 | Kaninchen | | Registriert seit: 08.03.2012
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Geschrieben am
11.05.2021, 19:40
| | | | Es tut mir leid um deinen Verlust.
Eine sammelkotprobe gehört auf jeden Fall vor einer planbaren Op definitiv dazu, genauso wie eine körperliche Untersuchung des Tieres.
Parasiten, insbesondere kokzidien sind Grund für ein erhöhtes narkoserisiko.
Wäre es ein drastischer Herzfehler, wäre das bei der vorherigen Untersuchung durch Abhorchen aufgefallen. Leichtere Veränderungen hört man nicht unbedingt - da wären Röntgen und herzultraschall nötig gewesen.
Aber mal ehrlich: wenn kein begründeter Verdacht besteht, macht man das auch bei Hunden und Katzen nicht.
Die versäumte Kotprobe und das notwendige abklären der Bauchprobleme und schnelleren Atmung wäre dennoch sinnvoll gewesen. Hat der Tierarzt das gewusst?
Leider sind Kaninchen mit die schwierigsten Patienten in der Narkose. Da kann man es manchmal noch so gut machen und es klappt trotzdem nicht.
Ich wünsche euch alles gute, mein Beitrag soll auch kein Vorwurf sein - hier lesen nur viele Menschen mit, daher finde ich es wichtig, aufzuzeigen, an welchen Stellen man als Halter drehen kann, um die bestmögliche Risikominimierung vor einer Narkose zu erzielen. |