 | Zwergkaninchen | | Registriert seit: 13.03.2019
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Geschrieben am
14.07.2021, 23:21
| | | | Schmerzen beim pinkeln. Hallo,
Ich wollte gern hören ob ihr noch Tipps habt.
Lucy quikt beim pinkeln und frisst sehr wenig (nur wenn man es vor die Nase hält.). Wir waren heute beim Tierarzt, haben aber nur Schmerzmittel bekommen. (Urinprobe hat nicht geklappt).
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Meine Lucy ( geb. 2015) war immer topfit.
Sie wurde am 08.06.21 kastriert und es verlief soweit gut, aber Gebärmutter war etwas auffällig. Danach war sie Recht fitt, hat normal gegessen. Bei der Nachuntersuchung am 18.06.21 sagte man uns, dass bei ihr wurde ein Tumor gefunden wurde.
Am 8.07.21 waren wir beim Röntgen (Ärztin war sich nicht sicher, sollen in 3 Monaten nochmal zum Röntgen ob sich was verändert. Lucy sollte bis dahin noch 100g zunehmen).
Schon ein Tag vorher war sie passiv und hatte etwas Verstopfung, kleine Köttel. Appetit hatte sie wenig, daher ging ich eher von Aufgasung aus und hab ihr leinkuchen, SAP Simplex und metacam gegeben. Am 08 und 09.07.21. sahen die Köttel schon etwas größer und normaler aus, aber auch nicht so gut.
Trotzdem aß sie kaum.
Am Montag,den 12.07 fiel mir auf, das sie nun öfters zum Wassernapf geht. In der Toilette war es etwas rot, aber ich war mir unsicher ob es Blut oder Farbe ist und von welchen Kaninchen kam.
Am Dienstag Abend hat sie dann versucht zu pinkeln und dabei gequickt.
Sie ist seit Donnerstag den 08.07.21 sehr passiv, läuft nur zwischen Häuschen und Toilette Mal hin und her. Sie springt kaum auf Häuser oder geht hoch in den Käfig. Ich war mir aber nicht sicher ob sie einfach beleidigt war von den vielen Tierarztbesuche, mittlerweile glaub ich es liegt eher an Schmerzen.
Heute, Mittwoch den 14.07 bin ich zum Tierarzt in Dortmund. Erst hat eine Ärztin versucht mit Druck eine Urinprobe zu bekommen (hat nicht geklappt), dann wurde sie mit nach "hinten" genommen, damit es die "Expertin"versucht. Nach 15 Minuten wurde sie mit zurück gebracht ohne dass sie Erfolg hatten.
Ich hab nun eine Spritze mitbekommen, um 3ml Urin zu sammeln, aber wenn sie Flüssigkeit verliert, dann sind das eher ein paar Tropfen. Wie ich die von Paket/aus der leeren Toilette sammeln soll weiß ich auch nicht.
Mit wurde nur wieder gesagt, ich soll ihr 2x täglich metacam 0,2 ml und einmal täglich 1ml Homöopatisches Mittel geben (cantharis comp.)
Ich weiß nicht was der homöopathischen Quatsch soll (bitte keine Diskussion dazu, ich bin davon nicht überzeugt, ich hatte gefragt ob es pflanzliches Mittel ist, aber es ist das verdünntes Zeug)
Jedenfalls hab ich sie weiter unnötig gestresst ohne dass mir weitergeholfen wurde.
Schmerzmittel hatte ich noch zu Hause, Urin selbst sammeln hab ich heute versucht, aber es gibt keine Pfütze, die dafür groß genug wäre. Dafür ist es dann komplett klar, also nichts was auf Blasenschlamm oder Blut hinweist. Aber Frischfutter isst sie anscheinend nicht genug und sehr viel trinkt sie auch nicht.
Gibt es noch irgendwas, was ich zu Hause versuchen kann? Kräuter für die Blase?
Ob sie Pfefferminztee nehmen würde weiß ich leider nicht.
Leider frisst sie zur Zeit nur Möhrenkraut, Kohlrabiblätter und Sellerieblätter, wenn man sie damit nervt.
Sollte ich nochmal zu der Ärztin fahren oder mich noch nach einen anderen umschauen?
Ich wohne in 44789 Bochum.
Für ein paar Tipps wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße
Rele
Geändert von ReLe (14.07.2021 um 23:37 Uhr).
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