|
| ||||||
| Willkommen bei Kaninchenforum - Das Kaninchen Forum Online. |
Du schaust Dir das Kaninchen-Forum gerade als Gast an, und kannst noch nicht alle Funktionen nutzen. Hier kannst Du Dir jetzt kostenlos einen Benutzernamen auswählen. (Als angemeldeter Kaninchenforum-Benutzer siehst Du diese Box nicht!) |
| | Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
| ||
Diagnose unklar: Gebärmutter?Hallo ihr Lieben. Ich hatte vergangene Woche einen Thread über das Reinholen der Kaninchen bei großer Hitze geöffnet. Seit Samstag sind die beiden nun im Keller, weil es bei uns zwischenzeitlich 37 Grad waren. Leider sind wir, bzw. die Kaninchen seit Juni 2019 von gr0ßem, großem Pech verfolgt. Und es dauert weiter an. Die Situation ist folgende: Lotta, unser ca. 6 Jahre altes Weibchen hatte gegen Mittag eine orange verfärbte Schnauze. Außerdem atmete sie meiner Auffassung nach heftiger, zog die Flanken ein, bewegte die Nase stark. Sie fraß normal, hüpfte auch herum, lag aber auch auffällig viel. Bei mir haben die Alarmglocken geschrillt. Erst im Juni mussten wir leider unsere Cookie aufgrund von Atemnot, bzw. Ersticken einschläfern lassen. Wir haben Lotta beobachtet, aber da keine Besserung zu sehen war, bzw ich teilweise sogar meine das Anheben des Kopfes beobachtet zu haben (definitiv kein Dauerzustand, aber für mich waren die Anzeichen vorhanden) ging es jetzt in den Notdienst. Von dem sind wir gerade frisch zurück. Entschuldigt, wenn ich die Diagnose jetzt unklar beschreibe; die Tierärztin habe ich aufgrund ihres Dialekts nicht zu 100% verstanden und ich bin ziemlich durch den Wind. Jedenfalls ist Lottas Atmung beim Abhören auffällig, nicht so wie sie sein sollte. Selbst ich konnte sie schniefen hören- normalerweise kann ich das nicht, aber sie hatte großen Stress. Die orange gefärbte Schnauze bezeichnete die Tierärztin als "Sekret" (die Schnauze ist relativ großflächig orange, auch wenn das bereits jetzt besser ist), sie sagte aber auch, dass Lotta ansonsten keinen normalen Nasenausfluss hat. Des Weiteren hat sie etwas hartes im Bauch. Die Tierärztin sagte, es könnten Probleme des Darms sein. Wir sollen beobachten, wie sie Köttel absetzt und pinkelt. Pinkeln habe ich sie heute noch gesehen und ich vermute ebenfalls nicht, dass es etwas bezüglich Verstopfung ist. Sicher bin ich mir da nicht, aber die zweite Möglichkeit ist für mich deutlich wahrscheinlicher: Gebärmutterentzündung. Die Tierärztin sagte, diese Diagnose sei auch ihre Vermutung. Lotta ist unkastriert. Sie hat erstmal AB gespritzt bekommen und auch für die nächsten 6 Tage haben wir weiteres AB erhalten. BeneBac hat sie ebenfalls schon bekommen. Die Tierärztin empfahl uns einen Ultraschall. Den hat sie dort nicht durchgeführt, weil in ihren Augen das Risiko eines Herzstillstand o.ä. zu hoch wäre. Lotta war echt gestresst. Wir sollen sie heute und morgen weiterhin beobachten und AB geben. Am Donnerstag gehen wir wahrscheinlich zu unserem "eigentlichem" Tierarzt. Voraussichtlich soll dann der Ultraschall stattfinden, damit wir Gewissheit haben, was ihr Problem ist. Ich muss sagen, ich bin zeimlich überfordert. Soweit ich weiß hilft bei einer Gebärmutterenzündung nur eine Not-Kastration. Lotta ist ungefähr 6 Jahre alt, ihr genaues Alter kennen wir nicht. Eine OP ist ja sowieso immer ein Risiko, zusätzlich ist sie auch noch nicht mehr die Allerjüngste... Wir haben auch über den Keller gesprochen, in dem Jogi und Lotta hitzebedingt leben. Die Tierärztin sagte, dass die 20 Grad dort für die beiden wohl zu kühl sind. Der Auslöser für die evtl. Gebärmutterentzündung ist das nicht, aber evtl ist ihr Immunsystem geschwächt. Sie sagte, eine Mittellösung wäre gut. Gerade sind Jogi und Lotta in ihrem vertrauten Außengehege, weil die Temperaturen auch recht angenehm sind. Morgen sollen die Temperaturen aber erneut auf 32 Grad hochgehen, bis es dann gewittert und abkühlt. Kann ich die beiden diesen Temperaturen nach 4 Tagen bei konstant 20 Grad aussetzen? Oder schwächt sie das noch mehr? Ich fühle mich so verdammt hilflos. Zu viele Umzüge hätte ich nicht gerne bei Lottas Erkrankung und generell dem hohen Stresspegel. Es fühlt sich für mich aber auch nicht gut an, sie wieder in den Keller zu holen. Sie fühlen sich jetzt bereits viel wohler und sicherer draußen... es ist alles einfach großer Mist. Im Übrigen steht es auch um Lottas Partnertier, Jogi, nicht gerade sehr rosig. Bei ihm müssen die Zähne gefeilt werden (bei Lotta im Übrigen auch) und er hat innerhalb eines Jahres 500g abgenommen. Dazu muss man sagen, dass er leider lange falsch ernährt wurde und auch dicklicher war, sprich die 2,7 KG die er damals wog waren nicht sein Idealgewicht. Dick ist er lange nicht mehr, aber seit ein paar Wochen habe ich das Gefühl dass er noch mehr abbaut. Die Tierärztin schob dies auf sein gehobenes Alter (Jogi ist 2012 geboren) und eine damit verbundene Anorexi. Er bekommt Gemüse (und etwas Obst) und seit etwas mehr als einer Woche auch frische Wiese, die habe ich nachdem ich aus dem Urlaub gekommen bin angefüttert. Bitte entschuldigt den langen Text. Ich weiß leider nicht, wo mir der Kopf steht. Ich mache mir sehr große Sorgen um Lotta und brauche wirklich Hilfe und Unterstützung. Zuspruch, Tipps, Bestätigung... bitte her damit. Verantwortung für Tiere zu tragen ist nicht einfach. Bei uns in der Familie bin ich diejenige, die wenigstens etwas Ahnung von Kaninchen hat. Meinen Eltern beispielsweise wäre Lottas verstärkte Atmung nie aufgefallen- selbst als ich damit anfing, waren sie nicht wirklich überzeugt. Ab Morgen muss ich wieder in die Schule, zwar nicht lange, aber trotzdem ist der Zeitpunkt denkbar ungünstig. Um ehrlich zu sein sehne ich mich danach, etwas Verantwortung abgeben zu können, so sehr ich mich auch darum bemühe, für Jogi und Lotta klar im Kopf zu bleiben. Es ist für mich gerade ziemlich belastend, von allen Seiten "Wie geht es weiter?" zu hören und darauf keine Antwort zu wissen. Mein Herz an den beiden Mümmlern und die Verantwortung für ihr Leben drückt manchmal unglaublich schwer. Ich hoffe, ihr versteht mich wenigstens ansatzweise und ich werde hier für meine Schwäche nicht verurteilt. Ich bin noch nicht erwachsen und muss alle anderen, eingeschlossen meiner Eltern (auf die man sich ja doch sehr verlässt) im Hinblick auf die Kaninchen anleiten. Gerade fällt mir das sehr schwer. Danke an jeden, der sich diesen Text durchgelesen hat und mir eventuell irgendwie weiterhelfen kann. Vielleicht geht es mir besser, wenn ich morgen über alles geschlafen habe und etwas beruhigt bin- nur gerade fühle ich mich wirklich sehr hilflos.
|
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Pathologie Befund unklar | Tini93 | Kaninchenkrankheiten & Gesundheit | 10 | 17.10.2017 21:37 |
| Hat sie Probleme mit der Gebärmutter? | Amandaundben | Kaninchenkrankheiten & Gesundheit | 8 | 16.12.2013 23:40 |
| Untertemperatur,Appetitlos, apathisch - Ursache unklar | Pimkie | Kaninchenkrankheiten & Gesundheit | 14 | 25.11.2013 14:38 |
| Kaninchen frisst wenig, trotz vieler Arztbesuche Ursache unklar | Coneja | Kaninchenkrankheiten & Gesundheit | 15 | 11.03.2013 15:19 |
| Gebärmutter-OP! Richtig? Wo? | frankygigi | Kaninchenkrankheiten & Gesundheit | 7 | 29.08.2012 10:49 |