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Wie schnell wirkt Antibiotikum? auf Kaninchen Forum

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Ninchen
 
Registriert seit: 18.01.2019
Beiträge: 28
ElfeTinkerbell befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 14:38

Wie schnell wirkt Antibiotikum?


allo zusammen,

vorgestern hatte ein kleines Sorgenkind mal wieder nicht gefressen. Als Sab Simplex und Schmerzmittel nicht direkt halfen sind wir zum Tierarzt. Darm war etwas fest aber nicht aufgegast. Nochmal anderes Schmerzmittel was für die Darmaktivität bekommen, das habe ich dann zu Hause weiter gegeben. Er fraß dann zu Hause auch recht schnell wieder und machte einen ganz guten Eindruck.

Am nächsten morgen war er dann wieder desinteressiert an allem außer Leckerlie und lag auch wieder viel in der Ecke rum. Habe ihm dann noch einen Dosis Schmerzmittel gegeben, innerhalb von 15 Minuten war er dann gleich wieder viel aktiver, hat auch gefressen (wenig, aber immerhin von alleine). Finchen lag inzwischen aber nur noch in der Ecke und fraß ebenfalls nicht (außer Leckerlie und mal ein Möhrengrün). Also bin ich Nachmittags mit beiden wieder zum TA. Da ja nun beide schlecht drauf waren vermutete er "was bakterielles" und verschrieb Antibiotika und Schmerzmitteln. Flapsi war, wie am Vortrag auch schon, nach dem TA-Besuch wieder ganz ok drauf. Ist rumgehoppelt, hat auch immer mal ne Kleinigkeit gefressen und wirkte recht entspannt. Finchen war ziemlich fertig, hat sich aber dann am späten Abend berappelt und dann auch was gefressen.

Heute morgen machte Finchen dann einen ganz munteren Eindruck, kam auch sofort als ich das Frühstück gebracht hab (das meiste von der Nacht war aber noch übrig) und hat gefressen. Flapsi war nun wieder total matt. Möhrengrün und Leckerlie gehen, auch mal ein paar Stücke Salat, wenn ich ihn aus der Hand füttere. Nach der Morgenmedinzin gab es jetzt keine großartige Veränderung.

Insgesamt wirken sie eigentlich nicht sonderlich krank. Sie haben die Augen normal geöffnet, die Öhrchen nicht angelegt, gucken ganz wach und sitzen/liegen auch meist entspannt da. Habe das bei Flapsi ja schon gesehen, wenn er Schmerzen hat, das ist ganz anderes. Wenn ich Futter hintun, sind sie auch kurz interessiert, fressen es dann aber nicht oder nur sehr wenig. Es sei denn es ist Möhrengrün oder ein Cuni oder ein Kürbiskern. Diese Leckerlie erbetteln sie sich sogar. Aber ansonsten liegen sie halt sehr viel rum und fressen nicht aus eigenem Antrieb. Insgesamt wirken sie vor allem müde und erschöpft, aber nicht als hätten sie Schmerzen. Und sie haben halt keinen Appetit. Flapsi knabbert nur auffällig oft an Weidenzweigen rum - ist ja antibakteriell - vielleicht weiß er was ihm gut tut?

Bin ich zu ungeduldig und sollte noch warten, bis das Antibiotika mehr wirkt, oder soll ich noch mal zum TA? Bin euch unsicher, ob ich der Behandlung mehr Zeit geben soll, oder ob sie nicht hilft...

Beide Kaninchen sind mit 9 Jahre nicht mehr ganz jung, und es sind seit der ersten Dosis Antibiotika noch keine 24 Stunden vergangen. Vielleicht dauert das bei älteren Tieren einfach etwas länger, bis sie sich erholen?
Flapsi, mein Sorgenkind, hat immer wieder Probleme mit Bauchweh, und Blasensteinen. Finchen ist grundsätzlich stabiler, nur die Gebärmutter musste vor 2 Jahren raus. Zahnprobleme haben sie noch nie gehabt.



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Benutzerbild von dangerschaf
Kaninchen
 
Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 15:45

Ich würde dringend eine zweite Meinung einholen und vernünftige Diagnostik betreiben lassen.
Auf Verdacht ein AB zu verschreiben, bringt nichts und belastet nur unnötig das Verdauungssystem.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 15:49

Hast Du alles für WE Zuhause? Pappelbrei, Spritzen, Schmerzmittel und genug AB für beide? Dann würde ich ihnen den Stress nicht antun.


Aber Du solltest beides bei den Senioren im Auge halten.


  1. Zahnprobleme können auch erst im Alter auftreten. Körper und Kiefer verändern sich, genau wie beim Menschen.
  2. Der Nierenstein könnte wandern und den Harnleiter verstopfen, so dass es zu einem Rückstau bis zur Niere kommen kann (sh. Kaninchenwiese).
  3. Kaninchen können auch Demenz bekommen und das Fressen einfach vergessen.
Meine Tiere fressen tagsüber auch eher selten und bewegen sich auch nicht wirklich viel. Das wird erst am Spätnachmittag/Abend anders. Dann fressen sie wie die Raupen.




Ninchen
 
Registriert seit: 18.01.2019
Beiträge: 28
ElfeTinkerbell befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 16:50

Ja, ich habe genug Zeug für beide fürs Wochenende. AB sollen sie ohnehin 6 Tage lang bekommen. Zusätzlich habe ich Rodicare Akut, Päppelbrei, Sab Simplex... und es gibt hier ja auch den Notdienst. Bzw. TA hat morgen Vormittag auch nochmal Sprechstunde.

Die Zähne wurden kurz gecheckt, aber nur reinschauen, kein Röntgen. Das würde ich dann nochmal angehen, wenn sich jetzt nichts bessert, genauso wie einen Ultaschall für die Blase. Davor habe ich eine Heidenangst, denn Flapsi musste deswegen ja schon 2x operiert werden... Aber das es beide betrifft spricht aus meiner Sicht dagegen. Finchen hatte damit noch keine Probleme, und beide bekommen keine Calciumbomben mehr (außer gerade immer mal, weil das ganze calciumhaltige Zeug am besten schmeckt^^). Und ich konnte auch keine Schmerzen beim Urin absetzen beobachten, kein Blut, keine Urintröpfen oder dergleichen wie ich das in der Vergangenheit hatte...
Das sie das Fressen vergessen glaube ich auch nicht, denn sie laufen ab und zu am Teller vorbei, schnuppern dran und gehen dann wieder. Wobei Flapsi gerade in diesem Moment sogar ein bisschen was knabbert.

Du hast recht, dass das Verhalten über den Tag auch "normal" schwankt. Im Home Office konnte ich das im letzten Jahr gut beobachten. Flapsi ist normal so bis 12 relativ aktiv und döst dann bis Abends. Finchen döst eher Vormittags, wird dann aber schon so gegen 4 wieder munter und frisst. Und dann sind sie, wie du sagtest Abends recht aktiv, mind. bis ich ins Bett gehe. Gerade passt das alles nicht...

Aber gut, dann gebe ich ihnen noch ein bisschen Zeit sich zu erholen und falls sich die Situation verschlechtert halt zum Notdienst. Kenn das Prozedere von den Magengeschichten, und finanziell kann ich das zur Not verkraften.

Ich gehe übrigens zu einem TA, der sogar in der Liste für gute Kaninchen-TAs steht. Allerdings sind die schon ne Weile komplett überlastet, sodass kaum Zeit für ausgiebige Untersuchungen bleibt. Mein Ausweich-TA, wo ich letztens mal wegen anrief, sagte mir dann aber ich solle die Magengeschichte doch nur mit Bewegung und Sab Simplex behandeln, und ihr wäre eh das Schmerzmittel ausgegangen. Das ist also auch keine sinnvolle Alternative. Mein TA ist wenigstens super ausgestattet und findet im Notfall auch immer irgendwie Zeit, auch wenn die Praxis überquillt.



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Benutzerbild von marinahexe
Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 17:13

DU hast vorhin erwähnt, dass Du Cunis da hast. Wenn sie die gerne fressen, weich doch mal eine handvoll in warmes Wasser und biete das dann an. Vielleicht muss auch nur die Verdauung richtig angeschoben werden.



Blasenstein und -gries kann man ganz gut auf einem Röntgenbild sehen.

Wann würde übrigens das letzte Mal ne Kotprobe untersucht? Parasiten wären auch noch ne Möglichkeit.




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Kaninchen
 
Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 17:15

Wurde denn der Magen-Darm-Trakt geröngt, um zu schauen, was da vorliegt? Wann war die letzte Köttelprobe?

Was "bakterielles" zu vermuten und gleich mit AB zu kommen, klingt erstmal wenig vertrauenserweckend, Diagnostik ist bei Kaninchen echt das A und O.



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Ninchen
 
Registriert seit: 18.01.2019
Beiträge: 28
ElfeTinkerbell befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 17:47

Eine Kotprobe wurde tatsächlich noch nie untersucht. Allerdings leben sie in Innenhaltung (ich hatte mal draußen probiert, aber sie schienen das gar nicht zu kennen und hatten nur Angst - ich hab sie erst mir 5 adoptiert). Ich werde es aber mal vormerken und wenn ich nochmal hingehe einfach welche mitnehmen und bitten das zu analysieren?

Geröntgt wurde nicht, nur abgetastet. Bei Flapsi war der Darm wohl etwas verspannt vorgestern, gestern war dann bei beiden nichts auffällig, so wie ich das verstanden habe. Die Symptomatik unterscheidet sich auch aus meiner Sicht von Aufgasungen. Die hat Flapsi ja so 2-3 Mal pro Jahr, meistens auch so im Frühjahr.

Cunis kriegen sie als Leckerlie, die nehmen sie mir auch gerade so ganz gut ab. Schlecken die dann den Brei, wenn ich die aufweiche? Das kann ich mir so gar nicht vorstellen, die trinken ja auch normal fast nie was. Aber probieren geht über studieren.




Geändert von ElfeTinkerbell (05.02.2021 um 17:51 Uhr).

Benutzerbild von Honeymouse
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Registriert seit: 02.08.2013
Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 18:01

Wenn noch nie eine untersucht würde, würde ich das mal nachholen lassen, zumal man eh vor jedem Impfen eine abgeben sollte, denn sonst wirkt die Impfung womöglich nicht. Dazu sammelst du einfach über 3 Tage ein paar Köttel, lagerst sie kühl und gibst sie mit der Bitte ab, sie auf Parasiten zu untersuchen. Theoretisch sollte jeder TA dann wissen, was zu tun ist.


Nicht fressen, Schmerzen und matt rumsitzen sind durchaus Symptome für eine Aufgasung o.ä. Was sind denn sonst so die Symptome bei euch bei Aufgasungen? Ich mein, wo soll denn "was bakterielles" sein? Nase? Ohr? Magen? Selbst wenn da was wäre, gehört da, je nachdem ein Antibiogramm zu, damit man überhaupt ein sensibles AB nehmen kann. Stell dir vor, das AB was du da hast wirkt überhaupt nicht gegen dieses ominöse bakterielle Problem..



Manche fressen den Cunibrei freiwillig, andere rennen das Gesicht verziehend schleunigst weg



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Ninchen
 
Registriert seit: 18.01.2019
Beiträge: 28
ElfeTinkerbell befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 18:12

Hmm, also eine Aufgasung war bei mir bisher immer akut. Also Hase frisst plötzlich überhaupt gar nichts mehr, und reagiert auch nicht auf Leckerlie oder dergleichen. Er sitzt nur zusammengekauert in der Ecke und zeigt kein Interesse an seiner Umwelt.

Momentan ist es eher so dass, sie sehr viel weniger fressen, als sonst, aber wenn ich Leckerlie anbiete kommen sie zu mir, um sie sich abzuholen. Hin und wieder gehen sie auch mal selbst was knabbern (aber dann halt wenig), aus der Hand nehmen sie mir auch mal Salat ab.
Und ansonsten wirken sie halt müde, aber nicht apatisch. Sie liegen entspannt da, putzen sich gucken auch mal neugierig in der Gegend rum. Wenn sie aufstehen gähnen sie und strecken sind. Das machen sie alles nicht bei Aufgasung. Wenn sie wach sind, wirken sie fast normal. Nur die Ruhezeiten sind viel viel mehr wie normal, und sie fressen zwar nicht nichts, aber sehr viel weniger.

Cunibrei war nicht spannend. Cunis lieber pur! Habe nur gerade fest gestellt, dass mein Rodicare Akut alle ist. Aber zur Not könnte ich Cunibrei ja auch per Spitze füttern, oder?




Geändert von ElfeTinkerbell (05.02.2021 um 18:21 Uhr).

Benutzerbild von dangerschaf
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Registriert seit: 16.05.2014
Beiträge: 20.618
dangerschaf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 19:33

Zitat:
Zitat von ElfeTinkerbell Beitrag anzeigen
Hmm, also eine Aufgasung war bei mir bisher immer akut. Also Hase frisst plötzlich überhaupt gar nichts mehr, und reagiert auch nicht auf Leckerlie oder dergleichen. Er sitzt nur zusammengekauert in der Ecke und zeigt kein Interesse an seiner Umwelt.

Momentan ist es eher so dass, sie sehr viel weniger fressen, als sonst, aber wenn ich Leckerlie anbiete kommen sie zu mir, um sie sich abzuholen. Hin und wieder gehen sie auch mal selbst was knabbern (aber dann halt wenig), aus der Hand nehmen sie mir auch mal Salat ab.
Und ansonsten wirken sie halt müde, aber nicht apatisch. Sie liegen entspannt da, putzen sich gucken auch mal neugierig in der Gegend rum. Wenn sie aufstehen gähnen sie und strecken sind. Das machen sie alles nicht bei Aufgasung. Wenn sie wach sind, wirken sie fast normal. Nur die Ruhezeiten sind viel viel mehr wie normal, und sie fressen zwar nicht nichts, aber sehr viel weniger.

Cunibrei war nicht spannend. Cunis lieber pur! Habe nur gerade fest gestellt, dass mein Rodicare Akut alle ist. Aber zur Not könnte ich Cunibrei ja auch per Spitze füttern, oder?
Umso mehr sehe ich Anlass für eine gründliche Diagnostik. Ein allgemeines "mein Kaninchen verhält sich komisch" (und das kennt hier jeder!) muss gründlich untersucht werden.



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Beiträge: 27.916
Honeymouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 19:34

Sind deine Tiere denn ausreichend geimpft?


Ich würde auf jeden Fall als nächstes eine Köttelprobe abgeben und nochmal eine eingehende Untersuchung machen lassen. Irgendwas ist da ja. Und die Begründung, es ist was bakterielles, weil es beide haben, ist mehr als seltsam.



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Geändert von Honeymouse (05.02.2021 um 19:36 Uhr).

Ninchen
 
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ElfeTinkerbell befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 20:06

Wird gemacht! Ich sammle übers Wochenende und gebe es am Montag ab.

Jetzt hab ich erstmal Futter was gefunden, was schmeckt! War nochmal im Biomarkt und hab Löwenzahnsalat ergattern, das haben beide spontan gefressen. Puh!
Mt Flapsi habe ich auch vorhin bestimmt 10 Minuten gespielt, oder besser gesagt ich habe den frischen Weidenast festgehalten, mit dem er dann gekämpft hat.

Geimpft wurden sie zuletzt letzten März oder April. Das stand für die nächsten 4-6 Wochen auf meiner Agenda.

Bislang hatte sie eigentlich immer nur so akut lebensgefährliche Sachen, sodass ich mit "irgendwas stimmt nicht und wir müssen jetzt alles durchtestet" noch nicht so die Erfahrung hab.




Geändert von ElfeTinkerbell (05.02.2021 um 20:11 Uhr).

Benutzerbild von marinahexe
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marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 05.02.2021, 20:53

Meine Tiere haben auch so Phasen, da wird insgesamt weniger oder weniger Frisches gefressen. Dann werden Cunis bevorzugt oder Heu, und paar Tage später kann ich nicht genug FriFu hinlegen. Meine beiden in AH fressen momentan auch vermehrt Cunis und Heu, so dass vom Frischen sehr viel liegen bleibt.


Aber fang mal erst mit der Kotprobe an. Vielleicht gibt es ja da ungewollte Untermieter.



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Ninchen
 
Registriert seit: 18.01.2019
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ElfeTinkerbell befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.02.2021, 15:58

Dank Schnee hat mein TA heute geschlossen und unser Auto ist auch komplett eingeschneit... Winterfreuden.

Flapsi scheint auf dem aufsteigenden Ast zu sein, er frisst wieder deutlich mehr, wenn z.Z. auch v.a. Heu und nur ganz ausgesuchte Leckerbissen beim Frischfutter.

Finchen macht mir dageben mehr Sorgen. Sie frisst sehr sehr wenig, und nicht von allein. Aber sie nimmt die Cunis recht zuverlässig, und Kohlrabiblätter, Möhrengrün und Dill gehen auch in kleinen Mengen. Ich versuche heute nochmal Möhrengrün und Kohlrabiblätter zu kriegen, hoffe die Supermärkte haben Lieferungen bekommen... Aber sie frisst so viel trockene Cunis und trinkt auch nicht, das macht mir etwas Sorgen. Entsprechend köttelt sie auch nur wenig.
Ich frage mich ja inzwischen ob sie nicht doch (zusätzlich?) was an den Zähnen hat, denn sie frisst auffällig harte Sachen, also die Cunis, kaut an Weidenzweigen, hat ne Klopapierrolle angefressen, in die ich Heu rein hatte (hab ich ihr dann weggenommen, sonst macht die Pappe noch den Magen voll) und rupft am Teppich.

TA hat gemeint ich soll sie bis morgen päppeln, dann können sie hoffentlich wieder aufmachen. Zum Glück hab ich noch nen Rest Schmerzmittel und hatte Samstag noch neues Rodicare Akut bekommen - davon geb ihr auch 2x täglich 1ml.
Soll ich ihr vielleicht noch Wasser per Spritze geben, damit sie zu etwas Flüssigkeit kommt? Oder etwas Öl, das hatte ich hier anderswo gelesen, damit es im Darm besser flutscht?




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Moderatorin
 
Registriert seit: 24.10.2010
Beiträge: 24.639
marinahexe befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.02.2021, 17:40

Du kannst die Cunis auch in warmem Wasser einweichen, vielleicht frisst sie es so allein.




Ninchen
 
Registriert seit: 18.01.2019
Beiträge: 28
ElfeTinkerbell befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Geschrieben am 08.02.2021, 18:25

Hab ich probiert, als Brei hat sie es komplett ignoriert. Ich hab auch mal eins in Wasser getunkt und ihr angeboten, das wollte sie dann auch nicht. Stattdessen findet sie die Klopapierrolle immer noch spannend

Heute Nachmittag hat sie jetzt aber immerhin etwas Möhrengrün, Dill und Kohlrabiblatt gefressen, immerhin was mit Flüssigkeit, und es kamen dann auch ein paar kleine Köttel wieder raus...

Flapsi hat inzwischen wieder gute Heuköttel, und er frisst auch wieder von allein.



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