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Was kann ich füttern wenn mein Kaninchen Magendarmbeschwerden hat? auf Kaninchen Forum

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  • 1 Post By dangerschaf
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  • 2 Post By Lupine

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Ninchen
 
Registriert seit: 15.05.2021
Beiträge: 1
Hella88 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2021, 22:58

Was kann ich füttern wenn mein Kaninchen Magendarmbeschwerden hat?


Guten Abend,

Ich hab da mal eine Frage was kann ich zur Linderung von Bauchweh bzw Magendrambeschwerden oder Verdauungsprobleme helfend füttern?
Habe schon an Fenchel gedacht aber ich hab es noch nie gefüttert,von daher kennt er es nicht.So nach dem Motto was der Bauer nicht kennt,frisst er nicht

Gestern musste ich mit ihm zum Tiersarzt weil er voll schnell geatmet hat und er schmerzen hat(Rücken runter und Pfoten nach vorne beim streicheln).Fieber etc hat er zum Glück nicht hat Antibotikum und Kreislaufmittel bekomme.

Sonst konnte der Tierarzt nichts finden deswegen habe ich die Vermutung entweder hat er sich ein Bakteriellen Infekt eingefangen(gibt es so was bei Kaninchen???)Aber der Hauptgrund glaube ich war was mit dem Magen Darm...Weil ich hab beim sauber machen einen ,,Matschfleck" gefunden sah mir nach Flüssig Kot aus.

Daher meine Frage was kann ich ihm ab und zu anbieten,damit es besser wird in solchen Situationen?

Lg




Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 15.05.2021, 23:47

Du solltest deinen Kaninchen einen besseren Tierarzt anbieten
Antibiotikum ohne Diagnose ist Mist. Im besten Fall hilft es nicht, im schlimmsten Fall belastet es die Verdauung nur noch mehr.
Köttelprobe untersuchen lassen. Wenn keine Köttel kommen, Röntgenbild um Verschluss auszuschließen. Zähne prüfen. Das wäre ein sinnvolles Vorgehen.
Typische Medikamente: Schmerzmittel, Sabsimplex, MCP, Lactulose, ...

Fütterung: möglichst feucht. Sprich Wiese, Blattgemüse, Kräuter.



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(Reinhard Mey)
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[Danke, Tante Jessi]



Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 16.05.2021, 09:02

Natürlich gibt es bakterielle Infekte bei Kaninchen. Und wie beim Menschen können die überall im Körper auftreten. Im Darm oder im Mundraum oder an den Ohren oder auf der Haut oder im Nasen-Rachen-Raum oder sonstwo...

Und nicht jeder Erreger spricht auf jedes Antibiotikum an. Deshalb findet man zuerst die Infektion, bestimmt idealerweise den Erregertyp und behandelt dann mit dem passenden Antibiotikum anstatt die Darmflora zu ruinieren ohne zu wissen was das Tier überhaupt hat.

Wie hat der Tierarzt denn überhaupt untersucht? Hat er die Zähne nachgesehen, den Bauch abgetastet, Herz und Lunge abgehört, den Bauchraum und die Wirbelsäule geröntgt, eine Kotprobe untersucht? Hat er Schmerzmittel verordnet?

Für mich hört sich das alles andere als gut an, der Tierarzt hat ganz offensichtlich im Nebel gestochert und hatte entweder keine Ahnung von Kaninchen oder keine Lust sich überhaupt mit dem Fall zu beschäftigen.



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Kaninchenfreund
 
Registriert seit: 03.01.2019
Beiträge: 765
Solkinok befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.05.2021, 11:27

Ja, man will dem TA ja nicht Unrecht tun, aber es klingt nach "Immer schön auf Verdacht mit dem Breitbandantibiotikum druff, wird schon gegen irgendwas wirken" - und dann verwundert schauen, wenn sich immer mehr Resistenzen entwickeln...




S.



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Ninchen
 
Registriert seit: 16.05.2021
Beiträge: 3
Emily2021 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.05.2021, 12:57

Hallo,
du kannst Bene Bac Gel geben. Das hilft sehr gut gegen Magen- Darmbeschwerden.
Auch Fenchel ist sehr gut. Ich habe als noch Fenchelsaat, Kümmel oder Korianderkörner angeboten.
Achtung mit Antibiotika, das wurde Emily auch gespritz, als sie Darmprobleme hatte. Danach konnte sie nicht mehr richtig laufen und hat kaum mehr gefressen. Nach einer Woche mussten wir sie erlösen. Das war sehr traurig. Bitte informiere dich vor dem TA Besuch, welche Medikamente für Magen- Darm empfohlen werden.




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 16.05.2021, 19:16

@ Emily2021:



BeneBac kann unter bestimmten Umständen mehr schaden als es nützt - nämlich dann, wenn ein Hefenbefall vorliegt.


BeneBac enthält Darmbakterien. Um die am Leben zu erhalten, müssen sie "gefüttert" werden und das passiert mit Hilfe von Zucker. Von Zucker ernähren sich aber auch die Hefen im Darm, deshalb soll man bei Hefenbefall konsequent zucker- und stärkearm füttern.



Es ist deshalb wichtig, zuerst eine Diagnose zu haben. Ich würde BeneBac erst anwenden, wenn eine Kotprobe auf Hefen negativ war.



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Ninchen
 
Registriert seit: 16.05.2021
Beiträge: 3
Emily2021 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 16.05.2021, 19:28

OK, danke für die Info.
Ich habe das vom TA bekommen und es hat geholfen.
Dann war es bei uns eine andere Ursache.
Sorry




Benutzerbild von Lupine
Kaninchen
 
Registriert seit: 09.08.2009
Beiträge: 19.399
Lupine wird schon bald berühmt werden
Geschrieben am 16.05.2021, 19:31

Wenn der Tierarzt es gibt, hat er (hoffentlich!) vorher einen Hefenbefall abgeklärt.



Es gibt zum BeneBac eine Alternative, an die aber leider recht schwer heran zu kommen ist: Blinddarmkot von einem gesunden Kaninchen. Der normale Kot geht zur Not auch. Auch er enthält Darmbakterien die eine geschädigte Darmflora ergänzen können. Man sollte allerdings sicher sein, dass das andere Kaninchen auch tatsächlich gesund ist.



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