abend ist sie an mir vorbei auf den Balkon gehoppelt, um dort die Toilette zu benutzen und ist anschließend von allein wieder ins Krankengehege zurückgekehrt. Also habe ich heute den Balkon ein bisschen frei geräumt, damit alle Ausgänge gut erreichbar sind und nichts bei wilden Verfolgungsjagden im Weg steht, ihre Teppiche hingelegt, damit es auch ein bisschen nach ihr riecht und sie erstmal allein für eine Viertelstunde alles erkunden lassen. Nun wird sie seit ein paar Stunden immer wieder von ihrem Partner gejagt, aber die Ruhepausen dazwischen werden immer länger und sie haben sogar schon wieder kurz zusammen gelegen. Ich bin soweit ganz optimistisch, dass sie sich bald wieder so gut verstehen werden wie vorher und Jean-Claude Van Hase schon schrieb:

Zitat:
Zitat von Jean-Claude Van Hase Beitrag anzeigen
... was geklärt werden muss wird geklärt. Da kannst du nicht viel Einfluss nehmen.
Zum Fädenziehen geht Ende kommender Woche, solange muss sie auch noch den Body tragen. Ich hoffe er hält so lange, da sie nun gerne mal an den Rändern knabbert, aber das wird schon. Sinnvoll ist er auf jeden Fall. Die Narbe sieht wunderbar aus aber dafür hat sie ein Leckekzem ein Stück weit darunter. Die Tierärztin meinte das kommt vom Frust, weil sie nicht an die eigentliche Stelle dran kommt und ist noch nicht so gravierend, dass es behandelt werden müsste.




Kaninchen
 
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Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2021, 14:25

Hört sich doch soweit ganz positiv an….
Passe nur ein wenig auf, dass die Jagereien nicht zu heftig werden wegen der noch relativ frischen Naht…



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Liebe Grüße
Theresa

Blaue Schafe sind sehr selten und wenn sie gehen hinterlassen sie eine unendliche Lücke.



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Kaninchenfreund
 
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Sir.Hoppselot befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2021, 14:35

Ich frage mich die ganze Zeit, ab wann es zu heftig für sie wäre. Aber so lange sie zwischendurch immer Pausen haben und sie darin frisst und sich putzt sollte alles ok sein oder?




Kaninchen
 
Registriert seit: 03.07.2015
Beiträge: 4.872
Terry befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 10.10.2021, 15:08

Wichtig ist, dass sie durch Jagereien etc. nicht „gezwungen“ wird sehr „lang“ zu springen, also in die Höhe o.ä., das könnte die Narbe/den Schnitt verletzen…

Normales „laufen“ von rechts nach links dürfte kein Problem sein, vor allen Dingen nicht wenn sie dazwischen Ruhepausen hat.



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Theresa

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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 10.06.2019
Beiträge: 590
Sir.Hoppselot befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 19.10.2021, 17:54

Oh ja, danke dir. Da habe ich mir auch etwas Sorgen gemacht und deshalb vorher alle Anhöhen, Tunnel etc. weggeräumt, damit sie nirgends runterspringen oder sich stark strecken muss. Das hat super funktioniert, auch wenn schon allein das Rumgerenne natürlich wieder stressig aussah (wie bei vermutlich jeder VG).

Letzte Woche wurden ihr die Fäden gezogen und alles ist bestens verheilt. Die beiden Langohren putzen sich nun wieder gegenseitig und kuscheln den ganzen Tag. Das Wetter lässt ihnen da aber auch nicht wirklich eine Wahl.

Ich bin total glücklich, dass alles so gut lief und dass wir es nach gefühlt ewigem Hin und Her und langen Recherchen doch noch gemacht haben. Die OP war als prophylaktischer Eingriff geplant und war dann doch dringend notwendig, sodass die Kastration starke Schmerzen verhindern und ihr wahrscheinlich das Leben verlängern konnte. Nachdem ich 2014 meine damalige Häsin an Gebärmuttertumore verloren habe, fühlt es sich nun ein bisschen so an, als konnte ich wenigstens daraus lernen und es diesmal richtig machen.

Danke für eure Unterstützung!

Nach der Weibchenkastration-57179d2b-96ff-483f-b2a2-64be45aa2760.jpg



 
 
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